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Virtual Reality: Sony experimentiert mit ersten Spielen

So versucht man nun also noch mal, was vor 20 Jahren gepflegt in die Hose ging.
 
@TAPETRVE

3D ist auch eine zeitlang in der Versenkung verschwunden, mittlerweile ist es aus dem Kino nicht mehr wegzudenken und auch fürs Homeentertainment gibts nun brauchbare Geräte, die zwar noch teuer sind, aber das wird sich mit der Zeit auch legen. Man kann also dieses "Virtual Reality" Projekt nicht mit damals vergleichen, die Technik ist nicht stehen geblieben, es gibt heutzutage ganz andere Möglichkeiten die auch akzeptabel umgesetzt werden können. Erinnert ein bisschen an Arnold Schwarzeneggers "Total Recall" ;)
 
@Sinalco: Virtual Boy? Viel früher! Bereits "Magic Carpet" und "Descent" wurden Anno '94 als Benchmarktitel für damalige VR-Hardware gehandelt.
 
Was mich sehr interessiert, ob die Spiele für die PS3 entwickelt werden oder schon für die PS4 oder PS:Virtual Reality.
 
VR gibt es seit den 80ern. Ich hab' hier nur 2 Killer-Apps ihrer Zeit genannt (und zwar in Farbe und - für die Zeit - anständiger Auflösung) ;) . Der Virtual Boy war ohnehin technisch ein Armutszeugnis, das mindestens 5 Jahre zu spät kam.
 
Ohooo, da fühlt sich aber einer angegriffen :D . Habe ich etwa einen wunden Punkt getroffen?

Anyway, für den PC gab es zu der Zeit massig VR-Hardware, von 3D-Helmen über Datenhandschuhe bis hin zu rudimentären Mo-Cap-Anzügen. Freilich nicht gerade billig, aber für die Klientel, die es damals noch bediente, durchaus erschwinglich. PEARL bietet den Kram sogar bis heute an (wenngleich es leider seit 2002 keine großartigen neuen Hardwareentwicklungen mehr gab). Und "Duke Nukem 3D" mit VR-Helm auf der Birne hatte durchaus seinen Reiz.

Soll's ruhig kommen, das VR. Dann will ich aber auch ein zeitgemäßes Remake von "Jurassic Park: Trespasser". Mit Handschuhunterstützung.
 
Tolle Antwort Sinalco...auch wenn ich schon mal anderer Meinung war als er, gehört er zu den sympathischsten Usern dieser Seite, schon weil ich seine Limo so gerne trinke:-)
Ich hoffe auf ein aufleben der VR zu einem akzeptablen Preis.
 
Nix für ungut, aber das "genervt" gebe ich gern mal an dich zurück. Du wirfst hier auf geradezu arrogante Weise mit Halbwissen um dich und kommst dir auch noch wahnsinnig toll und schlau dabei vor. Wenn du dich mit der Thematik beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass die VR-Hardware von Forte Technologies nicht einfach nur "vereinzelte Experimente von irgendwem" war, sondern die Technikmessen in den 90ern dominierte, auch wenn man erst gegen 1997, also nach Nintendo's Feldversuch im VR-Bereich, auf längerfristigen kommerziellen Erfolg setzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt kamen dann auch SONY mit ihrem ersten Glasstron-Display.

Kurz, den Virtual Boy kann man zwar durchaus als ersten ernsthaften Versuch sehen, VR-Gaming auf den Massenmarkt zu bringen, während anderwo der finanzielle Anspruch noch zu hoch war, aber das macht ihn deswegen auch nicht bedeutender.
 
Als Jaguar-Zocker denke ich da natürlich gleich an Jaguar VR:D.
 
...welcher ebenfalls schon 1993 in der Mache war (aber leider nie das Licht der Welt erblickte) und der Forte-Technik schon recht nahe kam.

Und dann war da bekanntlich noch der mangels g'scheiter Spiele leider nie veröffentlichte 3D-Helm für's SEGA Mega Drive...

Ansonsten: Vectrex 3D Imager FTW :D !
 
Ich fänds cool wenn man damit endlich mal den Massenmarkt erreichen würde, damit das ganze preislich erschwinglich wird, und von mehr als nur einer Handvoll Entwickler unterstützt wird. Im Gegensatz zu einem 3D Fernseher würde ich mir eine VR Brille gleich zulegen, sofern die Qualität und Unterstützung stimmt. Natürlich sollten dann auch die Kopfbewegungen erfasst werden, sonst macht das ganze wenig Sinn.
 
Das "von mir angegebene Konzept" nutze stereoskopisches 3D (Keine Shutter-Glasses) mit echten LCD-Screens. Der Virtual Boy wiederum hatte ein Projektionsdisplay, das eine Zeile roter LEDs vermittels eines schnell oszillierenden Spiegels auf einen schwarzen Untergrund projizierte. In ähnlicher Form kennt man das von Gimmick-Uhren, die mit einem Pendel und einer Reihe LEDs die Uhrzeit "in die Luft malen".

Der Virtual Boy war übrigens keineswegs als Nintendo's nächstes Superduperflaggschiff geplant, sondern eine fixe Idee von Gunpei Yokoi, der Interesse an der aufgekommenen 3D-Welle fand und grünes Licht von Nintendo bekam, dann aber genötigt wurde, das Ding möglichst schnell serienfertig zu kriegen. Die Entwicklung begann meines Wissens nach gegen Ende 1994 - an der Softwareentwicklung war der Gute leider nicht mehr beteiligt, sonst hätte es vllt. sogar das eine oder andere wirklich gute Spiel drauf gegeben.
 
TAPETRVE hat folgendes geschrieben:

PEARL bietet den Kram sogar bis heute an (wenngleich es leider seit 2002 keine großartigen neuen Hardwareentwicklungen mehr gab).

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Also gerade in den letzten Jahren sind doch Systeme erschienen, die vieles besser als ihre Vorgänger machen. Anno 94 wog ein VR-System gefühlte 20kg, hatte 320er Auflösung und flimmerte nur so vor sich hin.

Zwar ist immer noch Luft nach oben, aber heute wiegen die Dinger weit unter 1kg (ein Z800 zum Beispiel um die 600g), haben Minimum 800er Auflösung, teilweise immerhin SXGA oder HD, höhere Kontraste und ein wesentlich besseres FOV (Visette45 beispielsweise entspricht um die 80" bei 2m Abstand, das ist schon recht "riesig"). Wie erwähnt, Luft nach oben ist da noch genügend, aber die Entwicklung steht keineswegs still. Ob das jetzt "großartige" Weiterentwicklungen sind, lass ich mal jedem selbst überlassen. ;)
 
In den letzten Jahren ist man eher auf klassische Shutter-Glasses zurückgekommen, obwohl z.B. das letzte Modell von SONY's Glasstron bereits eine recht handliche 3D-Brille und kein monströser Helm mehr war. Es stimmt schon, dass noch einige neuere Displays erschienen sind, aber wie gesagt - seit gut 10 Jahren sieht der Normalverbrauchermarkt nicht mehr so viel Neues. Leider, muss man sagen. Ich hätte schon gerne einen halbwegs aktuellen Datenhandschuh.
 
Irgendwie steh ich gerade auf dem Schlauch, was haben denn Shutterbrillen mit VR zu tun? VR setzt doch nicht zwingend eine "echte" dreidimensionale Darstellung voraus und keine (oder eher für Normalgebrauch erhältliche) Shutterbrille ersetzt ein VR-System, also nur schlecht vergleichbar, da ganz andere Ansprüche.

Es dürfte aktuell um die 10 bis 20 mehr oder weniger erhältliche VR-Helme geben, mit und ohne 3D, mit Bewegungssensoren und ohne (obwohl man die wohl nicht VR schimpfen sollte), gab es denn vor 10 Jahren mehr?
 
Ich finde die Idee gut und grundsätzlich besser als 3D mittels Shutterbrille und unnötigem 3D-fähigen TV, denn eine VR-Brille erzeugt wie der 3DS kein Flackern und keine Doppelbilder, d.h. keine Kopfschmerzen (bei vernünftiger Nutzungdauer)!

Eine VR-Brille lässt sich prinzipiell an jedem Grafikerzeuger anstöpseln. Dank moderner Bewegungssensoren, wie schon bei der Wii, lässt sich die Sicht in Echtzeit per Kopfbewegung kontrollieren.

Zwei Displays mit einer 720p Auflösung sollten genügen. Die Wii U streamt ja bereits Echtzeitgrafik auf den Kontroller, warum nicht auch auf eine VR-Brille? Ein Metroid Prime VR für 99 Euro inkl. Brille wäre sicher ein Systemseller für die Wii U.

Bei Sony zweifle ich am fertigen Produkt, es wird teuer - überteuert und die Software wird allem Hype zum Trotz doch nur kalter Kaffee.

Eine VR-Brille kommt, da bin ich mir sicher!
 
@Garfield

Warum nicht Beides?!

Ich will auf meinen 3D TV nicht mehr verzichten, das ist einfach nur Hammergeil!
Flackern nur bei zu viel anderen Lichtquellen.
Ghosting ist so gering das man es teilweise schon suchen muss, da kann man echt mit leben.
Kommt auch ganz aufs Material an, mal mehr mal weniger und mal fast garnicht.

Jeder der das bei mir gesehen hat bisher war echt begeistert. Soviel zu den jetzigen 3D TV`S!
Beim TV eine Brille ist mist aber bei VR ist das super, komisch, kann ich so nicht nachvollziehen.

Nun zur VR Brille, ja immer her damit.
Hoffe nur das Teil bleibt im erschwinglichen Rahmen und ist mit der zukünftigen PS4 kompatibel, dann wäre das für mich schon eine interessante Sache.
 
Im Excalibur in Las Vegas gabs mal eine Virtual Reality Kugel.
Man bekam eine Brille auf, ne Shotgun in die Hand und hatte dann ein Dead Rising artiges Zombiegame.
Die Kugel war quasi frei schwebend und man konnte sich in ihr bewegen, also nach vorne gehen, zur Seite, nach hinten... So wie man sich bewegte, bewegte man sich auch im Spiel.
War recht nice, aber nicht Alltagstauglich, also zumindest nicht fürs Wohnzimmer. Die Kugel war echt groß :D
 
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