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Tomonobu Itagaki: Japanischen Entwicklern fehlt soziale Kompetenz

Also da kann ich den guten Herrn nicht beiplichten. Japan hat meiner Meinung sogar die genialsten und kreativsten Entwickler, die es in dieser Branche gibt.

Und die nötige Sozialkompetenz besitzen folgende Herren aber sowas von! Hideo Kojima (Metal Gear Solid, Snatcher, Policenauts), Shinji Mikami (Resident Evil), Komponist Akira Yamaoka (Silent Hill), Hironobu Sakaguchi (Final Fantasy, Kingdom Hearts, Blue Dragon, Lost Odyssey) Shigeru Miyamoto (Mario, Zelda, Donkey Kong).

Diese Entwickler verfügen über eine menge Potenzial, aber wenn man manche von Ihnen einfach gehen lässt, darf man sich nicht wundern, dass die Spiele, die sie ursprünglich geschaffen haben, etwas von der Bahn abkommen und im Mittelmaß versinken. Beispiele Final Fantasy oder Resident Evil.

Meiner Meinung nach sollte man diese Entwickler einen Sonderstatuts spendieren und sie unterstützen wo es nur geht. Solche kreativen Spieleentwickler braucht die Branche!!
 
Japaner sind nicht die einzigen Kreativen Köpfe in Sachen Videospielen.
Was ist Z.B. mit dem früherem Rareware zu N64 und SNES-Zeiten? Die Britten konnten mit deren Spielen beweisen, dass auch Europäer was drauf haben. Oder was ist mit Little Big Planet? Kommt auch aus England und gilt als eines der kreativsten Spielen auf der PS3. Und besonders Rayman Origins besticht durch eine wirklich kreative Spielwelt hervor, die in meinen Augen weitaus origineller als diese überbewerteten Mario-Spielen.

Zubehaupten, dass nur Japaner kreativ sind, ist in meinen Augen falsch. Ihre Spiele werden als die besten der Industrie angesehen, weil die Japaner es durch ihre sehr gute Marketingstrategie es schaffen, das den Kunden ein zu trichtern. Oder warum glaubt ihr, verteufeln Nintendo-Fans alle anderen Jump & Runs wie Sonic, Crash Bandicoot, Rayman oder Banjo Kazooie? Eben weil diese nicht von Nintendo kommen bzw. nicht von Japanern entwickelt wird.
 
Samba @ 27.07.2011 10:02h
Zubehaupten, dass nur Japaner kreativ sind, ist in meinen Augen falsch.

Das habe ich auch nie getan ;-)
Amy Henning ist z. B. auch eine geniale und kreative Entwicklerin, aber für mich persönlich sind ihrer japanischen Kollegen noch einen Tick talentierter. Ist aber nur meine persönliche Meinung.
 
Der einzige Fehler von den japanischen Entwicklern ist und war, dass sie meinten ihre Spiele westlicher zu machen, denn dadurch zerstörten sie so einige gute Serien.
 
*sigh* Itagaki-chan gibt -mal wieder- seine Analyse zum Besten... ^_^!

q.e.d.? ;)
 
Lol...während der westliche Konsolenhersteller ne upgegradete Konsole rausbringt, traut sich der jap. Nintendo-Konzern nen neues Konzept zu veröffentlichen. Kreativität hängt nicht von der Herkunft der Entwickler, sondern von der Unternehmenseinstellung ab.
 
Samba hat folgendes geschrieben:

Japaner sind nicht die einzigen Kreativen Köpfe in Sachen Videospielen.

Was ist Z.B. mit dem früherem Rareware zu N64 und SNES-Zeiten? Die Britten konnten mit deren Spielen beweisen, dass auch Europäer was drauf haben. Oder was ist mit Little Big Planet? Kommt auch aus England und gilt als eines der kreativsten Spielen auf der PS3. Und besonders Rayman Origins besticht durch eine wirklich kreative Spielwelt hervor, die in meinen Augen weitaus origineller als diese überbewerteten Mario-Spielen.


Zubehaupten, dass nur Japaner kreativ sind, ist in meinen Augen falsch. Ihre Spiele werden als die besten der Industrie angesehen, weil die Japaner es durch ihre sehr gute Marketingstrategie es schaffen, das den Kunden ein zu trichtern. Oder warum glaubt ihr, verteufeln Nintendo-Fans alle anderen Jump & Runs wie Sonic, Crash Bandicoot, Rayman oder Banjo Kazooie? Eben weil diese nicht von Nintendo kommen bzw. nicht von Japanern entwickelt wird.

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Eigentlich braucht man ab dem ersten Absatz nicht mehr weiter zulesen, da nur noch stumpfsinniges Nintendo-Gebashe mit irgend welchen an den Haaren herbeigezogenen "Argumenten" kommt, was überhaupt nichts mit der News zu tun hat. Ach übrigens: Sonic-Spiele sind Millionenseller auf der Wii. Und dass Banjo-Kazooie sich auf dem N64 über 2 Millionen mal verkauft hat und damit zu einem der erfolgreichsten Jump'n'Runs gehört, verschweigst du natürlich auch und vor allem, dass es doch gewisse Ähnlichkeiten mit Mario64 hat. ;) Aber Hauptsache gebasht, egal wie haltlos es ist. ;)
 
@Puddy
na und? Habe ich nicht recht? So sind nun mal Fanboys und Fanatiker gestrickt. Besonders wenn man wie ich in vielen Nintendo-Foren unterwegs war, der merkt sehr schnell, dass die N-Gemeinde ihre Augen nur auf die hauseigenen Spiele geworfen hat und alles, was nicht von Nintendo kommt erst gar nicht beachten oder gar schlecht reden.

Und zum eigentlichen Thema muss ich sagen, dass der Mann recht hat. Japan fehlt wirklich der soziale Kontakt zu den amerikanischen und europäischen Softwarefirmen. Die Japaner könnten mal etwas offener sein und auch kleinen Studios mal eine Chance geben und diese fördern. Nintendo, Capcom, Ubisoft, Square und Sega haben alle mal klein angefangen und haben sich zu grossen Firmen hochgearbeitet.
 
Vielleicht versteht ihr den Mann falsch?

Schon bei vielen Präsentationen von Japanern habe ich mir gedacht, wie unglaublich steif und ernst hier etwas präsentiert wird, was doch eigentlich Spaß machen soll. Es gibt tatsächlich japanische Entwickler die ihr Produkt vorstellen, als wollten sie Särge an den Mann bringen, aber kein Unterhaltungsprodukt. Allerdings finde ich ebenfalls, dass dies nicht auf alle zutrifft, nur auf bestimmte ;)

Pitlobster
 
Samba hat folgendes geschrieben:

@Puddy

na und? Habe ich nicht recht? So sind nun mal Fanboys und Fanatiker gestrickt. Besonders wenn man wie ich in vielen Nintendo-Foren unterwegs war, der merkt sehr schnell, dass die N-Gemeinde ihre Augen nur auf die hauseigenen Spiele geworfen hat und alles, was nicht von Nintendo kommt erst gar nicht beachten oder gar schlecht reden.

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Nein, du hast eben nicht recht, wie ich dir an zwei Beispielen aufgezeigt habe. Die hauseigenen Nintendo-Spiele sind meistens auch eine Bank für sich und mitunter einer, wenn nicht sogar *der* Kaufgrund für die entsprechende Konsole. Ich habe zum Beispiel auch Crash Bandicoot gezockt, ein prima Spiel, aber dennoch erreicht es meiner Meinung nach nicht die Qualität von Mario. Mit Sonic ähnlich, ich zocke Sonic-Games seit dem Mega Drive und während damals Sonic absolut hochkarätig auftrat, waren mittlerweile solche Gurken dabei, dass ich am Liebsten mein Geld zurück verlangt hätte, und das war keineswegs nur auf Nintendo-Konsolen der Fall. Wieso sollten also Ninetndo-Zocker auf hochkarätige Spiele verzichten, wenn sie sich mitunter extra dafür *die* Konsole holen und die Konkurrenz nicht auf gleichen Niveau ist? Ist da irgend etwas falsch dran?
 
Shikamaru hat folgendes geschrieben:

War Itagaki nicht der der wegen sexueller Belästigung vor 1-2 Jahren vor Gericht stand?


Ist mir als erstes eingefallen bei dem Newstitel ^^


Eben. Soziale Kompetenz bedeutet wohl, den Frauen auch mal an den Arsch zu greifen :D .
 
@pitlobster
Jetzt wo du es erwähnst, muss ich dir wirklich recht geben. Die Japaner wirken bei den Präsentationen ihrer neuen Produkte ziemlich verkrampft steif und lächeln nur selten und wenn doch, dann wirkt es ziemlich gespielt und künstlich.

Wenn ich mir die letzten E3-Präsentation von Nintendo und auch von Sony ansehe, so wirken die Japaner oft sehr verkrampft, traurig, steif und lustlos.
 
Es mag sein das viele verkrampft wirken- aber gut, viele sind eben nervös und halten sich nun mal an die Formalitäten die der japanischen Kultur eigen sind. Manche sind eben auch einfach so Geschäftstypen.

Auf der anderen Seite- wenn ein Toshihiro Nagoshi von Sega mit 10 Hostessen die Bühne betritt, und sich dabei selbst wie nen Yakuza verhält (letztes mal waren sogar Zombie Hostessen dabei), oder wenn die Konami Chaoten mit gebrochenen Englisch und völlig abgefuckten Outfits ihre Tanzspiele präsentieren (siehe E3 Pressekonferenz 2010), oder wenn Suda 51 "Shadows of the Damned" ins Mikrofon haucht, und jeden bittet das "Damned" 3x mit einem Echo ausklingen zu lassen beim sprechen, hey dann kann man nicht sagen das Japaner keinen Humor hätten.

Ich hab selber nicht selten gelacht, wenn ich Japaner getroffen habe. Koji Igarashi kam auf der Games Convention immer mit Peitsche und Cowboy Hut an, und war echt lcoker drauf so. Shinta Nojiri- der man hinter Metal Gear Acid, tropfte sich auf der Bühne Augentropfen in die Augen, um nach dem Applaus gerührt zu wirken.

Mit Akira Yamaoka hab ich auch mal geredet- gut er ist hauptsächlich Komponist, aber bei Silent Hill 4 war er auch Direktor. Ist nen klasse Typ.

Oder man denke an die Leute von Capcom und Namco- wie sie sich Spaßmässig gegenseitig dizzen, seitdem ihre SF x Tekken Mash ups angekündigt sind.

Natürlich gibt es auch etliche Beispiele für trockene Präsentationen- aber wie gesagt- es gibt solche und solche.

Es ist auch nicht jeder ans Ausland gewöhnt.

Ich finde sowieso das Itagaki- obwohl ich seine Games genial finde, irgendwie ein negativer Mensch ist.

Andererseits- er hat sicher die Mehrheit im Blick. Mag sein dass er insgesamt trotzdem recht hat.
 
Er hat absolut Recht!
Ich sehe dieses Problem allerdings nicht nur in Japan, sondern in vielen asiatischen Kulturen. Aus persönlicher Erfahrung (da ich viele Asiaten in der Familie habe) kann ich seiner Feststellung nur beipflichten. Nicht alle, aber viele Asiaten haben enorme Defizite in diesem Bereich und das spiegelt sich dann u.a. auch in den Spielen wieder.
 
sinalco87
Das Ego Shooter in Japan nicht so beliebt sind wie im Westen liegt vor allem an der Perspektive, da besonders Japaner von Motion Sickness betroffen sind. Hideo Kojima leidet zum Beispiel darunter.
 
sinalco87
Hideo Kojma war ja auch nur ein bekanntes Beispiel ;) Das vor allem Japaner (bzw. generell Asiaten) unter Motion Sickness leiden ist längst kein Geheimnis.
 
@sinalco87:
Kann sein, dass der angeblich höhere Anteil an Leuten mit Motion-Sickness zumindest zum Teil ins Reich der urbanen Legenden gehört, aber vollkommen unwahrscheinlicht ist es auch nicht

...that said: Bin war kein Japaner, dafür leider auch einer derjenigen, die unter Motion-Sickness bei den -meisten- FPS & 3D-Filmen leiden. Wahrscheinlich noch ein Grund warum mir japanische RPS´s & Action-Adventures meist eher zusagen. ;)
 
Japaner sollen Japaner bleiben. Ausserdem kann nicht jeder diese dauervernetzten Smileyfaces leiden, die Vistenkarten jongolierend auf Messen herumrennen und jeden Tag auf Facebook hanebüchene Fragen stellen, deren Antworten sie weniger interessieren als die damit verbundene Massengenerierung.

Beide Kulturen haben ihre Daseinsberechtigung. Nur weil der Erfolg schwindet, muss man nicht gleich am Wesen der dort lebenden Menschen zweifeln.
 
Vielleicht nehmen Japaner ja japanische Spiele genaso gelangweilt wahr, wie wir den 10.000.000 Shooter für die 360 aus den USA wahrnehmen...
 
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