Captain Sparky, die Monkey Island Special Edition Collection ist auch als Retail Fassung für Xbox 360 und PS3 erschienen, da haben sich sicherlich einige gefreut.
Und eine der besten Compilations von XBLA Titeln ist Qubed (US Version, code free, auch auf PAL Konsolen lauffähig), besteht aus Lumines Live, Rez HD und Every Extend Extra Extreme. Das ist eine richtig schöne Sammlung, da ist kein Ausrutscher dabei.
Ich habe hier einiges Interessantes und Richtiges gehört.
Wenn ein Publisher zu wenig Geld macht, heißt es natürlich zuerst einmal:
Der Verbraucher muss mehr Geld ausgeben.
Dass der Publisher seine eigenen Kosten in den Griff bekommen sollte, darauf kommt er nicht, das könnte nämlich auch eine Ursache sein.
Dass man vielleicht weniger SPiele, dafür qualitativ hochwertigere abliefenr sollte, darauf kommt man auch kaum.
Manchmal frage ich mich selber, wie man sich bei der ganzen Auswahl an Games denn alle leisten soll? Es gibt sehr viele gute und interessante Spiele. Wenn ich alle haben will, dann muss ich richtig viel Geld haben oder aber mich irgendwo her refinanzieren, und das geht eben über privaten Weiterverkauf. Oder von der Gegenseite über privaten Ankauf.
Oder die Spiele müssen alle billiger werden. Keine der genannten Möglichkeiten wird einem Publisher wirklich gefallen.
Dabei fließen die Gelder, die man einnimmt, sowieso häufig wieder in den Videospielsektor, weswegen verkaufe ich die Games denn? Um neue zu erwerben oder neue Hardwaresysteme zusammen mit Spielen.
Das haben die Publisher noch nicht gecheckt. Die denken, die Verbraucher machen das aus Bosheit, nein, sie machen das aus Wirtschaftlichkeit und um weiter spielen zu können. Ohne Geld können sie es nämlich nicht. Und wer den Gebrauchtmarkt abschnürt, der schnürt dem Verbraucher auch die Liquidität ab.
Wenn ich nur noch neu kaufen könnte, dann würde ich sehr viel wählerischer sein, und dann gäbe es ein Riesen-Wehklagen, weil plötzlich nur noch ganz wenige sorgfältige und wählerische Neukäufer auf dem Markt sind.
Dann sind die Publisher die lästigen Gebrauchtkäufer los und haben dise erfolgreich ausgerottet, aber dann sind sie auch viele eifrige Neukäufer los, denn Geld vermehrt sich nicht so einfach, dann kommt es sehr viel langsamer wieder in Umlauf.
Publisher sollten den Gebrauchtmarkt als Chance sehen, denn er hält das System am Laufen und schießt ihm wieder Geld zu.
Wenn Publisher mehr Geld vom Gebrauchtmarkt haben wollen, dann müssen sie selber als Subjekte aktiv an diesem Markt teilnehmen und eigenhändig anbieten und aufkaufen. Wenn sie das nicht wollen, dann müssen sie auf die Einnahmen aus dem Markt verzichten.
Und dann muss man diese generelle Business Entscheidung akzeptieren mit allen Konsequenzen und aufhören, den Einnahmen nachzuweinen und den Verbraucher vollzujammern.
Dann sollen Publisher ein Distributionsnetz aufmachen und selber an- und verkaufen. Im Autosektor ist es gang und gäbe, da kaufen die Hersteller Wagen an, machen sie wieder zurecht, und verscherbeln sie dann als Gebrauchtwagen. Völlig zurecht, denn sie treten auf dem Gebrauchtmarkt selber als Anbieter in Erscheinung, dann verdienen sie auch die Einnahmen.
Wer auf dem Markt nicht als Anbieter auftritt, der muss seine Kohle an anderer Stelle machen, und das geht eben nur um Anfang beim Verkauf an den Distributor, fertig, das war es dann auch.