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Yakuza-Entwickler Toshihiro Nagoshi hasst GTA

Toshihiro Nagoshi ist der Ansicht, dass man nicht gutheißen sollte, das Gefühl zu vermitteln, dass Töten und Verbrechen Spaß macht

Short Backround: Er spielt dabei auf das Free Roam an wo man ganz ungezwungen mit NPC's alles machen kann was man will und dabei Spaß hat. (schlagen, erschießen, überfahren usw)

Zwar gibt es bei Yakuza auch reichlich Gewalt aber laut Toshihiro Nagoshi ist diese Notwendig um die Story voranzutreiben jemanden zu beschützen oder sich selbst zu verteidigen. Frei rumlaufen und dem auf die Mütze geben geht nämlich bei Yakuza nicht
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Persönliche Meinung: Wer solche Sachen ausdenkt und sich daraufhin über Moralvorstellungen beschwert hat eindeutig eine an der Klatsche
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War lange Zeit auch der gleichen Meinung. Auch wenn es schön verpackt ist, am Ende ist bei GTA alles Selbstzweck. Das hauptaugenmerk bei GTA ist das was man tun kann. Man bekommt bei GTA viele Möglichkeiten ein Verbrecher zu sein. Man bekommt nicht die Möglichkeit eine Beziehung zu seinen Kindern aufzubauen wie bei Yakuza zum Beispiel. Wisst ihr was ich meine? Bei Yakuza geht es viel mehr um die Menschen. Bei GTA viel mehr um die Möglichkeiten. Das ist der feine Unterschied. Sicher Action ist geil. Aber es macht einen Unterschied aus welcher Motivation heraus alles passiert.

Yakuza habe ich immer geliebt. Sicher auch da wird geprügelt und manchmal getötet- aber wenn es soweit kommt, dann mit einer riesigen Story die voller Emotionen ist. Und selbst dann wird noch über den Tod reflektiert. In Yakuza geht es nicht um die Verbrechen- es geht darum die Menschen die man liebt zu beschützen und sich um sie zu kümmern, und eben darum eine Art Gerechtigkeit in der Unterwelt zu haben. Einen Platz für die Ausgestoßenen zu bieten. Und selbst die Minigames in denen es darum geht Hostessen abzuchecken- man baut eine richtige Beziehung zu den Mädels auf, was Stunden dauert. Es ist einfach tausend mal cooler als GTA in der Hinsicht.

Es geht um einen ehemaligen Verbrecher der jetzt Vater ist. Die ganze Action ist meistens echt auf Spaß Bud Spencer Jacky Chan Nivaeu- alles andere ist eine Simulation japanischen Lebens.

Und trotzdem nehme ich Yakuza ernster weil es in dieser Geschichter um echten Schmerz und echte Tragik geht. Mit Charakteren die echte Gefühle haben. GTA5 habe ich bis jetzt nur kurz angezockt- vielleicht ist es eine bessere Geschichte als die älteren. Weil für mich war es immer nur- hier ist das Leben eines Hardcore Gangsters. Und das ist auch meistens Glaubwürdig und Unterhaltsam. Aber dann läuft es darauf hinaus- Mach was du willst, erfülle deine Mission mit allen Mitteln. Autos klauen nebenbei jemanden killen- das ist bei GTA das gleiche wie nen Burger kaufen.

Im großen und ganzen finde ich es cool das Nagoshi seine Meinung sagt, und unterstütze ihn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich stört es auch, dass GTA die Interaktionsmöglichkeit im wesentlichen auf Gewalt reduziert. Ich glaube aber auch, dass man selbige ohne eine derartige Überzeichnung nicht mehr vor den Jugendschutzbehörden rechtfertigen könnte. Dennoch wäre mir ein GTA mit mehr Selbstbestimmung in der Interaktion mit der Umwelt deutlich lieber. Das empfand ich schon bei Vice City damals so und das hat sich bis heute nicht geändert.
 
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