Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass bevor überhaupt mit der Entwicklung von Driver San Francisco begonnen wurde, Ubisoft eine Umfrage zu Driver durchführen ließ.
Man versuchte so, herauszufinden, wie populär die Marke ist und entgegen der ursprünglichen Erwartung, war die Rückmeldung durchwegs sehr positiv.
Aus diesem Grund entschloss man sich, einen neuen Teil im Stile eines AAA-Titels zu produzieren. Und mit Martin Edmondson gewann man den Creative-Director von Driver 1 bis Driv3r zurück (In Driver Parallel Lines übernahm diese Rolle sein Bruder Gareth Edmondson).
Mit "Back to the Roots" versucht man einfach an den Erfolg des ersten (und zweiten) Teiles der Serie anzuschließen. Je mehr sich Driver an GTA angenähert hat, je mehr Elemente außerhalb des Fahrzeuges hinzugefügt wurden, desto deutlicher wurden die Stärken eines GTA bzw. die Schwachpunkte in Driver.
Das Entwickler-Studio Reflections spezialisierte sich vor allem in den 1990er Jahren auf Rennspiele und hatte mit Destruction Derby großen Erfolg auf der PlayStation 1.
Martin Edmondson nennt sich selbst einen Auto-Enthusiasten, wobei ihn in seiner Kindheit der Film "The Driver" (von Walter Hill, 197

nachhaltig geprägt hat. Das 1999 erschienene Driver - You are the Wheelman referenziert in vielen Bereichen auf diesen Film. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag immer darin, Verfolgungsjagden, wie man sie aus klassischen Filmen kennt, möglichst originalgetreu in einem Videospiel umzusetzen.
Das war auch das Kernthema in der gesamten Spiel-Reihe und soll mit Driver San Francisco fortgesetzt werden. Hier geht es nicht um Fahrsimulationen, wie Grand Tourismo oder Forza Motorsport, auch nicht um ein Need for Speed Hot Pursuit und schon gar nicht um ein Open-World-Spiel im Stile von Grand-Theft-Auto.