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Digital Extremes: "Gebrauchtspiele sind legaler Diebstahl"

@TDW666

Die Industrie bietet das an wonach der Markt verlangt und wenn das ein Downloadmarkt ist dann wird es eben wie du schon sagst auch so kommen. Da aber der durchschnittliche Gamer mittlerweile statistisch betrachtet bei über 30 Jahren liegt, wird es keinesfalls nur die Nachwuchsgeneration der Spieler sein die diesen Weg mitbestimmt.

Ich kenne Leute die sind fast 40 und schwören z.B. auf Steam, was ja im Grunde erstmal nichts anderes ist.

Das was im PC Bereich seit Jahren Standard ist wird nach und nach auch auf den Konsolen Einzug halten, das war mir persönlich in dem Moment klar als bekannt war das alle aktuellen Konsolen netzwerkfähig sein werden.
 
Irgendwann steht auf der Verpackung:
"Die Software ist nur für eine Person bestimmt, Verleih, Verkauf, Öffentliche und Private Vorführungen sind strengstens Verboten".
 
Dennis.P hat folgendes geschrieben:

Irgendwann steht auf der Verpackung:

"Die Software ist nur für eine Person bestimmt, Verleih, Verkauf, Öffentliche und Private Vorführungen sind strengstens Verboten".



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Mir kommt es gerade so vor als hätte ich das in ähnlicher Form bereits irgendwann schonmal auf einer Hülle oder im Intro eines Spiels gelesen. :)
 
Wenn die Entwicklung zukünftig wirklich hin zu Spielen mit nicht löschbaren Speicherständen und anderweitigen Sperren führt, werd ich vollends zum Retrogamer! Wie viele gute Spiele sind bis dato auf zig verschiedenen Systemen erschienen? Mehr als man zocken kann! Sollen die Geldsäcke ihre "Sperrsoftwaregurken" behalten- ich bin versorgt: als "legaler Dieb" werde ich mich am üppigen Buffet der Retrogames bedienen und noch lange beschäftigt sein... Ganz OHNE Sperren, DLCs und andere Bevormundungsfürze, die einen den Spaß am Zocken nehmen!
 
@jaypeekay
Sicherlich ist es nicht nur die junge Generation, die diesen Weg bereitet hat. Ich persönlich finde den Downloadmarkt ja auch nicht sooooooo schlecht, wenn die Preise fair sind. Doch wenn ich für ein Retail Spiel von 2005 noch 19,99 € zahlen soll, finde ich mich ein wenig abgezockt. Diese Titel bekomme ich gebraucht im Internet für um die 5 Euro. Und dieser Preis 5-9,99 Euro wärem dann auch als Downloadtitel angemessen. Nur wenn ich dann die Preise von Halo:Reach und/oder COD sehe, könnte ich kotzen. Und leider laden das dann auch noch zuviele Leute runter. Und da sind dann bestimmt auch Gamer dabei, die über 30-40 Jahre alt sind, keine Frage. Die Industrie liefert was die Masse verlangt. :-(
 
der mann hat absolut recht. second-hand bei videospielen sowie filmen sollte verboten werden basta!
 
jaypeekay hat folgendes geschrieben:

Kann ich momentan nicht bestätigen weil ich schon ein paar Tage nicht mehr in der Videothek war, allerdings war es dort bislang immer so das die Filme teilweise sogar einige Tage vor dem Release im Laden zu leihen waren was den Nachteil hatte das sie auch meistens erstmal vergriffen waren.


Ausgeschlossen ist sowas natürlich nicht, im Zweifel würde ich dann aber immer noch eher die Woche warten als mir den Film deswegen direkt zu kaufen. Bei den meisten Filmen ist es heute ganz einfach so das man sie 1-2 mal anschaut und danach mitunter nie wieder.


Nicht selten passiert es da das es sich gar nicht lohnt den Film überhaupt zu kaufen. Ich leihe mir die Filme immer erst und wenn ich wirklich überzeugt davon und vielleicht auch noch auf die Extras scharf bin, dann kaufe ich mir den Titel, ansonsten halt nicht.


Ich sehe schon die nächste Kampagne der Industrie auf uns zurollen, sie lautet: Videothekenkunden sind Verbrecher. :D




Es macht auch nicht jede Videothek so. Bei meiner sind halt deswegen gewisse Filme nicht im Verleih (ob schade drum ist sei mal dahingestellt :-) )



@extremo: nenn mir einen Grund warum..... Weil jedes Spiel oder jede DVD sein Geld wert ist? Das ich nicht lache
 
Wenn man sich überlegt dass Gamestop mehr Gewinn macht als EA und Activision zusammen (!), dann ist in der Aussage schon ein Funken Wahrheit.
Und da Digital Extremes ein relativ kleines Studio ist, zieht das Argument von wegen "Geldgier" nicht wirklich.
 
Sorry, wenn DE Geldproblemen haben, sind sie selber schuld daran.
Bis auf Unreal und Dark Sector fielen sie doch nur durch ihre Mittelmäßigkeit auf.
 
@Spidey

Sollen die Publisher sich zusammentun und sowas wie Gamestop machen bzw. vielleicht zusätzlich noch ne Inet-Seite wo man Spiele tauschen, gebrauchte verkaufen/kaufen kann. Dann haben sie doch ihre Profite von den Gebrauchtspielen und müssen uns Kunden nicht ganze Zeit als Diebe bezeichnen und auch die Spiele nicht kastrieren.
 
omg, das könnte man auf alle anderen Produkte dieser Welt übertragen, die weiterverkauft werden und da hat sich noch nie jemand beschwert.
 
Irgendwie versteh ich den Mann auch, aber ich kann mir leider nicht alle Spiele die im Jahr so erscheinen neu kaufen. Sorry
 
Nur um das noch einmal klar zu stellen: das Spiel gehört euch *nicht*, ihr erwerbt lediglich das Recht, die Software zu nutzen.

Wie sich die Spieleindustrie allerdings so anstellen kann ist mir unverständlich, oder hat irgendjemand mal MS oder Adobe rumheulen hören, dass Lizenzen weiterveräußert werden? Mein Freehand und mein Photoshop bieten sogar die Option zu einer Lizenzübertragung auf einen anderen Rechner an... und das völlig kostenlos und ohne "Online-Pass"^
 
als entwickler konkurrierst du doch von Tag 2 an mit dem Gebrauchtmarkt, wo dein Spiel verkauft wird nur zu einem niedrigeren Preis als du es selbst anbietest und dass du nichts davon hast. Aus der Perspektive ist es schon lästig. Gerade in den USA ist Gamestop riesig und macht Umsätze in Milliardenhöhe, vor allem über Gebrauchtspielehandel.
Ich meine man muss sich das so vorstellen: Die verkaufen genau wie der normale Einzelhandel dein Spiel, nur dass du dort nichts vom Gewinn abkriegst. Also in sofern wäre es im Sinne der Industrie, wenn Gebrauchtspielehändler ab einem gewissen Umsatz, der über den des kleinen Eckladens hinaus geht, gesetzlich verpflichtet würden einen Teil des Gewinns an die Publisher abzuführen. (danke für die minus, im voraus!)
 
Oder das Einfachste tun und Aktien von Gamestop aufkaufen. Aber das wäre ja wider der Kapitalistenehre.
 
@Sinalco

Ganz Deiner Meinung - Möglichkeiten gibt es genug, und der Online-Pass, ohne den doch kaum mehr ein AAA-Spiel auf den Markt kommt, sollte doch Wirkung im Sinne der Hersteller gezeigt haben.
 
Wenn sie LEGALE Käufer jetzt schon als Diebe und Verbrecher abstempeln, so sehe ich keinen Grund mehr auch nur einen Cent in deren Produkte zu investieren und kann mir Games dann doch direkt illegal downloaden den hey, anscheinend bin ich ja wenn es nach denen geht so oder so ein Verbrecher!
Raubkopierer sind Verbrecher (außer Frage), nun sind auch noch Verkäufer von Eigentum und Gebrauchtkäufer Verbrecher...demnächst heißt es noch man solle ein Spiel ZWEI mal kaufen, wenn man es zwei mal durchspielen will...alles andere wäre ein Verbrechen!
Und ich sage:
Das einzige Verbrechen macht die Spieleindustrie, indem sie uns so ne Scheiße auftischt, uns irgendwelche Zwänge aufoktruhieren will und das alles für diese körperverletzenden, bugverseuchten, minderwertigen Produkte!
Naja wie ich schon 1000 mal erwähnt habe...die Spieleindustrie geht bergab, bergab, bergab...
 
Gebrauchthandel ist ein Grundrecht. Die Spielindustrie muss damit leben- genau wie jede andere Industrie auch. Es hat die letzten 20 Jahre funktioniert- es wird auch die nächsten 30 Jahre funktionieren. Und wenn nciht muss es ein Umdenken geben, und man sollte preiswerter produzieren.

Das heißt dann vielleicht schlechtere Grafik, das muss aber nicht schlechtere Spiele bedeuten.

Ein Resident Evil Spiel würde ich jedoch nie verkaufen oder Gebraucht kaufen. Denn ich liebe Resi so sehr das ich Capcom mein Geld am liebsten persönlich in die Hand drücken würde.
 
Man bedenke das man einige Spiele nicht mehr Neu bekommt !
Den Leuten vorschreiben was sie wann verkaufen von ihrem Besitz ist absolut inakzeptabel.
Und die Idee ist doch gut: Ein Spiel lässt sich nur einmal abspielen, so wie man den Abspann sieht, löscht sie sich selbst.
Genial !
 
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