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Onlive: Über eine Milliarde wert?

Also ich finde Onlive wirklich lobenswert, hat mir auch das ein oder andere Mal geholfen :)
Aber der Wert davon ist ja...ziemlich hoch ;)
 
In 2 Monaten eine Milliarde wert? Nicht schlecht dann stehn sie ja in 50 Jahren fast mit MS und Apple gleich! Wen es so weiter steigt! xD
 
alias30
Innerhalb von 2 Monaten hat man diesen Wert nicht erreicht. Immerhin gibt es das Unternehmen bereits seit 2004, und man hat mehrere Jahre am OnLive Konzept gearbeitet.
 
Ich würde ja keinen Cent für diesen reinen Onlinescheiß ausgeben. Spiele gehören auf silberne Scheiben oder Module oder Sonstirgendwas was ich mir ins Regal stellen kann.
 
Nun ja ... in den Firmenwert dürften ja auch die Server fallen und wenn ich mir für 1 Milliarde Dollar Server irgendwohin stelle, dann ist meine Firma auch mal eben schnell 1 Milliarde wert ...
 
keldana
Man muß die 1 Mrd. USD für die Server aber auch erstmal haben ;)
 
ich finde die Idee dahinter top,

bin gespannt, wann sie damit nach good ol´ germany kommen und wie das preislich geregelt sein wird
 
@ Hayabusa:
Ich wage mal den Schuß ins Blaue, dass es teuer sein wird, aber die Leute dennoch Schlange stehen werden weil es ja so "geil" und "praktisch" ist...
 
Ich habe gestern ein paar Runden Flash-Games gezockt und eine Stunde später beim einschlafen eine Partie Angry Birds auf dem iPhone. Irgendwie war es ein beruhigenderes Gefühl, dass das Spiel mir ´gehört´.
Ich will nicht auf eine Internetanbinbdung und den guten Willen des Anbieters angewiesen sein. Der Kram soll auf meinen(!) CD's oder Festplatten liegen. Ich will modden, verfügen und machen können was, wann und wie ich will. Scheiss auf den Zocker-Big Brother. Will ich nicht.
 
Ahso heisst die Plattform jetzt, hab länger nix mehr davon gehört. Naja mal sehn wie langs dauert bis die auch für AAA Games gang und gebe ist.

@b0wter: traurig aber wahr, hab meine Hoffnung in die Leute inzwischen schon aufgegeben. Eine entspannende Tätigkeit mutiert zum Überwachungsgerät und Entmündigung des Käufers.
Schlange stehen werden sie zwar nicht, weil die Dinger dann aus der Leitung streamen, aber heulende Kiddies die sich beklagen dass die Server mal nicht gehen, überlastet sind, disconnects haben usw. (obwohl sie schon längst wissen müssen seit der 1. Onlineaktivierung eines Spiels wohin das führt).
 
Cloud Computing wird sich auf lange Sicht durchsetzen. Nicht nur für Spiele sondern für alles. Zuhause gibts dann nur noch Abspielgeräte.
Bedeutet man kann muss weniger Geld für CPU Power ausgeben. Wenn der dorgard sagt dass er das Gefühl hat ein Spiel aus dem Apple Appstore ist "seins" und im gleichen Satz Cloud Computing verurteilt, dann sehe ich das schon anders. Da gibts doch eh kaum noch einen Unterschied. Games zum Auspacken, Riechen und Anfassen werden wohl auf lange Sicht genauso Randgruppeninteresse bleiben wie eine CD oder Vinylscheibe.
 
Tesn
Mag sein das man dann nichts mehr für die Hardware ausgeben muss, dafür gibt es eine monatliche Gebühr. Ob ich jetzt 180 Euro im Jahr für Hardware ausgebe, oder für ein Jahresabo (12*14,95Euro), kommt im Endeffekt aufs gleiche raus.
 
Wir werden nicht drumherum kommen.Oder unser Hobby an den Nagel hängen müssen.
Die Welt dreht sich weiter.
 
Ich finde das super. Ich weiss gar nicht was ihr alle habt. Als Option ist das echt eine feine Sache. Ich Spiele auf meiner Konsole und habe für die Arbeit mein Notebook. Wenn ich dann mal Lust habe ein pcspiel zu spielen, gönn ich mir für 2 Monate ein Abo und muss nicht gleich neue Hardware kaufen. Das ihr hier immer solche Paranoia habt ist für mich völlig unverständlich. Wir leben nunmal in einer vernetzten Welt. Wer nichts verbotenes tut muss sich doch keinen kopf machen. Außer für Werbezwecke nutzen die fimen das eh nicht oder denkt ihr das zb activision ein Regierungsapparat ist, der wissen will was ihr den ganzen Tag macht!? Mir geht dieses Geheule bei technischem Fortschritt auf den Sack. Na dann bewerft mich mal mit euren -!!
 
also mal ganz ehrlich.

Die gescheiterte "Phantom" Konsole von Infinium Labs, die damals schon im Keim erstickt wurde, hatte das gleiche Prinzip, auf das es jetzt mittlerweile hinausläuft. Ein Endgerät, mit dem Games aus dem Netz gestartet werden können.
Damals wurde das Gerät auch vom Konzept her von den Gamern belächelt, von einigen Geldgebern aber mit Interesse verfolgt. Sie war einfach ihrer Zeit voraus, es war der falsche Zeitpunkt für so einen Schritt, die Firma musste Konkurs anmelden.
Die PSPgo ist ähnlich, aber Sony ist nicht auf diese Hardware allein angewiesen, sie haben ein größeres Portfolio. Dennoch ist die PSPgo auch noch nicht das, was die Käufer wirklich haben wollen.

Da würde ich mir als Videospieler so vorkommen wie die Leute in den Krankenhäusern, die mit so einem Gestell rumlaufen, aus dem alles mögliche an Nahrung intravenös zugeführt wird. "Am Tropf hängen" quasi.

Beim iPhone bemerken die Leute den "Allherrschaftsanspruch" noch nicht so sehr wie bei Sony mit der PSPgo, weil Apple vielen Entwicklern einen relativ problemlosen Zugang zur Plattform bietet. Sony ist da restriktiver.
Homebrew ist beiden Anbietern ein Dorn im Auge.
Wenn beie Plattformen modifiziert werden dürften, dann wäre einiges mehr an Software verfügbar. Schade, dass man so viele Dinge komplett aussperrt.

Die Anbieter hätten am liebsten die volle Kontrolle. Vielen Menschen sind diese Gängelunsmechanismen noch nicht so recht unangenehm aufgefallen, daher wird sich das schleichend weiter verbreiten. Die Leine, an der die Publisher einen halten wollen, die wird immer kürzer. Eine Entwicklung, die mir gar nicht gefällt. Aber auf mich kommt es eben nicht an.

Wenn man sich anschaut, was alles gekauft wird und wieviel Müll dabei ist, dann sieht man doch dort bereits, dass die informierten Spieler hier schon längst keinen Einfluss mehr haben, wenn sie ihn jemals hatten. Aber es haben eben auch die weniger gut informierten eine Stimme, dann wird in Zukunft das Hobby "Videospiele sammeln" leider von denen bestimmt. Dann kann man entweder nur weiter Aufklärung betreiben oder bei diesem Treiben nicht (mehr) mitmachen.
 
partykiller
Vom Konzept her unterscheiden sich Phantom und OnLive doch recht deutlich.
 
dorgard hat folgendes geschrieben:

Irgendwie war es ein beruhigenderes Gefühl, dass das Spiel mir ´gehört´.

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Und was gehört dir an einem "Download" denn konkret? ;);)
 
@garfieldausHN
wie meinst du das? Ich bin technisch nicht so tief in den Dingen drin.

Onlive bietet natürlich nicht die Endgeräte (Terminals oder wie man sie auch nennen mag), klar, sie bieten die Serverhardware und den Dienst. Das war bei der Phantom Konsole anders. Da sollte wohl beides aus Infinium Händen kommen, die hatten vor allem die Endgeräte schon in der Entwicklung.
Aber ansonsten kann ich von dem Prinzip keine so großen Unterschiede erkennen. Wenn ich das völlig falsch sehen sollte, dann bitte ich um Korrektur.
 
partykiller
Bei Phantom wäre die Hardware vor Ort gewesen. Der Nachteil dabei ist, das die Hardware fest ist, und nicht wie bei Onlive regelmässig vom Hersteller aufgerüstet wird. Die Spiele werden bei Phantom außerdem runtergeladen, und befinden sich dann auf der eigenen Festplatte .Bei Onlive werden die Daten dagegen gestreamt, und befinden sich ausschließlich auf den Servern. Somit wäre man bei Phantom beim spielen nicht auf eine konstante gute Leitung angewiesen. Theoretisch hätte man die Spiele dann auch Offline spielen können, nachdem man sie sich runtergeladen hat. Außerdem erwirbt man bei Onlive nur ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht für die Spiele, während man bei Phantom die Spiele dauerhaft erworben hätte.
 
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