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Mass Effect 2: Erste, fantastische Reviews *UPDATE*

also die ersten live erfahrungen sprechen wirklich eher von einem TPS als von einem RPG.
 
PixelMurder
Das es ein reinrassiges RPG ist, hat ja auch niemand behauptet. Sondern das es sich um ein Action RPG handelt.
 
Klingt gut. Erfahrungsgemäss kann ich als übersättigter Langzeit-Gamer mit hochgezüchtetem Elite-Geschmack bei Hype-Games so 10 - 20 % von der Medien-Meinung abziehen. ;) Bleibt also immer noch ein Game im oberen Wertungs-Drittel übrig.
 
dorgard hat folgendes geschrieben:

Klingt gut. Erfahrungsgemäss kann ich als übersättigter Langzeit-Gamer mit hochgezüchtetem Elite-Geschmack bei Hype-Games so 10 - 20 % von der Medien-Meinung abziehen. ;) Bleibt also immer noch ein Game im oberen Wertungs-Drittel übrig.


nix hype ;-)

@pixelmurder
zocks an, dann wirste sehen, dass bioware keinen fehler gemacht hat.
sie gehen neue wege und das machen sie sehr gut.
nur weil man nen kleineren skilltree hat heißt es nicht, dass es gleich kein rpg mehr ist.

rpg macht für mich viel mehr aus -> entscheidungsgewalt, dialoge, tiefe charaktere, fesselnde story und dann natürlich auch das aufleveln und klassen.

eigentlich ist genug rpg drin, auch wenn man im nächsten teil den tech tree doch wieder etwas erweitern könnte und vlt n tick mehr mit gegenständen macht.
der 3. teil wird bestimmt ne mischung aus teil 1 und 2 und der wird dann perfekt ;-)
 
Ich hoffe, es liegt morgen in der Post, dann kan ich selbst meinen Senf dazu geben :-)
 
so, hier mal meine meinug zum game:
ich habs durch (und alle haben überlebt :), nach einiger rumprobiererei)...

die befürchtungen, dass der pc-rollenspielanteil zurückgefahren wurde und der shooteranteil in den fokus gerückt ist hat sich bewahrheitet...ABER...es ist das erste mal, dass dieser shift gut gelungen ist, da tatsächlich nur dinge rausgenommen wurden, die den spielfluss massiv in die länge gezogen haben. es wurde also sinnvoll umverteilt...
es ist tatsächlich ein ROLLENSPIEL und keine itemsuche und stundenlang in inventarmenüs rumgegurke...
viele leute verwechseln nämlich rollenspiel mit inventarverwaltung und seitenweise skills...das ist aber nur eine erscheinung in videospielen...
nicht, dass ich es nicht mag in item- und skillwäldern rumzuwuseln, aber deren abwesenheit in dem game stört einfach nicht, da die kampfmechanik anders funktioniert und es einfach nicht benötigt wird.
bei einem rollenspiel geht es um die charaktere und die story und beides ist in diesem game einfach super umgesetzt.
technisch ist es leider nicht so der brüller, da es merklich primär für konsole entwickelt wurde. die grafik ist detaillierter als in me1 (hauptsächlich durch bessere beleuchtung und schattierung und leicht verbesserte texturen), aber die areale sind kleiner und es gibt weniger. bei konsolen kann man halt nur umverteilen und nicht so einfach erweitern.
das inputinterface ist in den menüs grauenhaft, konsolentypisch halt...man kann noch nichtmal mit dem mausrad rumscrollen...aber im kampf die waffen damit durchschalten.

fazit:
ein "gestreamlinetes", also ohne viel downtime spielbares, ROLLENSPIEL mit einer story von epischer tragweite.

ps: die entscheidungen, die man trifft haben tatsächlich mehr auswirkung als in anderen games...man merkt zwar nach einiger zeit worauf alles hinausläuft, aber es ist besser umgesetzt als bei anderen "entscheider"games, wo es kaum was ausmacht, wie man sich entscheidet. der characterimport bzw dessen auswirkungen auf die story...da merkt man, dass bioware sich wirklich mühe gegeben hat möglichst allen gerecht zu werden.
 
addendum:
es gibt 167 videodateien und keine ahnung wie viele gescriptete sequenzen...
es ist also viel material zum mehrfachen durchspielen vorhanden...
 
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