Naja, eine breite Streuung bei den Wertungen war wohl wieder zu erwarten, zumal der 13. Teil allein schon durch sein Grunddesign polarisiert. Allerdings gebe ich auf Wertungen sowieso nichts mehr.
Ich selbst sehe in der starken Linearität kein Problem, da FF Spiele eigentlich schon immer sehr linear aufgebaut waren. Diesmal setzt man diese Linearität anscheinend ganz konsequent um, anstatt mit einer Oberwelt eine Pseudofreiheit vorzugaukeln.
Im späteren Verlauf des Spiels wird diese Linearität ja auch wie üblich gebrochen und man kann wieder gegen genug Spezialgegner- und Bosse antreten. Eigentlich auch so wie immer gehabt.
Das man diesmal kein Minispiel-Karten- oder Ballspiele eingebaut hat, stört mich eigentlich überhaupt nicht. Ab FF8 hab ich die Minispiele immer links liegen gelassen, haben mich alle irgendwie nie begeistert oder fasziniert. Gerade mal die Chocobozucht in FF 7 fand ich interessant und ansprechend.
Ich denke das Spiel steht und fällt mit den Charakteren, der Story und dem Kampfsystem. Über Letzteres habe ich eigentlich fast nur Gutes gelesen.
Ob einem die Story und die Charaktere gefallen ist wohl extrem subjektiv. Mal sehen, ich werde es mir auf jeden Fall anschauen.
Insgesamt aber scheint sich der Abwärtstrend bzw. die Stagnation des JRPG-Genres weiter zu bestätigen. Ich muss auch zugeben, dass ich früher die JRPGs gegenüber westlichen Rollenspielen immer bevorzugt hatte. Dies hat sich aber mittlerweile stark geändert.
In dieser Generation konnte mich bisher gerade mal Lost Odyssey wirklich fesseln. Dagegen stehen dann westliche Rollenspiele wie Mass Effect 1&2, Oblivion und Dragon Age, die mich mittlerweile viel mehr ansprechen und auch besser unterhalten.
Liegt aber auch zum Teil daran, dass ich die Japano-Stereotypen und Klischeestories einfach nicht mehr mag.