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L.A. Noire: Erscheint mit Online-Pass?

Ich verstehe die Kritik natürlich voll und ganz, aber verzichten müsst ihr auf das Spiel ja nicht.

Kauft es euch einfach wie ich auch gebraucht und basta. Dank des sehr löblichen und perfekt organisierten Gebrauchthandels, bekommt ihr die Spiele schon nach kurzer Zeit problemlos und äußerst preiswert. Herrlich!
 
Dass es hier kaum "Konterargumente" gibt könnte auch daran liegen, dass es letztlich müßig ist darüber zu diskutieren.
 
Pfft, als wenn R*, Sega und Co. nicht schon genug am Erstkäufer verdienen würden.^^

Und der Gebrauchtmarkt hat auch positive Seiten für den Publisher/Entwickler -> Derjenige der sein Spiel verkauft, hat meistens das Interesse verloren...der neue Besitzer nicht.

Da stehen die Chancen doch sehr hoch das der ein oder andere DLC ( ob nun Online oder Retail ) nochmal über den Tisch geht.
 
Interessiert mich nicht, das spiel hat keinen onlinemodus und das Ask the comunity Feature ist eh unnötig.
 
@Shikamaru

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, gelle?

Ich schrieb bereits das es NICHT per se um Onlineparts bei Spielen geht, etc.

Ich schrieb ebenfalls bereits das ein Gebrauchtkäufer NICHT gleich ein Neukäufer ist.
Die wenigsten Gebrauchtkäufer hätten den Titel auch neu gekauft.

Soviel dazu...

Du stehst also auf nette Vergleiche...

Ok...

deiner Logik nach fährt in Zukunft der Gebrauchtwagen nur noch auf 2 statt 4 Töpfen bis ich an den Hersteller auch noch was bezahlt habe, weil der will ja auch was verdienen...
Die Ware ist zwar bereits bezahlt, aber hey...

Das Dach des gebrauchten Hauses ist dann auch solange nur auf der Hälfte dicht, bis ich an den Bauunternehmer, welcher das Gebäude errichtet hat einen Obolus zahle.
Seine Leistung ist zwar schon mit dem Kauf des Hauses bezahlt gewesen, aber hey...er will ja auch was verdienen.

Und ja...warum bin ich da nicht eher drauf gekommen...ich registriere in Zukunft jeden Kunden bei uns im Laden, denn die Kaufen Artikel welche wir produzieren...wenn der die Weiterverkauft halte ich in Zukunft auch mal die Hand auf...wenn er nicht zahlt, dann löst sich halt ne Naht oder sowas auf...

Tolle Idee...

Schön das es so brave Konsumenten (´tschuldigung...USER) gibt, welche die "Argumente" der Industrie brav verinnerlichen und wiederkäuen.

Es erklärt zwar noch immer nicht was Rockstar mit einem bereits verkauften Artikel zu tun hat und was es rechtfertigt doppelt für EINE Leistung abzukassieren...aber hey...was solls.

Das "Argument" das schlecht bewertete Spiele ja sonst nix abwerfen ist schlicht und einfach PECH !
Marktwirtschaft...schon mal gehört ?
Ich kriege auch keine Unterstützung wenn das Geschäft auf einmal schlecht läuft wenn meine Artikel scheisse sind.
Dann muss ich halt was ändern...entweder ich komme durch oder net....fertig.

Lange Rede - kurzer Sinn

Ware verkauft - Ware bezahlt - Hersteller hat fertig mit diesem Artikel - basta
Was danach mit dem Artikel geschieht geht den Hersteller nen feuchten Furz an, denn er hat sein Geld erhalten.
Doppelt Kassieren für EINE Leistung ist Betrug - ganz einfach.

MfG

Buema
 
Shikamaru hat folgendes geschrieben:

@Bill Gates: Ich finde wenn man mal vergleicht was Adobe, Microsoft oder auch Apple so für seine Produkte verlangt finde ich das die 10-20 US Dollar, die der Publisher bekommt jetzt nicht allzuviel



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Allerdings immer noch genug um immer weitere "teure" Spiele zu finanzieren.

Wenn die Publisher nur ernshaft nachweisen könnten das dies nur mit der Einführung von Online-Pass, DLC und Co. möglich ist...für mich riecht das aber alles zu sehr nach "Aktienkurs".
 
Mir egal. Hab nix gegen einen Online-Pass, da ich sowieso alle meine Games neu kaufe. Abgesehen davon warte ich bei LA Noire aber erstmal auf Meinungen und Tests, da mich das Spiel - trotz toller Optik - bisher irgendwie noch nicht überzeugt. Will erstmal sehen, worauf das ganze Projekt am Ende hinausläuft.
 
@Shikamaru

Keine Argumente mehr ?
Du verhaspelst dich ja mehr und mehr in deiner Argumentation.

Beispiel abgefahrene Reifen...was ist das denn für ein Vergleich.
Wenn das schon als Beispiel dienen soll, dann bitte als Sinnbild das ich einen stark gebrauchten Datenträger erhalte beim Gebrauchtkauf eines Spiel - nur so ergibt sich in der Argumentation ein Sinn.
Und sowas ist halt das Risiko beim Gebrauchtkauf, das ist jedem Käufer klar und damit muss jeder Gebrauchtkäufer selbst klar kommen.
Liegt auf der Hand oder ?

Es hat keiner behauptet das es ein halbes Spiel ist ohne Onlinepass.
Tatsache ist aber das sich der Onlinepass nur lohnt wenn man für das Spiel wichtige Sachen/Storyteile/Missionen streicht.
Wäre dem nicht so, wäre der OL-Pass überflüssig da er ohnehin nicht wichtig wäre zum erleben der kompletten Hauptgeschichte.

Und ja....EIN Spiel auf EINEM Datenträger entspricht EINER erbrachten Leistung !
Im Preis enthalten sind Anteilig Herstellung, Personal, Material...etc.

Mit einem Autokauf bezahle ich auch nicht die ganze Fabrik, sondern alles nur anteilig.
Und trotzdem ist das Auto bezahlt und gehört dann mir.

Der Gebrauchtkäufer kann unendlich oft neu anfangen sagst du....Frechheit aber auch.

Stell dir mal vor...das geht auch bei Büchern...die kann der Gebrauchtkäufer auch unendlich oft von vorn lesen...und wenn ich es noch nicht ganz durchgelesen hatte kann er sogar von mir unberührte Seiten anfassen und auslesen.

Und der Gebrauchtwagenkäufer kann den Wagen auch unendlich oft neu starten...naja...zumindest solange bis die Teile den Geist aufgeben...
Das kann er ohne noch mal was an den Hersteller bezahlt zu haben.

Und wenn du jetzt noch so freundlich wärst zu erklären warum ein Gebrauchtverkauf = Videospielpiraterie ist, dann wäre ich dir unendlich dankbar.

Denn mein Wissen bisher ist folgendes:

Original Spiel neu -
Weiterverkauft nach Spielen, Spiel ist immer noch Original -
Vorbesitzer hat es nicht mehr, neuer Besitzer hat es (Anzahl ist also gleich geblieben und praktisch gesehen ist es für den Hersteller egal ob Hinz oder Kunz das Spiel besitzt - nur einer kann es nutzen)
Daraus folgt kein finanzieller Verlust, keine Kopien...nur der Name des Besitzers hat sich geändert.

Bei Raupkopien entsteht hingegen sehr wohl ein Schaden, da das Spiel VERVIELFACHT wird und vertrieben wird, was sich letztlich in den VK-Zahlen niederschlägt.

Aber lustig das es immer noch Leute gibt die die Industriethese:
Gebrauchtkäufer = Verbrecher/Raupkopierer
weiterverbreiten und evtl. sogar selbst glauben.

Achja...zum geistigen Eigentum...

Das gilt für die anderen Artikel auch.
Oder meinst du ich darf einfach nen Rasenmäher nachbauen, Herstellernamen drauf pappen und dann selbst verkaufen am Originalhersteller vorbei?
Das ist Produktpiraterie und wieder etwas ganz anderes.

Du unterstellst indirekt die ganze Zeit:
Gebrauchtkäufer = Raubkopierer/Produktpirat

MfG

Buema
 
Wenn ein Online-Pass kommt wird das Spiel garnicht gekauft, egal wie der aussieht. Mir ist neulich erst die Schamesröte ins Gesicht gestiegen als ich gemerkt habe wie sich Steam langsam aber sicher in mein Leben geschlichen hat - und wie ich das damals verteufelt habe.

Zusätzliche Inhalte sind ja unter Umständen noch vertretbar, auch wenn zusätzlich vermutlich heisst dass der DLC schnell zusammen geschustert und/oder aus dem fertigen Spiel entfernt wurde. Um ihn dann als nette Zugabe zu bewerben.

Die Hersteller werden immer dreister und können es sich offensichtlich auch erlauben, siehe solche Aktionen wie bei Assassins Creed.

Argumente wie die Kostendeckung beim Hersteller ziehen nicht und sind schlicht falsch, weil man sich dabei von der falschen Seite an die Problematik heran bewegt.

Wenn ein Hersteller nicht in der Lage ist seine Kosten mit Verkäufen zu decken macht er schlicht wirtschaftlich etwas falsch. Gebrauchtverkäufe gibt es in jeder anderen Industrie auch und da gibt es kein großes Geschrei.

Natürlich sind Spiele teuer in der Herstellung, die Kosten von einem Spiel definieren sich aber IMMER durch die erwartete Absatzmenge. Das hat den Kunden aber schlicht nicht zu interessieren.

Ich bin gerne bereit einen zusätzlichen Obolus zu zahlen sofern mir durch den Hersteller dadurch ein reeller Mehrwert entsteht. Beispielsweise wenn im Falle eines Spiels mit Multiplayer der Hersteller Server unterhält.

Sollten mir aber im Gegensatz Funktionen der normalen Verkaufsversion vorenthalten bleiben ist das eine sehr sehr fragwürdige Geschäftspraxis und gehört vom Kunden abgestraft.
 
Mir ist das ehrlich gesagt vollkommen egal ob Onlinepass oder nicht. Wenn mir ein Spiel gefällt wird es gekauft und fertig.
Ebenso wie ich jedem das Recht zugestehe den Onlinepass incl aller Vor- und Nachteile sch.... zu finden kann man doch auch jemand anderem das Recht zugestehen den Onlinepass incl aller Vor- und Nachteile gut zu finden oder, wie in meinem Fall, das Recht dass einem der Onlinepass egal egal ist. Versteh nicht wieso da automatisch jeder Gegner einem Befürworterpost ein Minus gibt und umgekehrt. Offenbar haben manche hier keine anderen Sorgen ;)

Also WUUUUZZZZAAAAAAA und das Leben mal locker nehmen. :)
 
War ja nur eine Frage der Zeit bis die reaktonären Gewöhnungstiere wieder aus ihren Löchern schlüpfen und auch den Onlinepass fressen ;) Die Gier des Gamers ist größer als jedes Ideal. Und det Feind der Gemütlichkeit ist der "Nörgler". Sobald dieser sich in der Unterzahl befindet, dann nennt man ihn Troll und die Gier hat auf beiden Seiten gesiegt.

Potentielle Top-Titel funktionieren hierbei gerne als trojanische Pferde. Ist ein Game erstmal Everybodys Darling, dann ist das mit der Abzocke auf einmal auch kein Problem mehr.

Insofern: Danke, ihr Gierhälse. Weil ihr alles konsumiert, kann man als Mensch mit intakten Prinzipien bald gar nix mehr kaufen.
 
dorgard hat folgendes geschrieben:
Ist ein Game erstmal Everybodys Darling, dann ist das mit der Abzocke auf einmal auch kein Problem mehr.

Wieso Abzocke? Das Spiel hätte ohne Onlinepass im Laden genau das gleiche gekostet wie mit.
 
Schmadda hat folgendes geschrieben:

Wieso Abzocke? Das Spiel hätte ohne Onlinepass im Laden genau das gleiche gekostet wie mit.


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Ich glaube damit meint er auch die Abzocke - weniger Leistung für das gleiche Geld.

Hoffentlich beschränkt es sich bei L.A. Noir nur auf ''Zusatzinhalte'', auch wenn das schon irgendwie grenzwertig ist.

Ich finde die ganze Entwicklung der letzten Jahre einfach sehr bedenklich. Erst streicht man die schönen Verpackungen und gedruckten Handbücher, dann kommt jetzt die Bindung von Spielen an irgendwelche obskuren Accounts mit allen Einschränkungen die damit einher gehen und in Zukunft möchten die meisten Hersteller ja komplett auf Downloads setzen - die dann natürlich auch wieder an einen Account gebunden sind. Steam machts schon heute vor wie es gehen könnte.

Ich erinnere mich wehmütig an die alten Zeiten als ich höchstens mal eine Scheibe drehen musste oder einen Code aus dem Handbuch (!!!!) suchen musste um ein Spiel zu starten.

Die Zeiten werden immer härter.
 
@ Shikamaru

Was du sagst ist mir zu sehr pro-Publisher. Nehmen wir mal die Fakten: Bei der Spiele-Industrie handelt es sich genau um das, eine Industrie. Das heisst die Leute möchten Geld verdienen, was auch legitim ist. Dabei wird genau wie bei allen anderen Firmen kalkuliert ob ein Spiel mit lohnenswertem Gewinn produziert werden kann.

Das ist ja einer der Hauptgründe warum soviele Serien mittlerweile bei Teil XX angekommen sind oder Reboots aus der Erde sprießen wie die Pilze.

Hier ist auch der Knackpunkt: Wird angenommen ein Spiel wirft keinen Gewinn ab wird es schlicht nicht produziert. So einfach ist das.

Ergo werden nur Spiele produziert von denen im großen und ganzen angenommen wird dass mit ihnen Gewinn zu erwirtschaften ist. Wie in jedem anderen produzierenden Gewerbe auch.

Was im Moment gemacht wird und das ist das unverschämte, ist Kunden den Weiterverkauf von Waren zu erschweren oder unmöglich zu machen.

Das geht nur weil die meisten Spieler mittlerweile so weich gekocht sind dass sie wirklich alles fressen, auch dass ihnen die Firmen verkaufen dass solch restriktive Maßnahmen wie DRM oder irgendwelche Konten beim jeweiligen Publisher nur im Sinne des Kunden wären. Das sind sie nicht. Firmen arbeiten grundsätzlich im eigenen Interesse. Weder EA,THQ,Activison, Blizzard oder sonstwer sind wirklich auf das Wohl des Kunden aus, sondern nur auf ihren eigenen Profit. Nicht schlimm, liegt in der Natur der Sache.

Aber umgekehrt verhält es sich genau so:

Muss es mich interessieren ob ein Publisher Konkurrenz- oder Preisdruck hat (der für mich als Spieler ja sogar was gutes darstellt?). Die Antwort leitet eindeutig NEIN!

Und so schlecht wie du es darstellst kann es der Industrie nicht gehen, sonst würde nämlich nicht so ein Preiskampf wie zum Beispiel in UK stattfinden. Das wäre aus schlicht nicht möglich und die Preise würden sich auf einem gewissen Wert einpendeln.

Um diesem einfachen und normalen Marktmechanismus nun entgegen zu wirken wird versucht an anderer Stelle Geld einzunehmen. Was ja auch noch legitim wäre, wenn ich als Käufer nicht darunter leiden müsste.

Du scheinst ja intelligent zu sein, deshalb gehe ich mal davon aus dass dir die Entwicklung am Markt nicht entgangen ist.

Es geht einfach nicht dass Content aus dem fertigen Spiel entfernt wird und man dann extra, in Form von DLC dafür zahlen muss. In anderen Bereichen wäre sowas absolut verpönt, nur die Unterhaltungsindustrie kann offensichtlich mit ihren Kunden machen was sie will.

Was die Spielepreise angeht muss ich ganz ehrlich sagen: Es ist Luxus und dafür sind 60€ schon sehr viel Geld, vor allem für Spiele die teilweise nur noch eine Spielzeit von 5 Stunden haben.

Anstatt dabei den schwarzen Peter an die zahlende Kundschaft weiter zu geben sollten die Firmen lieber mal überlegen was sie sonst noch für Möglichkeiten haben.

Das war jetzt alles vielleicht etwas oberflächlich, aber ich hoffe mein Standpunkt ist wenigstens etwas klar geworden.
 
@Kuru

Wie schon gesagt, dass ist eine einseitige Sichtweise. Dich interessiert nicht Situation von den Firmen, gleichzeitig erwartest du aber das sie Interesse an der Situation des Kunden haben.

Jeder Publisher will nun mal Geld verdienen. Spiele von zweiter Hand sind zwar gut für den Spieler aber der Entwickler hat nichts davon. Es ist nur legitim das sie diese Situation eingrenzen bzw. ändern wollen, immerhin haben sie Mio. und viel Zeit in die Entwicklung gesteckt. Hinzukommt das Spiele immer teurer in der Entwicklung werden.

Wenn der Kunde mit dem Online-Pass nicht einverstanden ist, dann kauft er es einfach nicht. Das ist das beste um den Kunden klar zu machen das sich was ändern muss.
 
@ Shikamaru:

Wenn es wirklich nur um Zusatz-Content ginge wäre es eine Sache. Aber wir sind uns ja schonmal soweit einig dass Sachen wie bei Mortal Kombat und Assassins Creed nicht gehen. Das ist ja schonmal ein Anfang. Was deine restliche Argumentation angeht, ist das ja genau das was passiert. Es wird ja nur noch das COD XX produziert und zum Beispiel bei Activision sehe ich schon seit Jahren nicht den geringsten Ansatz zur Innovation. Das mag ein extremes Beispiel sein, aber es werden ja schon nur noch Ableger produziert. Übrigens, ich hab Dead Space und Mirrors Edge beide hier liegen ;)
Was das Problem mit Händlern wie Gamestop angeht hast du vermutlich zu einem gewissen Grad recht, auch wenn da ja auch die Meinungen auseinander gehen (Stichwort Refinanzierung). Bei sowas halte ich mich aber bedeckt weil es meines Wissens keine verlässlichen Anhaltspunkte und Untersuchungen gibt ob der Industrie dadurch wirklich soviel durch die Lappen geht. Das sind alles Mutmaßungen. Nur wenn das stimmt, dann müssen sich die Publisher um Gamestop kümmern und nicht versuchen das Problem auf die Kundschaft abzuwälzen. Das endet auf Dauer unweigerlich damit dass die Industrie verliert. Der Kunde ist nunmal immer noch der Geldgeber.

@ChaosZero

ChaosZero hat folgendes geschrieben:

Wie schon gesagt, dass ist eine einseitige Sichtweise. Dich interessiert nicht Situation von den Firmen, gleichzeitig erwartest du aber das sie Interesse an der Situation des Kunden haben.



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Das ist genau der Punkt. Firmen MÜSSEN bestrebt sein den Kunden zufrieden zu stellen, nicht umgekehrt. Du gehst doch auch nicht mehr in ein Restaurant in dem die Bedienung unfreundlich und das Essen mies ist. Da interessiert dich vermutlich auch nicht sonderlich ob die irgendwann (selbst verschuldet) dicht machen müssen. Nenn mir mal eine andere Branche bei der versucht wird beim Gebrauchtverkauf nochmal Geld (ohne Gegenleistung) zu kassieren. Mir fällt keine ein und komischerweise kommen alle anderen auch so klar und könnten sich so ein Vorgehen auch aus PR Gründen garnicht leisten.

Natürlich kann man sich frei gegen den Kauf entscheiden und ich persönlich tue das auch. Ich finde es nur wichtig solche Diskussionen zu führen damit man sich nochmal vor Augen hält was da eigentlich langsam aber sicher passiert.
 
@Kuru

Inwiefern werden die Kunden nicht zufrieden gestellt? Man bekommt ein klasse Game und wird stundenlang unterhalten? Wenn man mit dem Online Pass nicht zufrieden ist, dann kauft man es einfach nicht.

Beim Gebrauchtmarkt hast du einen kleinen Logikfehler. Der Spieler bekommt eine Gegenleistung (Spiel), allerdings hat der Entwickler nichts davon. Das Geld fließt ausschließlich zum Verkäufer.

Das andere Branche nicht in einer ähnlich Situation stecken, hast du zwar Recht. Allerdings hat die Film oder die Musikbranche auch mehrer Möglichkeiten (digital) sich zu verkaufen. Hinzukommt das Musik in der Produktion billiger ist, sich aber ähnlich oder besser verkauft als Spiele. Filme sind von den Kosten fast gleich wie die der Spielen. Allerdings reicht schon die Kinovorstellung um Gewinn zu erzielen. Aber auch die DVD bzw. Blu Ray kaufen sich deutlich besser als ein Spiel.
 
ChaosZero hat folgendes geschrieben:

Beim Gebrauchtmarkt hast du einen kleinen Logikfehler. Der Spieler bekommt eine Gegenleistung (Spiel), allerdings hat der Entwickler nichts davon. Das Geld fließt ausschließlich zum Verkäufer.



Das ist kein Logikfehler sondern auf dem Gebrauchtmarkt absolut normal und legitim. Die Beispiele habs hier ja schon an anderer Stelle, aber nimm den Gebrauchtmarkt für Autos, Bücher, Möbel, Schuhe, Kleidung,... und man kann diese Liste unendlich weit fortsetzen. Ja, sogar Musik und Filme kann man einwandfrei gebraucht kaufen, ohne Einschränkungen.
Nach deiner Argumentation müsste die Filmindustrie ja am Hungertuch nagen.

Es ist schlicht NORMAL dass der Hersteller bei Gebrauchtverkäufen nichts ab bekommt.
 
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