David Cage hat einen guten Draht zur Presse und macht viel Marketing für seine Games, das ist typisches Sales-Geblubber in Reinkultur.
Fahrenheit fing gut und interessant an, dann wurde es gegen Ende leider so richtig blöd, weil er da alles in einen Topf schmeißen wollte (Aliens, Matrix etc.), er hätte die Linie vom Anfang konsequent durchziehen sollen, mit diesem dämlichen Mix gegen Ende hat er einiges versaut. Gespielt habe ich es trozdem ganz gerne, mit "erwachsen" hat das aber dann kaum was zu tun.
Er hat sich mit der Presse zusammen getan, die ihn hoffiert, der hat ein Netzwerk aufgebaut, um seine Produktionen zu pushen, er ist da gut verdrahtet, das muss man ihm lassen.
Aber das ist Herr Christian Pfeiffer auch, und stimmt das, was er so von sich gibt? Wenn etwas sicher ist, dann sein Scharlatan-Image. Und bewusste Fehlinformationen gehören sicher auch mit ins Repertoire, das ist halt ein Politiker, also sollte Wahrheit das letzte sein, was man von ihm erwarten kann.
Effekthascherei und Wissenschaft. Zur Causa Christian Pfeiffer - KATH.NET
http://www.faz.net/aktuell/politik/...barer-eklat-bei-der-aufklaerung-12027004.html
Wenn Cage sich zu so etwas äußert, dann klingt das oberlehrerhaft: "zu viel Gewalt in Videospielen" Das heißt übersetzt: "Alle sollen sich ein Beispiel an mir nehmen und meinen tollen Produktionen. Wir sind hier die Vorreiter und ja so was von anders."
Aber diese selbstbeweihräuchernde Messias-Sülze, die er von sich gibt, dann darum geht es ihm im Endeffekt, ist einfach unerträglich, und er erfüllt nicht mal die Hälfte der künstlich geschürten Erwartungen.
Ich kann diejenigen verstehen, die das Geschwätz von solchen Blendern nicht mögen.
Ich kann aber genauso verstehen, dass Spieler mit seiner Art von Games trotzdem Spaß haben.
Wie schafft man es dann, diesen beiden Meinungen gleichzeitig gerecht zu werden? Ganz einfach, seine Games 2nd Hand kaufen.
