Was die Bugs angeht, kann dir wohl niemand widersprechen, Pixelmurder.
Dass ich NV deutlich besser fand lag zum Beispiel daran, dasss die Dialoge und NPCs um längen besser gemacht waren. Die Quests ebenso. FO3 besteht fast ausschliesslich aus Fetchquests, in NV gibt es fast immer Alternative Lösungswege oder man muss sich zwischen zwei herangehensweisen entscheiden. Das sind die inneren Werte auf die man bei Obsidian wert legt, die man schlecht in Trailern darstellen kann.
Für jemand der die ersten beiden Teile nicht kennt ist es vielleicht nicht wild, dass man in FO3 bereits nach einer handvoll Quests auf Supermutanten trifft, die dann auch direkt auf "Kill on sight" sind und vom Spieler in Massen niedergemetzelt werden. NV geht da weit behutsamer vor und führt solche Dinge erst sehr viel später ein. Auch hat man nicht von Anfang an Zugriff auf die stärksten Waffen. Das Spielgefühl ist dadurch ein ganz anderes, man ist nicht gleich ein wandelnder Gott, wie in FO3, sondern muss sich erst hocharbeiten, wie schon in den ersten beiden Spielen. Manche Leute stehn natürlich auf God Mode. =)
In NV kann man auch nicht einfach so alle Attribute und Werte maximieren, man muss sich überlegen wo man investiert.. und im Gegensatz zu FO3 besteht nicht die Hälfte des Spiels zwangsweise aus Rumballern, also haben auch die anderen Skills ihren Sinn.
Obsidian haben ausserdem erkannt, dass man bei Spielen die Möglichkeit hat Leute auswählen lassen wie sie spielen wollen, und darum den optionalen Hardcore Modus eingebaut, wo man nicht mehr unsterblich ist solang man noch Medikits bei sich trägt (auch wenn es die Idee schon in einem Mod zu FO3 gab)
Fallout3 ist letztendlich nur ein Egoshooter mit ein paar Quest NPCs, Erkunden und so weiter, NV ist im Kern ein RPG, auch wenn Bethesdas üble Vorarbeit, mit Dingen wie dem VATS System, das Spiel natürlich etwas runterzieht.