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Medal of Honor: Kontroverse Diskussion um den Multiplayer Modus

das ist so lächerlich!
1. die vom 2. weltkrieg sind ja alle tot, deswegen ist das natürlich in ordnung
2. wenn man als ami die taliban tötet ist das ok, aber wenn die bösen bösen taliban amerikaner töten dann ist das unter aller menschenwürde, da denkt man dann plötzlich an die familien und opfer und das ganze auch noch aus sicht der bösen bösen zu spielen geht dann natürlich gar nicht.

kozt mich diese scheiß doppelmoral vieler menschen an eh!
 
Natürlich hat die Frau Recht,
Krieg ist kein Spiel.

Es gibt aber halt Spiele die das reale Setting benutzen um fiktionale Geschichten zu erzählen.
Wenn man Spiele über heutige Szenarien verbietet,
muss man auch Spiele über frühere verbieten,
denn der Großvater von irgendwem könnte im 2. Weltkrieg gestorben sein...

Allerdings kann ich Ich sie auch verstehen, mit der Geschichte von ihrem Sohn.
Ich hätte auch ein mulmiges Gefühl, wenn ich im Spiel als Taliban auf Soldaten schieße und wüsste, dass einer meiner Verwandten gerade wirklich da unten ist.

Der breiten Masse macht das aber nunmal nichts aus, da der Krieg sie nicht betrifft und nicht interessiert.

PS:
"Der Fox-Moderator sagte, dass der durchschnittliche Käufer des Titels 39 Jahre alt ist..."

Diese Aussage möchte ich mal stark anzweifeln...
 
@Falkit

Nun das ist leicht zu sagen weil es uns als Außenstehender nicht betrift. Aber was wäre wenn wir an der Stelle der Mutter wäre. Ich glaube kaum das wir dann immernoch tatenlos zusehen würde, wenn EA ein Spiel rausbringen würden die den Tot eines Familienmitglied simuliert.
 
ich kann es nachvollziehen. ist doch logisch, dass ein spiel über einen aktuell andauernden krieg einige gemüter erhitzt. vielleicht wäre es besser, wenn man der thematik noch etwas zeit gegeben hätte.
 
@doctorodoom

Wow ein sinnvoller Comment. Ich hätte nie geglaubt das ich das von dir sehe.
 
Es gibt doch jetzt auch genug Filme zum aktuellen US Krieg, hat sich dajemand auch drüber aufgeregt? Hat jemand hier vielleicht ein Link dazu oder so?

Spiel ist Spiel und niemand wird gezwungen es zu kaufen, und bei MoH sind es ja keine realen Begebenheiten.

Und über FOX-News muss man ja wohl nicht viel sagen.
 
Natürlich sind politisch aktuelle Spiele oder Filme immer sehr fragwürdig.

Ich muss da immer an den Film "WarGames" denken mit dem sehr treffenden Satz: "Ein seltsames Spiel. Der einzig gewinnbringende Zug ist, nicht zu spielen."

Oder anders formuliert: "Ein seltsamer Krieg. Der einzig gewinnbringende Zug ist, nicht zu töten."

Mag sein das MoH aktuell als unpassend erscheint, aber vielleicht wird den Menschen die Gott sei Dank nicht im Irak oder Afghanistan fest sitzen vor Augen geführt wie scheiße das eigentlich alles ist und man sollte auch bedenken, diejenigen die dieses Spiel spielen, können im selben Augenblick weder selber jemanden töten noch (unter normalen Bedingungen, Unfälle passieren immer mal) selbst getötet werden.

Auf der anderen Seite sollte man vielleicht auch afghanische Familien zu Wort kommen lassen in wie weit sie es Okay finden was das Spiel betrifft.

Aber die sind es ja nicht wert gefragt zu werden, weil die Afghanen ja nicht die USA sind.
Beim letzten CoD hat sich auch kein Ami beschwert, besonders in Zusammenhang mit der Flughafenszene, warum auch, waren ja nur 100 unschuldige Zivilisten die am Moskauer Flughafen herumgestanden und von Russen getötet wurden (wahrscheinlich war mindestens ein Tourist aus den USA dabei, aber wir werden es wohl nie erfahren).

Der Punkt und da stimme ich ihr zu, ihr Sohn hatte nur ein Chance. Ich dafür habe mich gegen den echten Krieg entschieden wissend über die "nur" eine Chance und da hat sie nun mal versagt. Weil erst ihren Sohn in den Irak ziehen lassen und dann rumheulen weil er beim ausüben seines Berufes ums Leben gekommen ist.
So traurig so ein Verlust auch ist und ich niemanden diese Situation wünsche aber sie und ihr Sohn haben sich nun mal dafür entschieden und da muss man auch mit den Konsequenzen leben können.
Wo gehobelt wird fallen auch Späne oder eben Soldaten und nur weil die Amis bissl an Realitätsverlust leiden und der Meinung sind in jedes Land ohne Kratzer einmarschieren zu können um mal kurz aufzuräumen sollte sich vielleicht noch mal mit der Geschichte auseinander setzen besonders das Thema Vietnam vor Augen halten, schei... Arrogantes Volk.
 
@chaos_zero

ändert trotzdem nichts ander tatsache das es sich bei MoH um einem Spiel handelt. Und wenn man als Ami auf Taliban schießt die auch Familie, Kinder usw haben ist das in Ordnung ?

Sicher nicht...
 
Ja ein Ami darf natürlich die taliban töten sind ja keine Menschen die ebenfalls eine Familie haben wenn ein Ami soldat stirbt kommt dies natürlich in den Medien aber keiner sagt was von den tausend zivilisten die dort sterben
 
Frank Dux hat folgendes geschrieben:

@chaos_zero

ändert trotzdem nichts ander tatsache das es sich bei MoH um einem Spiel handelt. Und wenn man als Ami auf Taliban schießt die auch Familie, Kinder usw haben ist das in Ordnung ?

Sicher nicht...

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Ich bin der Meinung das Spiele einige Grenzen nicht übertreten dürfen. Das Argument "das ist doch nur ein Spiel", ist für mich nicht einmal ein Argumet.

Ich finde es allgemein nicht gut das man als Taliban im neuen MOH spielt. Egal ob man auf sie schießt oder mit ihnen.
 
Irgend jemand muß nun mal die Rolle des Feindes übernehmen. Und es können nicht immer nur die deutschen oder die Russen sein. Keine Familie die einen Angehörigen dort verloren hat, wird dazu gezwungen das Spiel zu spielen, oder es sich anzuschauen.
 
Jeder, der in Afghanistan kämpft hat sich freiwillig dazu bereit erklärt für sein Vaterland zu dienen, kämpfen und eventuell zu sterben.

Niemand wird dazu gezwungen Menschen zu töten oder in Kriesengebieten oder Kriegsgebieten zu arbeiten.

Der Tod selbst ist von den Soldaten, die dort stationiert sind ein einkalkuliertes Risiko. DAS IST HALT KRIEG, auch wenn es grausam ist.

Und alle, die um ihre gefallenen Familienmitglieder trauern sollte das klar sein.

Videospiele zu verbieten macht auch niemanden mehr lebendig. Wären die Söhne daheim geblieben und hätten Videospiele gespielt anstatt nach Afghanistan zu gehen wären sie noch am leben.

Das ist der Unterschied zwischen Spiel und Realität.
 
GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:

Irgend jemand muß nun mal die Rolle des Feindes übernehmen. Und es können nicht immer nur die deutschen oder die Russen sein. Keine Familie die einen Angehörigen dort verloren hat, wird dazu gezwungen das Spiel zu spielen, oder es sich anzuschauen.

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Man könnte auch ein fiktives Land, fiktive Terroristen oder wie es Homefront macht ein fiktives Szenario nehmen. Es geht auch nicht darum das man die Angehörigen zwingt es zu kaufen. Sondern darum das man ein Spiel entwickelt der den Tot ihrer Angehörigen "simuliert".
 
ChaosZero
Der Tot der Angehörigen wird nicht simuliert. Diese tragen im Spiel weder den Namen, noch das Aussehen der Angehörigen. Es handelt sich hierbei um fiktive Charaktere.
 
Krieg ist ein Spiel ..... siehe:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687427,00.html
wenigstens für den Piloten!

An sonsten bin ich dafür nicht nur Taliban abschießen zu dürfen, sondern auch Amerikaner. Würde ich mir in so einigen WW2 shootern auch wünschen. Meine Großeltern sind schon oft genug "gestorben"!
Aber auch da ist das Problem das sonst US-Citizens sterben müssten.
MrBounz
 
GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:

ChaosZero

Der Tot der Angehörigen wird nicht simuliert. Diese tragen im Spiel weder den Namen, noch das Aussehen der Angehörigen. Es handelt sich hierbei um fiktive Charaktere.

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Sie haben zwar nicht die Namen oder die Gesichter aber es sind nunmal Amerikaner die von Taliban in Afghanstan getötet werden. Allein das ist schon ziemlich real und viele fühlen sich halt verletzt weil sie an den Tot ihrer Angehörigen erinnert werden.
 
In einem bewaffnetem Konflikt(also Krieg) werden nun mal Menschen getötet, dass lässt sich nicht durch irgendwelche Grundsatzdebatten wegdiskutieren. Mich nervt ein wenig das scheinheillige Getue der Amerikaner. Ich bin gewiss kein Ami-Hasser. Die USA hat viel für Europa geleistet, ohne ihren militärischen Beistand würde Europa vielleicht anders aussehen. Ich meine hier den Verlauf und Ausgang des 2.ten Weltkriegs, nicht zur Vergessen den Kalten Krieg. Um auf die Scheinheilligkeit zurückzukehren. Die USA führen in diversen Ländern Kriege durch ohne das es die Öffentlichkeit weiss. So z.bsp wurde in Rahmen "Krieg gegen den Terror" Geheimoperationen in Somalia, Jemen und auch Pakistan durchgeführt. Ich will ja nicht wissen wieviele Zivilisten dabei sterben. Man hört doch immer wieder das ein paar Zivilisten bei Drohnenangriffen umkommen. Das ist die andere schmutzige Seite des Krieges.
 
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