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Indizierungen und kein Ende...

Ich hatte damals auch einen ellenlangen Text verfasst, die Basis war die Selbe, habe das Schreiben dann nur an die jeweiligen Fraktionen angepasst. Die E-Mails der Grünen und FDP waren aber noch am Besten, denn die haben zumindest den Eindruck erweckt, als würden sie Ansatzweise auf meine Mail eingehen.

CDU hat einen ähnlichen Stuss abgelassen wie die, welche du bekommen hast. Die meisten der Politiker checken diese Mails ohnehin nicht selbst, sondern haben dafür eigens Angestellte, die sich darum kümmern.

Ich hab eben die Bundestags-Petition gegen ein Spieleverbot unterzeichnet. Bin mal gespannt, ob es was bringt.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4958

In der letzten Stunde hat die Petition 1.000 neue Unterschriften hinzubekommen. In 3 Wochen braucht sie mindestens 50.000, aber das ist mit Sicherheit ein Wert, der binnen weniger Tage geknackt wird. ;)
 
@tomk
wahlweise auch Kommunisten, Rechtsextreme etc...

Jetzt mal davon ab dass es offenbar eine Standart Mail ist: Glaubt hier wirklich noch jemand, dass man als Bürger in die Politik eingreifen kann?

Für mich liest sich das ungefähr so:
Es ist uns scheißegal was Sie davon halten, wir ziehen das durch.

Nun denn, ich werde jetzt die BRD mit dem 3. Reich vergleichen, das klingt dann ungefähr so:
ich möchte betonen, dass sich der Vergleich von der BRD mit
dem Nationalsozialismus nur auf die Schädlichkeit für die Menschenrechte bezieht.
Demgegenüber wirkt sich der Regimeterror auch direkt auf die
Minderheiten und damit auf die entmündigten Bürger aus, und besitzt
in dieser Hinsicht selbstverständlich eine ganz andere Qualität.

(Hock auf Arbeit und hab immer noch kein Auge zugetan) :(

@JannLee
über 130000 Petenten gegen die Internetzensur zeigen deutlich, dass sowas nichts bringt.
 
@tomk:

Dass sie im Endeffekt wohl nicht viel bringen wird ist mir auch klar, allerdings halte ich es dennoch sinnvoll so etwas zu unterstützen. Zwar finden die Online-Petition oder Petitionen im Allgemeinen bisher keinen großen Anklang, aber über die kommenden Jahre wird auch das Internet für "die da Oben" zwangsläufig an Relevanz gewinnen, denn irgendwann sterben ihnen die 60, 70 und 80 jährigen Wähler, welche mit den neuen Medien nur geringfügig oder nichts anfangen können weg und dann müssen sie sich "uns" zuwenden.

MJ... ja ja, manche können es einfach nicht verkraften. :bigsmile:
 
tomk hat folgendes geschrieben:
@ Piko


Das ist eine Standardmail.

Die hat der Gute nicht mal zu Gesicht bekommen, dafür hat er seine Leibeigenen.
Das ist mir bewusst, und ich empfinde es als Armutszeugnis

piko hat folgendes geschrieben:

(Hock auf Arbeit und hab immer noch kein Auge zugetan) :(

Ist die Trauer um MJ wirklich so groß. :bigsmile:
Neee, die MJ Sache find ich mittlerweile nur noch nervig. Ich wollte meinen neuen Nachbarn nur zeigen, dass *ich* derjenige mit der DD5.1 Anlage bin :D
 
Wir deutschen sollten einfach mal wieder lernen auf den Tisch zu hauen und auf die Straße zu gehen wenn uns was nicht passt. Und das nicht so wie die Linksfaschisten die Autos anzünden, sondern friedlich. Zu tausenden die Innenstädte lahm legen.
Petitionen bringen rein gar nichts. Eine Petition ist ein mehrseitiges Schriftstück dass wie es ist in den Papierkorb geworfen wird. Wenn die 50.000 Leute ihren Arsch hochbekommen und jeder einzelne einen Brief schreibt und abschickt sieht die Sache anders aus!
Am besten alle als "Einschreiben Eigenhändig" direkt an Schäuble schicken :mosh:
 
Wenn Du dir einen netten Text überlegst, an die Empfäger Zensursula und Schäuble bin ich dabei. Alleine die Vorstellung, dass sie plötzlich ein paar dutzend identische Briefe auf einmal bekommen und für jeden einzeln den Empfang quittieren müssen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. :D

"Unterschreiben Sie hier... und hier... und hier... und hier... und hier... " etc.
 
@Jann: Wenn ich mitzeichnen will, kriege ich ne Fehlermeldung: "Fehler
Hacking attempt..."

Werds morgen nochmal probieren.
 
piko hat folgendes geschrieben:

Vielleicht interresiert es jemanden, habe unserem geliebten Innenminister Joachim Herrmann (Bayern) eine email geschrieben. Für diejenigen, die immer noch daran glauben, unsere Meinung wäre für Politiker relevant.

Man verzeihe mir den Stil, es war ca. 6 Uhr morgens und ich hab kein Auge zu gemacht, weshalb meine Argumentation evtl. etwas wirr ist (aber ich würde es jederzeit wieder schreiben :D)

piko hat folgendes an Joachim Herrmann geschrieben:
Sehr geehrter Herr Herrmann,

Wie koennen Sie es wagen?

Woher nehmen sie sich das Recht heraus, Video- und Computerspieler mit Konsumenten von Kinderpornos zu vergleichen?

Nur kurz am Rande: Ich bin 33 Jahre alt, spiele seit über 20 Jahren Video- und Computerspiele, habe einen sehr guten Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Schriftsetzer.

Ihr Vergleich ist mir nicht neu, ich habe mich schon vor ein paar Monaten darüber aufgeregt. Was mir aber nicht in den Kopf will ist die Tatsache, dass sie absolut keine Ambitionen zeigen sich eingehend mit dem Thema zu beschaeftigen. Ihre Statements klingen abgelesen, sie haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch nie einen Controller in der Hand gehabt.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, auch ich bin für einen effektiven Jugendschutz, auch ich beobachte mit Sorge, wie sich nachweislich Minderjährige in diversen Internet Foren damit rühmen, indizierte Titel über das Internet bezogen zu haben.

Aber warum zum Teufel soll ich darunter leiden?

Ich kann mir Pornografie in der Videothek ausleihen, ja sogar im Internet ansehen, damit haben sie offenbar kein Problem.

Genauso wie sie offenbar kein Problem damit haben scharfe Waffen im Haus aufzubewahren. Ich weiß selber, dass die Gesetze sehr streng sind aber bitte bedenken sie eines: Videospiele töten keine Menschen, Waffen hingegen sind darauf ausgelegt.

Ich finde Ihren Vergleich moralisch höchst verwerflich.

Genauso finde ich es verwerflich, dass aus Ihrer Fraktion Angebote kommen um sich mit der Materie Videospiel zu beschäftigen und sie und ihre Kollegen Strobl und Haderthauer es nicht für nötig erachten diese Angebote wahrzunehmen.

Meines Erachtens haben sie ihre Kenntnisse über Videospiele aus der Boulevardpresse, wenn überhaupt, wenn nicht denke ich dass ihnen die Wähler unter 60 nicht attraktiv genug erscheinen, bzw. eine zu vernachlässigende Minderheit sind.

Ich hoffe inständig dass Ihre Partei bei der Bundestagswahl im September einen ordentlichen Schuss vor den Bug bekommt, ihren selbstgefälligen Aussagen zufolge werden Sie mir wohl bestenfalls ein müdes Lächeln abringen, auf meine Stimme ist, auf gut deutsch geschissen, andernfalls werde ich wohl mit Islamisten und Kinderfickern unter einen Hut gestellt.

Ganz ehrlich: ich habe wirklich Respekt vor der Leistung der CSU, gerade in Sachen Wirtschaft hat ihre Partei Bayern ganz nach oben gebracht. Es stellt sich aber eine gewisse Politikverdrossenheit ein wenn ich sehe wie selbstgefällig ihre Parteifreunde und ihre Schwesterpartei sich einen Dreck darum scheren was wirklich wichtig ist. Es wird die Verbotskeule geschwungen, weil ja Videospieler offenbar allesamt minderjährig und somit nicht wahlberechtigt sind.

Wenn Sie wirklich glauben dass mit Verboten und Internetzensur alle Probleme gelöst werden können erlaube ich mir den Vergleich mit Diktaturen wie Nord-Korea, der Volksrepublik China, der DDR, ja sogar mit dem Nationalsozialismus.

Wollen wir wirklich in einem solchem System leben? Als noch mündiger Bürger sage ich dazu NEIN. Statt dessen fordere ich von Ihnen und ihren Kollegen, ob CSU, CDU oder SPD, wirksame Lösungen zu finden, die nicht in Verboten enden.

Es sterben jährlich mehr Menschen an den Folgen von Alkoholmissbrauch als an Videospielen. Machen Sie sich mir zur Liebe bitte ein paar Gedanken darüber, warum es einem jungen Menschen mit 16 Jahren erlaubt ist sich ins Koma zu trinken. Erklären Sie mir bitte was daran besser ist, als wenn besagter Jugendlicher täglich eine halbe Stunde Counterstrike spielt.

Wie wollen Sie Eltern etwas von Medienkompetenz vermitteln wenn Sie offenbar selber nicht genau wissen, wovon Sie sprechen?

Ich fordere von ihnen eine europaweit einheitliche Lösung zum Thema Jugendschutz, wobei die Betonung auf "JUGEND" liegt. Als Erwachsener will und werde ich mir nicht vorschreiben lassen was ich mir ansehen oder spielen darf.

Trotz meinem Unmut wünsche ich ihnen alles Gute und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dennis K

Joachim Herrmann (MDL) hat folgendes geantwortet:
Sehr geehrter Herr K.,

vielen Dank für Ihre mail.

ich möchte betonen, dass sich der Vergleich von Killerspielen mit
Kinderpornografie nur auf die Schädlichkeit für den Nutzer bezieht.
Demgegenüber wirkt sich der Konsum von Kinderpornos auch direkt auf die
Herstellung der Filme und damit auf die geschändeten Kinder aus, und besitzt
in dieser Hinsicht selbstverständlich eine ganz andere Qualität.

Ich meine aber schon, dass unsere Gesellschaft auch Killerspiele ächten
sollte. Dass das häufige Konsumieren von Killerspielen abstumpfend wirken
und die Gefahr einer Nachahmung in sich bergen kann, ist wissenschaftlich
erwiesen.
Die Bayerische Staatsregierung hat das zu Ihrer Kenntnisnahme beigefügte
Grundsatzpapier beschlossen. Das Papier stellt ausführlich die Chancen und
die wirtschaftliche Bedeutung von Computerspielen dar, bekundet aber auch
den Willen und die Notwendigkeit, gegen gewaltverherrlichende Spiele mit den
Mitteln des Strafrechts vorzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Herrmann, MdL
Bayerischer Staatsminister des Innern

Ohne Worte. Vielleicht hat Goreminister wirklich Recht.

Ich sage es ja... Aktionen statt Worte.
Handeln statt reden... Anders wird sich nichts ändern!
Ich bin kein Rechthaberischer Mensch aber in dem Bezug nehm ich mir das mal heraus zu sagen, dass ich Recht hab :)!!!!

P.S.:
Die Idee von Menirules finde ich allerdings auch HERVORRAGEND!!!
TAUSENDE von Einschreiben mit ein und demselben Inhalt schicken und JEDEN müssen sie quittieren... Hervorragend. Aber:
NICHT an den Bundestag, denn die haben ne Poststelle, welche die Arbeit übernimmt, sondern an die PRIVATADRESSEN der Damen und Herren :)!!!
 
Danke für die Blumen, aber so ausgereift ist meine Idee nicht.
Die Leute sind ja nicht gezwungen die Einschreiben anzunehmen. Man kann die Annahme auch verweigern und der Brief geht zurück. Angeschissen ist dann nur der Postbote, der jedes einzelne Einschreiben als "Annahme verweigert" markieren muss. :bigsmile:

Da wäre dann doch der normale Brief besser, denn dieser wird einfach eingeworfen, bzw. Kartonweise angeschleppt.
 
Menirules hat folgendes geschrieben:

Danke für die Blumen, aber so ausgereift ist meine Idee nicht.
Die Leute sind ja nicht gezwungen die Einschreiben anzunehmen. Man kann die Annahme auch verweigern und der Brief geht zurück. Angeschissen ist dann nur der Postbote, der jedes einzelne Einschreiben als "Annahme verweigert" markieren muss. :bigsmile:

Da wäre dann doch der normale Brief besser, denn dieser wird einfach eingeworfen, bzw. Kartonweise angeschleppt.

Okay, du unterschätzt deine Idee aber enorm.
Der Postbote muss aber bei jedem Einschreiben an der Tür KLINGELN!
Was meinst du wie geil das ist wenn es jeden Tag Klingelterror ohne Ende gibt, denn gleichzeitig kommen die Sachen ja nicht an :)
 
Noch besser wäre es, den Brief in ein Paket zu legen. Dann quilt der Briefkasten über vor orangener Abholmeldungen ;) Oder nur ein Zettel mit dem Hinweis bitte die 4000 Pakete in der nächsten kleinen Postfiliale abzuholen :nut:
 
Ja das wäre natürlich geil! Das kleine Brieflein in einen riesigen Karton legen und dann hinschicken. Muahahahahaha. :bigsmile:
 
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