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Warren Spector: Neue Konsolen lösen die kreativen Probleme nicht

Problem ist das die meisten Spieler also die z.B. nur 2-3 Spiele pro Jahr kaufen simple & trashige Spiele zocken (FIFA, CoD, NFS). Als auf kreative Spiele die sich von ihren Kollegen unterscheiden. Alan Wake, iCo, Shadow of the Colossos, etc.
 
Wenn sie alle mal machen würden, und nicht immer nur reden. Meist leider kommt immer nur heisse Luft dabei raus.
 
Wie GTX richtig angedeutet hat: wieso sollte jemand kreative Spiele/-mechaniken implementieren, wenn die Kundschaft immer auf dasselbe 0815 Spielprinzip abfährt?
 
Das kranke Marketing hat doch dazu geführt, dass die Zockergemeinde anspruchsloser wurde.

Wie sonst kann man das endlose CoD und die endlosen 08/15 Actionspiele für PS360 erklären?

Kreative Spiele sind tolle, aber leider nicht so leicht zu verkaufen. Wer kennt Boom Blox, wer hat Zack & Wiki oder Pikmin, wer kennt Full Pipe oder Machinarium?

Warum ist Portal & Portal 2 nicht so erfolgreich wie CoD oder der x-te Racer?

Vermutlich aus vielen Gründen. Würde CoD den CoD-Zockern nicht Spaß machen, würden sie es nicht zocken. Daher ist es auch nicht notwendig kreative Spiele in dem Maße zu entwickeln, wie 08/15 Actiontitel.

Die Anspruchsvollen Zocker finden schon auch ihre Spiele.

McDaniel-77
 
Die Aussage von Herrn Spector unterschreibe ich ohne zu zögern.

@ alter sack
Tja, das ist die Kehrseite. - Viel Gelaber und (oftmals) leider nicht mehr...
 
Der Schuster soll mal bei seinen Leisten bleiben und Kriege inspektieren.
 
Meiner Ansicht nach gibt es kein echtes Kreativitäts-Problem. Es ist alles nur eine Frage des Geldes.

Wenn die Investition in ein Spiel viele Millionen verschlingt, wird gleichzeitig ein hoher Erfolgsdruck aufgebaut. Der hohe Erflogsdruck verleitet die Entwickler zu weniger Risiken im Spieldesign, ergo schaut man sich Spiele an, die auf dem Markt erfolgreich sind und bringt etwas ähnliches heraus bzw. versucht eine breite Masse an Spieler anzusprechen.

Warum macht z.B. thatgamecompany so kreative Spiele wie Flower oder The Journey? Weil das Budged klein und somit auch der Erflogsdruck klein ist. Sie können sich austoben, ohne unbedingt eine breite Zielgruppe im Augen zu behalten.
 
...und selbst bei Flower und The Journey sind das Gameplay und das Gamedesign recht ähnlich... ;-)
 
Findest du? Sie sind sich meiner Meinung nach nur darin ähnlich, dass sie irgendwie nachdenklich stimmen, auf ihre Weise verzaubern und was meditatives haben.

Rein spielerisch finde ich sie schon recht unterschiedlich. Ebenso die Art der Emotionen, die sie auslösen.
 
@ Ricewind
Jo finde ich. Sowohl vom grafischen Design, von der Stimung und auch von den Steuerungsmöglichkeiten her merkt man schon, dass beide Games aus dem selben Entwicklerstudio sind. - Was ja erstmal nicht weiter schlimm ist.

Aber man sieht dadurch ganz gut, das Entwickler (selbst wenn sie mehrere Games für die selbe Plattform veröffentlichen) eher "auf Sicherheit", denn "auf Risiko" produzieren. Insofern bin ich fest der Überzeugung das neue Konsolen definitiv nicht auch neue Kreativität bringen werden.

Egal ob Nintendo, Sony oder Microsoft: Zum Launch neuer Konsolen werden wahrscheinlich (!) erstmal die "gewohnten Helden" wie der Master Chief, Mario und Nathan Drake neu aufgelegt.
Die Qualität der Serien sei mal aussen vor gelassen, aber ich denke nicht das durch neue Konsolen direkt auch neue Kreativität in die Gamerhütte weht. Zumindest nicht in dem Maße, wie sich das einige Menschen aus der Branche vorstellen...
 
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