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Gamezone fragt: Seid ihr der Open-World-Games überdrüssig?

Ich sehe das ganze so, dass es einfach von Zeit, Lust und persönlicher Einstellung abhängt. Und das variiert bei mir von mal zu mal. Wenn ich Zeit habe, schaue ich mir das gern an, und wenn Lust dazu da ist, spiele ich auch gern umfangreiche Open World Titel. Es kann aber auch sein, so wie ich es das letzte Jahr über hatte, dass ich auf OW Spiele null Bock habe und diese links liegen lasse. Gerade wenn die Spielwelt zu groß ist, finde ich dies eher abschreckend denn motivierend. Stundenlanges laufen, fahren, weiß der Geier, nicht endende wollende Sammelaufgaben in einer tristen, weil leeren Welt ... Wobei ich auch gern viel in Spielen erledige, aber dann ist das Konzept irgendwie stimmiger, mehr Liebe steckt im Detail, das Gameplay ist motivierender.

Aktuelles Beispiel: Batman Arkham Knight. Gotham ist groß, nicht zu groß, die Stadt ist toll gestaltet, überall gibt es etwas zu entdecken und man kann hoch hinaus oder ganz tief hinab. Die Nebenmissionen erstrecken sich über ganz Gotham und die Story ist gut mit den Sidequests verwoben. Und dank dem Knightfall-Protokoll ist meinerseits auch genug Motivation da, alle Gegner inklusive Riddler und seiner verdammten 243 Rätsel dingfest zu machen. So hat das auszusehen!
 
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Warum sollte es keine Open World Games mehr geben. Wenn sie gut gemacht sind dann her damit. Ausschließlich nur geradlinige Spiele wären ja auch eher langweilig. Eine Mischung von allem ist doch das beste.
 
Far cry primal ist far cry 4 in anderen farben. 1:1 austauschbar mit den restlichen ubisoft einheitsbrei. Ich für meinen teil kanns nicht mehr sehen und hoffe dass sich ubisoft bald was neues einfallen lässt. Open word games haben ihren zenit eindeutig überschritten.
 
Genai schließlich konnte man in FC4 auch Tiere zähmen und die Dynamik der Kämpfe mit einer Maschinenpistole ist natürlich absolut identisch zu Pfeil und Bogen und Keulen.
 
Auf der einen Seite jab ich Lust auf viele OW Spiele, aber gleichzeitig langweilt es mich so sehr, besonders wenn gefühlte 10000000 Sammelobjekte dabei sind.

Meistens ist es so: Erst geht der Schwanz Vergleich los (Meine Map, is größer als deine). Dann fällt ihnen außer den immer selben Missionen nix mehr ein stattdessen stampfen wir die Karte voll mit irgendwelchen Sammelkram, mit dem man zu 90% eh nix Anfangen kann.
Als nächstes packen wir einen Jetpack oder sonst irgendwelche Highlights rein, und tun dann so als sei es revolutionär. Fertig ist die OW.

Das war nur Satire, wir lieben OW.
 
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Mein Problem ist dass ich nach wenigen Stunden den roten Faden verliere. Wo das beim Witcher nicht schlimm ist weil der Rest ebenso unterhaltsam ist wie die Mainstory, sorgt es bei anderen Open World Games dafür dass ich mich irgendwann langweile weil sich "alles wiederholt".
 
Ich finde man sollte nicht alle Open World Spiele über einen Kamm scheren - da gibt es genau wie bei allen anderen Spielen auch gute und schlecht. Es gibt ja auch gute und schlechte Action Adventures.

Wenn ein Open World Spiel so gut gemacht ist wie Witcher 3 oder Skyrim, dann merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht und es wird auch nicht langweilig oder monoton.

Von daher: nein, ich bin Open World Spielen nicht generell überdrüssig, wie jedes andere Spiel auch müssen sie halt gut sein und mich unterhalten.
 
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