Ich finde sogar, dass Rockstar hervorragend mit der Engine umgehen kann und Liberty City sieht richtig schick aus.
Dafür hat Rockstar keine Ahnung oder eine falsche Vorstellung von benutzerfreundlichem Gameplay und was sie mit top Story und Charakteren wett machen, wird durch eine grösstenteils langweilige Stadt ohne vernünftige Nebenmissionen und Einkaufsmöglichkeiten aufgezehrt.
Sobald die Story durchgespielt ist, ist die Luft raus, ausser man steht auf Taubenjagd und Schaukel-Stunts.
In Saints Row beginne ich hingegen erst nach zehn Stunden die Story, nachdem ich sämtliche Nebenmissionen freudig erledigt haben, die meine Waffen und Fähigkeiten verbessern und mich dabei oft irre kichern oder laut rauslachen lassen: Vandalismus, Amoklauf, Abgreifen, Heliangriff, Drogenhandel, Prügelknaben, Autoklau, Flitzen, Blitzen, Entführung, Überfall, Fuzz....
Dagegen sind der Autoklau für Brucie und Stevie, sowie der Drogenhandel für LJ unfasslich öde und uninspiriert, geschwiege denn, dass man keinerlei Belohnung dafür kriegt und die verdiente Kohle für nichts ausgeben kann. Der Ausgang fühlt sowieso so an, wie ein trashiges Wii-Spiel, Biliard und Darts, also bitte....