gyroscope hat folgendes geschrieben:
Parallel wächst der Schloss- und Villenbau am oberen Ende der Nahrungskette.
Sorry, aber ich muss mich da einfach mal einmischen: Nicht alle Menschen, die Geld haben, sind geizig, nicht alle Menschen, die in Villen leben, leben nur für sich. Ich weiß das, meine Eltern haben Geld, wir leben in einem recht großen Haus in Grünwald und führen ein Leben, von dem viele Mittelständler wohl nur träumen.
Trotzdem geht zumindest uns das Leben anderer Menschen nicht am Arsch vorbei. Meine Großeltern haben ein Haus in Sri Lank besessen, wir waren öfter dort, haben einige Leute kennengelernt, als dann der Tsunami damals war und auch Sri Lanka heimsuchte, haben wir auch Hilfe geleistet und das nicht über das rote Kreuz, Unicef oder eine andere halbschaurige Organisation, wo man nicht weiß in welchen dunklen Ecken das Geld am Ende landet. Wir haben persönlich Hilfsgüter runtergeliefert und auch wenn das nur Bundeswehresspakete, Decken und anderes Zeug war, wir haben geholfen.
Ich finde es erbärmlich, das immer auf die "reichen" Menschen geschimpft wird, als wären wir alle Dämonen, Monster und der Dreck der Welt, nur weil wir uns mit dem Geld auch was leisten. Nicht alle Menschen sind egoistisch. Selbst Bill Gates, der ja gern verteufelt wird, hat ja mittlerweile mehr als die Hälfte seines Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet und das sind so viele Milliarden gewesen, das es schon unglaublich ist.
Zu den Bildern: Das ist eben China. Die Probleme, die es in China gibt, die unwürdigen Bedingungen für die Menschen, die Naturzerstörung und das alles, wurden schon mehrfach behandelt. Menschen dort arbeiten 80-120 Stunden in der Woche, schlafen manchmal sogar direkt an ihrem Arbeitsplatz, weil sie keine andere Wahl haben. Es ist absolut grausam, was in diesem Land passiert. Das ist eben der Kommunismus in seiner ganz brutalen Form, wie er in vielen anderen Ländern auch noch angesagt ist. Solange das nicht geändert wird, wird dieses Land weiterhin so unmenschlich bleiben. Es ist das gleiche in anderen Ländern (Nordkorea wäre noch ein prominentes Beispiel) die leider in den Massenmedien noch weniger Beachtung finden, obwohl die Menschen dort genauso leiden (Wobei extreme Arbeitszeiten überall in der Welt zu finden sind, ich erinnere nur an den Blog, den Ehefrauen aufsetzten die mit EA-Mitarbeitern verheiratet waren und auch von 24/7 arbeit und bis zu 100 Stunden in der Woche berichteten)
Das einzige was da hilft, ist ein ordentlicher Boykott. Aber was wäre dann? Die Mittelschicht würde dann nur über die hohen Preise jammern, das sie sich jedes Jahr einen neuen PC leisten können, das sie sich nicht dies und das, was früher billig aus China kam, leisten können.
Wie man es macht, man macht es falsch, es wird immer gemotzt, wie gesagt: Jetzt motzen alle, das in China die unmenschlichkeit herrscht, wäre es anders, würden die Menschen motzen, das alle Sachen so teuer sind und man nicht mehr im absoluten Luxus (schaut auf all eure Geräte und Sachen und seht, wie oft Made in China draufsteht) leben kann.