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Gewalt an Schulen!

politicus hat folgendes geschrieben:



Es gibt viele Gründe für die Zunahme der Brutalität, u.a.:

Eltern haben kaum noch Zeit für ihre Kinder (vor allem wenn beide berufstätig sind) und sind von der Arbeit schon so gestresst, dass der Umgangston in der Familie schon meist sehr zu wünschen übrig lässt. Man hat einfach kaum noch Zeit und Geduld für die Kinder.

Die Lehrer sind überfordert (zu große Klassen usw.), schlecht ausgebildet (kaum Pädagogikstunden, viel Theorie und kaum Praxis) und deshalb meistens auch völlig demotiviert. Sie spielen aber nun einmal bei der Erziehung der Kinder und Jugendlichen eine große Rolle.

Zwei Sachen:
1) Du beschreibst trefflich, wie die Familie als Keimzelle der Gesellschaft zerstört und ausgehebelt wird. Ich gebe Dir völlig recht!
2) als ich war auch in Klassen mit 32 oder 33 Schülern. Also laß ich diesen Mist mit zu großen Klassen nicht gelten. Aber m.E. ist es völlig aber auch völlig falsch gedacht, wenn man die Prämisse aufstellt, daß Lehrer einen großen Anteil an der Erziehung haben. Nix da. Ich will nicht, daß meine Kinder von mir völlig fremden Menschen erzogen werden. Erziehung gehört EINZIG UND ALLEIN in die Hände der Eltern! Seinen Hund gibt man ja auch nicht fremden Menschen und sagt: "Erzieh mal"
Aber wir leben eben in einer Gesellschaft, die es liebt den einfachsten Weg, nämlich den des geringsten Widerstandes zu gehen. Genauso wie die Eltern scheinbar verlernt haben das Wort "Nein!" in die Erziehung einzubeziehen, ist es halt einfacher die schwierigen Fragen der Erziehung selbst in die Hand zu nehmen.
Zu dem verlernen des "Nein" das meiner Meinung nach beste Beispiel: Vor dreissig Jahren, wenn meine Eltern mit mir und meinem Bruder essen gegangen sind, wäre uns nicht eingefallen durch das Restaurant zu rennen und andere zu stören. Wenn es uns eingefallen wäre, hätten es meine Eltern verboten. Wir haben gelernt andere zu respektieren und nicht zu stören. Wenn Du Dich heute darüber aufregst, bist Du der Böse. (ich mach es trotzdem)


Eine Gesellschaft, die immer in Eile ist, in welcher man nur durch den Einsatz der Ellbogen weiter kommt, die außerhalb der Arbeit nicht mehr mit Lärm (in dem Fall „Kinderlärm“) belästigt werden möchte, bringt nicht die Geduld und das Verständnis für Kinder und Jugendliche auf. Wir leben heute in Deutschland in einer kinderfeindlichen Gesellschaft, die nicht einmal genügend Spielplätze bietet, weil die Nachbarn ihre Ruhe haben möchten. :kotz:

Ich halte Deutschland nicht für kinderfeindlich. Die Kids haben doch alle Freiheiten der Welt heutzutage. Wo gibt es denn Einschränkungen? Die zickigen Nachbaren haben doch früher auch schon immer Rabbatz gemacht, wenn wir zu laut waren.
 
@rossi:


Wenn die Klasse zu viele Schüler hat, können die Lehrer nicht jedem Schüler bei seinen Problemen helfen. Außerdem sind sie überfordert. In meiner Klasse macht jeder, was er will. Die Lehrer stehen kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Und das in der neunten Jahrgangsstufe!
 
Naja... aber das liegt wohl eher an der Grundeinstellung der Schüler, oder? Als wir hatten teilweise (ich hab jetzt gerade extra nochmal nachgefragt) bis zu 35 Schüler in der Klasse. Aber wir wollten alle (jedenfalls fast) was lernen. Wenn einer zu viel gestört hat, hatten das meistens die Lehrer im Griff, oder die Gemeinschaft hat das Problem gelöst.
 
Eine Gemeinschaft gibt es bei uns lange nicht mehr. Probleme aber sehr viele. Die Lehrer haben gar nix mehr im Griff! Die Autorität der Lehrer ist einfach gesunken und die der Schüler gestiegen.
 
rossi hat folgendes geschrieben:

Zwei Sachen:
1) Du beschreibst trefflich, wie die Familie als Keimzelle der Gesellschaft zerstört und ausgehebelt wird. Ich gebe Dir völlig recht!
2) als ich war auch in Klassen mit 32 oder 33 Schülern. Also laß ich diesen Mist mit zu großen Klassen nicht gelten. Aber m.E. ist es völlig aber auch völlig falsch gedacht, wenn man die Prämisse aufstellt, daß Lehrer einen großen Anteil an der Erziehung haben. Nix da. Ich will nicht, daß meine Kinder von mir völlig fremden Menschen erzogen werden. Erziehung gehört EINZIG UND ALLEIN in die Hände der Eltern! Seinen Hund gibt man ja auch nicht fremden Menschen und sagt: "Erzieh mal"

Wenn du deine Kinder v.a. in eine Ganztagsschule schickst, ist es unabwendbar, dass Lehrer deine Kinder miterziehen - ob du es willst oder nicht. Sie sind nun einmal die Hälfte des Tages mit den Lehrern zusammen und werden von ihnen unterrichtet und somit auch z.T. miterzogen. Muss ja nichts schlechtes bedeuten - vorausgesetzt, die Lehrer sind ok. Hatte selber genug Lehrer, die A**löcher waren, aber auch welche, die mich wirklich beeindruckt haben.

rossi hat folgendes geschrieben:
Aber wir leben eben in einer Gesellschaft, die es liebt den einfachsten Weg, nämlich den des geringsten Widerstandes zu gehen. Genauso wie die Eltern scheinbar verlernt haben das Wort "Nein!" in die Erziehung einzubeziehen, ist es halt einfacher die schwierigen Fragen der Erziehung selbst in die Hand zu nehmen.
Zu dem verlernen des "Nein" das meiner Meinung nach beste Beispiel: Vor dreissig Jahren, wenn meine Eltern mit mir und meinem Bruder essen gegangen sind, wäre uns nicht eingefallen durch das Restaurant zu rennen und andere zu stören. Wenn es uns eingefallen wäre, hätten es meine Eltern verboten. Wir haben gelernt andere zu respektieren und nicht zu stören. Wenn Du Dich heute darüber aufregst, bist Du der Böse. (ich mach es trotzdem)

Gebe dir zum Teil recht, es kommt aber nicht nur auf das "Nein" sagen an, sondern auch, wie man es dem Kind beibringt und natürlich auch die Persönlichkeit des Kindes (ja, es gibt auch kleine Rabauken, die einem das Leben zur Hölle machen können - da können die Eltern noch so viel Nein sagen und Verbote aussprechen). Natürlich sind viele Eltern schon von der Arbeit so gestresst, dass sie sich daheim diesen nicht antun wollen und somit den Kindern viel zu viel Freiraum lassen.


rossi hat folgendes geschrieben:

Ich halte Deutschland nicht für kinderfeindlich. Die Kids haben doch alle Freiheiten der Welt heutzutage. Wo gibt es denn Einschränkungen? Die zickigen Nachbaren haben doch früher auch schon immer Rabbatz gemacht, wenn wir zu laut waren.

Tja, dann kann ich nur sagen: warst du schon mal mit einer Familie unterwegs, die 3 Kinder hat? DANN erst wirst du feststellen, wie kinderfeindlich Deutschland ist. Ein Kind ist ja kein Problem, da sagen die Menschen nix, aber ja keine 3 Kinder - das ist ja in den Augen vieler schon asozial.
Hier ein Bespiel von vielen: meine Schwestern & Familie und ich (4 Kinder insgesamt) sind im Schwimmbad. Suchen uns ein Fleckchen, wollen uns gerade dort niederlassen, als ein Deutscher uns anspricht und sagt: "Müssen sie sich unbedingt hier hinsetzen?" Die Antwort von mir: "Na klar, warum denn nicht?" Die Antwort von ihm: "Sie haben ja Kinder dabei und ich will meine Ruhe!" Darauf ich: "Ja und? Die Kinder sind doch eh gleich alle im Wasser, also haben sie dann Ruhe!" - nein, natürlich glaubte mir es der Kerl net... ewig lange Diskussionen... was passierte dann?: die Kinder gingen brav schwimmen, er konnte ungestört lösen und sich nur wundern...
wie gesagt: nur EIN Beispiel...
 
@Stinksonne: Das ist übel. Warum gibt es denn keine Gemeinschaft mehr. Mir würde es keinen Spaß machen in so eine Schule zu gehen. Ist es bei ALLEN Lehrern so?

@polenkuss:
Ich weigere mich, meine Kinder von anderen erziehen zu lassen. Das ist und bleibt mein Ding! Und wenn es ein Lehrer versuchen würde, würde ich ihn platt machen. OK.. wenn er ihm Moral und Anstand vorlebt lass ich Ihn das tun. Aber Erziehung ist meins.

Das im Schwimmbad lag daran daß Du Türkin bist, und der Typ Euch Knofis nicht haben wollte.

....kleiner Scherz. Komm. Solche Deppen gab es schon immer. Aber die sind echt eher ein Einzelfall. Leider muß man heutzutage halt auch immer öfter fürchten, daß die Eltern nicht eingreifen, wenn die Kinder sich aufführen wie Sau. Also hier bei mir in der Gegend werden Leute mit drei Kindern eher bewundert, denn belächelt! Respekt von mir jedenfalls.

Neulich allerdings kam so ne Mutter mit nem Kind hier in die Kanzlei. Der Scheißbalg hat angefangen alles zu zerlegen, und die Mutter hat seelenruhig dabei zugesehen. Auch als Kind versuchte ein ziemlich teures Graffiti von CODEAC mit dem Kuli zu attakieren. Allerdings nicht lang. Hab Sie samt Balg rausgeschmissen und gesagt, Sie kann wieder anrufen, wenn Sie Ihr Kind im Griff hat. :kotz:
 
@rosi
ok, dann erziehe dein Kind neben deinem Job alleine ... berichte dann mal, ob das funktioniert... ;) :bigsmile:

Und das mit der Kinderfeindlichkeit: ich habe ja gesagt, dass es nur EIN Bespiel war. Ich könnte dir tausende aufzählen! Ich bin selber hier großgeworden, also kann ich vergleichen, wie die Menschen damals und heute auf Kinder reagieren... und das liegt NICHT an den Kindern, sondern an den Erwachsenen, die einfach wirklich nur ihre Ruhe haben wollen und nicht einmal das Lachen eines Kindes ertragen! Sehe es doch tagtäglich in der U-Bahn: steigt eine Mutter mit Kinderwagen ein (Baby), dann schauen schon die ersten böse zu ihr herüber, weil sie befürchten, dass der Kleine gleich zu brüllen anfängt. Und wenn dann das Kind nur so vor Freude juchzt und jauchzt (hört sich in meinen Ohren wie Musik an), dann gibt es schon die ersten "hmpfs" und kopfschütteln - was soll das?????

Und was den Rabauken betrifft: dann hättest du den Sohn von meinem Onkel erleben müssen - ein Satansbraten sondersgleichen, aber jetzt ist er 18 und DER Mädchenschwarm ... :bigsmile:
 
politicus hat folgendes geschrieben:

Und das mit der Kinderfeindlichkeit: ich habe ja gesagt, dass es nur EIN Bespiel war. Ich könnte dir tausende aufzählen! Ich bin selber hier großgeworden, also kann ich vergleichen, wie die Menschen damals und heute auf Kinder reagieren... und das liegt NICHT an den Kindern, sondern an den Erwachsenen, die einfach wirklich nur ihre Ruhe haben wollen und nicht einmal das Lachen eines Kindes ertragen! Sehe es doch tagtäglich in der U-Bahn: steigt eine Mutter mit Kinderwagen ein (Baby), dann schauen schon die ersten böse zu ihr herüber, weil sie befürchten, dass der Kleine gleich zu brüllen anfängt. Und wenn dann das Kind nur so vor Freude juchzt und jauchzt (hört sich in meinen Ohren wie Musik an), dann gibt es schon die ersten "hmpfs" und kopfschütteln - was soll das?????

Naja nervig ist das schon... in der Früh um 10 von Babygeschrei in der UBahn geweckt zu werden ;) Vorallem wenn das die ganze Fahrt so geht :D
 
@rossi


Manchmal muss ich mich doch wundern!

Lehrer sind Pädagogen. Sie sind diejenigen die "deine" kinder neben dir und d frau selbst am meisten sehen!

Ergo nehmen die kinder das auf was der lehrer sagt. und der lehrer sagt mehr als nur welches land auf welchem kontinent ist!

Zum thema kinderfreundliches Germany;

Mein vater meinte mal; Das Wort "Kinderteller" gibts in Griechenland nicht. In griechenland heißt es - gebt dem Kind zu essen......hier gibts Kinderteller! :D

Hoffe...der Sinn + Scherz wird allen klar. Auch den CDU Wählern! :D

Jedenfalls, Deutschland gilt im Ausland (nich nur in griechenl.) schon als kinderfeindlich(er) als manch anderes land...das will was heißen...
 
rossi hat folgendes geschrieben:

- Zerstörung der "Keimzelle Familie" durch die geänderte Familienpolitik seit den 70er Jahren unter Willy Brandt

dadurch
-Auflösung des familliären Zusammenhalts

-fehlgeleiteter Emanzipationswille der Frauen

-fehlende Vorbilder
Du meinst, also bei Brandt hat das angefangen? Da schon? Naja, erstens kann ich dazu aus Erfahrung nichts sagen, weil ich dafür zu jung bin und da das keine Entschuldigung ist, muss ich sagen, dass ich mich über die Politik Brands überhaupt nicht informiert habe. Politikverdrossenheit? Eher Faulheit.
Ach, Familienzusammenhalt hört doch da auf, wo es nur noch die Kohle geht, beim erben und ähnlichem und auch kleineren Angelegenheiten schon.
Mit dem Emanzipationswillen sprichst du was wichtiges an. Es geht doch heute immer drum, dass die Frauen meinen, sie seien scheinbar nichts wert. Sie müssen immer "Karriere machen"(sprich alleinverdienenden Familienvätern den Arbeitsplatz stehlen und von höheren Positionen aus Arbeitnehmer ausbeuten,...)und dann wollen sie ein Kind haben, aber das muss in die Tagesstätte, wo es dann irgendwie aufgezogen wird, oder es wird immer hin- und hergeschoben, zwischen Verwandten und Bekannten und hat vielleicht keine richtigen Bezugspersonen und sie kommen sich wie ein Klotz am Bein vor. Aber diese "Feministinen"(ich erspar euch jetzt mal meine Bezeichnungen dafür, damit nicht CharLu wieder sagen muss, dass ich immer so ausfällig werden muss)haben ja wohl keine Ahnung mehr, wie sich eine Familie definiert und dass es nun mal in der Natur so ist, dass die Frauen die Kinder bekommen und deshalb auch eine viel engere Bindung zu ihnen haben, als sie ein Vater haben kann und die Frau ist nunmal "dafür vorgesehen" sich um die Kinder zu kümmern. Dafür ist sie nunmal von der Natur so "ausgelegt" worden. Aber als der Mensch das Feuer erfunden hatte, da hat im wohl das Hirn zum Kochen angefangen und schon da ist es losgegangen und seitdem zählt wohl nichts mehr. Grundsätzliche Naturgesetzte müssen jetzte entdeckt werden, obwohl sie lange vorher eigentlich schon so bekannt waren. Und die Leute brauchen Pädagogen, weil sie gar nicht mehr selber denken können und dann kommen die Drecksparteien daher, die nun scheinbar fast alle auf dem kranken Tripp sind, die Kindertagesstätten umsonst anzubieten. Statt dass die Männer mehr Lohn bekommen, damit die Frau nicht arbeiten muss, aber manchmal muss sie das auch nicht, aber sie will und genau das ist das Problem. Dann darf ich halt keine Kinder haben. Frauen, deren Männer eh schon viel verdienen nehmen dann anderen Männern den Arbeitsplatz weg und die eine Familie lebt dann also von Hartz IV und die andere hat zwei(!)Einkommen und das ist ungerecht und das wird von den Politikern immer mehr verstärkt. Da schimpft jeder über die DDR und dann kommen sie mit deren Methoden daher, wo sich der Staat um die Erziehung gekümmert und das im warsten Sinne des Wortes. Verkehrte Welt kann ich da bloß sagen. Aber der Menschenverstand zählt ja auch schon lange nicht mehr, nämlich seit dem Tag nicht mehr, an dem das Gesetzbuch erfunden wurde. :kotz:

@Travis: Ähm, was soll das jetzt wieder? Du musst doch mittlerweile wissen, dass das mein Hobby ist. :bigsmile: Hab ich ja auch in meinem Profil drinstehen. ;)
 
Wow!
Hat sich ja alles sehr gut entwickelt hier!
Ich danke vor allem den "großen", dass die sich zu Wort gemeldet haben :bigsmile:
Naja, also, was ich noch mal hinzufügen muss, ne kleine Story!
Ich und ein Freund stiegen heute in einen Bus ein, wo so 3 mit Sicherheit 14Jährige Spacken ein kleines Mädchen belästigt haben , bedenkt, dass war im Bus!
Der Busfahrer hat das genau gesehen, und nix aber wirklich gar nix gesagt?!
Das ist doch nicht normal, naja, also mussten wir dazwischen gehen, alter, die waren nachher verdammt klein :)
( Keine Angst, wir haben sie nicht verprügelt, das würde ja gegen meinen eigenen Thread verstoßen=)
Naja, ich finde es schon ziemlich assig, dass sich sogar die Erwachsenen von so kleinen rumschupsen lassen :blackeye:
 
@4daLiberty (only for men wie's ausschaut):
Ich hoffe wirklich, dass du im nächsten Leben als Frau auf die Welt kommst und dann sehen wir mal weiter...
Wenn du glaubst, dass Emanzipation was damit zu tun hat, dass Frauen meinen, sie seien nichts wert, dann würde ich vorschlagen, du schlägst mal das Wort nach und informierst dich, warum es zu dieser Bewegung gekommen ist und kommen musste.
Des Weiteren unterstellst du den Frauen, dass sie
1. solo sein und trotzdem ein Kind haben möchten
2. den Männern die Arbeitsplätze wegschnappen
3. jede Frau von Natur aus nur fürs Kinderkriegen geschaffen ist

Fällt dir bei diesen Punkten nicht was auf?
zu Punkt 2. du argumentierst wie Nazis gegen Ausländer: ihr schnappt uns die Arbeitsplätze weg... :crazy:
zu Punkt 1. wer sagt, dass die Frauen, die solo sind, ein Kind haben wollen? Die meisten alleinerziehenden Mütter sind entweder geschieden oder waren sehr jung, als sie das Kind bekamen (sprich: Heirat kam aus verschiedenen Gründen nicht in Frage). Sollen sie nun dafür bestraft werden und dürfen nicht arbeiten? Wie viele Männer zahlen keine Alimente für die Kinder - was soll die Frau dann machen?
zu Punkt 3. lebst du noch im Mittalter oder was? Hast du dir schon mal überlegt, dass für viele Frauen NUR Muttersein nicht genug ist? Hast du nur EIN Interesse? Natürlich gibt es zwischen Mutter und Kind eine sehr enge Bindung, das streite ich gar nicht ab. Aber darf eine Frau nix anderes mehr machen??? Alles was die Frau bis zu der Zeit, als sie ein Kind auf die Welt setzt, (wie Ausbildung, Studium etc.) soll dann für die Katz sein?

Also ehrlich: solche Denkweisen, wie du sie an den Tag gelegt hast, kotzen mich an! Du sprichst von Frauen, als ob sie sonst nix zu tun hätten außer daheim bleiben, Kinder kriegen und dann irgendwann sterben. :kotz:
 
@polenkuss:

Schatzi, da muß ich Dir nunmal leider widersprechen. Du hast aus einer falschen weil weiblichen Sichtweise :bigsmile: die Ausführungen von Liberty gelesen und Deine Argumentation Liberty würde wie ein Nazi argumentieren ist daneben.

Sicherlich, hat Liberty sich in einigen Punkten ungeschickt ausgedrückt. Aber im Grunde geben ich ihm mit seinen Erkentnissen recht. Wenn man das Fehlen der familiären Keimzelle problematisiert, muß man auch bereit sein radikale Gedanken konsequent zu Ende denken.

Zunächst zwei Thesen von mir, damit Du mich nicht auch noch falsch verstehst:

1. Nur weil etwas alt ist, ist es noch lange nicht gut
2. Nur weil altes geändert wird, ist das neue noch lange nicht gut

Die Emanzipationsbewegung ist sicherlich grundsätzlich eine erfreuliche Sache. Selbstverständlich sollten Frauen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben wie Männer. Wir sind Menschen, und es ist reiner Zufall, daß ich einen Pippi habe und Du nicht.

Jetzt erlaube ich mir eine provokante These aufzustellen:

Je weiter Du in Richtung Süden blickst, desto stärkere Familienbande findest Du, und umso weniger Probleme mit der Jugend wirst Du finden. Was will ich damit sagen? Stärkere Familienbande, sind zumeist durch ein scheinbar gelebtes Patriarchat zu erreichen. Patriarchalisch ausgerichtete Denkstrukturen halten also erstaunlicherweise die Familie stärker zusammen, als Gesellschaften, die die Emanzipation als Leitbild eingeführt haben.

Sicherlich ist es nun falsch zu sagen, daß die Männer das sagen haben sollen, und die Frauen ihm Untertan zu sein haben. Das ist schwachsinnig und der Sache untunlich, man blicke nur in einige moslemische Länder, in denen ein Esel mehr wert ist als eine Frau.

Worauf ich hinaus will ist, daß traditionelle Formen des Lebens meines Erachtens eine tragfähigere Basis darstellen, als emanzipatorischer Wildwuchs und weibliche Unvernunft. Die annähernde Idealform ist in meinen Augen das moderne Italien. Die Frau hat einen enorm hohen Stellenwert, und lebt in einer patriarchalischen Umarmung eine echtes Matriarchat. La Mamma wird immer La Mamma bleiben, Kindertränen trocknen, die Familie bekochen, die Männer Männer sein lassen, ihnen ihre Macho-Touren verzeihen, lächeln und wissen, daß ohne ihr nichts, aber auch gar nichts läuft.

Aber die moderne verblendete emanzipierte Deutsche, hat eines nicht kapiert. Sie muß keine Krieg führen. Sie muß nicht 24 h Stunden am Tag versuchen den Männer nachzueifern. Sie muß uns nicht beweisen, daß sie gleich gut oder besser ist als wir. Das interessiert nämlich eigentlich keine Sau.

Aber (und hier komme ich wieder in die Richtung Libertys), sie sollte sich fragen, und ich meine vorbehaltslos und ehrlich fragen: Wird unsere Gesellschaft funktionieren, wenn Mann und Frau den gleichen Zielen nacheifern? Karriere zu machen um jeden Preis. Bleibt dann nicht das wertvollste Gut, das Grundkapital jeder Nation, die Jugend auf der Strecke? Würde ein gewisses Maß der Angleichung, ein Aufeinanderzugehen aber auch ein Schritt zurück zu klassischem Rollenverständnis nicht helfen, die Welt wieder ein Stück weit zu verbessern. Ich meine dabei keinen Rückfall in alte Normen. Ich meine ein Miteinander statt ein Gegeneinander.

Aber erst wenn die Frauen dieses Landes eines erkennen, nämlich daß es ein Gottesgeschenk ist Frau zu sein. Wenn Sie ihre Weiblichkeit wieder entdecken, wenn Sie verstehen, daß es den Männern verwehrt ist, Muttergefühle zu haben. Wenn Sie erkennen, daß das eine Strafe für uns Männer ist und sich darauf besinnen, daß es die größte Gabe ist eine Familie zusammenhalten zu können. erst dann wird dieser Rüstungswettlauf um Emanzipation nicht mehr auf den Rücken unserer Kinder ausgetragen werden.
 
@rosilein
klar, wenn ich als Frau solche Aussagen wie die von 4daLiberty lese, dann kochen bei mir die Emotionen hoch. :meckern:

Nun zu deiner Aussage: im Grunde hast du recht und da ich aus einem Umfeld komme, wo Familie das A und O im Leben ist, kann ich das auch ganz gut beurteilen. Auch bei den Türken kennt man den Spruch, dass die Frau im Grunde die Familie zusammenhält - ist aber auch wirklich so (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Die Einstellung vieler deutschen Frauen rührt aber m.E. nicht nur vom (falschen) Emazipationswillen, sondern auch vom Kulturkreis her. Generell sind Südländer gastfreundlicher und empfinden das Bedienen (Bewirten) als Freude. Beispiel: gehe ich zu türkischen Bekannten, dann wird man von vorn bis hinten bedient und es wird wirklich alles aufgetischt, was es gibt; gehe ich zu einer deutschen Familie, dann wird höchstens mal gefragt, ob ich was zu trinken haben möchte. ;) Natürlich gilt hier auch: Ausnahmen bestätigen die Regel.

Was das Gleichziehen mit Männern betriftt: natürlich sind Frauen und Männer verschieden. Das sollte man(n) (und natürlich Frau) auch akzeptieren. Nur sollte man sich aber nicht gegenseitig vorschreiben, was der andere zu tun oder zu unterlassen hat (was 4daLiberty meiner Meinung nach gemacht hat). Man sollte somit auch Frauen nicht verurteilen, die eben keine Kinder haben möchten; es gibt auch genug Männer, die keine Kinder haben wollen. Ansonsten finde ich auch, dass eine Frau dazu stehen sollte, dass sie eben eine Frau ist und somit manche Dinge besser und manche Dinge schlechter als ein Mann machen kann - was aber nicht heißen soll, dass man es nicht probieren kann und dass Männer besser als Frauen und umgekehrt sind.
 
rossi hat folgendes geschrieben:
daß es den Männern verwehrt ist, Muttergefühle zu haben.

Mhh, dann bin ich aber ein ganz anderer Typ Mann als Du (sowieso, weil sexy und so :bigsmile:).
Jedenfalls bin ich der Meinung, daß sich Vater- und Muttergefühl nicht wirklich unterscheiden.

Es ist aber eine Tatsache, daß bei der "Kinderlosigkeit in Deutschland"-Debatte die Männerseite bis vor gar nicht langer Zeit konsequent ausgeblendet wurde. Nun haben das sogar die Femofaschistinnen (und nichts anderes sind sie, aber das können wir ja mal extra diskutieren) erkannt, und titulieren kinderlose Männer als Feiglinge. Daß sie dabei ihr eigenes "Mein Bauch gehört mir"-Argument ad absurudm führen, wollen sie, wie so vieles, nicht erkennen. Welcher Mann hat denn Lust, sich mit einer Ziege abzugeben, die die an den Mann gestellten Ansprüche selbst nicht erfüllen kann. Welcher Mann passt in Zeiten von "Zahlen bis sie bluten"-Parolen nicht ganz genau auf, wo und wann er sich durch ein Kind eventuell sein zukünftiges Leben versaut. Rechtlosigkeit der Väter, Verbot von Vaterschaftstests ohne Zustimmung der Mutter, u.s.w. u.s.w.
Problem dabei ist nur, daß eine Familie ohne Vater meiner meinung nach nicht wirklich funktionieren kann, und genau dieser Trugschluß-Bummerang fliegt derzeit wieder auf unsere Gesellschaft zurück, äußert sich in vielen großen "Kleinigkeiten".

Was ich eigentlich zum Thema sagen wollte :sun::

Ein Lehrer soll meinem Kind Wissen vermitteln, und mehr nicht. Weder ist er in irgendeiner Form erziehungsberechtigt, noch psychologisch ausreichend dafür geschult, andere Aufgaben wahrzunehmen. Mir ist selbst Sportunterricht zuviel, weil ich nicht sehe, wo das in den pädagogischen Rahmen gehört. Ich will mein Kind nicht der Willkür oder den Moralvorstellungen irgendeiner 30-jährigen Universitätsabgängerin ausgesetzt sehen. Wenn es Probleme in der Schule gibt, sollen sie gefälligst mich oder meine Frau anrufen. Dem ersten Lehrer, den ich erwische, wie er mein Kind in irgendeiner Form drastisch maßregelt, reiße ich die Arme ab.
 
blackbird hat folgendes geschrieben:



Ein Lehrer soll meinem Kind Wissen vermitteln, und mehr nicht. Weder ist er in irgendeiner Form erziehungsberechtigt, noch psychologisch ausreichend dafür geschult, andere Aufgaben wahrzunehmen. Mir ist selbst Sportunterricht zuviel, weil ich nicht sehe, wo das in den pädagogischen Rahmen gehört. Ich will mein Kind nicht der Willkür oder den Moralvorstellungen irgendeiner 30-jährigen Universitätsabgängerin ausgesetzt sehen. Wenn es Probleme in der Schule gibt, sollen sie gefälligst mich oder meine Frau anrufen. Dem ersten Lehrer, den ich erwische, wie er mein Kind in irgendeiner Form drastisch maßregelt, reiße ich die Arme ab.

Wie geil. Endlich einer der versteht was ich meine... Danke.....!!!!!!

PS: Willst du mich heiraten? :bigsmile:
 
rossi hat folgendes geschrieben:
PS: Willst du mich heiraten? :bigsmile:

Krieg ich 700 Jahre Bedenkzeit?
:bigsmile:


Im Ernst: Ich hab' es selbst als Kind im Osten noch erlebt, was Willkür von Lehrern bedeutet. Ist heute sicherlich anders, aber es kann mir zum Beispiel niemand erzählen, daß sich die Tatsache geändert hat, daß Lehrer über selektive Notengebung etwa ihre "Macht" ausüben. Es ist übrigens sehr interessant, daß der überwiegende Teil der Lehrer weiblich ist, und sich die schulischen Leistungen der Jungs nachweislich konstant drastisch verschlechtern. Und trotzdem gibt es "Berufsschnuppertage" nur für Mädchen, während die Jungs in der Schule hocken müssen.
Klingt alles nach einer sehr extremen Meinung, aber seit unsere ehemalige Familien-/Frauenministerin beim Thema Wehrpflicht von "positiver Diskriminierung" gesprochen hat, sehe ich beim Thema Feminismus nur noch Rot.

Ist aber jetz wirklich zu offtopic, ährlig.
:halo:
 
das ist wirklich ein interessanter Thread hier.

Ich habe erst heute morgen mit meiner Frau eine Diskussion zu diesem Thema gehabt. In Frankreich ist es ganz normal, dass Frauen auch arbeiten gehen, und üblicherweise wird dies auch durch Unterstützungsprogramme möglich gemacht. Da käme keiner auf den Gedanken, diesen Frauen zu unterstellen, sie seien Rabenmütter.

In Deutschland würde so eine Frau, die ja einen doppelten Beitrag leistet (Arbeitnehmerin und Mutter), mit Sicherheit schief angeschaut werden. Man würde sie als Rabenmutter titulieren, weil sie sich nicht dem klassischen, althergebrachten Rollendenken unterordnet.

Dass der Lehrer einfach nur Wissen vermitteln soll und dabei völlig wertfrei zu sein hat, halte ich für utopisch und wird nicht durchsetzbar sein. Objektivität gibt es nicht, sie wird immer gerne propagiert, ist aber nie 100% durchsetzbar.
Manchmal finde ich es bezeichnend, dass einige "ach so gestresste" Erziehungsberechtigte gerne ihre ureigensten Erziehungsaufgaben auf die Pädagogen abwälzen wollen. Sollen die doch die ganzen Aufgaben wahrnehmen, ich selber habe keine Zeit dazu, das wird mir zu viel, das kann ich nicht mit dem Beruf in Einklang bringen.
Dann sollen sie keine Kinder in die Welt setzen.
Erziehung durch Unterlassen funktioniert nicht. Dann übernehmen andere die Wertevermittlung. Aber das sollen sie dann wiederum nicht. Dann wird wieder auf die Objektivität gepocht. Es ist Sache der Eltern, ihren Kindern Werte zu vermitteln. Richtig. Dann sollen sie das aber auch bitte schön tun. Und auch wirklich hinsehen, was das Kind/die Kinder tut/tun. Sich wirklich um ihren Nachwuchs kümmern.
Nicht einfach in der Schule abgeben, später kommen dann die fertigen Kinder raus. Natürlich nur Wissensvermittlung, bloß nicht moralische Werte vermitteln, das machen angeblich ja die Erziehungsberechtigten. Aber die tun es eigentlich doch nicht, also wer macht's? Die sogenannten "signifikanten anderen", das soziale Umfeld. Und wenn einem schon aus der eigenen Familie Desinteresse entgegenschlägt, dann gewöhnt man sich auch langsam an eine "soziale Kälte" und stumpft ab, denn so wird es einem ja auch vorgelebt.

Das kann so nicht funktionieren, Kinder suchen sich ihre Vorbilder dann schon selber, wenn sie Wertvorstellungen nicht vermittelt bekommen.

Man darf sich auch mal das Wort "Erziehungsberechtigung" auf der Zunge zergehen lassen. Das ist eigentlich ein Privileg.
Normalerweise müsste man Eltern, die keine Zeit mit ihren Kindern verbringen, allen diese Berechtigung entziehen. Und dann dürfen sich die Jugendämter alle um die Kinder kümmern, weil es kein anderer in Angriff nimmt. Dann muss der Statt ja zwangsläufig diesen Auftrag wahrnehmen.
Und das kann nicht nur bei sozial schwachen oder gar asozialen Familien der Fall sein, das könnte auch durchaus die besser betuchten Familien treffen, aber natürlich kommt so etwas normalerweise nicht raus.

So eine Familie ist schon eine feine Sache, wenn sie wirklich zusammenhält, wenn das gegenseitige Miteinander von Respekt und Hilfsbereitschaft geprägt ist. Und wenn man auch wirklich Kontakt zueinander hat. Dann transportiert man diese Werte auch nach draußen und vermittelt sie weiter.
So eine Gemeinschaft steht nicht umsonst auch im Grundgesetz als eine im besonderen zu schützende Institution verankert. Nicht umsonst mahnen oberste Gerichte manche Regelungen an, die keine Bevorzugung von Familien enthalten.
Der Blick für solche familiengerechten Lösungen ist der Gesetzgebung aber auch inzwischen flöten gegangen.

Eine Besinnung auf solche grundlegenden Werte kann nur von Vorteil sein.
 
Partykiller, ich gehe mit 99 % Deiner Aussagen konform. Du hast völlig recht, daß die Berechtigung zu erziehen ein Privileg ist und daß man sich manchmal wirklich fragt, ob es nicht einen "Führerschein" für eltern geben sollte.

Ich gebe Dir völlig recht, daß unsere Generation denkt, Kinder bekommen und großziehen ginge so nebenbei. Es hapert schon an der Bereitschaft Zeit miteinander zu verbringen. Es fehlt an einem Grundverständnis der Bedeutung der Familie!

Sicherlich einiges, daß ich hier bereitsgeschrieben habe, ist natürlich in Eutopos (dem Nirgendwo, dem Idealfall) angesiedelt. Aber wie Du sagst. Wichtig wäre es einen Konsens zu finden. Eine gesunde Mischung. Denn "gesund" ist UNSERE Gesellschaft schon lange nicht mehr.
 
@partykiller
ein wirklich hervorragender und sehr zutreffender Beitrag zu diesem Thema - stimme dir vollkommen zu. :)

@tomk
ging es früher in München wirklich so ab? :eek: :eek:
Ich bin selber in München aufgewachsen und habe von dieser Gewalt, die du geschildert hast, nichts aber wirklich überhaupt nichts mitbekommen... natürlich gab es hin und wieder Prügelein, aber diese waren nach ein, zwei Faustschlägen vorbei. Bei mir auf der Schule ging es vorrangig um das Ärgern der Lehrer - die Schüler untereinander verstanden sich gut.
 
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