Daran ist nichts schlecht, es braucht so etwas aber nicht wirklich. Mal als Beispiel, die ganzen Mario Titel zeigen wie man es richtig macht, ganz ohne Cutscenes, das Spiel begeistert einfach durch sein nahezu perfektes Gameplay.
Das is deine Meinung, ich finde die Mariospiele zum einschlafen langweilig. Wofür spiel ich denn die Spiele überhaupt? Dass ich sagen kann: hey ich hab ein schweres Level geschafft! Und? Was bringts mir? Gibt mir das nachhaltig was? Nein, mir persönlich nicht. Eine tolle Geschichte hingegen, die mich berührt und mich zum Nachdenken anregt, von der habe ich noch lange nachdem ich das Level/Spiel abgeschlossen habe etwas.
Dann hast Du das Anliegen und den Hintergrund der Souls-Serie nicht verstanden.
Gerade die Souls-Serie ist darauf ausgelegt sich seine Erfolge durch, Beobachten, das Gesehene kombinieren, Sterben, daraus dann zu Lernen und es noch einmal versuchen, zu erarbeiten.
Die Story ist da absolute Nebensache, hier steht ganz klar das Gameplay im Vordergrund!
Aha, und das weißt du weil...? Du mit den Entwicklern befreundet bist und sie dir das erzählt haben? Wenn die Geschichte nicht wichtig wäre, warum ist sie dann so kunstvoll und mysteriös erzählt?
Bis auf die Boskämpfe gab's da vom Gameplay her nicht viel rauszufinden bei den normalen Gegnern: lass dich nicht treffen, fertig. Nur weil es schwierig ist, nicht bgetroffen zu werden, ist es trotzdem immer dasselbe.
Wo gab es den früher weniger Spiele, btz. Genre´s?
Machen wir's mal ganz vereinfacht: zuerst gab es Pong, das zweite Spiel nach Pong war automatisch etwas Neues, ein neues Gameplay, weil es vorher nur 1 einziges Spiel gab. Wenn es also erst 100 Spiele gab im Vergelich zu einem späteren Zeitpunkt an dem es 10.000 gab, dann ist es zu dem späteren Zeitpunkt schwerer etwas zu machen, was in den 10.000 Spielen vorher nicht schon gemacht wurde. Das ist schwerer als gegen 100 Spiele anzukommen.
Ähhmm und was ist jetzt daran so schlimm? Das man dir nicht Vorgekaut hat was Du zu machen hast und vor allem Wie? Was hat den gefehlt? Das Tagebuch wie zum Beispiel aus Uncharted, was dir dann vorkaut was du genau zu machen hast?
Die grell blinkenden Objekte, Die dir direkt den Weg vorgeben? Vielleicht noch ein Autopilot, der für dich Spielt, damit Du dich zurück lehnen kannst?
Genau das was Du ankreidest, mochte ich und auch viele andere Spieler älteren Semesters ja.
Man musste selbstständig Sachen ausprobieren, wenn man dann etwas herausgefunden hat und es ging weiter hatte man ein Erfolgserlebnis und hat oft zu sich selber gesagt "Man bin ich blöd, das ich da nicht früher drauf gekommen bin" und hat sich gefreut.
Es wäre z.B. möglich gewesen in Gesprächen mit NPCs, die man vielleicht nicht unbedingt ansprechen muss, einfließen zu lassen, dass komische Dinge in der Hochburg vorgehen oder die Gesetzte der Physik da außer Kraft gesetzt sind oder so? Wie gesagt: da konnte man nicht drauf kommen, man konnte es nicht vorher rausfinden und sobald du die Hochburg betrittst wird dir gesagt: du brauchst deine alten Waffen. Die konntest du nur zu dem Zeitpunkt in der Geschichte grad nicht kaufen und man hatte sie schon wie gesagt längst verkauft/verschmiedet. So muss man Gegner mit 7000 Lebenspunkten jeweils mit Waffen bekämpfen, die 50 Schaden pro Angriff machen. Und du musst immer ca. 3 Gegener gleichzeitig bekämpfen. Das ist keine Herausforderung, das ist nur nervtötend, langweilig, zeitraubend und einfach schlechtes Gameplay.
Ich glaube Das Du einfach am besten bei interaktiven Filmen wie, Heavy Rain, Beyond two souls aufgehoben bist.
Äh hallo? Nur weil ich Geschichten viel wichtiger finde als Gameplay, heißt das nicht, dass das Gameplay für mich einfach sein muss. Wie gesagt, ich hab Dark Souls gespielt, das kann man kaum als interaktiven Film bezeichnen. Solange die Geschichte gut ist kann das Gameplay von mir aus einfach sein, falls aber anspruchsvolles Gameplay auf eine gute Geschichte trifft, habe ich da auch nichts dagegen. Nur wenn die Geschichte schlecht ist, werde ich auch das Spiel immer schlecht finden. Deswegen mag ich keine Rennspiele, Jump-and-runs, beat'em ups und so was.
Auch ob Jeder was mit all diesen Titeln anfangen kann oder nicht, ist nicht wichtig. All die Titel die ich oben genannt habe sind Meilensteine ihrer Zeit und wurden von vielen Leuten gerne gespielt
Und was genau willst du damit jetzt sagen? Nur weil viele Leute etwas gerne spielen, muss es nicht objektiv gut sein, das beste Beispiel ist das so verschriene Call of Duty, das spielen Millionen, ist es deswegen jetzt ein gutes Spiel? (Keine Ahnung, ich habs noch nie gespielt, es wird nur immer als Sysnonym für schlechte Spiele genommen habe ich den Eindruck).