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Facebook: Gigantische Umsätze und Nutzerzahlen

jo da freuen sich die geheimdienste und cia um die userdaten.
 
845 Millionen Nutzer.
Wäre mal interessant zu wissen, wie viele Menschen auf der Welt regelmäßigen Zugang zu einem PC haben. Und wie viele Prozentual bei Facebook angemeldet sind.

Ich finde Facebook super. Finde es immer wieder witzig, wie paranoid einige sind, im Hinblick auf ihre Daten, die bei Facebook verarbeitet werden.
 
Knapp 1/7 der Erdbevölkerung, die sich kontrollieren lassen und die wahre realität nicht mehr wahrnehmen. Macht nur weiter so und stopft denen noch mehr Geld in die Taschen.
 
Dein PC sendet immer noch Daten an Facebook, selbst wenn du dich dort ausgeloggt hast.
 
@ robi

Erklär mir mal bitte, wie wir von Facebook kontrolliert werden.
Ausserdem habe ich noch nie einen Cent an FB bezahlt, also wie stopfe ich Geld in deren Taschen?
Bin neugierig, du schreibst ja nur nicht nachvollziehbare Dinge.

Kann auch schreiben:
Stopf nur weiter Butter in das Astloch oder
Lass dich nur weiter von einem Stein kontrollieren.
 
Ob von den zukünftigen Aktionären mal einer an den Fall YAHOO gedacht hat ???

Ich kritisiere nicht die "Errungenschaften" oder die Möglichkeiten ... aber ich bin nicht damit einverstanden, dass eine Basissoftware, die auf einen MP3 player passt (lt. TV Meldung heute früh) wertvoller sein soll als SIEMENS oder DAIMLER mit anfassbaren Werten, hundertausenden von Mitarbeitern etc. .
 
Ich gehöre nicht zu den Facebook-Jüngern und werde es wohl auch nicht werden.
Mein Freund ist seit ein paar Monaten da angemeldet und seitdem bekommt er riesige Mengen an Mails (Reiseangebote, Blumenhändler, Börsentips und viele weitere "tolle" Angebote).
Das hat mich echt abgeschreckt. Ich bleibe lieber bei realen Freunden im realen Leben. :-)
 
@menirules:

Wie denkst du ist denn Facebook so reich geworden. Durch die ganzen Leute die sich dort anmelden, und natürlich den verkauf der daten, die IHR dort tagtäglich eingibt.

Außerdem steckt hinter Facebook soviel Psychologie und gehirnwäsche dahinter das glaubst du gar nicht. Ne freundin von mir wollte ohne Facebook auskommen. Hat es 3 tage lang geschafft. Das sagt schon alles. Ein ehemaliger freund von mir kommuniziert gar nicht mehr mit mir, er hat zwar meine nummer. Anscheinend kommuniziert er nur noch über Facebook. Traurig genug.
 
Alien-Games hat folgendes geschrieben:

Ich bleibe lieber bei realen Freunden im realen Leben. :-)


Ein sehr guter Satz!
Ich meine die Ironie an der ganzen Sache ist ja, dass sich Facebook ein "Soziales-Netzwerk" Schimpft, dabei weist es Folge-Sympthome auf, die Asozialer nicht sein könnten (Achtung: Onlineopfer werden mir hier natürlich in jeder Hinsicht wiedersprechen)!
FaceToFace-Kontakte werden vernachlässigt, denn man "trifft" sich ja neuerdings nur bei Facebook!
Leute denken irrtümlich, nur weil sie 100 Leute in ihrer "Freundesliste" haben, automatisch auch "soziale Kontakte" gepflegt werden...jedoch haben sie von den 100 Leuten vieleicht mit 2 Menschen im "realen Leben" Kontakt!
Die Auflösung fast aller Konservativen bzw. Traditionellen Verständigungsmethoden (okay hier muss ich eingestehen, dass etwas, was traditionell ist noch lange nicht automatisch besser sein muss, als etwas neues) und dies hab ich als "Nicht Facebooker" mal gut mitkriegen können!
Ich: "Ey was ist mir heute Abend. Sollten uns treffen."
Kollege: "Joa steht doch schon alles fest!"
Ich: "Wie?!? Seit wann den das?!? Wir sollten das doch noch besprechen?"
Kollege: "Ach was wurde alles schon auf Facebook geklärt."
Und solche Situationen sind keine Seltenheit. Man unterliegt praktisch einer "Exklusion" (Ausgrenzung) wenn man sich nicht in Abhängigkeit dieses Systems "Facebook" begibt und diese Entwicklung find ich nicht nur bedauerlich....nein sie ist schlichtweg erbärmlich!
Aber ich denke, dies den Leuten zu erklären die da drinn stecken ist so, als müsste man nem DLC´ler erklären, warum DLC´s schlecht sind...macht also wenig Sinn!
 
Also ich weiß nicht was manche für ein Problem haben. Bin auch bei Facebook und finds toll, man kann kostenlos chatten, Nachrichten austauschen, lustige Videos austauschen und unendliche Dinge mehr.. . Wer dann zum "Online-Opfer" wird und nur noch ins Facebook abhängt, stolz drauf ist das er 100000 Freunde hat usw. dann ist er doch selbst Schuld und nicht Facebook. Und wegen den Daten: Jetzt gibts es weltweit Leute die Wissen wie ich heiße und wie ich aussehe (Profilbild), dass kratzt mich ziemlich wenig. Und wenn 7 Milliarden Menschen wissen dass ich How I Met Your Mother toll finde, gern Döner ess und momentan in die Schule geh, ist mir das auch wurscht. Facebook kann keine Daten weitergeben die ich nicht angebe. Ich kann an Facebook nichts schlechtes finden, denn wer drin ist ist selbst dafür verantwortlich und wer nicht angemeldet ist, der ist halt nicht angemeldet und darf es auch bleiben wenn er es nicht will. Wo ist da das Problem?
 
Ich stimme dir in vielen Sachen zu, was das Augrenzen und die unterbewusste ABhängigkeit von FB betrifft. Dass man sich nur mit 2 von 100 Leuten im realen Leben auch trifft, das ist auch richtig. Ich sprech jetzt aber mal kurz aus meiner beschränkten Sicht.
Ich war 4 Jahre in der Schweiz, 6 Monate in Spanien und 6 Monate in Lettland. Zu diesen ganzen Menschen hätte ich gar keinen Kontakt, wenn es keine sozialen Netzerke geben würde. Was irgendwie schade wäre. Letztens wollte jemand ein Hotelzimmer in München von meinen schweizer Freunden. Ohne FB wäre er vermutlich nicht auf die Idee gekommen mich zu kontaktieren. Und so konnten wir uns seit Jahren mal wieder an einem gemütlichen ABend in einer Bar zusammensetzen.
Es gibt also auch positive und nicht nur negative Aspekte. Aber wie gesagt. Ich gebe dir in fast allen Punkten recht.
 
@ robilein

Die Extrembeispiele mit deinen Bekannten sind natürlich bedauerlich und gewiss auch kein Einzelfall. Dennoch erscheint mir deine pauschale Verurteilung Facebook gegenüber als vorschnell.

Das wäre, wie wenn man - RTL lässt grüßen - sich ein paar Extrembeispiele von "Killerspiel-Spielern" nimmt, und daraus ableitet: "Videospiele sind böse".

@ TheProfiGamer

Facebook und Social Networks ermöglichen einfach nur eine alternative Form der Kommunikation zusätzlich zu der bereits bestehenden. Ich kenne sehr viele Leute die über Facebook auch Treffen im realen Leben organisieren. Wenn ich zu meiner nächsten Geburtstagsfeier beispielsweise 20 Leute laden will, schreib ich denen auch lieber im Network ne fixe Mail, statt jedem langatmig ne handgeschriebene Einladungskarte zu überreichen. Natürlich könnte man hier auch ausführen, dass die alten Tugenden wie telefonieren, Briefe Schreiben und sich im Cafe zum quatschen treffen vernachlässigt werden,
aber auch hier bewegt sich eine pauschale Verurteilung Kopf an Kopf mit dem Klitschee: "Die Jugend von heute hängt nur noch vor dem PC. Sie liest nicht mehr und macht keinen Spot. Sie verdummen und verfetten. Deshalb sind PC Spiele als schlecht zu verurteilen"
Sicherlich im Einzelfall richtig, flächendeckend aber gewiss nicht einschlägig.
 
@rommel93
Du bist genau die Art Mensch die nicht verstehen wird, was Profigamer meint. Die Entscheidung "einfach nicht dabei zu sein" ist nämlich nicht so leicht wie du sie hinstellst.
 
hier gibts noch ein paar mehr Daten zu facebook und deren Einnahmen. ich kopier mal den ganzen Text da bestimmt nicht jeder dort Zugang hat und es sich doch um interessante Infos handelt (vor allem das mit Zynga (ich hasse die!) ist für Gamer evtl. interessant), evtl. kann der gute Peter ja noch ein paar Daten in der News ergänzen wenn er mag ^^

http://www.mediabiz.de/games/news/facebook-nimmt-fuer-boersengang-die-maske-ab/315262

Facebook nimmt für Börsengang die Maske ab

Wirklich überraschend ist der Schritt nicht: Facebook macht ernst mit seinen Plänen für den Börsengang. Trotzdem schlägt die Einreichung des "S-1"-Formular bei der US-Börsenaufsicht mindestens so hohe Wellen wie zuletzt bei Zynga. Kein Wunder, das Registrierungsformular bei der Securities and Exchange Commission (SEC) macht einen detaillierten Firmeneinblick möglich, wie ihn nicht-börsennotierte Unternehmen normalerweise nicht erlauben.

Zum Börsengang selbst gibt es noch einige Unklarheiten, bspw. wann genau der Handel beginnen soll. Klar hingegen ist, dass Facebook unter dem Kürzel "FB" gelistet werden wird. Der Firmenwert wird derzeit auf etwa 100 Mrd. Dollar geschätzt. Durch den Börsengang könnten über fünf Mrd. Dollar eingenommen werden, und zwar ohne dass Firmengründer Mark Zuckerberg wesentlich in seiner Entscheidungsbefugnis eingeschränkt würde. Zuckerberg würde dann immer noch etwa 28 Prozent der Aktien halten, was ihm bei dem prognostizierten Unternehmenswert zum 28-fachen Milliardär machen würde. Auf Grund verschiedener Aktienklassen - ausgegeben werden sollen "Class A" Aktien mit einem Stimmrecht, Zuckerberg hält hingegen "Class B" Aktien mit zehn Stimmen - hat Zuckerberg auch nach dem Börsengang die mehrheitliche Kontrolle über sein Unternehmen.

Auch deshalb taucht Zuckerberg bei dem SEC-Formular unter dem Punkt "Geschäftsrisiken" auf. Die müssen im S-1-Formular möglichst umfangreich dargelegt werden. Dort heißt es: "Der Verlust von Mark Zuckerberg, Sheryl Sandberg (COO; Anm. d. Red.) oder anderen wichtigen Mitarbeitern könnten dem Geschäft schaden". Neben den "üblichen" Risikofaktoren wie Konkurrenz oder das am Markt vorbei entwickelt wird erwähnt Facebook zwei Faktoren, die es in sich haben.

So ist der Social-Games-Entwickler Zynga für Facebook viel wichtiger als bislang angenommen. Die Geschäftsbeziehung mit Zynga habe 2011 zwölf Prozent des Facebook-Umsatzes ausgemacht. Das sind etwa 445 Mio. Dollar. Eine Verschlechterung der Geschäftsbeziehung könnte also massive Auswirkungen haben.

Der zweite Gefahrenpunkt besteht ausgerechnet im eigenen Erfolg und zwar auf mobilen Plattformen. Im Dezember 2011 zählte Facebook 445 Mio. aktive Nutzer auf seinen mobilen Anwendungen. Da die Mobile-Apps von Facebook derzeit noch werbefrei sind, das Unternehmen jedoch 85 Prozent seines Umsatzes mit Werbeeinnahmen erzielt, gehe hier möglicherweise Umsatz verloren. Gut möglich also, dass es mit der werbefreien Facebook-Nutzen via Smartphones und Tablets bald vorbei ist.
 
@ Profigamer

Und betreffend der latenten Exclusion.

Das ist sicherlich richtig. Aber m.E. nicht bedauerlich.

Diese Ausgrenzung trifft nämlich auf jede Form des "Fortschritts" zu.
Wenn ich kein Handy hätte, würden mich Nachrichten nur noch sehr verspätet (per Telefon oder Internet) erreichen. Wenn ich mich auch dem Telefon und dem Internet verschließen würde, würde wohl keiner meiner jetztigen Freunde noch mit mir in Kontakt treten.

Dennoch stell ich mich nicht hin und behaupte:
"Ihr seid alle von Handy/Telefon/Email abhängig, verarmt dadurch in Wahrheit sozial und schließt mich aus eurem Wirkkreis aus. Bitte schreibt mir in Zukunft Briefe, denn nur echte Briefe haben eine Existenzberechtigung. Handy ist zu teuer, Telefon kann abgehört werden, und im Internet wird man ohnehin nur ausspioniert."
 
@xbox360L0rN

Doch, das Prinzip ist schon so einfach. Ich versteh was du meinst, aber man kann Facebook nicht daran die Schuld geben, dass "Soziale Kontakte" nur noch über Facebook kommunizieren. Denn der Fehler liegt dann an den Kontakten, nicht an Facebook.
 
Es liegt an jedem selbst, was man mit Facebook anstellt und wie man damit umgeht. Bin seit ca. 3 Jahren angemeldet, habe konstant nur 20 Leute in der Liste, alles auf privat gestellt, so das nur Leute mein Profil sehen können, mit denen ich auch was zu tun habe. Ich benutze keine einzige App und habe auch noch nie ein einziges Spiel dort gespielt. Ich habe noch kein einziges mal irgendwelche Werbung wegen Facebook bekommen und Zeit verbringe ich dort nur ca. 10 Min am Tag. Ich bekomme auch keine Freundschaftsanfragen von irgendwelchen Leuten die ich nicht kenne. Ich benutze Facebook hauptsächlich um z.b Youtube Videos an Freunde zu schicken, oder um sich z.b auf Xbox Live zu verabreden.
 
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