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Die NPD

wie steht ihr zu ausländern??

So blöd ist die Frage nicht. Frag z.B. mal bei den Amis einen Einwanderer (nicht etwas "Ausländer" genannt) nach seiner Nationalität, er antwortet Dir wie aus der Pistole geschossen "Amerikaner natürlich, warum?".

Hier bei uns bezeichnet sich ein guter Freund von mir, dessen Vater italienischer Gastarbeiter ist, natürlich als Italiener. Unsere europäische Kultur setzt also mehr auf emanzipierte Eigenständigkeiten, was ich auch interessanter finde und als den Multikulti-Einheitsbrei, den als Norm zu sehen die meisten von uns erzogen wurden.

Ich erwarte von einem Ausländer, dass er sich in unsere Kultur einpasst. Er soll die Freiheit respektieren, die wir uns hier auf die Fahne geschrieben haben. Ghettobildung wie z.B. manche Berliner Viertel oder in der Spitze Kreise um Kölner Kalifen akzeptiere ich nicht. Da haben wir viel zu lange auf Multikulti gemacht. Ich bin sozusagen ein Anhänger von Stoibers Leitkultur, obwohl ich mit dem Mann und seiner Partei wenig am Hut habe. Im Gegenzug falle ich persönlich im Ausland natürlich auch nicht negativ auf sondern versuche mich einzufügen, zu lernen, ein positives Bild der Deutschen zu vermitteln (schwer schwer das, gibt viele Vorurteile) und nicht nur eimerweise Sangria in spanischen Sand zu kotzen.

Und hier meine Theorie: Solange wie Deutsche nicht in der Masse lernen, unverkrampft unsere Kultur zu schätzen, dazuzustehen und zu verteidigen, im positiven und offenen Sinne (guckt mal zu den Franzosen oder Engländern), solange haben wir hier Nährboden für NPD, Skinidioten & Co.
 
dumm nur, dass alle anderen ein 60 Jahre altes "Argument" haben, dass leider immer noch zieht.
Werfen wir den Franzosen vor, dass Napoleon quasi ganz Europa erobert hat, wobei immerhin auch ne Menge Leute starben?
Nein, ergo isses der Holocaust den man uns vorwirft.
Kann ich durchaus verstehen, aber die Engländer haben das in Afrika auch praktiziert, nur dass es bei denen scheinbar nicht so wichtig ist...

Ich kann mich nunmal null,garnicht mit dem Gedenken an die Nazi-Opfer indentifizieren, schon weil ich einfach zu jung bin, um mehr als Zahlen und die Erinnerei von senilen Opas wahrzunehmen.
Mir fehlt da jedwede Vorstellung, die letzte Generation bekam das vielleicht mal erzählt, aber bie uns siehts düster aus, es lebt doch kaum noch einer, der den Krieg als Erwachsener miterlebt hat.
Also kann man mir ruhig die ganze Zeit erklären wie mies der Holocaust war, das Beispiel schreckt mich weniger ab als es sollte, nur dass ich eben auch so nicht gerade zum Völkermord neige.
 
ausländer, die in deutschland leben, sollten sich anpassen. ich verhalte mich im ausland ja auch nicht so, wie ich es hier tue. überall sieht man frauen mit kopftüchern, obwohl in der türkei niemand mehr eins trägt...wieso eigentlich passen sich die türken hier nicht einfach an, sprechen unsere sprache.....aber nein...!!

mööp. i bin nit ausländerfeindlich:praise:
 
MJ_Tronic hat folgendes geschrieben:
ausländer, die in deutschland leben, sollten sich anpassen.
Lieber nicht, denn frisches Blut tut immer gut. Angepasste Leute haben wir schon genug.

ich verhalte mich im ausland ja auch nicht so, wie ich es hier tue.
Du weisst aber schon wie sich deutsche Touristen im Ausland aufführen? Das würde sich kein "Ausländer" in Deutschland trauen.


überall sieht man frauen mit kopftüchern, obwohl in der türkei niemand mehr eins trägt...
Hast du was gegen Kopftücher? Meine Oma trägt noch heute eins, so wie auch alle Nonnen, Klosterschwestern etc... Ist keine türkische Erfindung das Kopftuch. Einzig die komplett verhüllten Gesichter gefallen mir auch nicht, möchte einfach das Gesicht meines Gegenübers sehen.

wieso eigentlich passen sich die türken hier nicht einfach an, sprechen unsere sprache.....aber nein...!!
mööp. i bin nit ausländerfeindlich:praise:
Genügt es nicht, dass sie uns ihr Geld geben, in Deutschland Steuern bezahlen und Arbeiten gehen, sich hier versichern lassen und ihr Benzin kaufen? Schließlich fragt kein Arbeitgeber nach den Sprachqualifikationen des Angestellten, solange dieser für wenig Geld viel arbeitet. Wo kommt überhaupt diese ekelhafte Einstellung gegenüber "Ausländern" her? Ich kann mich noch erinnern wie wir sie mit offenen Händen empfangen haben, damit sie unser Olympiastadion in München rechtzeitig fertigbauen. Da haben wir sogar noch Motorräder an die sogenannten "Gastarbeiter" verschenkt, weil wir uns so gefreut haben, dass sie kommen! So lange ist das noch nicht her.


8) Pitlobster
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:

Lieber nicht, denn frisches Blut tut immer gut. Angepasste Leute haben wir schon genug.

Naja pit. Ein bißchen Anpassung tut schon gut. Und ich denke DIESE Art der Angepasstheit hat MJ auch nicht gemeint. Ich denke richtiger wäre die Formulierung "Integration" gewesen.

Du weisst aber schon wie sich deutsche Touristen im Ausland aufführen? Das würde sich kein "Ausländer" in Deutschland trauen.

Auch hier: Wir sprechen nicht von Touristen. Das Engländer und Deutsche DA oft kein Händchen haben ist Legion. Aber Deutsche die im Ausland leben versuchen sich schon immer den Gegebenheiten des neuen Heimatlandes anzupassen. Also integriertere Aussiedler als Deutsche habe ich bis jetzt selten gesehen.



Hast du was gegen Kopftücher? Meine Oma trägt noch heute eins, so wie auch alle Nonnen, Klosterschwestern etc... Ist keine türkische Erfindung das Kopftuch. Einzig die komplett verhüllten Gesichter gefallen mir auch nicht, möchte einfach das Gesicht meines Gegenübers sehen.

Ich denke (und ich weiß das, weil ich 5 1/2 Jahre mit einer Assyrerin zusammen war) daß das Kopftuch oft (nicht immer) als ein Symbol der Unterdrückung der Frau und als Symbol des Nichtintegrieren-Wollens mißbraucht wird. Deshalb auch meine Ablehnung des Kopftuches. Dient ebenso wie wie der Tschador zur Entrechtung und Unterbewertung der Frau!


Genügt es nicht, dass sie uns ihr Geld geben, in Deutschland Steuern bezahlen und Arbeiten gehen, sich hier versichern lassen und ihr Benzin kaufen? Schließlich fragt kein Arbeitgeber nach den Sprachqualifikationen des Angestellten, solange dieser für wenig Geld viel arbeitet. Wo kommt überhaupt diese ekelhafte Einstellung gegenüber "Ausländern" her? Ich kann mich noch erinnern wie wir sie mit offenen Händen empfangen haben, damit sie unser Olympiastadion in München rechtzeitig fertigbauen. Da haben wir sogar noch Motorräder an die sogenannten "Gastarbeiter" verschenkt, weil wir uns so gefreut haben, dass sie kommen! So lange ist das noch nicht her.



8) Pitlobster

Nein. Das reicht eben nicht. Die Zeit der Gastarbeiter ist heutzutage einfach vorbei. Man kann die heutige Zeit, mit den schwelenden Religionskonflikten (die es damals eben in der Form noch nicht gab) nicht mehr vergleichen. Die oftmals (wieder: nicht immer) vorhandene Ablehnung unseres Systemes und unserer Religion (Ungläubige) unter gleichzeitiger Inanspruchnahme unserer sozialen Sicherungssysteme läßt sich eben nicht rechtfertigen. Und by the way (klar auch nur ein Schlaglicht): Es gibt Krankenversicherungskarten von ausländischen Mitbürgern, auf denen schon mehr als 10 Entbindungen abgerechnet worden sind (kein Scherz) ;)
 
@rossi:
Wie, du willst mir erzählen die Deutschen sind Engel im Ausland aber die Türken sind ganz böse? Und das alles wegen einem Kopftuch? Das glaube ich einfach nicht, dafür habe ich viel zu viel ausländische Freunde und bin ja, wie du schon weisst, ja selber einer. Wenn auch ohne Kopftuch :bigsmile:.

Zudem sind die sozialen Unterschiede zwischen den Ländern wohl Hauptschuld an der von dir beschriebenen Situation. Denn würde der Ausländer daheim die selben Umstände vorfinden wie in Deutschland, würde er ja zuhause bleiben. Solange sich aber reiche Staaten an den ärmeren Staaten bereichern, dürfen sie sich über den Zuzug nicht beschweren. Denn dann soll der Deutsche gefälligst nur noch deutsches Essen und deutsche Waren kaufen und nur noch deutsche Frauen heiraten, dann darf er auch Forderungen stellen. Aber genau das will der Deutsche überhaupt nicht (und kann er auch schon lange nicht mehr), denn er will ja sein türkisches, griechisches, italienisches, indisches Lokal um die Ecke haben, möchte den Käse aus Frankreich und die Schokolade aus Belgien etc...

Die Deutschen sind einfach Schlapschwänze die gerne Jammern aber schon lange nichts mehr auf die Beine stellen. Bis auf die wenigen Akteure, die sich bereits ins Ausland abgesetzt haben. Inzwischen schippern wir sogar schon unsere Leichen nach Polen zum verbrennen, weil wir Deutsche ja zu blöd sind eine funktionierende und nicht vom Staat totgewürgte Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Denn genau da liegt das Problem: Der Deutsche kümmert sich lieber um seinen Nachbarn statt um sich selbst. Und wenn er ihm dann nur vorwerfen kann, dass er ein Kopftuch aufhat.

Lass uns lieber erst den deutschen Sumpf austrocknen und die deutsche Wirtschaft wieder zum laufen bringen bevor wir die Schuld an einem Kopftuch suchen.


Übrigens: Wenn das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung ist (wo ich gerne zustimme), dann ist es das Kreuz in der Schule erst recht. Ich bin durchaus für eine "religionsfreie" Erziehung, aber dann bitte ganz oder garnicht. Weg mit dem Religionsunterricht, der nichts anderes als die Vorbereitung zur totalen Verblödung ist. Keine Priester mehr auf deutschen Schulen und keine Nonnen die den Schulausflug begleiten. Dann kann ich auch der Türkin ihr ach so gefährliches Kopftuch verbieten, vor dem Bayern zittert als wäre es die Ausgeburt der Hölle. Denn inzwischen muss man vor den Völkern die das Kreuz hochalten viel mehr Angst haben, die wollen nämlich ihre Vorstellung von "Demokratie" ungefragt um die Welt tragen.

Es gibt Krankenversicherungskarten von ausländischen Mitbürgern, auf denen schon mehr als 10 Entbindungen abgerechnet worden sind (kein Scherz)
Siehste wie schnell die gelernt haben? Der Deutsche zeugt bis dato zuwenig Nachwuchs, der hats noch nicht kapiert. Aber im Ernst: Meinste Deutsche bescheißen nicht? Und würde ein Bild auf der Krankenkarte dieses Problem nicht auf der Stelle lösen? Zudem steht es jedem Arzt frei sich die Personalien zeigen zu lassen. Warum tun das so wenige? Etwa weil es ihm eh egal ist woher das Geld kommt, Hauptsache es kommt? Womit wir beim deutschen Krankensystem wären, über das ich jetzt aber kein Wort mehr verliere, weil ich mich dann auch noch aufregen müsste.

Lange Rede kurzer Sinn: Alles nur hausgemachte Kacke.

8) Pitlobster
 
pitlobster hat folgendes geschrieben:

@rossi:

Wie, du willst mir erzählen die Deutschen sind Engel im Ausland aber die Türken sind ganz böse? Und das alles wegen einem Kopftuch? Das glaube ich einfach nicht, dafür habe ich viel zu viel ausländische Freunde und bin ja, wie du schon weisst, ja selber einer. Wenn auch ohne Kopftuch :bigsmile:.

Nein. Ich will Dir (und das weißt Du) NICHT sagen, daß die Deutschen im Ausland Engel sind. Ich habe lediglich gesagt, daß sich Deutsche im GEGENSATZ zu beispielsweise Türken eher intergrieren und versuchen eine Kultur anzunehmen. Bei vielen ausl. Mitbürgern kann ich diese Wesensart leider gar nicht erkennen. Die Diaspora scheint die ausgewanderten Menschen in Deutschland dazu zu bringen noch mehr an den althergebrachten (für unsere Kultur unbrauchbaren) Prinzipien festzuhalten und damit in Agonie zu ersticken. Btw. Ich wußte nicht, daß Du Ausländer bist.

Zudem sind die sozialen Unterschiede zwischen den Ländern wohl Hauptschuld an der von dir beschriebenen Situation. Denn würde der Ausländer daheim die selben Umstände vorfinden wie in Deutschland, würde er ja zuhause bleiben. Solange sich aber reiche Staaten an den ärmeren Staaten bereichern, dürfen sie sich über den Zuzug nicht beschweren. Denn dann soll der Deutsche gefälligst nur noch deutsches Essen und deutsche Waren kaufen und nur noch deutsche Frauen heiraten, dann darf er auch Forderungen stellen. Aber genau das will der Deutsche überhaupt nicht (und kann er auch schon lange nicht mehr), denn er will ja sein türkisches, griechisches, italienisches, indisches Lokal um die Ecke haben, möchte den Käse aus Frankreich und die Schokolade aus Belgien etc...

Naja. Der internationale Warenverkehr kann hier ja wohl nicht als Argument herangezogen werden. Und eine kulturelle Vielfalt lehne ich auch nicht ab. Kulturen sollten und müssen sich gegenseitig befruchten ohne dabei einen multikulti-Einheitsbrei zu schaffen. Aber die Kulturen (und das gilt eben auch für viele Moslems hier in Deutschland) sollten schon bereit sein in einem fremden Land, daß eben einen anderen kulturellen Hintergrund hat, diese nicht zu negieren, sondern sich damit auseinanderzusetzen. Und das vermisse ich eben leider bei sehr vielen ausländischen Mitbürgern. Toleranz sollte nicht nur von den Deutschen gefordert werden. Eben auch und gerade von jenen, die sich "unser" Land als neue "Heimat" aussuchen.

Die Deutschen sind einfach Schlapschwänze die gerne Jammern aber schon lange nichts mehr auf die Beine stellen. Bis auf die wenigen Akteure, die sich bereits ins Ausland abgesetzt haben. Inzwischen schippern wir sogar schon unsere Leichen nach Polen zum verbrennen, weil wir Deutsche ja zu blöd sind eine funktionierende und nicht vom Staat totgewürgte Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Denn genau da liegt das Problem: Der Deutsche kümmert sich lieber um seinen Nachbarn statt um sich selbst. Und wenn er ihm dann nur vorwerfen kann, dass er ein Kopftuch aufhat.

Gut. Das wir ein Volk von Jammerern sind ist wohl richtig. Aber es stimmt nicht unumwunden, daß die Deutschen ein Volk von Neidern sind. Über die Verbrennungsgeschichte kann ich nichts sagen, da ich das zum ersten Mal höre. Na sein wir froh, daß hier nicht mehr Krematorien gebaut werden und die Polen noch etwas daran verdienen können.

Lass uns lieber erst den deutschen Sumpf austrocknen und die deutsche Wirtschaft wieder zum laufen bringen bevor wir die Schuld an einem Kopftuch suchen.

Da hast Du mich aber gehörig missverstanden. Ich suche doch nicht (dazu bin ich denke ich zu intelektuell) die Schuld bei einem Kopftuch. Das Kopftuch (und das habe ich ja schon erwähnt) ist für mich nur eine unsägliche Missachtung der weiblichen Integrität.

Übrigens: Wenn das Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung ist (wo ich gerne zustimme), dann ist es das Kreuz in der Schule erst recht. Ich bin durchaus für eine "religionsfreie" Erziehung, aber dann bitte ganz oder garnicht. Weg mit dem Religionsunterricht, der nichts anderes als die Vorbereitung zur totalen Verblödung ist. Keine Priester mehr auf deutschen Schulen und keine Nonnen die den Schulausflug begleiten. Dann kann ich auch der Türkin ihr ach so gefährliches Kopftuch verbieten, vor dem Bayern zittert als wäre es die Ausgeburt der Hölle. Denn inzwischen muss man vor den Völkern die das Kreuz hochalten viel mehr Angst haben, die wollen nämlich ihre Vorstellung von "Demokratie" ungefragt um die Welt tragen.

Das sehe ich nicht ganz so. Warum ist das Kreuz als Zeichen der Staatsreligion denn eine Unterdrückung. Das Kopftuch als Individual-Maßnahme und Ausdruck einer Gesinnung EINES Individuums hat da einfach mehr Symbolcharakter. Für mich eben aufgrund der menschenverachtenden Supression einen negativen Charakter. Das Kreuz sehe ich eher emotionslos. Denn es steht ja nicht für Kreuzzüge und dergleichen, sondern im Sinne der Staatsreligion eher für die Werte, die hinter der religiösen Überzeugung stehen. Und die sind (betrachtet man nur die 10 Gebote) grundsätzlich gut, würde ich sagen. Religionsunterricht hin oder her. Ich denke die Moralvorstellungen jungen Menschen beizubringen ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor.

Alles nur hausgemachte Kacke.
Da stimme ich Dir allerdings unumwunden zu.

Mfg rossi (der das gerne Mal in persona mit Dir diskutieren würde)
 
rossi hat folgendes geschrieben:
Nein. Ich will Dir (und das weißt Du) NICHT sagen, daß die Deutschen im Ausland Engel sind. Ich habe lediglich gesagt, daß sich Deutsche im GEGENSATZ zu beispielsweise Türken eher intergrieren und versuchen eine Kultur anzunehmen. Bei vielen ausl. Mitbürgern kann ich diese Wesensart leider gar nicht erkennen. Die Diaspora scheint die ausgewanderten Menschen in Deutschland dazu zu bringen noch mehr an den althergebrachten (für unsere Kultur unbrauchbaren) Prinzipien festzuhalten und damit in Agonie zu ersticken. Btw. Ich wußte nicht, daß Du Ausländer bist.
Ich kenne solche Ausländer wie du sie beschreibst, aber ich kenne auch ganz andere, die besser "integriert" sind als mancher Deutscher. Brauch nur hier auf dem Ostbahnhof schauen, da stehen einige "nicht intgerierte" Deutsche `rum, im Volksmund auch Junkies genannt, und paar sehr integrierte Ausländer in ihren Dönerbuden etc...

Naja. Der internationale Warenverkehr kann hier ja wohl nicht als Argument herangezogen werden. Und eine kulturelle Vielfalt lehne ich auch nicht ab. Kulturen sollten und müssen sich gegenseitig befruchten ohne dabei einen multikulti-Einheitsbrei zu schaffen.
Dann lass mich ein Beispiel nennen, welches nicht mal überspitzt sondern traurige Realität ist. Anhand des Beispiels will ich aufführen, dass man mit der Ware aus einem fremden Land auch eine Verantwortung übernimmt: Mehrmals wöchentlich fliegen rußische Transportmaschinen - die übrigens extrem gepanzert wurden - voller deutscher und französischer Waffen (von nahmhaften uns allen bekannten Herstellern) nach Afrika. Dort laden sie die Waffen aus und laden Weintrauben ein. So kommt es, dass afrikanische Kinder zu Weihnachten zwar nichts zu Essen hatten, aber viele neue Waffen, damit die europäischen Kinder zu Weihnachten auch ihre Trauben bekommen.

Aber die Kulturen (und das gilt eben auch für viele Moslems hier in Deutschland) sollten schon bereit sein in einem fremden Land, daß eben einen anderen kulturellen Hintergrund hat, diese nicht zu negieren, sondern sich damit auseinanderzusetzen. Und das vermisse ich eben leider bei sehr vielen ausländischen Mitbürgern. Toleranz sollte nicht nur von den Deutschen gefordert werden. Eben auch und gerade von jenen, die sich "unser" Land als neue "Heimat" aussuchen.
Da fällt mir aber eine andere Glaubensrichtung ein die bis dato keine Anstrengungen unternimmt sich zu integrieren, stattdessen wird nur gefordert und in uralten Wunden gerührt, bis zum Exodus. Wo integrieren sich den besagte Leute?

Gut. Das wir ein Volk von Jammerern sind ist wohl richtig. Aber es stimmt nicht unumwunden, daß die Deutschen ein Volk von Neidern sind. Über die Verbrennungsgeschichte kann ich nichts sagen, da ich das zum ersten Mal höre. Na sein wir froh, daß hier nicht mehr Krematorien gebaut werden und die Polen noch etwas daran verdienen können.
Eigentlich wollte ich damit nur aufzeigen, dass "wir" Deutschen uns gerne selbst im Wege stehen und dann laut darüber jammern, dass uns alle im Wege stehen. So zum Beispiel die Diskussion um die angeblichen Steuerflüchtlinge, die lieber im Ausland niedrigere Steuern zahlen statt sich in Deutschland absahnen zu lassen. Tja, selbst Schuld sag ich da nur. Wer die Steuerschraube überdreht muss mit den Konsequenzen leben. Bei der Tabaksteuer haben sie schnell gespannt, dass die höhere Steuer weniger Einnahmen brachte. Eigentlich weiss doch jeder Mensch, dass man es mit den Steuern nicht übertreiben darf, weil sich das System sonst ins Gegenteil verkehrt. Das habe ich in der Schule gelernt, aber unsere Abgeordneten wissen nicht mal das! Liege ich etwa falsch wenn ich behaupte, dass die deutsche Regierung an Intelligenzmangel leidet?

Da hast Du mich aber gehörig missverstanden. Ich suche doch nicht (dazu bin ich denke ich zu intelektuell) die Schuld bei einem Kopftuch. Das Kopftuch (und das habe ich ja schon erwähnt) ist für mich nur eine unsägliche Missachtung der weiblichen Integrität.
Darum sagte ich ja, dass auch meine Oma ein Kopftuch trägt, und die ist sicher nicht unterdrückt oder leidet an einer missachteten Integrität. Sie ist einfach nur eine Nachkriegsoma mit Kopftuch.

Allerdings weiss ich genau worauf du hinauswillst und kann das auch verstehen, auch wenn bei mir die Grenze erst beim Kaftan (heisst diese Ganzkörperverhüllung auch so?) beginnt, wofür ich kein Verständnis aufbringen kann. Das Gesicht seines Gegenübers nicht zu sehen ist schlicht unfreundlich, ebenso wie wenn einer seine Sonnenbrille beim Gespräch nicht abnimmt. Allerdings traue ich mich zu behaupten, dass so manche Frau den Umhang als Schutz benutzt, um eben erst gar keinen Kontakt aufnehmen zu müssen (aus welchen Gründen auch immer).

Warum ist das Kreuz als Zeichen der Staatsreligion denn eine Unterdrückung.
Weil sich die dahinterstehende Religion miesester Tricks bedient. Kinder die noch nicht denken können werden bereits getauft, ohne gefragt zu werden. Bevor sie auf eigenen Beinen stehen sind sie bereits gefangen im Netzwerk aus dumpfen Aussagen und Unterwerfungswillen. Das AT und das NT sind gespickt mit menschenverachtenden Aussagen und Situationen, alles immer mit dem Versprechen im Leben nach dem Tod die Erfüllung zu finden. Hauptsache man starrt den lieben langen Tag auf einen Gekreuzigten, damit auch schon ein 6 jähriger weiss was Folter bedeutet.


Denn es steht ja nicht für Kreuzzüge und dergleichen, sondern im Sinne der Staatsreligion eher für die Werte, die hinter der religiösen Überzeugung stehen. Und die sind (betrachtet man nur die 10 Gebote) grundsätzlich gut, würde ich sagen.
Alle Religionen sind doch im Grunde GUT, oder geben sich Mühe so zu wirken. Auch gab es eine Zeit in der die Religionen und die Kirchen ordnend wirkten, aber die ist schon lange Vorbei. Heutzutage stecken hinter den Religionen Milliardenunternehmen die sich selbst am nächsten sind.

Religionsunterricht hin oder her. Ich denke die Moralvorstellungen jungen Menschen beizubringen ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor.
Moral ja, Religion nein. Die Menschen heutzutage sind viel zu aufgeklärt als das man ihnen noch mit erdachten Geschichten den Sinn des Lebens beibringen müsste. Hoffe ich zumindest.

Mfg rossi (der das gerne Mal in persona mit Dir diskutieren würde)
Kommt Zeit, kommt Diskussion :bigsmile:


8) Pitlobster
 
Da ist es also mal wieder passiert, das wilde Wechseln des Themas. Da liest man noch gerade die ersten Seiten und wüsste eine Stellungnahme dazu, dann kommt schon wieder ein anderes interessantes, brisantes Thema.
Lebensmotto: Man kann nichts verallgemeinern und Widersprüche gibt´s überall.
Zur NPD: FUCK RACISM, FUCK FACISM, FUCK NAZIS und wähl sie nicht, dann ist doch alles gut.
Zu Ausländern: Allgemein: Es gibt überall gute Leute und überall Arschlöcher. Im Ausland verhalte ich mich einfach, wie sich ein, der Menschlichkeit bewusster Mensch eben verhält.
Da fält mir ein: Mein Prozessor aus Malaysia, mein Mainboard und meine Grafikkarte aus China, meine Pizza aus Italien, mein Döner aus der Türkei, mein Bifteki aus Griechenland, meine Konsolen aus Japan, meine Schrift lateinisch, meine Zahlen arabisch, meine Mutter österreichisch; Aber mein Nachbar nur "Ausländer"?
Was passiert eigentlich, wenn ein deutscher Nazi auf einen englischen Nazi trifft? Ruft dann der eine "Deutschland über alles" und der andere "England über alles" und beide schlagen sich gegenseitig tot?
Wieso sollte denn das Kreuz aus der Schule entfernt werden? Das alleinige Dasein wird wohl keinem Moslem, Juden, Buddhisten, Hinduisten, Shiieten, Suniten, etc. weh tun, denn er muss es ja nicht anbeten. Und Religionsunterricht finde ich nicht schlecht, solange er sinnvoll ist, denn ob es nun 11, 12 oder 13 Jünger an Jesus seite wahren, ist doch unbedeutend, entscheidend an einer Religion sind doch die Grundsätze des menschlich Zusammenlebens, die darin vorkommen und wenn jemand die 10 Gebote befolgt, dann braucht er keine Regel dafür aus Gesetzbüchern. Da fällt mir ein, dass im Koran(Ich hab ihn nicht gelesen)bestimmt nicht steht, dass jede Frau in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen muss oder sich total vermümmeln muss, genau so wenig wie die Sache mit dem "heiligen Krieg", denn sowas würde nie eine Weltreligion in sich haben. Außerdem, was kümmert´s mich, welche Religion mein Nachbar hat, solange er mich nicht seine aufzwingen möcht ist mir das schnuppe. Ich fahr ja auch nicht nach Afrika und such mir durt irgendwelche Ureinwohner und zwinge ihnen meinen Glauben auf, denn das würde ja meinen Ansichten und meiner religiösen Meinung widersprechen, aber genau so haben es vor Jahrhunderten die Engländer, die Franzosen, die Spanier, die Portogiesen, die Deutschen,... gemacht. Deshalb hängen z.B. die Aboriginies (weiß die genau Schreibweise nicht)nur noch besoffen rum und brauchen nun auf ein Mal Geld zum Leben, nur weil irgendwelche Ärsche aus Großbritannien sie unterwerfen und ihnen unser System aufzwingen mussten. Man muss sich schon etwas anpassen, wenn man wo anderes ist, aber das muss ja nicht total sein. Aber wenn man andere Länder und Leute gar nicht mag, dann sollte man halt auch zu Hause bleiben.
Warum gibt´s eigentlich kein Ausreiseverbot für Nationalisten und Neonazis?
:bigsmile:
 
chocobo hat folgendes geschrieben:

4daLiberty hat folgendes geschrieben:


Warum gibt´s eigentlich kein Ausreiseverbot für Nationalisten und Neonazis?

:bigsmile:

du gehst das völlig falsch an...

ausreise: aber gerne doch.

aber dann:

ein wiederEINREISEverbot macht sicher mehr spaß! :bigsmile:
Gute Idee. Macht wohl ähnlich viel Spaß wie eine ungeschützte NPD-Kundgebung in Kreuzberg.
 
NEIN! Weil die gibt es ja dann gar nicht mehr. :bigsmile:
 
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