Für mich sind Toshihiro Nagoshi und sein Team, die letzten großen Krieger der alten Riege von Japanischen Spieledesignern. Das sind Leute die wirklich noch wissen, was an einem Videospiel Spaß macht, wie man eine Geschichte erzählt, die berürht und eine Welt erschafft, die über Wochen, wenn nicht Monate unterhalten kann.
Mal von Geschmacksfragen in Sachen Szenario abgesehen, bei Yakuza bekommt man was für sein Geld! Gerade weil es so designed ist, wie ein PS2 Titel. Es ist ein traditionell designtes Fighting RPG. Ausladend, detailverliebt und mit viel Humor, Minigames und Sammelquests ohne Ende. Dabei ist der Begriff Minigame schon fast daneben. In den Arcades gibt es einen kompletten 2,5D Shooter, das Golfspielen ist ein eigenes Spiel für sich, bei Yakuza 4 kann man einen ganzen Stall an Martial Artists ausbilden und auf Tuniere schicken, udn von den Hostess Clubs ganz zu schweigen.
Auch lässt sich massig Zeug freischalten nach dem durchspielen. Auch nach mehrmaligem noch.
Dieses Spiel braucht keinen DLC- und trotzdem hat es welchen. Bei der Deutschen Version liegt dieser kostenlos bei. Darüberhinaus gibt es sogar hin und wieder Item Packs, die einem von Sega zugeschickt werden, die man sich in einem Laden im Spiel abholen kann, um ordentlich abzugehen
So muss DLC aussehen!! Dezent, ergänzend zum Spiel, aber in keisnter Weise notwendig. Und darüberhinaus weitestgehend kostenlos!
Ich unterstütze diese Serie fast schon aus Prinzip.