@dreisatt: Ich bin mir sicher, dass jeder halbwegs vernünftige Zocker weiß, dass es weitaus wichtigere Dinge gibt! Die Frage die du dir aber stellen solltest ist die, ob denn die Politiker wissen, dass es wichtigere Probleme gibt?
Man hört permanent das sie andauernd über Killerspiele reden - selbstverständlich nicht alle - es werden Beschlüsse verabschiedet, das Internet eingegrenzt, das verboten, hier und da und sowieso... wieso nehmen sich denn auch diese Mecker- und Verbotsfritzen nicht dem großen "Problem" an?
Abgesehen davon denke ich nicht, dass die CDU und Co. die einzigen regierungsfähigen Parteien in Deutschland sind. Diese Aussage basiert doch nur auf Gewohnheit. Und mit Sicherheit wird uns auch die CDU oder die SPD wieder regieren, denn der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier.
Und das es Splitterparteien zu etwas bringen können bzw. Einfluss nehmen können haben die Grünen in der Vergangenheit bewiesen. Ich wähle keine Partei weil sie "schon immer" das Zepter der Macht in der Hand gehalten haben, sondern weil ich deren Programm gut finde usw... und das kann ich im Momenet von der CDU nicht gerade behaupten.
Gerade in der jetzigen Zeit finde ich persönlich - Achtung meine Meinung - es sogar ganz gut, wenn sich viele Wähler von den "Großen" abwenden und Splitterparteien wählen. Denn anders kapieren "die da oben" doch nicht, dass sie im Moment das Volk eher vergraulen denn es für sich zu gewinnen. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf Killerspiele, sondern auf die "neuen" Medien und andere politische Bereiche im Allgemeinen.
Ich weiß ich weiß, es ist eine naive Einstellung, aber die Parteien sollten Politik für das Volk machen und nicht dagegen. Natürlich ist es in meinem Interesse, dass die "Krise" möglichst schmerzfrei überwunden wird, aber genau so ist es mir wichtig, dass die Parteien vernünftig mit neuen Medien umgehen - speziell was mich und viele andere angeht hängt der Job schließlich am Internet, denn auch diese müssen reguliert - aber doch nicht verboten werden - und das einige der wichtigen Personen nicht einmal wissen was ein Browser ist, ein 8 oder 9 jähriges Mädchen dann schon, dann war es das bei mir mit dem Verständnis.
http://de.sevenload.com/videos/SyMWUPh-Kinder-fragen-Politiker-nach-dem-internet
Mich erschrecken da auch einige andere Aussagen wie "da geh ich nur rein wenn ich Informationen brauche"
Natürlich kann auch das jetzt nicht als repräsentativ hingestellt werden, aber das Video verdeutlich doch sehr schön, in welchem Generationenkonflikt wir uns im Moment befinden. Und das wir andernorts mit China zusammen in einem Satz als Überwachungsstaat genannt werden ängstigt mich.
Ich will mein Leben leben, einen Job haben, vernünftig wohnen, mit Freunden weggehen, zocken und das ohne dabei unnötigerweise eingeschränkt oder kontrolliert zu werden.