Antriebslosigkeit

GarfieldausHN hat folgendes geschrieben:

BigJim

Die Krankenkasse übernimmt die die Behandlung bei einem Psychologen. Insgesamt werden 3 mal 6 Monate gewährt. Alles was darüber hinaus geht, muss man selber bezahlen.

Bitte?

Von welchem Land redest du? ;)

Es gibt Menschen die sind teils Jahre am Stück in amblanter Therapie und zahlen dafür natürlich nichts.

Ansonsten werden meist rund 80 Sitzungen bewilligt, bei einer Therapierichtung.
Ist die Therapie abgeschlossen und man will nochmal mit der gleichen Therapierichtung behandelt werden muss man zwei Jahre warten, aber dann geht es wieder ganz normal weiter, natürlich auch kostenlos.

Innerhalb dieser zwei Jahre darf man aber eine andere Psychotherapie beginnen, sofern es sich dabei um eine andere Richtung der Therapie handelt.

Das mit den Therapien ist hier noch recht locker.
 
BigJim hat folgendes geschrieben:

GameFreakSeba hat folgendes geschrieben:


@Jim


Stimmt, ist wirklich mal an der Zeit :devil: :bigsmile:


Ich versuch`s erst mal mit der Tanz-Therapie. In unserem Seniorenheim finde ich bestimmt sofort Anschluß zu den anderen Scheintoten. Natürlich nur unter der strengen Aufsicht von Pfleger GameFreak. :bigsmile:


:sun:

Tanz, Jimmy, tanz! :bigsmile:
 
Und wieder jemand, den das System geschafft hat.
Anstelle Menschen und ihre Begabungen zu fördern, werden alle in die gleiche Konsumpassform gepresst. Kein Wunder, dass man da depressiv wird. Selbst ich bin nicht gefeit vor dem täglichen Dreck wie arbeiten, Steuern zahlen, Verkehrsregeln beachten, wasauchimmer... Hätte ich nebenher nicht meine Kunst, Musik, bzw. Gamezone wäre ich auch am Arsch.
Hast du kein Hobby an dem dir viel liegt Mag?
Also eins welches du auch als Job betreiben könntest?
Wenn ja, dann kann dich so etwas manchmal aus Krisen führen doch vor denen ist niemand sicher. Nicht in einem Land in dem ein Konsumzombie mehr zählt als ein kreativer Freigeist!
 
kreativer Freigeist schön und gut, aber auch ein kreativer Freigeist muss seine Rechungen bezahlen. Was nutzt es mir wenn ich zwar etwas mache dass mir 100% Spass macht aber leider "brotlose Kunst" ist. Dann bin ich zwar "glücklich" aber spätestens wenn die ersten Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen ist mit Glück vorbei und die Probleme fangen von vorne an und mir kann keiner erzählen, dass er mit nem Arsch voll Schulden und Eidesstaatlicher Versicherung glücklich werden kann.
 
Mersadion hat folgendes geschrieben:

kreativer Freigeist schön und gut, aber auch ein kreativer Freigeist muss seine Rechungen bezahlen. Was nutzt es mir wenn ich zwar etwas mache dass mir 100% Spass macht aber leider "brotlose Kunst" ist. Dann bin ich zwar "glücklich" aber spätestens wenn die ersten Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen ist mit Glück vorbei und die Probleme fangen von vorne an und mir kann keiner erzählen, dass er mit nem Arsch voll Schulden und Eidesstaatlicher Versicherung glücklich werden kann.


Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Einen Job der nur wenig Geld einbringt zu haben, heisst ja nicht automatisch schulden machen zu müssen.

Schulden entstehen, wenn man über seine Verhältnisse lebt, nicht wenn man wenig Geld hat.
 
Ich hab seit zwei Tagen auch diese unwohle Stimmungslage, keine Ahnung. In der Apotheke bekomme ich rezeptfrei wohl keine bunten Pillen, oder? :bigsmile:

Die Frage ist so halbernst, irgendwie. ;)
 
Natürlich habe ich Sachen, die mir sehr viel Spaß machen, Gore. Ich liebe Training, Projekte am Theater, Schreiben etc. etc.
Ich kann mir vorstellen, später mal eine Kampfschule zu haben, fest am Theater zu arbeiten, Schriftsteller zu sein oder im Bereich der neurologischen Forschung zu arbeiten oder oder oder. In all diesen Bereichen habe ich schon Fuß gefasst (natürlich NICHT im neurologischen Bereich :D Aber ich peile ein Philosophie- und Psychologiestudium an bzw. Anthropologie und Archäologie und aus Erfahrung weiß ich, dass sich hier meine Interessen mit meinen Fähigkeiten kreuzen und ich daher, über die Psychologie, durchaus im Forschungsbereich arbeiten könnte) und auch sehr positive Kritik zurückbekommen (also insofern, als dass ich tatsächlich das Zeug dazu habe, später einmal diese Dinge hauptberuflich auszuüben).

Es fehlt mir nicht an Interessen oder Fähigkeiten, ich bin in der glücklichen Lage, dass ich weiß was mich begeistert und was ich kann, aber diese pure Antriebslosigkeit ist/war halt da.

Mir geht es aber schon viel besser. Ich hatte keine Probleme zur Schule zu gehen, bin jeden Tag und jede Stunde dagewesen und habe sogar heute mit meiner Klassenlehrerin darüber geredet, was mit mir los ist/war. Ich war artig beim Training und Theater und es fiel mir nicht so schwer, wie noch letzte Woche. Ich fühle momentan auch nichts mehr, was mich ausbremst. Ich hoffe mal, dass es so bleibt, denke aber, dass ich mich mal mehr mal weniger überwinden muss.
Es geht mir besser weil mir etwas bewusst wurde. Aber das ist nichts was ich hier genauer erklären möchte. Mir gehts einfach wieder besser und das nicht zuletzt dank diesem Thread ;)
 
MagZero hat folgendes geschrieben:

Aber ich peile ein Philosophie- und Psychologiestudium an bzw. Anthropologie und Archäologie und aus Erfahrung weiß ich, dass sich hier meine Interessen mit meinen Fähigkeiten kreuzen und ich daher, über die Psychologie, durchaus im Forschungsbereich arbeiten könnte) und auch sehr positive Kritik zurückbekommen (also insofern, als dass ich tatsächlich das Zeug dazu habe, später einmal diese Dinge hauptberuflich auszuüben).

Hoffe, Du bist fit in Englisch (Lesekompetenz) und Mathematik (insbesondere Stochastik), denn beides brauchst Du im Psychologiestudium (neben einer Abiturnote, die erkennbar über dem Durchschnitt liegen sollte, denn Psychologie gehört zu den "harten NC-Fächern", so war es zumindest in der Vergangenheit).

Da es Dich interessiert, habe ich Dir ein Video rausgesucht. Den Psycho-Prof. findest Du etwa ab der 23igsten Minute des Videobeitrages. Er erzählt darin etwas über die (mathematischen) Anforderungen:
http://www.youtube.com/watch?v=FGKI9wepBSQ

Viel Erfolg!

:mosh::sun:
 
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