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Xbox One: Analysten gehen nicht von Gebühren für Gebrauchtspiele aus

@Seba: Das war mir natürlich klar und der letzte Satz selbstverständlich nicht ernst gemeint.

Bis die Problematik wirklich ansteht sind wir sicher schon in den 2020ern, da haben wir bestimmt schon ganz andere Sorgen. Vielleicht wird die Xbox Two auch wieder Abwärtskonpatibel und unsere Sammlung ist erstmal gerettet.
 
So lange es Spiele als Disc gibt, so lange werden sie auch funktionieren. Egal ob mit oder ohne Onlinezwang. Es wäre auch ein rechtliches Problem, wenn man ein Spiel für 60 Euro kauft, es somit besitzt und irgendwer sagt in paar Jahren - vorbei und es klappt nicht mehr.
 
Das rechtlich Problem ist heute schon umgangen. Lies mal die Nutzungsbestimmungen heutiger Games, da steht immer der Satz XY behält sich vor den Support/Services etc jederzeit einzustellen. Du kaufst heute schon keinen MP-Teil mehr du mietest in quasi nur noch. Genau das steht uns nun auch mit SP bevor
 
Ja, doch ist der MP heute noch eine Zugabe und nicht das ganze Spiel.
 
Heute ja, morgen sind sie gleichgestellt was die Abhängigkeit von den MS-Servern angeht
 
Das rechtlich Problem ist heute schon umgangen. Lies mal die Nutzungsbestimmungen heutiger Games, da steht immer der Satz XY behält sich vor den Support/Services etc jederzeit einzustellen. Du kaufst heute schon keinen MP-Teil mehr du mietest in quasi nur noch. Genau das steht uns nun auch mit SP bevor

Das ist nicht ganz richtig meiner Meinung nach.

Klauseln in AGBs die gegen geltendes Recht verstoßen sind schonmal von vornherein unwirksam und dazu kommt auch immer noch das man als Kunde in der Lage sein muss die AGBs VOR dem Kauf einzusehen, was im Falle der meisten Games Stand heute nicht möglich ist, da sie sich in der versiegelten Verpackung befinden. Das Argument das man die AGBs ja auch notfalls im Internet einsehen könnte, dürfte kein Richter so ohne weiteres gelten lassen.

Den Onlineservice kann man notfalls sicherlich als Mehrwert verkaufen den man jederzeit einstellen kann. Wenn es aber irgendwann darum geht das legal und für teures Geld gekaufte Spiele nicht mehr lauffähig sein sollen, dann glaube ich nicht das man damit so ohne weiteres durchkommen wird. Zumal es dann auch immer noch so ist das nicht nur ein paar wenige Spieler betroffen wären, sondern im Normalfall gleich mal mehrere Millionen. Ich glaube dem Druck der daraus entstehen kann werden auch große Konzerne wie Microsoft, EA, Activision usw. wenig entgegen zu setzen haben.
 
Das Problem ist, dass das immer so Grauzonen sind an denen sogar Jusristen verzweifeln ganz zu schweigen dann von uns Laien
 
Das Problem ist, dass das immer so Grauzonen sind an denen sogar Jusristen verzweifeln ganz zu schweigen dann von uns Laien

Grauzonen gibt es sicherlich, aber wenn es irgendwann mal soweit kommen sollte das eine Spielesammlung von ein paar Hundert Games mit einem Preis von jeweils knapp 60 Euro nicht mehr spielbar ist weil der Hersteller seine Server abschaltet, dann hätte jedes Justizsystem der Welt versagt und das Wort "Verbraucherschutz" wäre mit einem Schlag absolut gar nichts mehr wert. Gerade auch in den USA wo Menschen die Tabakindustrie verklagen weil sie vom qualmen Lungenkrebs bekommen haben, kann ich mir nicht vorstellen das ein solches Vorgehen kleine massiven Klagewellen zur Folge hätte.

Ganz abgesehen davon wäre die One dann auch mit 100%iger Sicherheit die letzte Konsole von Microsoft weil die Wut der Spieler so groß sein dürfte das sie den Konzern in Zukunft meiden. Wie gesagt, wir reden hier ja nicht davon das einzelne Dinge wie Onlinemodi irgendwann nicht mehr laufen, wir sprechen von der Vernichtung kompletter Spielesammlungen, das sind ganz andere Ausmaße.

Wahrscheinlich wird mit Ende des Supports für die One einfach ein Update eingespielt das die tägliche Onlineabfrage unterbindet. Offiziell dient die ja ohnehin nur dem suchen nach Updates und wenn die irgendwann eh wegfallen muss man sich nichtmal mehr groß rausreden.
 
Es wäre definitiv nicht Rechtens, AGB's hin oder her
 
Wenn dem so wäre dann würden sich zig tausende Gamer umsonst aufregen
 
Wenn dem so wäre dann würden sich zig tausende Gamer umsonst aufregen

Im Grunde könnte man das fast schon so sagen. Genau dasselbe ist es ja mit der Kinect Geschichte, ein Gerät das seine User 24h am Tag überwacht würde man, sofern man die Überwachung denn beweisen kann, hierzulande wohl niemals durch bekommen. Am Ende ist es aber so das es auch für jede Klausel, so unrechtmäßig sie auch sein mag, erstmal Leute braucht die sich trauen dagegen vorzugehen.

Ich bin mir sicher das es diese Leute in ausreichender Zahl geben dürfte, aber es kann doch nicht angehen das man ein unverfälschtes Spielerlebnis demnächst nur noch über den Klageweg erreichen kann. Ich kaufe mir ja auch kein Auto in dem Wissen das ich den Hersteller als erstes mal verklagen muss wenn ich dieses mal weiterverkaufen will.

Und alleine das so ein Vorgehen geplant und auch zunächst mal umgesetzt wird, ist für mich persönlich schon ein Grund mich darüber aufzuregen und diese Konsole zumindest vorerst mal zu meiden.
 
Mal schnell nebenbei, ich bin ganz eurer Meinung aber irgendjemand muss ja die Contrafunktion übernehmen
 
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