HR wird vielleicht nicht an den kommerziellen Erfolg von MW2 rankommen, aber man kann nur jedem vernünftigen und "reifen" Spieler zu diesem Spiel raten. Nicht weil es innovativ ist vom Gameplay her, sondern mehr von der Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird und wie sich das auf den Spieler auswirkt.
Ich glaub HR verengt ein wenig die Spanne zwischen Film und Spiel, den Spieler wärend des spielens zu berühren, zu fesseln, emotional zu erreichen.
Viele Spiele schaffen das nur mit Zwischensequenzen (Bsp: MGS) oder durch gezielte Effekte (Dead Space) aber selten wird man gleichzeitig in Anspruch genommen so wie bei Fahrenheit, dass man nur eine gewisse Zeit hat zum Antworten, dass man durch QTE reagieren muss (klar, gibts in anderen Spielen auch).
Aber bei vielen Spielen wird man oft rausgerissen, man sieht eine emotionale Hollywoodreife Szene, danach kommt der Cut und man steht mit seinem Männlein im Gang rum und die ganze Emmotion löst sich auf, weil wie im richtigen Leben steht man rum und es passiert nix.
Und ich glaub hier setzt HR an, oder anders, HR wird der Vor-Vor-Vorläufer von interaktiven VR-Spielen ala HoloDeck von Enterprise.
Bis jetzt bestehen Spiele nur aus rennen, fahren, springen, reden (Text auswählen) töten, tot umfallen. Aber bei vielen fehlt es an Tiefgang an Seele, so wie MW2, ein stupider weiterer Shooter ohne Sinn, Tiefgang, Kernaussage.