Also ich kann Qualität sehr gut erkennen, wenn ich sie vor mir sehe. Zocke schon seit über 25 Jahren und mein Fazit dazu: die Industrie ist nur noch kreativ, wenn es ums Abzocken und Kontrollieren geht, ansonsten ist der totale Stillstand eingetreten. Kreativ sind vielleicht ein paar Concept-Arts-Künstler, aber der Rest ist meist Durchschnitt, kopiert unkreativ die gleichen Fehler immer wieder.
Guter Punkt, das mit der Spieldauer: wenn es nicht um ein spezielles Spielprinzip oder besondere Aspekte wie eine tolle Story geht, das eine kürzere Zeitdauer rechtfertigt, ist alles unter 20 Stunden zum Vollpreis Abzocke.
Und es gibt objektive Kriterien für Spiele und ich denke, dass das mehr sind, als bei Filmen, die meist in verschiedenen Aspekten ein minimales Niveau haben, das von Games fast immer unterboten wird. Es gibt nicht viele unterirdische Animateure, Ausstatter, Kamera-Leute und Beleuchter in Filmen, ganz im Gegensatz zu den Bastlern in der Spieleindustrie, die sich immer wieder gegenseitig unterbieten und das in Zeiten von Motion Capturing.
Einen Film muss ich nicht steuern, er muss nicht balanciert sein, ich muss mich mit keinem kaputten UI und Bugs rumschlagen und es werden mir solche abgef*** Dinge wie Online-Zwang in Kombination mit Nicht-Always-On-Servern erspart. Ganz abgesehen davon, dass ein Film meist billiger ist und ich habe bisher um Faktoren mehr Spiele vor dem Schluss oder auch schon nach einer halben Stunde deinstalliert, als ich aus dem Kino gelaufen bin.
Spieltester sollen ruhig pingelig weiter testen, und auf jeden wunden Punkt drücken, dass es richtig weh tut.