@ Gamefreak
Schon mal was vom Glück des Tüchtigen gehört?
Wenn man annähernd 80% Ballbesitz hat und der Gegner mit zwei 4er-Ketten am eigenen 16er steht, kann man quasi nicht schön spielen und viele Chancen hat man dann auch nicht.
Aber wenn man die klar bessere Mannschaft ist, mit den klar besseren Einzelspielern, dann werden früher oder später die Tore fallen.
Und bei dieser Konstellation: David, der den Kasten sauber halten will und Goliath, der das Tor machen will, fallen die Tore fast IMMER im letzten Drittel des Spiels, weil das verteidigende Team spätestens dann beginnt an seine physischen und vor allem psychischen (Stichwort Konzentration) Grenzen zu kommen und mehrere Fehler, vor allem Stellungsfehler passieren.
Und da praktisch jede Mannschaft (in der Bundesliga) gegen Bayern erst mal hinten drin steht und auf seine Konterchance hofft, schießt Bayern in der zweiten Halbzeit die meisten Tore, vielleicht sogar -ich habe jetzt keine Statistik parat - im Schlussdrittel des Spiels.
Je später im Spiel, desto weniger Konzentration beim Gegner und dann klappts irgendwann mit dem Tor.
Das ist zwar nicht schön, aber anders als ein Marcel Reif sollten hier alle so viel Sachverstand haben, dass man dafür nicht der Mannschaft die Schuld geben kann, die spielen WILL, sondern der Mannschaft, die sich 93 Minuten hinten rein stellt.
Marcel Reif meint ja auch in solchen Spielen immer, Bayern müsse Tempo machen. Der gute Mann versteht nicht, dass man kein Tempo machen KANN wenn eine Mannschaft sich zu 90% auf die Abwehr beschränkt.