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Call of Duty: Modern Warfare 3: Verbot in Großbritannien gefordert

....aha sorry aber das ist jetzt wirklich lächerlich es ist nur ein spiel ein fiktives werk will da wer aufmerksamkeit.??
 
Es ist noch gar nicht erschienen und schon heulen die Leute rum. Die PR-Maschine arbeitet 1A. ^^
 
Das ist genau die PR, die MW3 braucht...absolut Kontraproduktiv von der DailyMail. Mir soll´s aber recht sein :-)
 
Sorry ihr beiden über mir,
aber versucht doch bitte mal über euren Videospiele-Tellerrand hinauszublicken.
Denn was wäre denn zb. wenn so etwas vor deiner Nase geschieht?
Bruder oder Schwester bei nem Anschlag verletzt werden oder schlimmeres?
Ich sag ja nicht daß man ein Spiel wegen so einem Ereigniss komplett verbieten sollte.
Aber respektiert wenigstens die Einwände mancher Menschen die in dieser Situation waren und evtl darunter leiden.
 
inhiding @

Interessiert es jemanden wenn man in einem Videospiel, dass im Afghanistan-Krieg Szenario spielt, Häuser zerbombt? Oder mal ganz zu schweigen von den ganzen WWII-Shootern, die auf deutschen Boden stattfanden. Hat da irgendwan mal jemand an die Opfer gedacht? Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Es ist nur ein Spiel und man muss es sich ja nicht kaufen.
 
@ inhiding

gebe dir vollkommen recht

@ JannLee

gebe dir teilweise recht.
die PR maschine läuft wieder mal wie auf schienen.
das rumgeheule ist aber auch berechtigt obwohl ich nicht glaube das sich einer der angehörigen der opfer dieses spiel kaufen wird.
 
Das Auseinanderhalten von Fiktion und Realität, gern den Spielern als Manko untergeschoben, wird von den Spielegegnern permanent missachtet. Wenn es Anschläge irgendwo, in irgendeiner Form, aus irgendeinem Grund gibt, dann hat eine Kunstform auch das Recht, das Geschehen zu reflektieren. Zu allem, auch zu den Ereignissen des 11. September, gern das Nonplusultra aller terroristischen Geschehnisse betrachtet, gibt es bereits Reaktionen vom künstlerischer Standpunkt her. Bejubelte Heldenposen zumal - und keiner fragt nach getöteten Verwandten oder Bekannten. Ihr Heuchler, ihr!
 
@alpha_omega:

Ja es gibt durchaus Leute Medal of Honor zum Beispiel wegen der Afghanistan Problematik nicht spielen wollen. Darüber gibt es ein sehr nettes Video von Jim Sterling auf Youtube aus der Jimquisition Reihe.

Was heisst die Kirche im Dorf lassen? Nur weil es um Videospiele geht muss man nicht alles verharmlosen.

Videospiele sind, wie andere Medien auch, ein Kulturgut und müssen sich daher auch die gleiche Kritik gefallen lassen. Gerade wenn Videospiele/r sich gerne damit brüsten einen künstlerischen Anspruch zu haben (sehe ich anders).

Klar sind das ungelegte Eier und über das Spiel ist wenig bekannt. Dass sich Leute wegen der Thematik besorgt zeigen halte ich, gerade bei der COD Reihe, für durchaus legitim.
 
Kuru @
Wenn du danach gehst, müsstest du jedes Spiel, in dem auch nur ansatzweise Gewalt offenbart wird, anzweifeln. Ist es unbedingt nötig Echtzeitstrategiespiele im Mittelalter zu programmieren, in denen sich Ritter gegenseitig niedermähen? Mir sieht es hier eher danach aus, als ob der Artikel nur geschrieben wurde, um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erhaschen, ähnlich der Reportagen, die hin und wieder auf deutschen GEZ-basierten Kanälen herumirren. Konstruktive Kritik erkenne ich dagegen nicht.

Schon alleine der erste Satz des Artikels

"An ultra-violent computer game which features explosions and scenes of destruction"

ist eigentlich ein klares Argument für meine These.
 
"ein ultra-brutales Computerspiel"...öhm, sorry aber...lol? Es ist nur ein Spiel, verdammt oO
 
Man kann im Spiel bestimmt eine Ratte töten und das können die Engländer gar nicht haben. Siehe Abyss, wo die Szenen zensiert sind wo die Ratten absaufen :D
 
BULLSHIT. Ich meine wir haben sicher alle Mitleid mit den Opfern und Angehörigen, aber das ist schikane oder einfach nur polemisch. Bei einem Film mit diesem oder ähnlichen Inhalt wäre wohl kaum Theater gemacht wurden...
 
Es geht nur um die "Kunst"form bzw das Medium und nicht um die Thematik selbst. Das ist alles so verdammt heuchlerisch und geht eh nur wieder gegen Spiele. Dieser Boulevard-Stil bestätigt das ja auch wieder. Ultra-violent game, jo.
 
@alpha_omega

Ich bin absolut dafür dass ein Spiel dass Gewalt enthält offen diskutiert werden sollte, ja.

Natürlich ist dieser Artikel ein typischer polarisierender Artikel aus der Regenbogen Presse, darüber braucht man nicht zu diskutieren.

Aber ich halte es für ausgesprochen fragwürdig, sobald Kritik an der dargestellten Gewalt aufkommt, darauf zu verweisen es wäre ja ''nur'' ein Videospiel oder es würde nur wieder auf Videospiele geschimpft. Damit macht man es sich viel zu einfach, vor allem wenn man anderer Stelle dann wieder auf die Barrikaden geht weil Videospiele gesellschaftlich nicht ernst genommen werden.

Videospiele sind mittlerweile eindeutig ein gesellschaftliches Phänomen. Selbst meine Großmutter spielt Videospiele, meine Schwester spielt Videospiele und ich als erwachsener Mann mitte 20 Spiele auch Videospiele.

Das heisst Videospiele sind mittlerweile aus der Kinderecke raus und müssen sich dem Diskurs stellen.

Dazu gehört es auch abzustecken was in Videospielen moralisch vertretbar ist und was nicht.

Die Diskussion wurde ja damals schon mehrfach, gerade mit der Call of Duty Reihe an Spielen als Beispielen, geführt.

Man kann das ganze natürlich gerne auch ausweiten. Nehmen wir, als aktuelles Beispiel Mortal Kombat. Das Spiel hat sehr viele Fans, ich habs auch mal gespielt und es macht Spaß.

Aber der gebotene Grad an Gewalt ist eigentlich schon stark überzogen und für mich stellt sich die Frage ob das wirklich sein muss oder nur billige PR ist.

Lacht man weil es wirklich spassig ist wie einer bei nem Fatality zerstückelt wird oder lacht man eher aus einer Art Unsicherheit weil das ganze die Grenze für Gewalt in Videospielen wieder ein Stück weiter hinaus schiebt? Oder weil man es so krass findet dass der Hersteller sich so etwas traut? Wie würde man reagieren wenn der gleiche Gewaltgrad in einem anderen Medium dargestellt würde?

Videospielen verzeiht man als Fan unglaublich viel was man an anderer Stelle genauso ächten würde wie der Rest der Gesellschaft auch, da sollte man mal drüber nachdenken.

Bei Spielen die einen Krieg als Hintergrund haben kommt noch eine soziale Komponente dazu.

Ein Thema das eigentlich mit einer gehörigen Portion Respekt, auch den Opfern und beteiligten gegenüber, behandelt werden sollte.

Leider wird der Respekt und das Feingefühl im Umgang mit solch brisanten Themen immer wieder auf dem Altar billiger PR-Gags geopfert.

Es sind ja NUR Videospiele, hm...?
 
@Kuru

Ich schließe mich der Meinung von @alpha an. Deiner Aussage :

"Bei Spielen die einen Krieg als Hintergrund haben kommt noch eine soziale Komponente dazu."

stimmt ich absolut nicht zu. Ich projiziere es auf Filme und sage einfach, dass CoD nicht mehr oder weniger als ein Aktionfilm ist, sowas wie Rambo2,3 usw.. Wonach man vorherein weiß, dass es sich in diesem Spiel alles nur um die Aktion dreht, wie auch bei den Filmen. Zum anderen wird immer wieder das Argument den Spielen vorgeworfen, dabei sind alle Arten der Medien mit Gewalt behaftet z.B in Büchern, Filmen und anderen Medien ist die Gewalt genau so vertreten. Wobei sich die Spiele vorherein nicht zu ernst nehmen und von den Spielern auch als solche wahrgenommen werden. Zum Thema Mortal Combat : Es ist halt die Tradition des MK, dass es mit der Gewalt auf seine Art umgeht und bedient halt spezielles Publikum. Das ist bei anderen Medien auch nicht anderes, oder glaubst du Animes/Mangas, Horrorfilme z.B Tanz der Teufel oder sonst was(und ihre verschieden Genre), Bücher usw. haben nur so ihre verschieden Genre und ihre eigenen Fanbase und existieren seit Jahrzehnten oder noch viel viel länger? Aber bei Spielen passt es am Besten, da man noch der Ansicht ist, dass Spieler Freaks oder kleine Kinder sind und sie natürlich im Unterschied zu den belesenen Menschen(oder auch zu Menschen die Gewaltbücher lesen) sich gravierend unterscheiden. Sprich, der Spieler besitzt keine Kompetenz der Wahrnehmung und kann sein eigenes Genre nicht besitzen. Es ist einfach so, dass man auch andere Genre und Medien akzeptieren sollte und sich nicht nur weil man selbst damit nichts anfangen kann, alles in Frage stellt oder verteufelt. Der Kunde bestimmt immer noch was er möchte und wenn es Mortal Combat sein soll, dann ist es so. :D
 
@Kuru
Videospiel Fan hin oder her, ich bin auch begeisterter Kinogänger und ein kleiner Film Freak. Und es gibt jedes Jahr etliche Filme die weit gewaltverherrlichender sind...und das sind Filme die mit "wahren" begebenheiten werben oder sogar den Titel der Tragödie tragen. Sicherlich darf und sollten man über Spiele UND Filme diskutieren, die übermäßige Gewalt beinhalten. Dazu gehört auch die "gehörigen Portion Respekt", ja, aber wir reden hier von einem fiktiven Szenario. Die Nummer "Russen erobern die Welt" ist doch ein alter Hut, sei es bei videospielen oder filmen.
Ich finde hier gehört in erster Line eines diskutiert, Storygeile, hetzerische Presse, die schamlos übertreibt und schon weiß, wie brutal dieses Spiel wird. Sollte man von den letzten CoD teilen ausgehen können, dann hält sich das doch in Grenzen von all Sonntäglicher Tatort Gewalt.
Jaja die Boulevardpresse. Deshalb werden wir auch wenn es nach Bild und co geht alle an dem EHEC-Bakterium sterben. Und ich hab BSE überlebt :D...gratuliert mir mal jemand!
 
@fairplay

Ich finde den Vergleich zwischen Game und Filme/Buch unpassend. Sicherlich sind beide gewalttätig. Allerdings verfolgst du die Handlung bei Bücher und Filme lediglich. Bei Games bist du ein Teil davon und leitest die Handlung.

@Kuru

Gebe dir sowas von Recht.

Was mich aber mehr stört, ist die Tatsache das die Leute sich erst aufregen, wenn es ein westliches Land betrift.
Jeden Tag sterben Zivilisten in Irak, Afghanistan oder in anderen Ländern. Trotzdem schert sich jeder eine Dreck darum, um bringen ihre Spiele darüber raus. Wenn es aber ein westliches Land betrift wie z.B. die USA oder UK betrift, kommt das große Meckern.
 
@ChaosZero

Finde ich absoult nicht. Den die Handlung ist immer vorgegeben, wie auch bei den anderen Medien. Es ist nur eine andere Art. Ob du im Büchern deine eigene Phantasie anregst oder in Filmen durch Bildflut erschlagen wirst. Dabei sind die anderen Medien wohl noch etwas intensiver, da man dort eigentlich noch mehr eintaucht und beim Spielen eigentlich mehr oder weniger durch die Aktivität etwas gehemmt wird. Aber nicht desto trotz sind es immer noch Medien, die auf das Gleiche hinaus zielen.
 
@fairplay

Sicherlich ist dir in allen Medien ein Pfand vorgegeben. Allerdings bist du im Film oder Buch lediglich ein "Zuschauer". Im Game nimmst du an der Handling teil. Du steuerst den Charakter und schießt mit ihm. Es ist wesentlich intensiver.
 
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