• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Driver: San Francisco: DevDiary stellt das Spiel vor

Ich verstehe die Entwickler nicht!
Denken die wirklich die könnten mit "back to the roots" Erfolg haben?
Heutzutage gehen fast alle Entwickler in Richtung Open World und das "Rumlaufen und Rumballern" gewinnt immer mehr an Bedeutung und trotzdem wird Driver San Franciso ein Rennspiel??

Ich weiß nicht womit Driver überzeugen will,aber eins weiß ich die Grafik ist kein Kaufgrund und wenn ich Autofahren will,kauf ich mir Forza oder NFS.

Achso,ich hab das "Shift-system" ja ganz vergessen,mit dem man sein auto wechseln kann. Ich glaube das könnte wieder alles Wett machen.
 
Gerade das man nicht mehr zu Fuß unterwegs ist finde ich gut, und hebt das Spiel von der Konkurrenz ab. Zumal die zu Fuß Abschnitte bei Driver immer das schlechteste am Spiel waren. Teil 1 ist schließlich nicht umsonst immer noch der beste Titel der Reihe.
 
Ich denke das ist auch eine Frage des Alters ob man das Spiel dann mag oder nicht.
Das erste Driver was ich gespielt habe,war der zweite Teil und da konnte man schon aussteigen^^ und das man das damals einfach konnte fand ich super cool.

Es ist glaube ich schwer sich mit sowas einfach anzufreunden,wenn der Standart ist, dass man aus dem Auto aussteigen kann und darum wird das Spiel denke ich floppen.
 
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass bevor überhaupt mit der Entwicklung von Driver San Francisco begonnen wurde, Ubisoft eine Umfrage zu Driver durchführen ließ.
Man versuchte so, herauszufinden, wie populär die Marke ist und entgegen der ursprünglichen Erwartung, war die Rückmeldung durchwegs sehr positiv.
Aus diesem Grund entschloss man sich, einen neuen Teil im Stile eines AAA-Titels zu produzieren. Und mit Martin Edmondson gewann man den Creative-Director von Driver 1 bis Driv3r zurück (In Driver Parallel Lines übernahm diese Rolle sein Bruder Gareth Edmondson).
Mit "Back to the Roots" versucht man einfach an den Erfolg des ersten (und zweiten) Teiles der Serie anzuschließen. Je mehr sich Driver an GTA angenähert hat, je mehr Elemente außerhalb des Fahrzeuges hinzugefügt wurden, desto deutlicher wurden die Stärken eines GTA bzw. die Schwachpunkte in Driver.
Das Entwickler-Studio Reflections spezialisierte sich vor allem in den 1990er Jahren auf Rennspiele und hatte mit Destruction Derby großen Erfolg auf der PlayStation 1.
Martin Edmondson nennt sich selbst einen Auto-Enthusiasten, wobei ihn in seiner Kindheit der Film "The Driver" (von Walter Hill, 1978) nachhaltig geprägt hat. Das 1999 erschienene Driver - You are the Wheelman referenziert in vielen Bereichen auf diesen Film. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag immer darin, Verfolgungsjagden, wie man sie aus klassischen Filmen kennt, möglichst originalgetreu in einem Videospiel umzusetzen.
Das war auch das Kernthema in der gesamten Spiel-Reihe und soll mit Driver San Francisco fortgesetzt werden. Hier geht es nicht um Fahrsimulationen, wie Grand Tourismo oder Forza Motorsport, auch nicht um ein Need for Speed Hot Pursuit und schon gar nicht um ein Open-World-Spiel im Stile von Grand-Theft-Auto.
 
@ Funkenflug- guter Kommentar :)
So sehe ich das auch- wobei ich sagen muss das ich auch erst mit dem zweiten Teil am meisten Spass hatte. das lag aber auch nur daran weil die Spielewelt wirklich groß war. Der erste Teil war dann mein zweites Driver Game und ich war dann natürlich schon enttäuscht über die Einschränkungen wie dem Ein und Aussteigen aber dies wurde nach einiger Zeit auch unwichtig, denn es ging hauptsächlich um die Missionen als "Driver". Driver 3 (PC) war für mich die größte technische Enttäuschng, obwohl ich so ansich die Gestaltung der Szene und der Missionen in Ordnung fand. Parallel Lines war auch Ok nur wie gesagt ähnelten grade die letzten zwei Teile GTA extremst. Daher habe ich auch die letzten zwei Teile nicht wirklich durchgespielt- iwie fehlte der Reiz, den die ersten Teile gut rübergebracht haben. Man sollte vllt die Entscheidung zb über das Ein und Ausseigen eher als Feature ansehen und nicht als Einschränkung, denn iwo sollten die schon Ihren Grund haben dies so umzusetzten. Dafür soll die Shift Technik auch neue Quest mitbringen, die man in diesem Sinne noch nicht gesehen hat.Solang es Spaß macht solls mir recht sein- aber die Entscheidung sich vom GTA-Klon zu trennen und auf altbewährte Wurzeln zu fassen wird der beste sein denk ich. Das könnte die Chance für Driver werden auch wieder mehr popularität zu bekommen :)(Außerdem find ich es klasse im Gegensatz zu GTA oder Rockstargames, dass ALLE gängigen Spieleplattformen fast Zeitgleich erscheinen und angekündigt sind)
 
Ich bin schon gespannt, welches kreatives Potential letzendlich tatsächlich in SHIFT stecken wird.
Mit der Entscheidung, das Fahrzeug nicht verlassen zu können, kann ich sehr gut leben.
Die Frage ist meiner Meinung nach nämlich immer, wo man die Grenze ansetzt.
Würde man aus dem Auto aussteigen können, was darf der Spieler dann tun?
Herumlaufen okay, aber wie sieht es aus, wenn man vor einer Stufe steht? Kann man also springen? Und wenn die Stufe höher ist, kann man dann sich hochziehen? Als Polizist verfolgt man einen Verbrecher, hat man also auch eine Dienstwaffe? Kann man also schießen? Wenn ja, welche Perspektive verwendet man? Wie geht man in einer 3rd-Person Ansicht mit einem Schusswechsel um? Kann man also in Deckung gehen zum Beispiel? Wie visiert man einen Gegner an? Verfolgt man diese auch in ein Gebäude hinein? Wie langweilig ist eine Stadt, wenn man zu Fuß kein Gebäude betreten kann? Sollte man dann nicht auch in verschiedene Stockwerke gelangen? Und was ist eigentlich mit dem Flugplatz da hinten?
Und so schnell hat man sich dann auch schon vom eigentlichen Kern der Driver-Reihe entfernt.
GTA als Sandkasten, in dem man sich auf unterschiedlichste Art und Weise austoben kann, wird unweigerlich immer wieder als "Referenz" herhalten müssen, WAS alles möglich ist. Und endweder kann man das in Driver auch, oder aber es wird heißen: in GTA kann man aber zusätzlich noch....!

Ähnliches ist meiner Meinung nach Mafia passiert. Mafia II vermittelte das Gefühl, eine große detaillierte Stadt vorzufinden, in der man jedoch nichts machen kann. Obwohl der Fokus auf einer linearen starken Story lag, für die die Stadt eigentlich eher als Kulisse funktionierte, stellte sich bei den Spielern Erwartungen ein, die sich von Grand Theft Auto mitbrachten.

Aus diesem Grund heiße ich es nur gut, dass man in Driver San Francisco nicht aussteigen kann und im generellen Spielkonzept eher ein Open-World-Rennspiel vorliegt.
 
Zurück