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Obsidian Entertainment: Verstärkung durch Fallout-Entwickler

Ich hoffe es gibt mal wieder ne neue Eigenetnwicklung.
Ich fand Alpha Protocol, trotz Schwächen, sehr gut.
 
Ich fände es schön wenn sich Obsidian in Zukunft um die Fallout Spiele kümmert. Immerhin sind einige Entwickler von den ersten beiden teilen dort angestellt und New Vegas war für mich eine deutliche Verbesserung mit blick auf den 3er. außerdem hätte dann Bethesda mehr Zeit sich um ihr "Baby" die Elder Scrolls Reihe zu kümmern.
 
Ich fänds klasse wenn man sich die "Vampire: Die Maskerade" Lizenz sichert und einen neuen Teil entwickelt. Bloodlines ist immer noch eines meiner Lieblings RPGs.
 
Oh ja - ein neues VTM wäre grossartig... Und hätte auch Zielgruppe, beim aktuellen Vampir-Wahn.
 
Oh ja, Tim Cain bei Obsidian, so muss es sein.
Ich hoffe mal, da sich New Vegas ja ganz gut verkauft haben dürfte, dass sie zudem ein wenig Freiraum haben für interessante Dinge.
Die Spiele von Obsidian haben auch ihre Macken, aber im Kern sind sie der letzte große Entwickler der überhaupt noch RPGs mit Tiefgang und Komplexität machen will, anders als der ganze weichgespülte Bioware/Bethesda Mist.
 
Ich fage mich, wie man eine deutliche Verbesserung in einem Nachhfolger sehen kann, der zu drei Viertel geklont wurde und somit kaum was anderes als ein Gross-Mod darstellt. Habe Fallout 1 und 2 nicht gekannt, aber in NV scheint keinerlei Genie durch, wie man es anhand der Worte einigier Fans vermuten könnte: trauriger Einstieg, lumpige und repetitive Quests mit Schnellreisezwang, ins uferlose ausartende Werte und Inventar, dazu haufenweise Noob-Fehler in den Scripten und Levels, ...
Fallout 3 hatte auch seine Macken, aber ohne das hätten wohl nur einige hartgesottene Retro-Fans der Marke Fallout nachgeweint.
Meine persönliche Meinung: Fallout 3 hui, NV: Pfui!
 
Das Problem bei den bisherigen Obsidian Spielen war meiner Meinung nach, das man ihnen nicht die nötige Zeit für die Entwicklung zur Verfügung gestellt hat, bzw. Mängel bei der Qualitätskontrolle, wodurch ihre Spiele oft unfertig wirken.


PixelMurder
Man kann von New Vegas halten was man will, was man jedoch nicht abstreiten kann ist die Tatsache, das es sich deutlich stärker an den beiden Vorgängern orientiert und gerade das ist für Fans die von Anfang an dabei sind ein großer Pluspunkt.
 
Ich hätte schon immer mal gerne in Stichworten gelesen, was genau sich an den ersten Teilen orientiert und was in FO3 nicht.

Es mag damit zu tun haben, dass ich mit Fallout 3 einstieg, das ich trotz aller Macken als eines meiner drei Lieblingsspiele aller Zeiten betrachte und ich zocke seit 25 Jahren.
Ich kann es ja selbst kaum fassen, dass zwei Spiele, die praktisch Klone sind, von mir als Perle und gequirlte Scheisse gesehen werden. Das passierte nur noch ein Mal in diesem Ausmass: bei Red Faction Guerilla und dem missratenen Nachfolger Armageddon, aber die haben wirklich zwei grob abweichende Gameplays.
Es waren viele kleine Details, die mich nervten und mir kam es etwa so vor, als ob man alles Gute aus FO3 pervertiert, ins Nervige umgebogen oder entfernt hätte, und alles was schlecht war, blieb ungeändert darin und da waren das Howdy-Setting ohne Kult-GNR, aber mit vielen nervigen und verbugten Quests nur noch der Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachte.
Ich sage ja nicht, dass es keinerlei Verbesserungen gab und einige davon habe ich sogar nach Fallout 3 zurück portiert, aber das sind effektiv keine Aspekte, die mir für sich das Spiel gefallen lassen.
 
Was die Bugs angeht, kann dir wohl niemand widersprechen, Pixelmurder.

Dass ich NV deutlich besser fand lag zum Beispiel daran, dasss die Dialoge und NPCs um längen besser gemacht waren. Die Quests ebenso. FO3 besteht fast ausschliesslich aus Fetchquests, in NV gibt es fast immer Alternative Lösungswege oder man muss sich zwischen zwei herangehensweisen entscheiden. Das sind die inneren Werte auf die man bei Obsidian wert legt, die man schlecht in Trailern darstellen kann.

Für jemand der die ersten beiden Teile nicht kennt ist es vielleicht nicht wild, dass man in FO3 bereits nach einer handvoll Quests auf Supermutanten trifft, die dann auch direkt auf "Kill on sight" sind und vom Spieler in Massen niedergemetzelt werden. NV geht da weit behutsamer vor und führt solche Dinge erst sehr viel später ein. Auch hat man nicht von Anfang an Zugriff auf die stärksten Waffen. Das Spielgefühl ist dadurch ein ganz anderes, man ist nicht gleich ein wandelnder Gott, wie in FO3, sondern muss sich erst hocharbeiten, wie schon in den ersten beiden Spielen. Manche Leute stehn natürlich auf God Mode. =)

In NV kann man auch nicht einfach so alle Attribute und Werte maximieren, man muss sich überlegen wo man investiert.. und im Gegensatz zu FO3 besteht nicht die Hälfte des Spiels zwangsweise aus Rumballern, also haben auch die anderen Skills ihren Sinn.
Obsidian haben ausserdem erkannt, dass man bei Spielen die Möglichkeit hat Leute auswählen lassen wie sie spielen wollen, und darum den optionalen Hardcore Modus eingebaut, wo man nicht mehr unsterblich ist solang man noch Medikits bei sich trägt (auch wenn es die Idee schon in einem Mod zu FO3 gab)

Fallout3 ist letztendlich nur ein Egoshooter mit ein paar Quest NPCs, Erkunden und so weiter, NV ist im Kern ein RPG, auch wenn Bethesdas üble Vorarbeit, mit Dingen wie dem VATS System, das Spiel natürlich etwas runterzieht.
 
Jetzt mal abgesehen von Fakten und dem Bennennen von Details: FO3 hat mich zu ungezählten Durchgängen geführt, die in Stunden wohl alle anderen Spiele zusammen schlagen, die ich jemals gezockt habe. Es hatte sogar zwei Lebenszyklen, zuerst auf der XBox, wo ich mir den Schwierigkeitsgrad selbst bestimmte, indem ich mich im Sklavenoutfit und Nageschlagring mit Overlords und Plündernden geschlagen habe.
Auf PC habe ich mit sofort ins Modden eingearbeitet und nochmals ungezählte Stunden in Spiel und GECK aufgehalten. Und in meinem eigenen Gross-Mod muss man soviel Frustresistenz mitbringen wie in Gears of War auf Wahnsinn. Es dauert doppelt solange zum Leveln und man kriegt glatt soviele Punkte, wie man Intelligenz hat, ich meistens mit 4.

NV habe ich von Anfang an gemoddet und gemoddet und gemoddet und das Spiel sieht sogar mit High-Res-Texturen und meinen Farb- und DoF-Filtern sehr hübsch aus, habe an die 30 Gigabyte im Ordner. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mir das Spiel ausreicht. Ich stand dann wieder da und die Frage war nur, welche Quest mich am wenigsten ankotzt(Radio-Code-Quest, Solarpanel-Reparier-Quest, Turteltäubchen-Zusammenführ-Quest).

Fallout 3 hat für mich das Erkunden und das Ausfüllen einer Rolle ganz neu definiert, während mir in NV die Umwelt so unglaublich reizlos und langweilig vorkommt und das selbst nachdem ich die Wüste so mit knallharten Monstern belebt habe, dass es mir selbst zu schwer wurde und das unsägliche Radio glatt mit den GNR-Songs überschrieben habe.
Ich erkenne ja schon an, dass einige Dialoge fett und dass nicht alle Quests from hell sind, aber ich konnte mich in dieser Welt nie wohl fühlen und ich habe es wirklich versucht, nach Steam 400 Stunden.
Auch wenn die Quests in Fallout 3 nicht so der Bringer sein mögen, diese führten mich durch eine epische Umgebung meiner Träume, mir gefiel es da und in NV nicht.
 
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