hier gibts noch ein paar mehr Daten zu facebook und deren Einnahmen. ich kopier mal den ganzen Text da bestimmt nicht jeder dort Zugang hat und es sich doch um interessante Infos handelt (vor allem das mit Zynga (ich hasse die!) ist für Gamer evtl. interessant), evtl. kann der gute Peter ja noch ein paar Daten in der News ergänzen wenn er mag ^^
http://www.mediabiz.de/games/news/facebook-nimmt-fuer-boersengang-die-maske-ab/315262
Facebook nimmt für Börsengang die Maske ab
Wirklich überraschend ist der Schritt nicht: Facebook macht ernst mit seinen Plänen für den Börsengang. Trotzdem schlägt die Einreichung des "S-1"-Formular bei der US-Börsenaufsicht mindestens so hohe Wellen wie zuletzt bei Zynga. Kein Wunder, das Registrierungsformular bei der Securities and Exchange Commission (SEC) macht einen detaillierten Firmeneinblick möglich, wie ihn nicht-börsennotierte Unternehmen normalerweise nicht erlauben.
Zum Börsengang selbst gibt es noch einige Unklarheiten, bspw. wann genau der Handel beginnen soll. Klar hingegen ist, dass Facebook unter dem Kürzel "FB" gelistet werden wird. Der Firmenwert wird derzeit auf etwa 100 Mrd. Dollar geschätzt. Durch den Börsengang könnten über fünf Mrd. Dollar eingenommen werden, und zwar ohne dass Firmengründer Mark Zuckerberg wesentlich in seiner Entscheidungsbefugnis eingeschränkt würde. Zuckerberg würde dann immer noch etwa 28 Prozent der Aktien halten, was ihm bei dem prognostizierten Unternehmenswert zum 28-fachen Milliardär machen würde. Auf Grund verschiedener Aktienklassen - ausgegeben werden sollen "Class A" Aktien mit einem Stimmrecht, Zuckerberg hält hingegen "Class B" Aktien mit zehn Stimmen - hat Zuckerberg auch nach dem Börsengang die mehrheitliche Kontrolle über sein Unternehmen.
Auch deshalb taucht Zuckerberg bei dem SEC-Formular unter dem Punkt "Geschäftsrisiken" auf. Die müssen im S-1-Formular möglichst umfangreich dargelegt werden. Dort heißt es: "Der Verlust von Mark Zuckerberg, Sheryl Sandberg (COO; Anm. d. Red.) oder anderen wichtigen Mitarbeitern könnten dem Geschäft schaden". Neben den "üblichen" Risikofaktoren wie Konkurrenz oder das am Markt vorbei entwickelt wird erwähnt Facebook zwei Faktoren, die es in sich haben.
So ist der Social-Games-Entwickler Zynga für Facebook viel wichtiger als bislang angenommen. Die Geschäftsbeziehung mit Zynga habe 2011 zwölf Prozent des Facebook-Umsatzes ausgemacht. Das sind etwa 445 Mio. Dollar. Eine Verschlechterung der Geschäftsbeziehung könnte also massive Auswirkungen haben.
Der zweite Gefahrenpunkt besteht ausgerechnet im eigenen Erfolg und zwar auf mobilen Plattformen. Im Dezember 2011 zählte Facebook 445 Mio. aktive Nutzer auf seinen mobilen Anwendungen. Da die Mobile-Apps von Facebook derzeit noch werbefrei sind, das Unternehmen jedoch 85 Prozent seines Umsatzes mit Werbeeinnahmen erzielt, gehe hier möglicherweise Umsatz verloren. Gut möglich also, dass es mit der werbefreien Facebook-Nutzen via Smartphones und Tablets bald vorbei ist.