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Aktionsbündnis Killerspiele: Entsorgung von Spielen organisiert

Aha alles klar und was soll das ganze bringen ? Werbung für die Publisher ?
 
mein mitleid an die opfer von winnenden.

aber diese aktion ist schlicht falsch.

mfg
sam
 
Oh mann ich krieg die Krise. Das wird natürlich alle Probleme beseitigen, super Idee. Wie wäre es wenn man mal den Eltern der Person spricht, die die Tat durchgeführt hat. Und mal nachfragt was falsch gelaufen ist in der Erziehung. Und dann mal eine Broschüre oder Stelle einrichtet, die mit betroffenen Eltern spricht.
 
Wie unpassend.

Deren Unterschriftenlisten sind auch gut. Zitat aus dem Verbot von Killerspielen: "Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Forderung "Verbot von Killerspielen, die dazu dienen Menschen zu ermorden" in vollem Umfang unterstüze."

Ich bin auch dagegen, dass Killerspiele Menschen ermorden. Vielleicht ist das ja auch ein Killerspiel: ein Spiel das Menschen ermordet.
Die kann man dann auch gewissenlos verbieten.
Aber haben die Spiele dann nicht auch Rechte? Die kann man doch nicht in einen Container stecken und verschwinden lassen.
 
Diese Aktion bringts auch nicht.

Ich frag mich allerdings immernoch, was "Entorgung" in der Überschrift heißt :D

@dante: Man sollte nicht nur bei den Eltern gucken, was falsch gelaufen sein kann. Denn wie lange haben denn die Eltern wirklich Einfluss auf ihre Kinder? Ich denke, die Täter waren in einem Alter, wo der Einfluss der Eltern keine wesentliche Rolle spielt. Ist wohl eher das gesamte Umfeld, dass man betrachten sollte und Eltern können einem nichts zum gesamten Umfeld sagen, es sei denn, man zählt zu denen, die Nachmittags oder Abends dann alles vom Tag erzählen, wer einen geärgert, ausgelacht oder gehauen hat. Oder welche Eltern kennen schon alle Freunde ihrer jugendlichen Kinder? Da können schon so ein paar Spezies dabei sein.
Sind wahrscheinlich mehr Ursachen als nur schlechte Erziehung, wobei das bei den Fällen ja nicht mal von der Hand zu weisen ist.
 
Und ich dachte beim Täter wären trotz intensiver Suche keine Actionspiele gefunden worden, oder täusche ich mich da?

Nach dem Amoklauf hatte ich schon damit gerechnet das wieder in "professionellen" Magazinen wie Frontal 21 zur Großen Hetzte gegen Computerspiele gerufen wird, aber die blieb dann doch aus.

Was soll diese Aktion also bringen?

Natürlich sollte man etwas tun um so etwas schreckliches wie einen Amoklauf verhindern aber da bei Spielen ansetzen ist einfach nur Blödsinn.

Der größte Hardcore-Zocker käme nie auf den Gedanken sein Spiel in die Tat umzusetzen solange sein soziales Umfeld in Ordnung ist.

Meiner Meinung nach gehören Hilfestellen oder Selbsthilfegruppen für Mobbing-Opfer in der Schule, oder auch in der Familie, eingerichtet und gefördert, bzw. die Mobbenden, auch wenn es Lehrer sind, auch so bestraft das sie sich auch wirklich bestraft fühlen und die Hänseleien nicht in den nächsten Tagen wieder weiter geht.
 
Das ist halt Deutschland ^^

Diese Aktion sorgt 1,2 Tage lang für Trubel in der ganzen Szene und ein wenig drumherum und das wars dann auch schon wieder..

Wie wenn sich dadurch was ändern würde ^^
Die Eltern sollten sich lieber die Zeit nehmen und sich vielleicht mal angucken wie ihre Kinder auf solche diversen Spiele reagieren, daraus kann man viel lernen...

Für mich ist ein Killerspiel sowas wie Soldier of For***e 2, da versteh ich diese Politik ja noch, dass man so etwas gerne vor Jugendlichen fernhalten möchte..

Auf der anderen Seite, Gewalt gehört einfach zum Leben mit dazu.. wenn nicht durch Videospiele, dann eben in den Nachrichten...


Zum Schluss: Die Eltern und alle die für diese "geistreiche" Aktion verantwortlich sind, sollten die Zeit einfach anders nutzen...es gibt wichtigeres als "Killerspiele" zu verbieten, die garkeine Killerspiele sind..

Und "verbieten" wird sich sowieso nie ganz durchsetzen ^^

Man findet eben immer einen WEg um an seinen Stoff zu kommen ;)
 
Ich gebe "dante1711" vollkommen Recht!! Wir werden immer mehr zu einer sich selbst belügenden Gesellschaft!! Die Eltern erziehen Monster, weil sie glauben, jemanden sein Kind zu nennen und ihm 1-2 Mal am Tag etwas zu Essen vor die Tür stellen, würde als Zuneigung, Liebe, Aufmerksamkeit und Erziehung ausreichen(???!!!) Man sollte die Eltern des Idioten, der geschossen hat, vollständig zur Rechenschaft ziehen! Sowas Blindes habe ich schon ewig nicht gesehen. Wenn sich nicht bald intelligente Menschen zu Worte melden, die die richtigen Hintergründe klar erkennen und diese deuten, dass nämlich die Eltern an der Entwicklung des eigenen Kindes schuld sind, da sie das Steuer und die Verantwortung haben, dann wird unsere Gesellschaft immer mehr zu einem Idiotenhausen, der ständig die eigene Schuld von sich wegschiebt.....und das auch noch öfentlich akzeptiert wird!!!!!!!!! Die Augenwischerei und Entmundung von erwachsenen Menschen geht mir langsam immer mehr auf den Sack!!!! Leute, steht zu euren Fehlern!!!! ...nein, nein!!!!
 
okay, und jetzt haben wir alle gelacht und können wieder Headshots verteilen gehen, haha...
 
man kann mit scheisse geld machen sieht man auch mal wieder hier. mit amokläufern auch noch geld machen.
wäre es nicht mal angebracht von diversen amokläufern t-shirts zu drucken???
naja in den usa ist es kult z.b. massenmörder t-shirts an zu haben, ted bundy, charles mandson unsw.
 
Och nee :D Wo leben manche Leute eigentlich noch? Wie dämlich ist das denn? Schade, das ich nicht in der Nähe wohne, sonst würde ich vor deren Augen die Games an Land ziehen und mich nett bedanken. Wäre aber vermutlich nicht der Einzige... :D
 
Wir könnten uns doch alle im Kreis um die Spiele aufstellen und sie dann gemeinsam verbrennen.
Hmm irgendwie hab ich grad ein Deja VU
 
Man muss die Menschen aber auch verstehen. Wenn man mit sowas wie dem Amoklauf direkt konfrontiert wird, und das nicht in der BILD, sondern im Leben ist man natürlich fassungslos. Und wenn man keine vernünftige Erklärung findet, dann sucht man sich eben eine irrationale.
Menschen die Abstand davon haben müssen aber wissen, das es absolut lächerlich ist den Ursprung bei Videospielen zu suchen. Lang dauert es nicht mehr. In 10 Jahren haben wir Leute an der Regierung, die nicht erst mit 60 Jahren mit Videospielen konfrontiert wurden. Hoffentlich ändert sich dann was.

Edit:
Hier der Abschiedsbrief von ResistantX, RIP
http://weblog.wanhoff.de/?p=598
 
Ok, was wir nicht verstehen und was uns nicht passt wird vernichtet. Super Idee. So schlimm diese Amokläufe jedesmal sind, so leid einem die Opfer tun können, solch eine Aktion bringt gar nichts. Es mag sein, dass gewalttätige Spiele bei extrem labilen Menschen die Situation verstärken, aber sie sind weder der Auslöser, noch die Ursache.
 
eine wirkliche Ursachenforschung wäre angebracht, aber da müsste man sich vielleicht selbst an die Nase greifen - moment wir waren ja Scheiße zu dem Jungen, haben ihn gemobt, nicht beachtet, nicht gefördert, allein gelassen, keine Perspektive gezeigt ...
 
Der Umgang mit dieser Thematik treibt mir wirklich die Tränen in die Augen. Nicht das "Killerspiele" jetzt als Hauptauslöser für solche Taten stilisiert werden, sondern daß sich Hinterbliebende, Politiker, Medien und somit auch Teile der Gesellschaft unreflektiert und zusammenhangslos auf eine Ursache einschießen. Ich will jetzt keine Vergleiche zu Judenverfolgung (Stilisierung) oder anderen Verboten in Zusammenhang mit der Tat (Waffen, Messer, etc) ziehen. Vielmehr führt nie (!) ein Grund zu wie auch immer gearteten Taten. Es handelt sich um eine Summe von Auslösern, die Gewaltat ist das daraus resultierende Ergebnis. Wie steht es mit Eltern, Erziehung? Soziales Umfeld? Schulsystem und individuelle Förderung? Psychologische Beratung der Familie? All das sind/können Gründe sein, welche man allerdings nicht medienwirksam und tatkräftig verbieten kann.
Der Aspekt, daß Egoshooter oder Splattermovies auch Aggressionen abbauen können, sei nur am Rande erwähnt.
Die Aktion ist jedenfalls eine gute Plattform für mich, den Diskurs mit den Veranstaltern zu suchen. Und eventuell ein paar Egoshooter abzugreifen.
 
Die Denken doch wohl Wirklich nicht , Das damit Amok läufe aufhören Amokläufer die so kaputt sind ,laufen trotzdem amok. Auch ohne killerspiele, oder horror filme, sorry sinnlos

Schade was da passiert ist ,aber die leute die da ein zusammenhang mit killer spiele suchen. Haben keine ahnung oder suchen einfach was was daran schuld hat.

MEINE MEINUNG DAZU
 
@Trottelkopf: Okay, das Umfeld spielt auch eine grosse Rolle. Trotz alledem bekommen die Kinder von Ihren Eltern schon wichtige Impulse.
Ich bin selber Vater einer 2jährigen Tochter. Und ich denke man muss seinen Kindern sehr viel Liebe geben und zum anderen sich intensiv mit ihnen beschäftigen.
Auf dem Spielplatz fängt es schon an. Man sieht Kinder, die schon im jungen Alter andere Kinder schlagen weil sie zum Beispiel ein Spielzeug haben was sie selber gerne hätten.
Sowas hat meine Tochter anfangs auch gemacht, dann habe ich sie zur Seite genommen und ihr so gut es geht erklärt dass man sich nicht so verhält. Das klappt eigentlich auch ganz gut.
Wenn man diesen Kindern allerdings nicht erklärt, dass ihre Tat falsch ist entsteht für sie der Eindruck sie würden richtig handeln.
Natürlich ist das aber nur ein kleiner Teil. Es spielen sehr viel mehr Faktoren mit rein.
Eines ist aber sicher: Das alleinige Spielen von Shootern ist nicht verantwortlich!!!!!
 
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