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PSN: Mehr Umsatz Microsoft mit kompletter Xbox-Sparte

Und das heißt automatisch, dass es schlecht läuft?
So gut wie jedes erfolgreiche Unternehmen hat Verbindlichkeiten. Solange man den Verbindlichkeiten nachkommen kann, ist das doch alles kein Problem.

Netflix schreibt seit Jahren schwarze Zahlen.
Der Umsatz und die Abonnentenzahlen steigen von Quartal zu Quartal.

Die Situation ist aus meiner Sicht düsterer als bei spotify der keine wirkliche Konkurrenz hat. Netflix hat jetzt Amazon. Dieses Jahr kommt Disney und nächstes Jahr Warner. Das heißt langfristig werde ihre Produkte aus dem Sortiment verschwinden. Hinzukommt das Netflix auch die Produktion Studio verlieren wird da diese bereits jemanden gehören. Sollte Sony und Universal sich entscheiden ein Streaming Dienst zu eröffnen, dann wird es Netflix nicht sehr lange geben.
 
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@Streaming-Dienste
Ab einer gewissen Größe kann das schon gut Gewinn abwerfen.
Die Entwicklungskosten bleiben ja mehr oder weniger gleich, doch die Gewinne nehmen durch steigende Nutzerzahlen immer weiter zu.
 
@Streaming-Dienste
Ab einer gewissen Größe kann das schon gut Gewinn abwerfen.
Die Entwicklungskosten bleiben ja mehr oder weniger gleich, doch die Gewinne nehmen durch steigende Nutzerzahlen immer weiter zu.

Stimmt leider nicht. Die Kosten steigen ebenfalls. Die Simpsons von heute kosten mehr als vor 20 Jahren. Die Kosten von Game of Thrones sind ebenfalls gestiegen. Die letzte Staffel wird sogar die teuerste.
 
Hätte, wäre, könnte. Sag mir mal welches reine SP AAA Game sie derzeit angekündigt haben oder was kommt? Mir fällt keines ein. Halo und co leben auch vom Multiplayer. Bei Uncharted und Last of us hat man schnell gemerkt dass der MP sinnlos war. Die Leute kaufen es ohne ende weil - SP

MS wird wahrscheinlich in der nächsten Gen eine alternative ohne Laufwerk anbieten ja. Aber sind sie nicht damit die ersten? Denkst du Sony wird sich sowas trauen? Ich denke eher nicht.

Aktuell siehts bei Sony nach SP Exklusives für die nächsten 2-3 Jahre aus. Und die Leute kaufen es. Mit GT Sport landete man einen Flop. Deshalb hat man auch schnell mal eine Kampagne für die SPs zusammengeschustert und die geupdatet.

Sony behandelt PS Now stiefmütterlich. Sie bieten es zwar an aber große aktuelle Titel gibt es da nicht und wird es auch nicht geben da man mit den aktuellen physischen und digitalen Verkäufen mehr gewinn erwirtschaftet

Wer hat gemerkt das der Multiplayer von The Last of Us sinnlos war? Naughty Dog? Und warum bekommt dann Teil 2 auch einen Multiplayer? Zumal der glaub ganz gut sein soll...

Klar ist der Multiplayer von Halo und Gears wichtig. Aber auch die Kampagne/Story ist in beiden Universen nicht unbedeutend.

Das man nun erstmal warten muss was die neuen Microsoft Studios ankündigen ist klar.
Aber das neue Ori ist reiner Singleplayer :)

Bei Sony sind glaub zwei Spiele mit reinen Singleplayer angekündigt. Days Gone und Chost of Tsushima. Und selbst wenn diese einen separaten Multiplayer bieten würden, wäre das doch egal. Solange der Singleplayer nicht darunter leidet.

Spätestens wenn sich eine Xbox ohne Laufwerk gut verkaufen würde, würde Sony auch eine Playstation ohne Laufwerk bringen :D
 
Die Situation ist aus meiner Sicht düsterer als bei spotify der keine wirkliche Konkurrenz hat. Netflix hat jetzt Amazon. Dieses Jahr kommt Disney und nächstes Jahr Warner. Das heißt langfristig werde ihre Produkte aus dem Sortiment verschwinden. Hinzukommt das Netflix auch die Produktion Studio verlieren wird da diese bereits jemanden gehören und man in Zusammenarbeit die netflix Serien produziert hat. Sollte Sony und Universal sich entscheiden ein Streaming Dienst zu eröffnen, dann wird es Netflix nicht sehr lange geben.


Ne, die Situation bei Spotify ist düsterer, weil es eben nur 3 relevante Plattenfirmen auf dem Markt gibt. Wie vorhin erwähnt, stammen 9 von 10 Lieder von einem dieser drei Label.
Die Plattenfirmen sitzen hier am längeren Hebel, weil sie 90% der Inhalte bereitstellen.
Dazu kommt noch das Geschäftsmodell. Spotify zahlt für jedes vom Kunden abgespielte Lied einen sehr kleinen Betrag an die Plattenfirma, bei der das Lied ursprünglich erschienen ist, sowie einen noch sehr viel kleineren Betrag an dessen Komponistinnen und Interpreten. Gratissuser verursachen Kosten.. Je mehr Kunden Musik hören, desto größer werden die Kosten.
Das momentane Marschrichtung fokussiert sich nur auf's Wachstum.
Rentabel ist das auf lange Sicht nämlich nicht. Das Geschäftsmodell muss grundlegend geändert werden und es müssen zwingend bessere Deals mit den Labels her.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-03/spotify-musikstreaming-dienst-boersengang-problem


Spotify hat doch ebenfalls namhafte Konkurrenz mit Amazon Music, Apple Music, Youtube Music etc.
 
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Stimmt leider nicht. Die Kosten steigen ebenfalls. Die Simpsons von heute kosten mehr als vor 20 Jahren. Die Kosten von Game of Thrones sind ebenfalls gestiegen. Die letzte Staffel wird sogar die teuerste.

Ja, weil der Aufwand in den letzten Jahren auch enorm zu genommen hat.
Ab einem gewissen Qualitätsstandard bleiben die Kosten aber auf einem ähnlichen Niveau.

In der Gaming-Branche sind die Kosten im Vergleich zur letzten Generation ja auch nicht extrem angestiegen.
Die technischen Sprünge werden von Generation zu Generation auch immer kleiner.
Techniken wie Raytracing nehmen dem Entwickler auch einiges an Arbeit ab.
 
Wer hat gemerkt das der Multiplayer von The Last of Us sinnlos war? Naughty Dog? Und warum bekommt dann Teil 2 auch einen Multiplayer? Zumal der glaub ganz gut sein soll...

Klar ist der Multiplayer von Halo und Gears wichtig. Aber auch die Kampagne/Story ist in beiden Universen nicht unbedeutend.

Das man nun erstmal warten muss was die neuen Microsoft Studios ankündigen ist klar.
Aber das neue Ori ist reiner Singleplayer :)

Bei Sony sind glaub zwei Spiele mit reinen Singleplayer angekündigt. Days Gone und Chost of Tsushima. Und selbst wenn diese einen separaten Multiplayer bieten würden, wäre das doch egal. Solange der Singleplayer nicht darunter leidet.

Spätestens wenn sich eine Xbox ohne Laufwerk gut verkaufen würde, würde Sony auch eine Playstation ohne Laufwerk bringen :D

Du gibst wohl nicht auf was?

So sehr ich Ori liebe: es ist keine AAA Produktion.

Halo, Gears & co. Leben aber ein Stück weit auch vom MP. Das tun Uncharted und The Last of us nicht.

Meinst du Sony würde das selbe tun? Was war denn 2013? :)

Streaming ist derzeit nicht so rentabel wie Hardware und digital Verkäufe. Darum ging es ja eigentlich. So ich bin jetzt raus
 
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Du gibst wohl nicht auf was?

Ori ist keine AAA Produktion.

Meinst du Sony würde das selbe tun? Was war denn 2013? :)

Streaming ist derzeit nicht so rentabel wie Hardware und digital Verkäufe. Darum ging es ja eigentlich. So ich bin jetzt raus

Ah. AAA Game. Da fällt Ori natürlich raus :)

Ich schrieb auch falls es erfolgreich wird :)

Ich schrieb ja auch mehrfach das alles noch im Aufbau ist. Sony hat mit dem PSN zum Start auch nicht si viel eingenommen wie aktuell. Jeder Dienst fängt mal klein an :)
 
Wurde schon erwähnt dass die xbox keine Spiele hat und hier und da alles vollmüll ist?
 
Ja, weil der Aufwand in den letzten Jahren auch enorm zu genommen hat.
Ab einem gewissen Qualitätsstandard bleiben die Kosten aber auf einem ähnlichen Niveau.

In der Gaming-Branche sind die Kosten im Vergleich zur letzten Generation ja auch nicht extrem angestiegen.
Die technischen Sprünge werden von Generation zu Generation auch immer kleiner.
Techniken wie Raytracing nehmen dem Entwickler auch einiges an Arbeit ab.

Das sehe ich anders. Die Kosten steigen automatisch. Schon allein wegen der Gage für die Schauspieler. Dann gibt es Serien die Winkings oder Game of Thrones, die auch technisch immer aufwendiger wurden.

In der Games Branche ist es auch nicht anders. Zur PS2 hat man über Getaway gesprochen weil es das teuerste Spiel zu seiner Zeit war. Heute kostet allein die Werbung für ein AAA diese Summe.


Ne, die Situation bei Spotify ist düsterer, weil es eben nur 3 relevante Plattenfirmen auf dem Markt gibt. Wie vorhin erwähnt, stammen 9 von 10 Lieder von einem dieser drei Label.
Die Plattenfirmen sitzen hier am längeren Hebel, weil sie 90% der Inhalte bereitstellen.
Dazu kommt noch das Geschäftsmodell. Spotify zahlt für jedes vom Kunden abgespielte Lied einen sehr kleinen Betrag an die Plattenfirma, bei der das Lied ursprünglich erschienen ist, sowie einen noch sehr viel kleineren Betrag an dessen Komponistinnen und Interpreten. Gratissuser verursachen Kosten.. Je mehr Kunden Musik hören, desto größer werden die Kosten.
Das momentane Marschrichtung fokussiert sich nur auf's Wachstum.
Rentabel ist das auf lange Sicht nämlich nicht. Das Geschäftsmodell muss grundlegend geändert werden und es müssen zwingend bessere Deals mit den Labels her.
https://www.zeit.de/kultur/musik/201...engang-problem


Spotify hat doch ebenfalls namhafte Konkurrenz mit Amazon Music, Apple Music, Youtube Music etc.

So verschieden ist die Situation von Spotify und Netflix nicht. Beide sind abhängig von den Musik bzw. Film Studios. Trotzdem ist die Situation bei netflix aus meiner Sicht schlimmer. Die Studios die netflix gefüttert haben verschwinden nicht nur, sie werden auch noch zu Konkurrenz. Diese Problem hat spotify noch nicht.
 
Ja, Disney und Warner Bro. haben ihren Streaming Dienst ja schon in der Mache. Wenn man als Kunde die gleiche Auswahl wie bisher haben möchte, muss man noch mehr Abos abschließen, oder ein paar wenige oder einen aussuchen. Und wer will schon wochenlang nur Disneyfilme sehen? Am Ende läuft man singend durch die Innenstadt und bekommt ein enges Jäckchen angezogen ;)
 
Ja, Disney und Warner Bro. haben ihren Streaming Dienst ja schon in der Mache. Wenn man als Kunde die gleiche Auswahl wie bisher haben möchte, muss man noch mehr Abos abschließen, oder ein paar wenige oder einen aussuchen. Und wer will schon wochenlang nur Disneyfilme sehen? Am Ende läuft man singend durch die Innenstadt und bekommt ein enges Jäckchen angezogen ;)

So simpel ist es bei Disney nicht. Seit neustem gehört denen ja auch FOX. Und zwar nicht nur die Filme sondern auch die Serien. Außerdem besitzen sie auch weitere Sendern wie z. B. ABC.
 
Netflix hat 130m Abonnenten, Spotify "nur" 87m

Netflix macht Gewinn, Spotify nicht.

Je mehr Lieder gehört werden, desto größer werden die Gebühren. Ganz unabhängig davon, wie viel durch die Abos eingenommen wird.

Netflix ist weniger abhängig, weil ...
drei große Musiklabel vs viele Filmstudios.
Das führt zu mehr Verhandlungsspielraum in Vertragsgesprächen. Durch die größere Auswahl an Angeboten, ist es für Netflix auch einfacher ein breiteres Angebot zusammen zu stellen. Wenn Spotify Musik von einem bestimmten Künstler anbieten will, geht das meist nur über das Label des Künstlers.
Netflix kann aus einer Vielzahl von Filmen ein Angebot aus z.B. Brad Pitt-Filmen zusammenstellen. Wenn jetzt ein Musiklabel ebenfalls auf die Idee kommt, einen eigenen Streaming-Dienst hochzuziehen, trifft das Spotify viel härter.
Zudem sind Schauspieler an kein Filmstudio gebunden. Dadurch kann Netflix seine eigenen Produktionen auch mit Stars besetzen. Das führt mich auch zum nächsten Punkt

Netflix bietet viele Eigenproduktionen an, Spotify nicht.

Das Problem mit der Konkurrenz hat Spotify ebenfalls. Momentan gibt es mehr Konkurrenz beim Musikstreaming als beim Videostreaming

Ehrlich gesagt sehe ich nicht einen Punkt in dem Spotify besser da steht.
 
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Ja, Disney und Warner Bro. haben ihren Streaming Dienst ja schon in der Mache. Wenn man als Kunde die gleiche Auswahl wie bisher haben möchte, muss man noch mehr Abos abschließen, oder ein paar wenige oder einen aussuchen. Und wer will schon wochenlang nur Disneyfilme sehen? Am Ende läuft man singend durch die Innenstadt und bekommt ein enges Jäckchen angezogen ;)

Das schöne daran ist, dass man ja nicht alle gleichzeitig nutzen muss :D
Man kann ja trotzdem bei seinen 8-15€ pro Monat bleiben.
Diesen Monat mal Netflix, nächsten Monat dann Disney+ usw.
Je nach dem auf welche Serien bzw. Filme man momentan Lust hat ^^
 
Netflix ist weniger abhängig, weil ...
drei große Musiklabel vs viele Filmstudios.
Das führt zu mehr Verhandlungsspielraum in Vertragsgesprächen. Durch die größere Auswahl an Angeboten, ist es für Netflix auch einfacher ein breiteres Angebot zusammen zu stellen. Wenn Spotify Musik von einem bestimmten Künstler anbieten will, geht das meist nur über das Label des Künstlers.
Netflix kann aus einer Vielzahl von Filmen ein Angebot aus z.B. Brad Pitt-Filmen zusammenstellen. Wenn jetzt ein Musiklabel ebenfalls auf die Idee kommt, einen eigenen Streaming-Dienst hochzuziehen, trifft das Spotify viel härter.
Zudem sind Schauspieler an kein Filmstudio gebunden. Dadurch kann Netflix seine eigenen Produktionen auch mit Stars besetzen. Das führt mich auch zum nächsten Punkt

Netflix bietet viele Eigenproduktionen an, Spotify nicht.

Das Problem mit der Konkurrenz hat Spotify ebenfalls. Momentan gibt es mehr Konkurrenz beim Musikstreaming als beim Videostreaming

Ehrlich gesagt sehe ich nicht einen Punkt in dem Spotify besser da steht.

Soviele Filmstudio sind es nicht.
Stand jetzt hast du Disney, Universel, Sony, Paramount und Warner. Und dann gibt es noch die kleinen wie Channel 5. Hier mal eine Liste.

Disney – 25,3 Prozent.
Time Warner (WB/New Line) – 17,6 Prozent.
NBC/Universal – 13,6 Prozent.
News Corporation (Fox) – 13,5 Prozent.
Sony – 8,3 Prozent.
Viacom (Paramount) – 7,8 Prozent.
Lionsgate – 6,0 Prozent.
STX Entertainment – 1,8 Prozent.

Disney und Warner kommen mit ihren eigene Streaming Dienst. Wenn man die Liste nimmt dann ist es ein Marktanteil von über 55% den Netflix nicht mehr bekommen wird. Sollte Sony und Universal mitziehen (was ich für wahrscheinlich halte) , wird es sogar noch größere. Deswegen wird deine Annahme das Netflix einfach eine Vielzahl von Brad Pitt raushaut nicht aufgehen. Weil die Rechte an den besagten Filme bei Disney und den Rest liegen. Und wenn diese nein sagen weil sie einfach ihren eigenen Dienst pushen wollen, dann kann Netflix nichts machen. Schon jetzt verschwinden die ersten Marvel Serien bei Netflix.

Deswegen ist Spotify hier besser aufgestellt. Klar sie sind vom der Gnade der 3 Musik Labels abhängig, aber zumindest haben sie die Möglichkeit auf ihren Inhalt zuzugreifen. Bei netflix ist es nur eine Frage der Zeit bis diverse Inhalten verschwinden werden und bei der Konkurrenz erscheinen.
 
Deswegen wird deine Annahme das Netflix einfach eine Vielzahl von Brad Pitt raushaut nicht aufgehen. Weil die Rechte an den besagten Filme bei Disney und den Rest liegen. Und wenn diese nein sagen weil sie einfach ihren eigenen Dienst pushen wollen, dann kann Netflix nichts machen.
Wieso sollte es nicht aufgehen? Ist ja nicht so, dass beispielsweise Disney die Rechte an allen Brad Pitt-Filmen hält.
Wenn Netflix, sagen wir mal, um 10 Brad Pitt-Filme anbieten möchte, dann gehen sie halt auf die ganzen Filmstudios zu und verhandeln.
Wenn der eine nein sagt, geht man halt zum nächsten Studio und verhandelt weiter.
In der Musikbranche ist das anders. Wenn ich Musik von einem bestimmten Künstler anbieten möchte, dann muss ich auf das eine Label zu gehen, das ihn unter Vertrag hat. Es gibt keine Alternative.
Der Großteil der Musik geht auf einen der drei großen Labels zurück und Spotify bietet auch keine eigenen Inhalte an.
Wenn sich hier einer entschließt nichts mehr auf Spotify zu veröffentlichen, dann trifft die das schon sehr hart.

Netflix investiert einen Haufen in eigene große Produktionen und bietet dadurch schon ein gewisse Attraktivität :)
 
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Wieso sollte es nicht aufgehen? Ist ja nicht so, dass beispielsweise Disney die Rechte an allen Brad Pitt-Filmen hält.
Wenn Netflix, sagen wir mal, um 10 Brad Pitt-Filme anbieten möchte, dann gehen sie halt auf die ganzen Filmstudios zu und verhandeln.
Wenn der eine nein sagt, geht man halt zum nächsten Studio und verhandelt weiter.
In der Musikbranche ist das anders. Wenn ich Musik von einem bestimmten Künstler anbieten möchte, dann muss ich auf das eine Label zu gehen, das ihn unter Vertrag hat. Es gibt keine Alternative.
Der Großteil der Musik geht auf einen der drei großen Labels zurück und Spotify bietet auch keine eigenen Inhalte an.
Wenn sich hier einer entschließt nichts mehr auf Spotify zu veröffentlichen, dann trifft die das schon sehr hart.

Netflix investiert einen Haufen in eigene große Produktionen und bietet dadurch schon ein gewisse Attraktivität :)

Wie will Netflix mit anderen Studios verhandeln, wenn diese ebenfalls einen Streaming anbieten? Das Disney nicht die ganzen Rechte besitzt stimmt zwar, ändert aber nichts an der Situation. Die Brad Pitt Filme die unter Disney, Fox und Warner erschienen sind, fallen schon mal weg. Sollte Sony und Universal mitziehen, dann dürfte Netflix auf 99% der Pitt Filme keinen Zugriff mehr bekommen.

Deswegen ist die Situation zwischen Film und Musik ähnlich. Willst du fremde Inhalte anbieten, dann musst du dich mit dem Publisher einigen. Der Unterschied zwischen Film und Musik ist aber, daß bei Filmen die Publisher unabhängig werden und ihre Inhalte selbst vermarkten während bei Musik es momentan Spotify und die anderen Streaming machen.
 
Wie will Netflix mit anderen Studios verhandeln, wenn diese ebenfalls einen Streaming anbieten? Das Disney nicht die ganzen Rechte besitzt stimmt zwar, ändert aber nichts an der Situation. Die Brad Pitt Filme die unter Disney, Fox und Warner erschienen sind, fallen schon mal weg. Sollte Sony und Universal mitziehen, dann dürfte Netflix auf 99% der Pitt Filme keinen Zugriff mehr bekommen.
Und dennoch ist Netflix nicht nur auf drei große Anbieter beschränkt. Mehr Anbieter zu haben ist immer besser.
Im Gegensatz zu Spotify kann Netflix aber hingehen und selber Brad Pitt-Filme produzieren.
Netflix hat mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Originals und braucht sich da auch nicht mehr vor der Konkurrenz zu verstecken. Wenn man sich die eingeplanten Budget für das nächste Jahr anschaut, dann ist man bereits auf Warner-Niveau.
Netflix will nächstes Jahr 8 Milliarden in eigene Inhalte investieren
[https://meedia.de/2017/10/17/8-mill...chsten-jahr-80-eigenproduzierte-filme-zeigen/]

WarnerMedia denkt in der selben Größenordnung.
[WarnerMedia: Eigener Streaming-Dienst mit HBO in Planung - SPIEGEL ONLINE]

Wie der Netflix CEO Hastings vor paar Jahren mal gesagt hat:
"The goal is to become HBO faster than HBO can become us"
Das hat Netlix mittlerweile ziemlich gut hinbekommen :)
 
Ja stimmt und kann auch alles sein. Der entscheidende Punkt ist immer noch, dass man Disney-Streaming haben muss, wenn man Star-Wars sehen möchte.
Netflix wird sehr bald einen schweren Stand haben, wenn die anderen ihre Filme zurück ziehen. Da können auch Eigenproduktionen nur ein Teil abfangen.

Und jeden Monat einen anderen Streamanbieter wählen, klingt mir sehr nervig.
 
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