Also wenn er meint, bitte...aber ich halte es für völligen Blödsinn. Wie kann man denn eine Geschichte, die in 2h erzählt wird mit Actionanteil, besser greifen als eine, die man 100h verfolgt und selbst die Geschicke des Chars übernimmt, ihm bei der Reifung unter die Arme greift und jede Sequenz mitfiebert?
Amy Henning z.B. schreibt Storys, da bekomme ich nen mittelschweren Brechdurchfall, wenn ich mir nach ner intensiven Zockerrunde versuche nen Hollywoodstreifen mit 87 Oscars anzusehen.
Die Schande ist, daß sich kein Videospieler mehr auf die guten Games einlässt. Wenn die Mechanik suckt wird es als Nischentitel behandelt, ob da große Emotionen oder eine umwerfende Story drin stecken juckt da niemanden.
Auf der anderen Seite sind die gut erzählten Filme vom Anspruch scheinbar so hoch, daß man sie sich nurnoch allein und konzentriert ansehen sollte. Als Fazit anderer gibt es dann meist nur einen Fäkalausdruck.
Fazit: wenn Videosequenzen aus cineastischen (!!) Einlagen voller Bildgewalt stecken, wie z.B. ein Soldat schießend übers Schlachtfeld rennt, kann ich drauf verzichten. Aber wenn tatsächlich eine Verschwörung oder ein emotionaler Moment mit Mimik, Gestik und entsprechender Theatralik (!!) präsentiert wird, lass ich mich gern vom Spiel an die Hand nehmen und genieße jede Minute der Zwischensequenzen fiebernd.