Ein Konzern handelt ja nicht moralisch - insofern muss er nicht auf eine Gelegenheit zur Rechtfertigung warten.
Ich glaube, da überschätzt Du den Geohot und all die Failovers oder wie sie alle hiessen.
Für eine Firma von der Grösse SONY wär´s ja ein Armutszeugnis, wenn sie sich von einem 18jährigen so unter Druck setzen liessen, das sie eine ganze Funktion ihres Produkts abschalten.
Du musst denken, in Asien sitzen zig Spezialisten seit dem Release der PS3 vor den Systemen, und suchen nach Sicherheitslücken - von der USB-Schnittstelle bis zu Gamesaves usw. Das Geschäft mit Mod-Chips ist nämlich ein sehr einträgliches (in Asien noch viel mehr wie bei uns, denn auf Copyright scheissen die komplett).
Sony hat mit Sicherheit ein Security-Team, dass nichts anderes macht, als sich um die Systemsicherheit zu kümmern. Und ein Marketing haben sie auch, dass sich um die Unternehmenskommunikation kümmert und solche Aktionen in der Öffentlichkeit "hinzimmert".
Schau Dir den Verlgeich an, den sie jetzt geschlossen haben. SONY hätte den Geohot noch jahrelang die Kacke aus dem Leib klagen können, ihn richtig fertig machen. Die beschäftigen dutzende Rechtsanwälte in Vollzeit in ihrer Legal-Abteilung. Warum dann nun der schnelle Meinungsumschwung? Nicht, weil sie nicht gegen den Geohot gewonnen hätten - aber SONYs Image leidet (nicht als "böse" Firma, sondern schlicht weil sie auf allen Gaming-Seiten im Rahmen fürchterlichem Gebashes auftauchten), und das war es ihnen nicht wert.
Versuch die Konzerne nicht als Fan, sondern als gewinnorientiere, riesige Firmen zu sehen.