Cubey
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Ich hab da was Nettes über (Straßen)Verkehrssünder entdeckt und wollte es euch nicht vorenthalten:
In Kassel sammeln die Mitarbeiter der Zentralen Verwarnungs- und Bußgeldstelle die fantasievollen Entschuldigungen der Verkehrssünder. Die ausgefallensten Erklärungen für ganz alltägliche Fehlleistungen und grobe Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung haben sie unter www.rp-kassel.de online gestellt. Hier eine Auswahl:
Wundersame Dinge tragen sich auf deutschen Straßen zu: Zielbewusste Telegrafenstangen ("Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegrafenstange") outen sich als böswillige Randalierer ("Ich schlug einen Zick-Zack-Kurs ein, aber dennoch traf mich die Telegrafenstange am Kühler"). Fußgänger machen sich ganz klein und unauffällig ("Ein Fußgänger verschwand wortlos unter meinem Auto...") und müssen sich über die gerechte Strafe nicht wundern, wenn sie ahnungs- beziehungsweise orientierungslos sind. Achtung mein Lieblingszitat: "Ein Fußgänger hatte keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, also überfuhr ich ihn"


Ganz und gar nicht ahnungslos, sondern sehr kooperativ zeigte sich ein Fahrer, dessen Fahrt im Straßengraben endete - sogar bei der Ermittlung der bedauerlichen Unfallursache ist er den Beamten noch behilflich. "In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich - behindert durch die wild durcheinander purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse - nach dem Umfahren eines Briefkasten auf die andere Straßenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schließlich - zusammen mit zwei parkenden Pkw - den Hang hinunter rutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto." Seine Hilfsbereitschaft bei der Ermittlung des Tathergangs signalisierte auch dieser Beifahrer: "Auf Vorladung erscheint der Schäferhund Bello Spitzohr. Geboren am 1.4.84 in Frankfurt am Main., Beruf: Beifahrer und macht nach Belehrung folgende Aussage: Wau Wau, Wu Wu, Wau Wau Wau, Grrr-Grrr." Weitere Angaben wollte Bello allerdings nicht machen.
Es geht aber auch poetisch:
"Mit Interesse habe ich Ihr Schreiben gelesen
und streit nicht ab ich bin's gewesen.
Wie's kam liebe Leute, ich sag's Euch genau,
in Köln war ich ein paar Tage, bei einer reizenden Frau.
Und hab' dann, sonst hätt' ich etwas versäumt,
von den schönen Tagen geträumt."
Bei solchen Bitten antworten die Knöllchenschreiber auch mal ganz unbürokratisch poetisch:
"Ist der Reim auch noch so gelungen,
zum Bußgeld seh' ich mich gezwungen.
Kommen sie wieder 'mal von dieser Frau,
nehmen sie den Zug, sein Sie schlau."
Hier noch ein paar künstlerische Schuldbekenntnisse:
und die Bestrafung wird auch gleich selbst vorgeschlagen:
In Kassel sammeln die Mitarbeiter der Zentralen Verwarnungs- und Bußgeldstelle die fantasievollen Entschuldigungen der Verkehrssünder. Die ausgefallensten Erklärungen für ganz alltägliche Fehlleistungen und grobe Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung haben sie unter www.rp-kassel.de online gestellt. Hier eine Auswahl:
Wundersame Dinge tragen sich auf deutschen Straßen zu: Zielbewusste Telegrafenstangen ("Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegrafenstange") outen sich als böswillige Randalierer ("Ich schlug einen Zick-Zack-Kurs ein, aber dennoch traf mich die Telegrafenstange am Kühler"). Fußgänger machen sich ganz klein und unauffällig ("Ein Fußgänger verschwand wortlos unter meinem Auto...") und müssen sich über die gerechte Strafe nicht wundern, wenn sie ahnungs- beziehungsweise orientierungslos sind. Achtung mein Lieblingszitat: "Ein Fußgänger hatte keine Ahnung, in welche Richtung er gehen sollte, also überfuhr ich ihn"



Ganz und gar nicht ahnungslos, sondern sehr kooperativ zeigte sich ein Fahrer, dessen Fahrt im Straßengraben endete - sogar bei der Ermittlung der bedauerlichen Unfallursache ist er den Beamten noch behilflich. "In einer Linkskurve geriet ich ins Schleudern, wobei mein Wagen einen Obststand streifte und ich - behindert durch die wild durcheinander purzelnden Bananen, Orangen und Kürbisse - nach dem Umfahren eines Briefkasten auf die andere Straßenseite geriet, dort gegen einen Baum prallte und schließlich - zusammen mit zwei parkenden Pkw - den Hang hinunter rutschte. Danach verlor ich bedauerlicherweise die Herrschaft über mein Auto." Seine Hilfsbereitschaft bei der Ermittlung des Tathergangs signalisierte auch dieser Beifahrer: "Auf Vorladung erscheint der Schäferhund Bello Spitzohr. Geboren am 1.4.84 in Frankfurt am Main., Beruf: Beifahrer und macht nach Belehrung folgende Aussage: Wau Wau, Wu Wu, Wau Wau Wau, Grrr-Grrr." Weitere Angaben wollte Bello allerdings nicht machen.
Es geht aber auch poetisch:
"Mit Interesse habe ich Ihr Schreiben gelesen
und streit nicht ab ich bin's gewesen.
Wie's kam liebe Leute, ich sag's Euch genau,
in Köln war ich ein paar Tage, bei einer reizenden Frau.
Und hab' dann, sonst hätt' ich etwas versäumt,
von den schönen Tagen geträumt."
Bei solchen Bitten antworten die Knöllchenschreiber auch mal ganz unbürokratisch poetisch:
"Ist der Reim auch noch so gelungen,
zum Bußgeld seh' ich mich gezwungen.
Kommen sie wieder 'mal von dieser Frau,
nehmen sie den Zug, sein Sie schlau."
Hier noch ein paar künstlerische Schuldbekenntnisse:
und die Bestrafung wird auch gleich selbst vorgeschlagen:
.. so viel Erfindergeist muss man erst einmal haben :P ...