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Volition: "Wenn noch mehr Spiele 200 Millionen Dollar kosten, gehen noch mehr Entwickler pleite"

Was bei GTA aber nicht schlimm ist wie ich finde. Wäre GTA relisierbar wenn es jedes Jahr kommt? Okay der Gedanke ist schon schrecklich. Ne Rockstar, macht lieber weiter so ;)
 
Ich gehöre zu denen, für die ein Game ein minimales Budget, Qualität und Grösse haben muss, es ist mir egal, wieviel ein Spiel von 3 oder fünf Stunden kostet, ich betrachte es nicht des Kaufs für würdig. Siehe auch Crysis 3, das wohl das Budget eines Majors, aber den Umfang eines Indie-Spiel hatte.
Ich denke, dass manche Entwickler einfach sinnlos Kohle verschwenden, weil sie die falschen Prioritäten setzen, ich glaube nicht, dass ein Spiel 50 Millionen kosten muss, damit ich es ins Herz schliessen kann. Selbst Spiele, deren Setting mir gefallen könnte und denen man ein gutes Budget ansieht, versagen manchmal wegen einiger kleiner Dinge. GTA5 ist für mich sogar mühsam gross, fühlt sich hingegen ständig dünn an. In Skyrim hat man soviel Potential bei relativ billigen Dingen verschenkt, die Immersion hätten bringen können, weil man die schiere Grösse anstrebte.
Bei Bethesda und Rockstar sehe ich auch das Problem, dass ihre Spiele in einem grossen Intervall rauskommen, sodass ein Spiel mit allen DLC total ausgeluscht ist und man doch nochmals drei Jahre auf einen Nachfolger warten kann, obwohl mein Geld locker sitzen würde. Für mich wäre es durchaus denkbar, ein TES 5.5 mit der selben Engine zu kriegen, das Recycling von einigen Ressourcen in einem neuen grossen Gebiet betreibt, sofern es zumindest einige gute Ideen, Fein-Schliff, Bug-Fixing und Gameplay-Verbesserungen enthält. Bei Fallout NV hats mich nur genervt, weil da überhaupt keine nennenswerten Verbesserungen waren und haufenweise grobe Bugs mitkopiert wurden, aber ohne den Hang zu Details wie Fallout 3. Ich hatte hingegen keine Probleme, dass Saints Row 4 in der selben Stadt spielte wie Teil 3, nur der Alien- und Superhelden-Quatsch nervte.

In letzter Zeit kommt es mir auch eher vor, als ob die mein Geld gar nicht wollten, mir reicht der jährliche Ausstoss an Spielen, die ich mag, bei weitem nicht aus, um meine Sucht zu befriedigen. Wenn es ein Borderlands 4 gäbe, würde ich sofort wieder zuschlagen. Hingegen kaufe ich kein Metro Last Light(oder ab dem Grabbeltisch), weil es abgestraft gehört, mir "the way, it's meant to be played" separat zu verkaufen, nur weil ich nicht ein braver Kunde war und vorbestellte. Es gehört auch abgestraft, wenn man von mir verlangt, 60 Mücken für ein Spiel auszugeben, dass bei nicht vorhandener Story oder sonstigen guten Entschluldigungen weniger als 12 Stunden Spielzeit aufweist. Und ich kaufe keine ehemaligen Horror-Spiele ohne Horror, dafür mit Mikrotransaktionen und eigener DRM-Plattform. Und mein Vertrauen, ein Spiel zum Release-Tag zum Vollpreis zu holen oder gar vorzubestellen, wurde in letzter Zeit auch zu oft strapaziert, ich hatte diese Jahr häufiger Fehlinvestitionen, als Gründe, zu zocken. Und darin sind Spiele nicht mal gerechnet, die ich überhaupt nur ein oder zwei Mal durchzockte, weil nur noch sie zwischen mir und einem Häkel-Kurs als Alternative für das Gaming liegen, z.B. GTA5. Ich würde längst keinen Gedanken mehr daran verschwenden, wenn es irgend eine vernünftige Alternative gäbe, weil ich finde, dass das Spiel im Gehalt in keinster Weise an das Budget rankommt, das Rockstar nennt.
 
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