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gyroscope
Guest
wie steht ihr zu ausländern??
So blöd ist die Frage nicht. Frag z.B. mal bei den Amis einen Einwanderer (nicht etwas "Ausländer" genannt) nach seiner Nationalität, er antwortet Dir wie aus der Pistole geschossen "Amerikaner natürlich, warum?".
Hier bei uns bezeichnet sich ein guter Freund von mir, dessen Vater italienischer Gastarbeiter ist, natürlich als Italiener. Unsere europäische Kultur setzt also mehr auf emanzipierte Eigenständigkeiten, was ich auch interessanter finde und als den Multikulti-Einheitsbrei, den als Norm zu sehen die meisten von uns erzogen wurden.
Ich erwarte von einem Ausländer, dass er sich in unsere Kultur einpasst. Er soll die Freiheit respektieren, die wir uns hier auf die Fahne geschrieben haben. Ghettobildung wie z.B. manche Berliner Viertel oder in der Spitze Kreise um Kölner Kalifen akzeptiere ich nicht. Da haben wir viel zu lange auf Multikulti gemacht. Ich bin sozusagen ein Anhänger von Stoibers Leitkultur, obwohl ich mit dem Mann und seiner Partei wenig am Hut habe. Im Gegenzug falle ich persönlich im Ausland natürlich auch nicht negativ auf sondern versuche mich einzufügen, zu lernen, ein positives Bild der Deutschen zu vermitteln (schwer schwer das, gibt viele Vorurteile) und nicht nur eimerweise Sangria in spanischen Sand zu kotzen.
Und hier meine Theorie: Solange wie Deutsche nicht in der Masse lernen, unverkrampft unsere Kultur zu schätzen, dazuzustehen und zu verteidigen, im positiven und offenen Sinne (guckt mal zu den Franzosen oder Engländern), solange haben wir hier Nährboden für NPD, Skinidioten & Co.

Pitlobster
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