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Gebrauchtspiele: Größeres Problem als illegale Kopien?

Kann meinen Vorrednern nur zustimmen, es ich einfach lächerlich!

Klar haben sich Produktionskosten in den letzten 10 Jahren vervielfacht, aber die Umsätze und Gewinne doch auch! Zumal es heutzutage für einen Pubilsher sicher günstiger ist ein Spiel auf den Markt zu bringen. Die Vertriebswege sind bei den meisten großen Pubilshern viel kürzer geworden (Produktion und Vertrieb meist im Land/Kontinent vor Ort), an den Verpackungen wird gespart und das Medium CD/DVD etc. ist an sich günstiger wie Module.

Der Vergleich mit den anderen Gebrauchtmärkten ist vielleicht ein wenig überspitzt weil bei einem Auto ja auch Gebrauchsteile sind die verschleißen usw. Bei einem Spiel dagegen bleiben ja im Normalfall alle Informationen auf dem Datenträger erhalten und man kann es spielen wie am ersten Tag. Aber man braucht auch nur das Medium Buch/Zeitung nehmen und da wäre es genauso schwachsinnig sich vorher beim Verlag erst einen Schlüssel zu kaufen damit ich das Buch decheffrien kann.
 
da wird doch der flash meiner xbox verrückt...sollen sie einfach keinen müll mehr produzieren, den man nach 2 wochen am liebsten wieder herschenken würde. dead to rights 2 ist da doch schon n super beispiel, absolut grottiges game und ich bin stinksauer über den verbrannten rohling. also entweder sollen sie hochwertige games produzieren die keiner mehr weiterverkaufen will oder halt so brutal machen das n weiter verkauf nicht möglich ist ;)
gute spiele werden weiterhin für meine ps3 gekauft(original, da ich meine kratzer schon brav selbst in die disks machen will)...aber verarschen lass ich mich nicht mehr, macht einfach vernünftigere games, dann habt ihr auch kein problem mit dem umsatz, denn von nichts kann auch nichts kommen!!!

padda peace euer lzo
 
Wenn man sich das so durchliest, so könnte man denken, dass es was verbotenes wäre^^ Wenn es so weiter geht, wechsle ich zu PC und zwar zu den Pc-Usern mit Moral gleich 0. Was wäre, wenn diese Meinung auch die Filmindustrie, Musikindustrie hätte, sprich DVD'a, Alben usw.^^ Vorallem gibt es doch in dieser Generation so viele Millionenseller wie noch nie zuvor und vorallem wurde doch genau in dieser Generation der Massenmark erschlossen -> also ka was die von uns wollen.

Z.b EA will ja bekanntlich alle Sportspiele mit diesen 10€ ... Zusatz behaften, dabei verkaufte sich Fifa10 über 10Millionen mal und die anderen Sportserien waren auch extrem erfolgreich^^ Also was soll das?
 
Ihr seid kindisch. Glaubt ihr wirklich die bösen, geizigen Publisher machen das alles nur aus Gier? Was ist falsch daran ökonomisch zu handeln? Das macht jede Branche. Euer Geld geht auch nicht an irgendwelche Manager die ohnehin Millionen auf dem Konto haben, sondern vor allem an einfache Game Designer. Und wenn die Situation nicht besser wird, sind es genau diese Leute die ihren Job verlieren, weil der Publisher Einsparrungen vornehmen muss und dann wird auch die qualität der Spiele leiden.

Außerdem bringt die Situation momentan auch Vorteile für uns. Nämlich kostenlosen DLC, der vor allem bei Single Player Games den Spieler davon anhalten soll, das Game nach einmaligem durchzocken zu verkaufen.
 
Es ist ein Unterschied, ob jemand ökonomisch handelt, oder ob er einen Teil seiner Kunden in die "illegale Ecke" reden möchte, weil sie gebrauchte Software erwerben.

Es ist ganz normal und legal, Spiele weiterzuverkaufen bzw. sie gebraucht zu erwerben.

Es ist nämlich im Gegenteil illegal, als Hersteller nachher noch über die weitere Veräußerung bestimmen zu wollen. Das Verbreitungsrecht des Herstellers endet an der ersten Stelle, an der eine dingliche Sache in den Verkehr kommt. Der Rest danach geht in nichts an.

Also kein schlechtes Gewissen. Gebrauchtkäufe waren legal, sie sind legal und sie werden es auch noch eine ganze Weile sein.

Es gibt kein Problem, Gebrauchtkäufe waren nie ein Problem, das Wort allein ist in diesem Zusammenhang eine Ohrfeige für jeden ehrlichen Käufer. Es ist ein ganz normales Grundrecht, erworbene Dinge weiter zu veräußern.
Als Hersteller die Finger in Richtung "Will was vom Weiterverkauf haben" auszustrecken, das ist ein illegales Ansinnen. Es ist ein krasser Widerspruch zu unserem Rechtssystem, auch zum europäischen Rechtssystem.

Ich weiß, welche Lösung die Hersteller anstreben werden. Sie werden vorschlagen, auf Computerspiele eine zusätzliche Urheberrechts-Abgabe einzuführen, die direkt bei Kauf erhoben wird. Was natürlich völliger Blödsinn ist, denn der Preis ist ja so kalkuliert, dass die Lizenz zur Nutzung durch Entrichtung des Kaufpreises schon bezahlt wird. Und durch Erteilung der Lizenz sind diese Abgaben ja errichtet. Das ist nicht wie bei einem Drucker oder DVD-Brenner, mit dem ja keine Lizenzgebühren mit eingezogen werden, wo diese Urheberrechtsabgabe abgedrückt werden muss.

Also: Schluss mit der Kriminalisierung ehrlicher Verbraucher. Diese Hersteller sollte man sich merken und konsequent boykottieren oder nur noch aus Prinzip gebraucht kaufen. Wir machen das Problem auch gerne noch ein wenig größer, nun sehe ich es quasi als meine Pflicht an. :D
 
MDogg20
Wen die kostenlosen DLCs so wie bisher ausfallen kann ich getrost darauf verzichten. Bisher fand ich die ganzen kostenlosen DLC ziemlich nutzlos.

Entwickler bekommen am wenigsten was vom Kuchen ab. Bei denen gibt es ein festes monatliches Gehalt, wie bei den meisten Berufen. Bei wirklichen Topentwicklern gibt es vielleicht noch einen Bonus wen das Spiel bestimmte Wertungen erreicht, wen es früher fertiggestelt wird, oder sich entsprechend oft verkauft hat. Aber das gibt es wie gesagt nur bei den Topentwicklern.

Wieso muss die Situation eigentlich besser werden? Wen man sich den Umsatz/Gewinn dirverser Publisher ansieht hat man nicht wirklich den Eindruck das es denen schlecht geht.

Und wen ein Publisher finanzielle Probleme hat, dann liegt dies an vielen Dingen, aber ganz bestimmt nicht am Gebrauchtspielmarkt.

Das hat nichts mehr mit ökonomisch zu tun, sondern die Publisher wollen für eine erbrachte Leistung einfach nur 2 mal abkassieren.
 
Den Publishern und Entwicklern geht es nicht schlecht? Wie viele Studios wurden geschlossen, Games auf Eis gelegt, Mitarbeiter entlassen allein in den letzten drei jahren!?!

Sorry, aber diese "Logik" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Es geht nicht um die drei oder vier großen Studios die die Millionenumsätze mache, sondern um die hunderte kleiner Entwickler die ums überleben kämpfen müssen, weil GameStop - und das ist das eigentliche Problem! Niemand interessieren unsere ebay Käufe - und die Tauschbörsen, das Geschäft ruinieren.

Es gibt natürlich Hoffnung. Nämlich Digital Distribution. Doch bis es soweit ist, muss noch einiges an Sensibilisierung betrieben werden.
 
MDogg20 hat folgendes geschrieben:

Es gibt natürlich Hoffnung. Nämlich Digital Distribution.

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Was ist da die Hoffnung? Das wäre der Punkt, wo sich das Thema Videospiele für mich und wahrscheinlich auch viele andere erledigt hätte.
 
MDogg20
Du tuhst gerade so als ob es etwas neues ist das Projekte auf Eis gelegt werden, Studios geschlossen, und Mitarbeiter entlassen werden. Das gab es schon immer und ist in den letzten Jahren auch nicht wirklich mehr geworden.

Edit:
Zumal es für so etwas immer mehr als 1 Grund gibt.
Gebrauchtspiele fallen da noch am wenigsten ins Gewicht.
 
Natürlich ist es mehr geworden. Im Zuge der Finazkrise gab es fast täglich Meldungen diesbezüglich. Die Krise ist daran nicht schuld. Sie bereinigt den markt nur.

Fakt ist doch dass sich ein AA oder AAA Spiel mindestens 500.000 mal verkaufen muss, bevor der BEP erreicht ist. Die Zahl wird wegen den erhöhten Kosten sogar noch steigen und GameStop und die zunehmenden illegalen Kopien machen es noch viel schwerer für den Entwickler.
Warum setzen alle nur noch auf Nachfolger und Franchsies? Innovationen kann man sich nicht leisten. EA kann ein Lied davon singen. Activision hat es erkannt. Lieber macht man CoD 9 und Guitar Hero 20, als etwas neues zu versuchen.
 
MDogg20
Es geht hier im moment nur um den Gebrauchtspielmarkt und nicht um den Raubkopiermarkt. Es gibt auch gute Spiele die bereits mit 100.000 verkauften Einheiten Gewinn machen.

Zumal es mit Assasins Creed, Left 4 Dead, Mass Effect,...., in den letzten Jahren auch sehr erfolgreiche neue Franchise gab.

Es gibt weitaus bessere Alternativen um dem entgegenzuwirken. Zum Beispiel das Händler generell die alten Spiele einfach als Anzahlung für ein neues Spiel nehmen. Funktioniert so bereits prima beim Autokauf. Wieso dann nicht auch bei Videospielen?
 
@MDogg20

Das siehst Du ein wenig zu romantisch, fürchte ich... Als Spieleentwickler bei den Majors bekommst Du schon mal wesentlich weniger Gehalt als im Rest der Wirtschaft bei wesentlich schlechteren Arbeitskonditionen. Dazu herrscht eine reine Hire- % Firementalität. All die grossen Corps sind AGs und die letzten Jahre richtig interessant für kurzfristige Anleger geworden - und um diese Aktionäre geht´s bei diesen versteckten Preiserhöhungen.

Videotheken bieten schon seit SNES-Zeiten Spiele zum ausleihen an und die Spielehändler verticken seit zwanzig Jahren AUCH gebrauchte Spiele - und auf einmal soll das ein Problem sein. Ich lach mich tot.

Ich behaupte mal eher die Branche hat die Vernetzung und die damit möglichen DRM-Methoden als neues Spielzeug entdeckt und loten jetzt aus, wie schmerzfrei die Kunden sind. Und Spieler sind sehr, sehr schmerzfrei, was das betrifft.
 
Das Problem liegt ganz woanders...

Der Hersteller kann lamentieren so viel er will und Boykottaufrufe (auch wenn sie nötig sind) werden nutzlos verhallen...

Das Problem ist der Kunde selbst.

Anstatt das der Kunde solche Sachen durch längeres Warten oder einen Nicht-Kauf abstraft und dem Hersteller damit deutlich macht das er zu weit gegangen ist, wird nur ein wenig rumgemault, jedoch trotzdem gekauft.

Beste aktuelle Beispiele:

-Ubisoft Spiele akt. Kopierschutz
-Stimulus MW2 Mappack

Solange die Verkaufzahlen für solche Sachen sich nicht im 1-2 stelligen Bereich bewegen, solange ist der Hersteller der Meinung alles ist paletti.

Und die Spieler welche diese Methoden durch Kauf unterstützen machen sich selbst das Hobby kaputt auf Dauer.
Um dies jedoch zu erkennen müsste man mal etwas in die Zukunft planen und denken, was viele aber aus bequemlichkeit nicht tun.

Hauptsache ich und jetzt und hier....

Der Kunde hat die Macht, das haben viele User nicht begriffen, diese Macht auszuüben erfordert aber teilweise nur ein bissl Charakterstärke und Willenskraft...eben nicht gleich losrennen und das neuste kaufen oder eben nicht gleich das neueste saugen.

Die Formel ist ganz einfach.

Bleiben Artikel mit bestimmten Methoden wie Blei in den Regalen liegen ändert sich was.

Kein Verkauf = Minusgeschäft = Fehler = notwendige Änderung um Käufer zu locken

MfG

Buema
 
@Buema
Ich gehe davon aus, dass man sowieso die falschen Rückschlüsse daraus zieht bei den Firmen. Ich glaube kaum, dass Ubisoft, wenn Umsatzeinbußen sichtbar sind, sagen: "Wir müssen wieder die Anleitungen in die Boxen packen."

Genausowenig glaube ich, dass man bei DLC locker lässt. Verkauft es sich nicht besonders gut, wird es nochmal auf DVD gepresst in den Handel gestellt. Das läuft oftmals noch besser und somit hätten die Entwickler ihren Willen.

Mit solchen Methoden kann man Studios auch kaputtmachen. Ich denke, dass die höheren Produktionskosten immer wieder ein Problem darstellen. Denn kommt ein Entwickler mit einem wirklich guten Spiel, kann er nur hoffen. Viele Spiele bleiben einfach im Regal liegen und so Casualgames / Sinnlosfortsetzungen oder jährliche Updates verkaufen sich wie warme Semmeln.

Hier sind die Produktionskosten gering, der Gewinn ist aber groß.

Gebrauchtspiele sind nicht das Problem, denn da muss man eben eine Weile noch warten, ehe man diese kaufen kann. Der geneigte Spieler, der ewig auf ein Game wartet, kauft es sich am ersten Tag.

Nur manche Leute haben eben keinen Bock bis zu 70 € für etwas hinzublättern, wofür man zwei Tage braucht, um es durchzuzocken.

Die Qualität der Produkte nimmt einfach deutlich ab, was man auch an der "Kurzlebigkeit" mancher aktuellen Konsolen sieht, daher kann ich schon verstehen, wenn man dafür nicht viel Geld ausgeben will.
 
@Buema

Da kann ich Dir nur zustimmen... Es würde mich nicht wundern, wenn die nächste Konsolengeneration auch mit einem tollen Online-DRM daherkommt.
 
gyroscope hat folgendes geschrieben:
Es würde mich nicht wundern, wenn die nächste Konsolengeneration auch mit einem tollen Online-DRM daherkommt.


Davon gehe ich zu 99% aus :(. Meine einzige Hoffnung ist das irgend ein Hersteller nicht auf diesen Zug aufspringt, bzw. es soviele weiße Flecken auf der Landkarte gibt (DSL-Technisch gesehen :D) das sich die neue Konsole somit nicht rechnen würde.

Leider sind es gerade die Casual-Gamer die meist keinen Plan haben und somit die neuen DRM Methoden als erste (sicher auch unwissentlich) unterstützen, weil sie es eben einfach nicht anders kennen lernen.

Eigentlich hilft hier nur eine große Aufklärungskampange was DRM für die Zukunft bedeuten KANN (da würden sich die Politiker aber sicher schön raus halten, aber den schei... "Deutschen Computerspielpreis" verleihen, dass können sie - Tschuldigung das musste mal nebenbei heraus =).
 
Spiele sind im Bezug auf den Kosten/Nutzen Faktor zu teuer. Leider reagiert die Industrie immer nur mit noch restriktiveren Maßnahmen. Angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse sollte man sich vom Modell überladenener Megaproduktionen verabschieden und günstiger produzieren, so dass man Spiele für die Hälfte des Preises auf den Markt bringen kann.
 
Einfach bessere Spiele entwickeln, Jungs, dann wird auch weniger verkauft:

Mass Effect 2 -> Verkauft ( Scannen...das will man nicht zu oft machen.:D )

Bayonetta -> Verkauft ( Übles Tearing, dämliche Story )

Darksiders -> Verkauft ( One Button-Gameplay, kein Wiederspielwert )

Metro 2033 -> Gar nicht erst gekauft, nur geliehen, zu kurz für den Preis.

Splinter Cell -> Steht schon im "Laden" ( Überempfindliche Steuerung & Oberflächliches Upgrade-System für Amor & Waffen )

Von den ca. 10 Spielen letztes Jahr haben es drei in meine Sammlung geschafft: Halo Wars, NHL 10 & Forza 3...dafür ist Forza 2 rausgeflogen, trotz ( fast ) kompletten DLC auf meiner Platte.

Im Schnitt gebe ich 50,- Euro für ein Spiel aus und bekomme 22 Euro wieder.

( Im übrigen sind meine gebrauchte Spiele jetzt teurer geworden, kein Bock mehr den Wohltäter spielen.-> Ich bin der Bobby Kotick von Ebay & Co...:D )

Edit: Und "deutsche" Spiele behalte ich generell nicht mehr, seit dem übergrossen USK-Logo.Wobei ich hier sowieso nur noch sehr selten kaufe.
 
Ich werde diese Angebote von Gebrauchtspielen auch weiterhin nutzen. Wenn ich statt € 69.99 nur € 49,99 für ein aktuelles Spiel zahle hab ich mir 20 gespart..... mach das mal bei 5 Spielen!!!!!!!!!
 
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