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Digital Extremes: "Gebrauchtspiele sind legaler Diebstahl"

Ich bin ja auch Verbraucher, aber ich verkaufe auch eine selbst programmierte Software. Deshalb möchte ich mal daran erinnern, dass Software nicht wie andere Handelsware ist, die verschleisst, repariert werden muss, Ersatzteile braucht und auch beim Wiederverkauf Arbeitsplätze in der Industrie sichert.
Und mit dieser heutigen "Ich bin doch nicht blöd" und "Geiz ist geil"-Mentalität kann ich mir gut vorstellen, dass das für die Spiele-Industrie ein ernsthaftes Problem darstellt. Da sehe ich keinen Grund, über den Mann herzuziehen und betrachte das als Denk-Anstoss.
 
Pure Geldgier, mehr möchte uns dieser Mann damit nicht sagen...
Immerhin gibts ja schon diesen tollen Online Pass, sodass man wenn man ein gebrauchtes Spiel kauft und es online zocken will einen neuen online pass im psn/xbl store kaufen -.-

langsam nervts echt :/
 
Buema
Wenn ich jeden Publisher/Entwickler boykottieren würde, weil mir eine seiner Aussagen nicht gefällt, dürfte ich so gut wie kein Spiel kaufen, und auch keine Konsole besitzen. Nur weil ein Angestellter eines Entwicklers eine Meinung vertritt die mir nicht zusagt, verzichte ich nicht gleich auf ein gutes Spiel.
 
Wenn ein Spiel gebraucht weiterverkauft wird hat der Hersteller allerdings schon an diesem Spiel verdient, das sollte man nicht vergessen.

Zwar geht dann das Geld durch die Lappen den man bei einem Neukauf bekommen würde, aber wenn man das so engstirnig betrachtet müsste man jegliche Art von Gebrauchtverkäufen (Autos etc.) verbieten.

Ich denke in Zeiten von DLCs bei denen noch lange nach dem Kauf den Kunden das Geld aus der Tasche gezogen wird, kann sich kaum ein Publisher ernsthaft beschweren.
 
Scheinbar arbeiten sie an einer Lösung :D

Sprich bei 3DS kamen sie jetzt auf sowas :

Quelle: gamefront


Resident Evil: The Mercenaries 3D: Speicherstände nicht löschbar

27.06.11 - Der Spielstand von Resident Evil: The Mercenaries 3D lässt sich niemals löschen. Das hat Vyse The Legend herausgefunden und stützt sich auf die Anleitung des Spiels, in der diese Angaben vermerkt sind.

Im Speicherstand befinden sich der Missions-Fortschritt (Rang, abgeschlossene Levels, Missions-Auswahl), Fähigkeiten der Charaktere (neue Fähigkeiten lassen sich freischalten und verbessern) sowie freigeschaltete Charaktere und Outfits.

Die nicht löschbaren Spielstände sollen Kunden wohl davon abhalten, ein Gebrauchtspiel zu kaufen und stattdessen zur Neuware zu greifen.
 
Danke Herrr Schmalz. Bin jetzt schon überzeugt, dass ich das Spiel, absichtlich erst zum Low-Budget Preis oder GEBRAUCHT(huu schlimmes,böses Wort,ich versohl dir den Hintern) erstehe!
Aber zuerst muss es mal gut werden.
 
@Garfield

Doch, ich verzichte lieber auf ein paar gute Spiele und zeige damit das ich mir nicht alles bieten lasse, als das ich Schulternzuckend jeden Hirnfurz hinnehme.

Was muss denn noch passieren bevor die Spieler aufwachen ?

-erst waren es die bösen Raubkopierer
-dann war der Gebrauchtmarkt ein kleines Problem
-dann wurde der Gebrauchtmarkt zum großen "Problem"
-dann wurde der Gebrauchtmarkt ärgerlich

und schlußendlich sind wir in der Gegenwart angekommen wo ein Gebrauchkäufer schon als DIEB bezeichnet wird.

Das waren die letzten Jahre mal grob zusammengefasst...

Wohin soll das deiner Meinung nach führen ?

Der einzige Weg als Kunde zu zeigen "SO NICHT !" ist der Boykott - alles anderere wird als Bestätigung gewertet.

Wie sagt man so schön "Man beißt nicht in die Hand die einen füttert !"

Es gibt wohl KEINEN anderen Industriezweig, welcher es fertig bringt seine potenziellen Kunden als DIEBE zu bezeichnen.

Und ja...auch solche Leute müssen meiner bescheidenen Meinung nach merken das gewisse Äusserungen auch Konsequenzen haben müssen.

Aber solange es Leute gibt die trotzdem brav weiterkaufen - solange wird sich nix zum positiven ändern.

@PixelMurder

Ein Gebrauchkunde hätte mit allergrößter Wahrscheinlichkeit den Titel ohnehin nicht "NORMAL" gekauft.
Er ist beim stöbern drüber gestolpert und dachte sich "Oh - nehm ich mal mit" oder hat gezielt drauf gewartet weil dieser Titel evtl. nicht voll seinem Geschmack entspricht.

Die kostenlose Werbung hingegen die der Publisher damit in den Sand setzt dürfte letztlich schwerer wiegen.

Denn wenn ein Gebrauchtkäufer aus oben genannten Gründen dann evtl. doch großeb Gefallen an dem Titel findet ist er evtl. einer der ersten der sich nach neuen Spielen des Herstellers umschaut oder nach Fortsetzungen die er dann haben möchte - auf welche er aber im Prinzip NIE aufmerksam geworden wäre ohne das Gebrauchtspiel, da er den Titel nicht zum Vollpreis gekauft hätte oder gar ganz ignorieren würde weil er vermutet es ist nix für ihn.

Oder den Titel letztlich für 2,50€ auf dem Grabbeltisch abgreift wenn der Publisher mal das zeitliche gesegnet hat...

Ganz ehrlich ?

Dieser Industriezweig schafft sich im Moment ALLE Probleme selbst durch abstruse Ideen und versucht anschliessend mit verrückteren Einfällen den selbst verursachten Problemen zu Leibe zu rücken.

Lösung:
Es gibt KEINE Spiele die allen Gefallen - schafft Spielerlebnisse die man als Spieler (dem betreffendes Genre gefällt) haben "muss" und die LANGE Spielspass bieten - die Sammelwürdig sind.

Und schon ist alles andere hinfällig !

Was meint ihr warum heute manche Titel aus der SNES Ära komplett mittlerweile mehr kosten als seinerzeit neu ???

Die heutigen Spiele sind bis auf wenige Ausnahmen austauschbar, bieten kein tiefes Spielerlebnis - nur oberflächliche Action und Causal um möglichst vielen zu Gefallen.

Und da wundern sich die Publisher das die Spiele nach einmaligen durchzocken wieder im Verkauf landen ?

An die eigene Nase fassen sage ich da nur und nicht die Schuld beim Spieler / Gebrauchtmarkt suchen.

MfG

Buema
 
Ewig wird gejammert - jetzt springt das nächste Studio auf den Zug der bösen Gebraucht(ver)käufer.
Die sollten die Zeit und Energie lieber in die Spieleentwicklung stecken.
Zum Glück gibt es gebrauchte Games und Gebrauchtkäufer sonst würde ich manches Spiel nur noch ausleihen - da die Spieldauer oftmals noch nicht mal für einen verregneten Nachmittag reicht, wenn man das Game überhaupt bis zum Abspann spielt.
Außerdem finanziert man sich durch den Verkauf neue Games oder nutzt Angebote wie 2 Games + 9,90 also verdient die Branche auch - da man ohne Geld auch keine neuen Games kaufen würde.
Aber es ist schön zu wissen, dass es der Spieleindustrie so gut geht und die Leute so viel verdienen um sich alles neu zu kaufen (Auto, Möbel usw.) und natürlich auch direkt neu zu bauen, denn zur Miete wohnen geht nicht da hat ja jemand anders das Bauunternehmen bezahlt und die verdienen ja nichts an der Vermietung oder am Weiterverkauf.
 
Also der Mann hat da schon recht, jedoch können sich halt nicht alle Spiele in Wert von 60-70€ leisten. Es gibt durchaus Spieler die auf neue Spiele verzichten müssen weil sie gerade so teuer sind und können nur hoffen, dass sie es irgendwo gebraucht für etwas weniger Geld bekommen.
Die Spieler tun mir da besonders leid und nicht die Spieleindustrie!
 
Buema
Falls The Darkness 2 ein Flop wird, ist es eher unwahrscheinlich, dass man irgendwelchen Äußerungen die Schuld dafür gibt. Ist schließlich viel einfacher anderen Gründen den Schwarzen Peter unterzuschieben ;) Auch weil man nicht nachweisen kann, dass es wirklich an besagten Äußerungen lag.

Wenn ich ein Spiel boykottiere, dann weil eine Firma etwas macht was mir nicht gefällt (zum Beispiel das eine permanente Onlineverbindung zum Spielen benötigt wird), und nicht weil irgend jemand etwas sagt. Zumal die Äußerung nicht unbedingt die Meinung aller Angestellten widerspiegeln muss.
 
Wenn sich solch ein System etablieren sollte, dann wird es wohl Zeit sich nach einer anderen Freizeitbeschäftigung umzusehen, denn irgendwann ist man vollends im Schmarrn angelangt und das hat dann nur noch sehr wenig mit (Spiel)Spaß zu tun.
 
@Garfield

Natürlich - Schuld sind immer die anderen :-P

Du weisst doch - wenn der Schwimmer ertrinkt ist die Badehose schuld - der Spruch kommt nicht von ungefähr.

Mal ernsthaft, die einzige Möglichkeit sich als Kunde in diesem Fall effektiv gegen eine allgemeine Verunglimpfung zu wehren ist nun mal Boykott.
Und so mager ist der Spielemarkt noch nicht bestückt das es ein großes Leiden für den Spieler bedeuten würde, wenn er ein paar gute Titel links liegen lassen würde um der Industrie mal ein Zeichen zu senden.


MfG

Buema
 
Was den kommerziellen Handel mit Gebrauxhtspielen angeht, kann ich den Herrn ncoh verstehen. Wenn das aber auf privater Ebene abläuft und eigentlich niemand einen Provit daraus ziehen kann, ist das alles andere als Diebstahl. Möchte mal wissen wieviele Leute bei denen in der Firma mit einem "gestohlenen" Fahrzeug unterwegs ist.
 
"Legaler Diebstahl"...mal ehrlich, was für einen Shit ziehen die sich da eigentlich rein?

Meine Knete, mein Besitz -> So einfach ist das.

Und wenn sie den Weiterverkauf verhindern wollen, sollte sie ihren Produkten gefälligst ein bisschen "Seele" verpassen.

Das ich in dieser Gen 9 von 10 Spielen wieder verkaufe, hat schon seine Gründe, z.B. der "Wir machen`s wie CoD" - Effekt.
 
Die sollen einfach nicht so pauschalisieren. Dass Gamestop ein richtig mieser Abzocker-Laden ist, der in keinster Weise in der Tradition echter Szene-Läden steht ist klar. Mit denen macht man als normal denkender Mensch auch keine Geschäfte.

Der Gebrauchtmarkt an sich mag für Publisher ärgerlich sein, das juckt mich aber nicht. Allein schon den Handel mit gebrauchter Ware in Frage zu stellen ist illegaler als der Gebrauchtmarkt selbst.
 
Ich persönlich bin froh das es den Gebrauchtmarkt gibt. Denn 70€ (was so ein Spiel in der Regel ja kostet, bzw. man dafür rechnen muss) habe ich manchmal einfach nicht über oder bin auch einfach nicht bereit diese Summe für gewisse Spiele zu zahlen.

Gutes Beispiel: Alice - Madness Returns. Wieso soll ich den Vollpreis bezahlen, wenn der Programierer nicht einmal gebacken bekommt ein anständiges Handbuch mit in die Packung zu legen?

Ist für mich halt immer so ein Preis/Leistungs ding.

Was nicht heißen soll das ich keine neuen Spiele am Releasetag kaufe.

Und der Herr Schmalz soll nicht ankommen und mir erzählen das er noch nie etwas gebraucht gekauft oder in der Videothek ausgeliehen hat.

Allerdings befürchte ich das diese Forderungen gar nicht so weit hergeholt sind. Denn bei der Filmindustrie wird damit auch schon angefangen. In meiner Videothek werden 3 oder 4 Filme (unter anderem Black Swan) gar nicht erst verliehen, dasb die ein Verbot bekommen haben den Film früher als eine Woche nach Release in den Verleih zu stellen. So steht es zumindest auf der Infotafel meiner Videothek.
 
LeChucky hat folgendes geschrieben:

Allerdings befürchte ich das diese Forderungen gar nicht so weit hergeholt sind. Denn bei der Filmindustrie wird damit auch schon angefangen. In meiner Videothek werden 3 oder 4 Filme (unter anderem Black Swan) gar nicht erst verliehen, dasb die ein Verbot bekommen haben den Film früher als eine Woche nach Release in den Verleih zu stellen. So steht es zumindest auf der Infotafel meiner Videothek.



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Kann ich momentan nicht bestätigen weil ich schon ein paar Tage nicht mehr in der Videothek war, allerdings war es dort bislang immer so das die Filme teilweise sogar einige Tage vor dem Release im Laden zu leihen waren was den Nachteil hatte das sie auch meistens erstmal vergriffen waren.

Ausgeschlossen ist sowas natürlich nicht, im Zweifel würde ich dann aber immer noch eher die Woche warten als mir den Film deswegen direkt zu kaufen. Bei den meisten Filmen ist es heute ganz einfach so das man sie 1-2 mal anschaut und danach mitunter nie wieder.

Nicht selten passiert es da das es sich gar nicht lohnt den Film überhaupt zu kaufen. Ich leihe mir die Filme immer erst und wenn ich wirklich überzeugt davon und vielleicht auch noch auf die Extras scharf bin, dann kaufe ich mir den Titel, ansonsten halt nicht.

Ich sehe schon die nächste Kampagne der Industrie auf uns zurollen, sie lautet: Videothekenkunden sind Verbrecher. :D
 
Ich bin jetzt über 20 Jahre aktiver Gamer. Vom Atari 2600 bis zur jetzigen Gen. Nur was ich hier in den letzten Monaten lesen muss bzw. der Weg den der Spielemarkt geht, steht für mich fest das ich die nächste Gen wohl noch mitnehmen werde, doch dannach wird wohl Schluss sein. Warum? Weil ein Blinder sieht, wo uns der Weg hinführt.

1. Die übernächste Gen wird zu 90% auf Datenträger verzichten (Gebrauchtmarkt).
2. Die Spiele werden immer einfacher gestrickt (Massenmarkt und COD Effekt).
3. Innovationen werden immer weniger, immer der gleiche Brei neu aufgelegt.

Ich kann verstehen, das die jungen Gamer unter uns das nicht nachvollziehen können, weil diese ja den Markt erst in diese Richtung bewegt haben. Das ist jetzt nicht böse gemeint, doch wenn diese Richtung für die Industrie nicht funktionieren würde, wären wir heute nicht wo wir sind. Und der Weg ist noch lange nicht zuende, leider......
 
Sollen sie von mir aus den Drittanbietern (Gamestop & Co.) eine Art Dividende aufbrummen. Beim Erstkäufer haben sie gar nix zu melden und wenn ihnen das nicht passt, dann sollen sie halt iPhone-Apps herstellen.
 
Oh man ich kann dieses Gebraucht-Spiele = Diebstahl Gesabbel nicht mehr lesen. Fällt denen den WIKRLICH nichts besseres mehr ein...?

Der Tag an dem es keine Gebrauchtspiele mehr geben wird ist auch automatisch der letzte Tag an dem ich Geld in dieses Hobby investiere. Basta.
 
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