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Mafia 2: Ein Drittel so groß wie GTA IV

Gibt es denn auch noch andere?
Ich definiere Checkpoint als Punkt nach einem Abschnitt einer Mission, wo du mit dem exakt gleichen Zustand anfängst, den du beim Auto-Speichern hattest: Gesundheit, Weste Geld, Waffen,....
In GTA hast du parkatisch immer nur einen Neustart der Mission, mit verminderter Ausrüstung.
Der einzige vernünftige mir bekannte Checkpoint ist der in der Endmission, aber auch da verliert man bei jedem Versager Ausrüstung.
 
Auf Open World Spiele sollte man sich einlassen.
Ich persönlich finde, derjenige, der nur schnell die Missionen spielen will, sollte keine Open World Games spielen.

Gerade bei dem Vorreiter GTA war es immer so, dass man unheimlich viel nebenbei machen konnte.
Und es gab unglaublich viel zu entdecken an Orten, die wirklich versteckt lagen.
Und dass ich nicht nicht der einzige bin sieht man schon daran, dass es wirklich Leute gibt, die gezielt danach suchen, auch schon vor den Brady Guides ;)

Ich weiß noch wie ich wirklich zufällig mal das vergrabene Skelett in Vice City gefunden hatte :)
Das waren noch Zeiten....

GTA IV will ja ein Stück "realer" rüber kommen als die vorherioge GTA Generation.
Ich nehme mal an, deshalb gibt es keine Checkpoints an denen man exakt die gleichen Ausgangswerte hat wie zu der Zeit als man versagt hat.
Denn wie wir ja durch viele Checker hier im Forum wissen ist GTA ja ein viel zu leichtes Kinderspiel, das man in 20 Std. durch hat :>

Wenn man ne Mission vergeigt und noch mal macht kann man ja vorher noch Jakob anrufen der vorbei kommt und neue Waffen mitbringt.
Oder wenn es einem während der Mission schlecht geht ruft man Carmen an die anscheinend per Telefonsex wieder Lebensenergie regeneriert. Oderman ruft Wayne an der ein paar Kumpels vorbei schickt, es gibt sooo viele Möglichkeiten.

Auf den unglaublich langweiligen Autofahrten kann man Radio hören und sich über den genialen Humor amüsieren und sich immer wieder an der detaillierten Grafik erfreuen.

Aber wer die ach so langweiligen Autofahrten in einem Open World Spiel nicht mag sollte wirklich keine Open World Spiele spielen.

Da kann ich nur Soldier of Fortune empfehlen. Das hat so unglaublich enge Schläuche dass es echt keinen Spaß macht.
Oder bei Final Fantasy soll es ja genauso sein :)
 
Ich mag Open World-Spiele, nur nicht solche, die so antiquiert umgesetzt wurden. Ich mag auch Realismus, nur nicht ein solcher, wo nur die nervenden Aspekte davon betont werden. Ich habe auch nichts gegen das Fahren an sich, aber bei Missionen, bei denen man mal durch eine übertrieben heikle Steuerung versagen kann, ist es ätzend, wenn das bedeutet, dass ich jedes Mal wieder über zwei Inseln fahren muss.
Ich denke da zum Beispiel an die Mission von Gerri mit den Albanern, ich glaube nicht, dass ich in 25 Jahren Zocken jemals so haarig geflucht habe und hasserfüllt fast das Pad durch den Fernseher gedonnert hätte, wie bei der.
 
Ich habe das so in Erinnerung, mal ausgehend vom schlimmstmöglichen Fall, denn in der Realität sprenge ich mich lieber in die Luft, als mich verhaften zu lassen und lade sowieso immer manuelle Saves vor bekannten Versager-Missionen.

-bekomme vor der Polizeistation ein SMS zum Neustart
-ausnahmsweise nehme ich das Ding zur Demonstration an
-während der Mission zum Waffengeschäft fahren und alles nochmals teuer einkaufen, inklusive Weste
-zum nächsten Hamburger-Stand Gesundheit auffüllen
-Fahrzeug klauen, der Fahndung entkommen
-Richtung Mission fahren
-kleiner Unfall mit dem Bike
-zum nächsten Hamburger-Stand Gesundheit auffüllen
-eigentliche Mission starten

Okay, manchmal kann man ein Taxi nehmen.

Hingegen ist das mit Carmen buggy, weigert sich trotz nahe 100% oftmals die Gesundheit aufzufüllen und gar nicht während eines laufenden Gefechts, wo man es nötig hätte.
 
Tja also was soll ich jetzt sagen?
Du bist zu blöd zum Auto fahren? Wahrscheinlich würden das mir einige Forenmitglieder an den Kopf werfen wenn ich so was schreiben würde :)

Ich hab mir mal die von dir genannte Mission als Video angeguckt und konnte mich an nichts besonderes daran erinnern.
Ich nehme an, ich hab's ähnlich gemacht wie der Kerl der das Video erstellt hat:
http://www.youtube.com/watch?v=8qwdS4AqIk8

Bemerkenswert hier ist aber wirklich, dass der Typ ausgesprochen gut fahren kann.
Klar hab ich mich als riesen San Andreas Fan Anfangs auch extrem über die Steuerung in GTA IV geärgert, aber wenn man Lust am Spiel hat, kann man sich daran gewöhnen.

Wenn man das Auto fahren und die Größe der Spielwelt und seine Möglichkeiten akzeptiert, wird das Spiel zu deinem Freund.
Wie gesagt, Jacob hat die Waffen wesentlich günstiger.
Am wichtigsten ist eh ne Weste.
Noch günstiger kommst du dran wenn du ne Karte suchst wo die Waffen eingezeichnet sind und sie dir kostenlos holst :)
In vielen Missionen liegen auch Westen und Verbandspäckchen rum. Lohnt sich, nach denen Ausschau zu halten, sich immer Deckung zu suchen und überlegt vor zu gehen.

Nachdem ich im Moment wiedermal San Andreas zocke, habe ich gemerkt, dass die Steuerung und das Fahrverhalten der Autos in GTA IV schon irgendwie seine Berechtigung hat. Die Autos fahren sich, als wenn sie wirklich ein bis zwei Tonnen schwer wären, es dauert eben seine Zeit solche Dinger durch die Gegend zu wuchten.
Es ist zwar trotzdem kein reales Fahrgefühl, das geb ich zu, aber es ist irgendwie einen Tick "echter" als die letzten GTAs.

Und zum Thema Checkpoints: ein bisschen gefordert werden will man ja auch :)
Irgendwo soll man sich ja beim zocken solcher Spiele ja auch drauf einlassen und sich konzentrieren und ein bisschen anstrengen ;)

Es beklagen sich ja schon jetzt viele Leute darüber, dass GTA IV zu einfach ist.
Denk mal an die Spiele der 80er und 90er.
Da hatte man 3 Leben zu Beginn und im ganzen Spiel keinen einzigen Checkpoint.
Guck dir nur mal das "Original" Bionic Commando per NES Emulator an.
Oder lad dir mal die Mega Man 9 und 10 Arcade Spiele runter.
Dann wirst du über die Checkpoints in GTA IV vielleicht anders denken.... ;)
 
Ich meinte die andere Mission, wo man zuerst mit der Sanchez auf die andere Insel zum Start fahren und dann einen Albaner mit dem Bike verfolgen muss.

Ich lasse mich ansonsten gerne durch härteste, aber faire Schwierigkeitsgrade fordern, zocke was immer möglich ist, auf Wahnsinn oder Hardcore. Hier liegt aber der Schwierigkeitsgrad einzig bei der wahlweise übersensiblen oder veralteten Steuerung, sowohl auf den Fahrzeugen, wie auch im Kampf.
 
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