Scardust hat folgendes geschrieben:
@Marco A: Gib mir 30 Minuten mit deinen Festplatten und sag mir nach 1 Jahr was ich davon kopiert habe und was nicht. Das ist immer so einfach wie man sich das vorstellt.
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OT:
Ich kann dir meine geben und dir sagen, was du nicht kopiert hast.

Mal ernsthaft, selbst bei solchen Banalitäten wie "privaten" Festplatten gibt es genug Möglichkeiten, dass man die Daten nicht oder eher nicht so einfach klauen kann. Meine Platten sind alle *komplett* verschlüsselt (auch swap, tmp und vor allem das System selbst). Das geht noch einen Schritt weiter, in dem man das Userverzeichnis nochmals verschlüsselt (Verschlüsselter Container im Container, ergo muss man schon zwei Passwörter knacken, um an die Daten zu kommen, root allein reicht nicht). Filezugriffe werden zudem geloggt. Also sieht man generell auch, wann auf welche Dateien zugegriffen wurde.
Klar, kein System ist wirklich sicher, auch diese Platten nicht. Wer sich erstmal im System mit entsprechenden Rechten bewegen kann, kann auch seine Spuren verwischen. Aber ich bin mir immer noch nicht sicher (und werde es auch nicht sein), ob Sony einfach einen mächtig fetten Bock geschossen hat und es den Einbrechern (zu) leicht gemacht hat. Siehe Beispiel Festplatten. Wollte man die privaten Daten auslesen, müsste man zwei Passwörter knacken, um die Logs auszuschalten sogar deren drei. Das macht schon weitaus mehr Arbeit als einfach eine Festplatte in 'nen anderen Rechner zu hauen und alles rüberzuziehen.

Das Dilemma dabei: Da man ja selbst seine privaten Daten sehen will, muss man die Container eben öffnen... Einen Einbruch über Serverdienste verhindert solch eine Verschlüsselung zum Beispiel nicht.