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Codemasters: Unfertige Spiele statt DRM?

Also ich finde die Konsolen Generation schon grausam genug mit ihren DLC, exklusiven DLCs, Erstkäufer Codes, Gebrauchtspielentwertung (Code für Multiplayer Modus), Game of the Year Edition (alles Spiel mit allen Zusätzen für weniger), Nachfolgerwahn, Copy & Paste Spiele (jedes 2. Spiel hat das Deckungssystem von Gears of War, es ist schon eine Epidemie geworden, als ob man nur noch so 3rd Person Shooter machen könnte...), Serverabschaltungen (EA und Sony machen ihre Spiele online nach 2-3 Jahren einfach defekt... dafür soll man bei EA nachher sogar noch extra zahlen, als 2. Benutzer...)

Dann auch diese ständigen Hardware Revisionen, bei der PSP und den DS gibt es fast jedes Jahr ein neues Modell...

Ne ich finde die Entwicklung aktuell nicht gut. Ich hab Glück das ich keine PS3 habe, denn die kann ich dann in 2 Jahren kaufen und darauf günstig, die alten Spiele spielen (zumindest hoffe ich das)...
 
Ich hab´ ja gehört, dass die neue Konsolengeneration einen Münzschlitz integriert hat.

Will man am Ende eines Levels weiterspielen, einfach einen weiteren Euro einwerfen. Am Ende eines jeden Monats kommt dann ein Mitarbeiter von Microsoft, Sony, Nintendo und Co., leert den Münzauffangbehälter aus und verteilt die Kohle entsprechend der gespeicherten Spielstände an die jeweiligen Firmen der gespielten Spiele.

Hab´ ich gehört ...
 
Sunshine_XXL hat folgendes geschrieben:

Ich hab´ ja gehört, dass die neue Konsolengeneration einen Münzschlitz integriert hat.


Will man am Ende eines Levels weiterspielen, einfach einen weiteren Euro einwerfen. Am Ende eines jeden Monats kommt dann ein Mitarbeiter von Microsoft, Sony, Nintendo und Co., leert den Münzauffangbehälter aus und verteilt die Kohle entsprechend der gespeicherten Spielstände an die jeweiligen Firmen der gespielten Spiele.


Hab´ ich gehört ...


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Gibt auch schon die moderne Variante. Da steckst Du einfach Deine Kreditkarte in den Schlitz an der Konsole und es wird einfach und bequem von Deinem Konto abgebucht ohne dass Du was tun musst

hab ich auch gehört ....

;)

Aber echt interessant mit wieviel verschiedenen Methoden man versucht uns Gamer von unserem Hobby wegzutreiben. Das verdient echt Respekt!
 
Wir müssen uns in den Arsch treten. Nicht den Publishern. Denn wir sind an der Entwicklung schuld.
 
Ich finde die diversen momentanen Entwicklungen einfach nur noch besorgniserregend und ich erkenne kaum noch einmal, dass irgendwo wirklich im Interesse der Kunden gehandelt wird.

Ich für meinen Teil habe meine Konsequenzen bereits vor einiger Zeit gezogen. Abgesehen von Partyspielen wie Singstar oder Rock Band werden meine PS3 und 360 von mir nicht mehr angerührt. Hab mir auch seit Monaten kein Spiel mehr gekauft, weder neu noch gebraucht, da mir die aktuelle Entwicklung einfach nicht mehr zusagt. Es gibt auch genug andere Hobbys, in die ich meine Zeit und Geld investieren kann. Und wenn ich doch noch mal Lust habe, zu zocken, habe ich meine Retro-Konsolen.

Zocke zum Beispiel gerade mal wieder Pilot Wings auf dem SNES durch. Hat zwar keine aktuelle HD-Grafik, ist aber frei von Bugs, gut designed und macht einfach Spaß, und das ganz ohne DLC, Online-Multiplayer etc.

Ich habe die Hoffnung, dass irgendwann viele weitere Spieler so handeln und die Industrie damit in eine schwere Krise stürzen, durch die die Hersteller vielleicht zum Umdenken bewogen werden. Wobei, das wird wohl Träumerei bleiben. Vielleicht bin ich einfach auch nur zu alt und ein Retro-Träumer, der persönlich langsam den Anschluss an das moderne Zeitalter der Videogames verliert.
 
wwe_fan hat folgendes geschrieben:

Ich finde die diversen momentanen Entwicklungen einfach nur noch besorgniserregend und ich erkenne kaum noch einmal, dass irgendwo wirklich im Interesse der Kunden gehandelt wird.

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Sehe ich genauso. Wenn die Industrie so weiter macht, werde ich jedenfalls ebenfalls meine Konsequenzen ziehen.
 
"Das traurige ist, Ja kann es. Das die heutige Zielgruppe im Videospielsegment hauptsächlich aus kaufgeilen und uninformierten Käufern besteht, die bei solchen Maßnahmen nicht weiter denken als "Muß Spiel kaufen", gilt für mich mittlerweile als bestätigt! "

Ja, das Problem ist aber, auch wenn die Käufer wissen was auf sie zu kommt, kaufen sie es, weil "Man kann es ja eh nicht ändern" und "Ich will das Spiel haben".

Die einzige Möglichkeit, gegen Raubkopierer vorzugehen, wäre wohl, den Spielen einfach mehr Qualität zu geben. Nicht das millionste Sequel, nicht die millionste Grafikdemo die spielerisch nichts bietet, sondern eben mal wieder etwas innovativer werden und eben nicht 3500 Spiele im Jahr veröffentlichen. Blizzard macht es doch gut vor, die veröffentlichen ein Spiel erst, wenn sie damit zufrieden sind. Das mag dann zwar dauernd aber am Ende hat man als Käufer mehr davon. Sie bringen Patches über Jahre hinweg raus (Diablo 2 kriegt selbst heute noch Patches und Erweiterungen) und das ist wohl der Grund, warum jedes Spiel von Blizzard ein Millionenseller war.

Raubkopien wird man niemals verhindern oder eliminieren können. Aber wie im Musikgeschäft gilt einfach das Motto: Qualität verkauft sich immer gut. Dreck eben nicht und so wie die meisten Pop- und Hip Hop "Stars" heute im Jahr weniger Alben verkaufen als etwa Pink Floyd oder Led Zeppelin, verkaufen sich auch im Spielebereich eben die wirklich guten und bugfreien Spiele am Besten.
 
"bei einer Spielzeit von 5-10 stunden, die ja momentan standart sind ... "

Das ist auch etwas, das ich nicht verstehe. Sind nur "lange" Spiele gut?
Oder anders gefragt: Was ist besser? Ein Spiel das packend und spannend ist, aber nach 8 Stunden vorbei oder ein Spiel das zwar 50 Stunden dauert, die meisten davon aber nur langweilt (Oblivion ohne die Community Patches und Mods ist wohl das Paradebeispiel)

Und ich mein, schaut euch an was früher Standard war. Da hat man für ein Sonic 120 DM (Inflationsbereinigt entspricht das etwa heute 85-90€) hingelegt und wie lang hat das Spiel gedauert? 2-3 Stunden. Aber damals hat man nicht rumgemotzt. Von einem Street Fighter 2, das auf dem SNES damals 190DM gekostet hat, will ich gar nicht erst anfangen.
Nur heute, wo Spiele wesentlich günstiger sind und wesentlich mehr bieten, als damals, wird rumgemeckert.
Besteht die "Gamer-Community" heute nur noch aus ahnungslosen Teenies und Kids?
 
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