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The Last of Us: Soll Videospiele neu definieren

Ich weiß nicht ob man Spiele unbedingt mit Filmen vergleichen muss oder gar geschweige sie am Stellenwert des Films messen muss.
Ich denke das sind zwei unterschiedliche Medien mit unterschiedlichen Philosophien.
Mit Heavy Rain hat man bereits einen sehr großen Schritt zur Fusion beider Medien gemacht. Ich frage mich ob Naughty Dog einen ähnlichen Schritt im Sinne hat.
 
Hmmm, also gibt es vllt. doch Pilzmutanten - die bissige Zumbine im Trailer hatte ja schon einen ziemlich fungiformen Schädel :) ?
 
Was die Spielzeit von so manchem Game angeht sind wir dem Film schon sehr nahe gekommen.
Ich lasse mich mal überraschen.
 
>Christophe Balestra ergänzt, dass man das Medium der Videospiele auf den Stellenwert der Filme bringen möchte.

Das ist doch schon längst passiert.
 
Vielleicht erwartet uns ein Spiel im Stil Sadness, das einmal für Wii geplant wurde. Ich habe so ein Gefühl, dass das Spiel mit dem MOVE Controller spielbar sein wird.
 
Ich liebe Videospiele.
Ich liebe Filme.
Und genau deshalb möchte ich, dass beide möglichst wenig miteinander zu tun haben.
Bei Naughty Dog scheint man nur eins von beidem zu lieben aber mit dem anderen sein Geld verdienen zu wollen.
 
Was ist mit Heavy Rain?
Meiner Meinung nach ist das Film genug, wie man das noch toppen möchte.. und Gesichtsanimationen sind seit LA Noire auch nichts mehr Tolles.

Auf der anderen Seite vertrau ich NaughtyDog, dass sie ein Top Spiel herausbringen.
 
Ehrlich gesagt, bei aller Liebe zu Naughty Dog, irgendwie finde ich die Story von Uncharted doch relativ Oberflächlich.

In meinen Augen hat das Storytelling von Videospielen das von Filmen schon vor zehn Jahren überholt.

Eine Story wie die Metal Gear Saga bietet kein Film des Planeten. Höchstens Serien wie Battlesar Galactica oder Animes.

Oder siehe RPGs wie Xenosaga. Das zerfetzt jeden Film in der Luft.

Wenn er sagt man möchte es auf das Niveau von Filmen bringen ist das für mich ein Schritt zurück- VOR ALLEM dann wenn man amerikanische Filme als Referenz nimmt.

Kam doch nur Scheiße aus den Staaten die letzten 10 Jahre.

Naughty Dog packt super cineastische Momente ins Spiel- das haben sie drauf. Aber auf lange Sicht- sind mir ihre Geschichten zu schlicht.

Auch Amy Henning hat mit Soul Reaver eine viel coolere Story hingelegt.
 
"Oder siehe RPGs wie Xenosaga. Das zerfetzt jeden Film in der Luft. "

Nur weil eine Story mega lang und umfangreich ist, ist sie noch lang nicht gut.
Und ob MGS die Story nun gut -erzählt- ist auch eine Frage für sich. Was ist an nicht-interaktiven Cutscenes so besonderes? Das ist nicht auf, über oder unter dem Niveau von Filmen, das SIND Filme. Minifilmchen in Computergrafik, verbunden durch Spielszenen die auf die Story rein garkeinen Einfluss haben.

Solang es nicht gelingt das besser zu verweben wird man immer im Fahrwasser der Filme herumtreiben.
Dabei gibt es schon Spiele die Geschichten auf ganz andere Arten erzählen, welche Filme niemals imitieren können. Sachen wie Jagged Alliance, die wenig vordefinierte Story haben, aber die Grundlagen dafür bieten, dass sich Dinge dynamisch entwickeln können.
In so eine Richtung müsste man es weiter treiben anstatt sich ständig an Dingen zu orientieren die bei Filmen längst etabliert sind.

Heavy Rain mag interessant sein, aber um wirklich gut zu sein bräuchte es einen besseren Regisseur. Die Bildsprache ist dort einfach so überzogen, in einem Kinofilm würden viele Dinge total lächerlich wirken. Ich meine z.B., dem Mann macht der Verlust seines Sohnes zu schaffen, und auch der verbliebene Sohn hat damit zu kämpfen. Das Spiel zeigt sowas indem es das Ultra Ikea Model Traumhaus in dem er vorher gewohnt hat austauscht gegen eine total versiffte Drecksbude, und der noch lebende Sohn malt Bilder davon, wie sein Bruder überfahren wird. *facepalm* Ein klein bisschen subtiler hätte man es schon machen können.

Sicherlich haben Spiele auch immer mal Szenen die gut gemacht sind, aber allgemein ist das Niveau zu wackelig, und man begegnet viel zu vielen abgedroschenen oder übertriebenen Storytelling Elementen.
Dabei ist es eigentlich schon im Ansatz falsch, bei Spielen überhaupt von einem Regisseur zu reden, denn idealerweise sollten die Dinge ja möglichst wenig geskriptet und vorherbestimmt sein. Die Flexibilität ist nämlich das was Spiele den normalen Filmen voraus haben.
 
Sehe das komplett anders wie du Miew.

Ich finde die Story eines Spiels sollte nicht interaktiv oder dynamisch sein.

Nur das Gameplay an sich muss gut sein, und die Story vorantreiben. Dadurch das ich verantwortlich bin, mir den Fortschritt der Story zu erkämpfen, fühle ich mich mit dem Charakter verbunden. Das reicht mir.

Ich möchte eine wunderbar geschriebene vielschichtige und lange Story mit einem Regiesseur und einem Skript damit ich mich in diese Charaktere hineindenken kann.

Ich möchte nicht mich selbst in die Spiele mit einbringen müssen.

Auch sowas wie Heavy Rain finde ich nicht gut, da es zu viele unstimmige Momente gibt.

Interaktivität und dynamischer Storyverlauf sind echt nicht mein Ding.

Zumindest nicht wenn es die Story grundlegend beeinflusst.

Multiple Enden a la Silent hill sind okay- aber die Kern Story sollte schon die selbe sein.

Ich mag lieber Final Fantasy und Metal Gear, wo die Stories so schön tief sind, das ich was davon mitnehmen kann.


Ich denke FF13-2 ist gut gelöst. Es gibt eine Story und ein Ende, man kann aber bestimmte Kapitel spielen und anderes ausprobieren.

Aber mehr Interaktivität würde für mich das Spiel so seelenlos machen, wie Skyrrim.
 
Dass du gerade Skyrim als seelenlos bezeichnest. Seh ich auch ganz anders. =)

Naja wenn deine persönlichen Präferenzen so liegen, dann ist das wohl einfach Geschmackssache.
Lineare Stories können ja auch ihren Reiz haben. Ich finde aber, sie schöpfen das Potential von Spielen nicht aus.

"Dadurch das ich verantwortlich bin, mir den Fortschritt der Story zu erkämpfen, fühle ich mich mit dem Charakter verbunden."

Aber du weisst doch währenddessen auch immer, dass es kein richtiges Versagen gibt. Du kannst vielleicht im Spiel sterben und musst einen Abschnitt nochmal machen, aber deswegen bekommst du nie gesagt "jetzt hast du die Prinzessin nicht retten können" oder so.
D.h. es steht auch nichts auf dem Spiel, das Happy End steht schon fest.

Nunja, bei einem Film steht das Ende auch schon fest, und trotzdem hofft man während dem Zuschauen vielleicht, dass es sich so oder so entwickeln wird. Aber eigentlich ist es ja eine Täuschung, und das weiß man auch. Spiele hätten da ganz andere Möglichkeiten.

Apropos MGS: Zum Beispiel auf der PS1 die Folterszene. Ob Meryl überlebt hängt davon ab, ob man die Szene schafft oder nicht. Dabei ist die Stelle aber nicht sonderlich schwer, man muss ja nur einen Knopf hämmern... es ist also eher ein Punkt für den Spieler, zu entscheiden welchen Weg er gehn möchte. Wäre doch interessant wenn es wirklich eine Herausforderung wäre, einen Nebencharakter zu retten.
 
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