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vzbv verklagt Valve, laut EuGH muss gebrauchte Software weitergegeben werden können

Das wird glaube ich die interessanteste Feststellungklage des Jahres und die Auswirkung auf die Konsolenwelt episch !
 
Bin wirklich gespannt, was da herauskommt und wie Valve im Fall einer Niederlage reagiert.
Es ist echt knifflig und ich kann Valve da mit ihrer bisherigen Haltung verstehen: So ein Download verliert ja nicht an Wert, wenn er schon mal von einem anderen getätigt wurde. Im Prinzip gibt es also gar keine richtigen Gebrauchtartikel beim Download. Man bekommt als Gebrauchtkäufer genau das Gleiche wie der Neukäufer. Wie will man da ein vernünftiges Preissystem entwerfen? Es wäre extrem schädigend für Valve, wenn Spieler ihre Steam-Spiele zu günstigeren Konditionen anbieten könnten, als Valve selbst. Als Spieler hätte man ja keinerlei Nachteil beim Gebrauchtkauf, wieso also überhaupt noch bei Steam mehr zahlen?
Ich könnte mir nur vorstellen, dass Valve so etwas wie ein Gutschriftensystem anbietet. Dass man "Steam-Points" bekommt, wenn man ein Spiel aus seiner Bibliothek löscht.
 
Klopper
Man könnte die Spiele doch auch einfach über Steam wieder verkaufen und Valve erhält von den Einnahmen einen bestimmten Betrag, wie es auch bei Ebay der Fall ist. Quasi einen zusätzlichen Store bei Steam einführen, wo dann nur mit gebrauchten Spielen gehandelt wird. So würde Valve an den Gebrauchten Spielen mitverdienen und die Spieler hätten eine große Plattform auf der man gebrauchte Spiele kaufen/verkaufen kann.
 
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Das wird glaube ich die interessanteste Feststellungklage des Jahres und die Auswirkung auf die Konsolenwelt episch !

Glaube ich nicht. Valve mögen vllt. noch einlenken, aber EA und Co. werden da ganz schnell ihre korrupten Milliardärsanwälte dagegenhetzen und mit irgendwelchen Handelsembargos etc. drohen. Die Gesetze vom BGH sind ohnehin älter als digitale Medien, entsprechend nicht kompatibel und somit auch letztend Endes nicht anwendbar. Kann also ganz gut sein, dass sich am Ende alles in heiße Luft auflöst.

@Garfield: Das Problem ist der bei digitaler Software nicht gegebene Wertverfall. Ein "gebrauchter" Downloadtitel ist praktisch im selben Zustand wie ein neuer, weswegen einzig das Alter des Spiels den Wert diktiert. Wie will man so etwas kontrollieren? Da müsste man schon eine Beschränkung einführen, z.B. dass gebrauchte Titel keine Achievements haben, oder man eine Lizenz erst nach einem halben Jahr weiterverkaufen kann, oder gar eine künstliche Knappheit einführen, so dass ein Titel nur für eine bestimmte Zeit zum Download steht und dann nur noch gebraucht zirkuliert; das kann nicht der Sinn der Sache sein.
 
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Das wird glaube ich die interessanteste Feststellungklage des Jahres und die Auswirkung auf die Konsolenwelt episch !

Wohl eher das Steam einlenkt, digitalen Gebrauchtwaren markt bei uns in Deutschland zulässt aber dafür uns die Summer,Winter etc. Sales streicht.
Kannst dir dann wohl denken wonach mehr Geschrien wird ;)
 
Also ein Online-Gebrauchtwarenmarkt für Download-Spiele ergibt irgendwie generell keinen Sinn, oder habe ich da jetzt ein Denkfehler?
 
Also ein Online-Gebrauchtwarenmarkt für Download-Spiele ergibt irgendwie generell keinen Sinn, oder habe ich da jetzt ein Denkfehler?

Muss ja nicht immer Geld im Spiel sein mann kann ja auch "verleihen/schenken"
Ein durchgespieltes spiel schenk ich dann einfach meinem Freund und er gibt mir dafür eins was ich selbst noch nicht hatte.

Hauptkritikpunkt ist einfach nur die strikte Accountbindung aller erworbenen Titel und das ich mit meinem erworbenen nicht das machen kann was ich will (soweit die EU Richtlinien das vorschreiben)
 
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Muss ja nicht immer Geld im Spiel sein mann kann ja auch "verleihen/schenken"
Ein durchgespieltes spiel schenk ich dann einfach meinem Freund und er gibt mir dafür eins was ich selbst noch nicht hatte.

Ja, ist mir schon klar aber Valve hätte ja Schaden davon, dann kauft einer ein Spiel und verschenkt diesen.
Der nächste dann auch...und der nächste auch usw....
 
Ja, ist mir schon klar aber Valve hätte ja Schaden davon, dann kauft einer ein Spiel und verschenkt diesen.
Der nächste dann auch...und der nächste auch usw....

Joa die Auswirkungen sind sowohl Valve als auch allen anderen Publishern bewusst. Einer der Gründe wieso Valve sich bis jetzt diesbezüglich nicht gemeldet hat und man deswegen nun eine Klage eingereicht hat.

Niemand gibt gerne die Kontrolle einfach ab ;)
 
Also ein Online-Gebrauchtwarenmarkt für Download-Spiele ergibt irgendwie generell keinen Sinn, oder habe ich da jetzt ein Denkfehler?

Es macht rein gar keinen Sinn. Downloads sind eine Sackgasse, und das werden auch die Rechtsvertreter sehr bald sehen.
 
Es macht rein gar keinen Sinn. Downloads sind eine Sackgasse, und das werden auch die Rechtsvertreter sehr bald sehen.

Naja eine Sackgasse sind sie nicht der Fehler ist aktuell einfach nur das man die alte Regel auf neue Systeme erzwingen will und das funktioniert nicht.
Einfach neue erfinden aber das ist einigen zu anstrengend weil dies Zeit und Arbeit bedeutet
 
Naja eine Sackgasse sind sie nicht der Fehler ist aktuell einfach nur das man die alte Regel auf neue Systeme erzwingen will und das funktioniert nicht.
Einfach neue erfinden aber das ist einigen zu anstrengend weil dies Zeit und Arbeit bedeutet

So sieht es aus. Und das hier ist nur eine von tausenden Baustellen, wo die neue digitale Welt auf die alte materielle trifft. Einige ignorieren das und wollen, dass alles so bleibt wie es ist. Andere sehen, dass das nicht gut geht und suchen nach Lösungen. Das wird uns alle noch viele Jahre beschäftigen.
 
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