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The Last of Us: Neil Druckmann spricht über die philosphischen und moralischen Elemente des Spiels

Verstehe das ganze Getue um die vermeindlich tiefgründige Story des Spiels immer noch nicht.

Sicher, für einen Shooter ist sie durchaus tiefgängig, aber ich hab schon weit besseres gesehen und gespielt und Story präsentiert bekommen, die weit tiefgängiger waren und stärker den Moralaspekt angesprochen haben als dieses Spiel.

Ist ja nicht schlecht, dass man mal so über ein Spiel redet, aber warum ausgerechnet dieses...
 
Es ist von der Story her aber trozdem schon ein Ausnahmetitel. Welche Spiele meinst du denn so die von der Story weit besser sind. Ich kenne eigentlich nur Walking Dead das ähnlich ernst und knallhart war.
 
Verstehe das ganze Getue um die vermeindlich tiefgründige Story des Spiels immer noch nicht.

Sicher, für einen Shooter ist sie durchaus tiefgängig, aber ich hab schon weit besseres gesehen und gespielt und Story präsentiert bekommen, die weit tiefgängiger waren und stärker den Moralaspekt angesprochen haben als dieses Spiel.

Ist ja nicht schlecht, dass man mal so über ein Spiel redet, aber warum ausgerechnet dieses...

Schon das du den Titel als Shooter bezeichnest, disqualifiziert dich. Über die Story kann man sicherlich streiten. Für mich ist eine 0815 Story die man von anderen "Zombie" Spielen kennt. Was den Titel aber besonders macht, sind die Charakter und die Atmosphäre.
 
Ich finde ja auch, dass man aufpassen muss das Spiel nicht zu sehr zu verklären, aber die Atmosphäre, die Charaktere und die Erzählung waren für ein Videospiel schon was besonderes. Und dabei blieb es zu jeder Zeit ein Spiel und verlor sich nicht zu sehr im filmischen.
 
Ich finde ja auch, dass man aufpassen muss das Spiel nicht zu sehr zu verklären, aber die Atmosphäre, die Charaktere und die Erzählung waren für ein Videospiel schon was besonderes. Und dabei blieb es zu jeder Zeit ein Spiel und verlor sich nicht zu sehr im filmischen.

im Gegensatz zu Beyon 2 Souls und Co
 
Die Story von The Last of Us mag nicht wirklich tiefrgündig sein, aber sie schneidet dennoch Themen an, die man in vielen anderen Spielen so nicht bekommt.

Auch wenn ich die Story in The Walking Dead emotionaler fand, finde ich die Charaktere in TLoU mutiger und weniger stereotypisch, da man keinen von ihnen in ein festes schwarz-weiß Korsett packen kann. Selbst ein Teenager wie Ellie wird nicht als Unschuldslamm dargestellt und auch ein David hat zu Anfang durchaus symphathische Züge, die nach und nach wegbröckeln bis man seine häßliche Fratze sieht.

Egal wem man im Spiel begegnet (außer Joel's Tochter), er hat sowohl positive als auch negative Seiten.

Die meisten Spiel kommen nicht mal soweit, da heißt es nur Gut gegen Böse und es ist keine Sekunde unklar, wer die guten und wer die bösen Jungs sind.

Die meisten anderen Spiele hätten primär auch nur Infizierte als Gegner dargestellt und den Aspekt, dass sich die Überlebenden ebenso gegenseitig das Leben zur Hölle machen, komplett ausgelassen.

Geschickt wird auch immer wieder mit den moralischen Prinzipien in dem Spiel hantiert wird.

Ein Beispiel?

(ACHTUNG SPOILER)
Wenn am Ende Joel gerade rechtzeitig in den OP-Saal kommt, um Ellie zu retten, habe ich einen der wehrlosen Ärzte als Drohung sofort erschossen. Im ersten Moment habe ich es genossen, als die anderen beiden anfingen zu winseln, bekam ich ein schlechtes Gewissen, dann aber nahm ich Ellie und dachte mir: Scheiß drauf, ich rette sie um jeden Preis. So ein Immersiongrad haben nur wenige Spiele bei mir erreicht.
(SPOILER ENDE)

Kein RE Ableger hat je solche Charaktere wie Ellie und Joel hervorgebracht. Selbst diverse RPGs haben nicht vielschichtigere Charaktere.

Daher: TLoU mag keinen Oscar für die Story und Charaktere gewinnen. Gemessen am Videospiel Standard rangiert es aber sicher auf den oberen Plätzen.
 
Ist dennoch nicht viel mehr als ein 3rd Person Shooter mit einigen Stealth Elementen.
Adventure Anteile gibt es praktisch nicht.

Mir fällt es persönlich sehr schwer TLoU einem festen Genre zuzuordnen, da doch einige unterschiedliche Spieleelemente und Atmosphären in dem Spiel vereint werden. Ist eine Mischung aus Thirdperson-Shooter- und Stealthpassagen, gemischt mit einer Endzeit- und Survial-Horror-Atmosphäre, gewürzt mich manch ruhigen Momenten und netter Story. Kenne eigentlich kein vergleichbares Spiel mit dieser Mischung.

Wobei die Spielweise zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad noch sehr offen gehalten ist und mit steigendem Schwierigkeitsgrad der Stealthpart immer wichtiger wird. Auf survival ballert man sich nicht mehr durch die Gegner.
 
Endzeit und Survival Atmosphäre sind aber kein Genre ;)

Ok, Survival-Horror schon oder Survival an sich.
Würde das Spiel auch nichtmal dem Horror-Genre zuordnen, weil es meist gegen menschliche Gegner geht.
Die Seuche ist ja mehr Beiwerk als zentraler Bestandteil des Spiels.
Soll heißen, sie ist nicht wichtig um z.B. die Hauptcharas so zu zeichnen, wie man es eben getan hat.

Solche Genremischungen sind nun auch nicht wirklich selten, gibt selbst Rennspiele mit RPG Elementen ;)
Im Kern ist es ein Stealth-Shooter, welcher Part überwiegt richtet sich sicherlich auch nach dem Schwierigkeitsgrad.

Aber definitiv ist es kein Action-Adventure.

Das beste an dem Spiel ist die Präsentation der Charaktere.
Auch eine besondere Tiefgängigkeit würde ich ihnen nicht unterstellen, wenn man die Videospiele als ganzes nimmt.
Besonders ist die Aufmachnung der Charas wirklich nur, wenn man es mit anderen (Stealth-) Shootern vergleicht.
 
The Last of Us ist schon ziemlich außergewöhnlich wie ich finde, weil es viele schwierige moralische Fragen/Themen anschneidet und dabei genug Spielraum für Interpretation lässt (wieviel ist ein Leben wert, leben um jeden Preis etc...).

Joel z.B. ist auch alles andere als der klassische Held, er hat sehr viele sehr fragwürdige Dinge getan, und doch kann man ihn sehr gut nachvollziehen (finde ich zumindest).

Da waren schrecklich erschreckende Szenen dabei, die ständig eine tiefgehende Emotion bei mir hervorriefen, manchmal Entsetzen, manchmal Tränen, manchmal Freude,...

Das Szenario mag nicht neu sein, aber es wird so hautnah einem präsentiert wie nie zuvor. Und es spricht die eignen dunklen Seiten in einem an, wenn man sich fragt: was würde ich tun in deiser scheinbar ausweglosen Welt?
 
Ist dennoch nicht viel mehr als ein 3rd Person Shooter mit einigen Stealth Elementen.
Adventure Anteile gibt es praktisch nicht.

Es gibt durch das Sammeln und kombinieren der begrenzten Rohstoffe auch Survival Elemente.
Einige Abschnitte versprühen ein gewisses Horror Feeling, wenn auch nicht der Schwerpunkt darauf liegt.
 
Solche Genremischungen sind nun auch nicht wirklich selten, gibt selbst Rennspiele mit RPG Elementen ;)
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Das Besondere an TLoU für mich ist nicht, dass es eine Genremischung ist, sondern die Mischung ansich. Kenne kein Spiel, dass genau diese Mischung nochmal hat.

Aber definitiv ist es kein Action-Adventure.
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Hab ich das behauptet...?

Besonders ist die Aufmachnung der Charas wirklich nur, wenn man es mit anderen (Stealth-) Shootern vergleicht.

Nö, gibt auch genug Rollenspiele die flachere Charaktere haben, Oblivion, Fallout, Fable, Blue Dragon, Eternal Sonata und Co lassen grüßen ;)
Im Survial-Horror sieht's noch düsteres aus. Dead Space, RE, Alone in the Dark, Condemned, alle grottig bei der Charakterzeichnung.
 
Hab ich das behauptet...?

Ich etwa? ;)


Nö, gibt auch genug Rollenspiele die flachere Charaktere haben, Oblivion, Fallout, Fable, Blue Dragon, Eternal Sonata und Co lassen grüßen ;)
Im Survial-Horror sieht's noch düsteres aus. Dead Space, RE, Alone in the Dark, Condemned, alle grottig bei der Charakterzeichnung.

Mag sein, jedoch ist TLOU in seinem Genre die Spitze der Charakterdarstellung.
Da sollte man es dann auch mit der Spitze aus dem Bereich z.B. RPG vergleichen.

Das es schlechter geht steht außer Frage.
Mein Punkt war nur, dass es nicht so außergewöhnlich ist, wie immer getan wird.
 
Ist dennoch nicht viel mehr als ein 3rd Person Shooter mit einigen Stealth Elementen.
Adventure Anteile gibt es praktisch nicht.

Nur weil man die Möglichkeit hat zu schießen und es aus der 3rd Person Perspektive gezeigt wird, macht es das Spiel nicht automatisch zu einem Shooter. Dann kannst du das selbe über MGS sagen.
 
Billige Story verwoben in ein post-apokalyptisches Szenario mit mehrschichtigen Charakteren; das alles bombastisch inszeniert.
Wurde beinahe mein Spiel des Jahres :D
 
Schon das du den Titel als Shooter bezeichnest, disqualifiziert dich. Über die Story kann man sicherlich streiten. Für mich ist eine 0815 Story die man von anderen "Zombie" Spielen kennt. Was den Titel aber besonders macht, sind die Charakter und die Atmosphäre.
Und das war für mich das Problem...grad der Aufbau des Anfangs war so typisch, Klischeverseucht u Vorhersehbar -_- KOTZ!!!
Sei es die Schwarze, RastafarieRebellen Anführerin (einige erzwungene Situationen am Anfang)oder der einfach nur DÄMLICHE Tod von seiner anfänglichen Begleiterin (Wie geht es dir!? Mir gehts super...kömmere dich um deinen Kram -_- (An der Stelle(ne Std. vor ihrem TOD)wars mir klar, die Alte wurd gebissen "gähn" O.o)und als dann auch noch genau PASSEND der Einsatzwagen des Räumungskommondo vorfährt...damit Sie sich auch noch heroisch in den Tod stürzen kann, wusst ich nicht ob lachen oder Fluchen soll....so ein erzwungener Scheiss :mad: !!!
Dann ELLIES viel zu gefasst Coole (und schon Proletenhafte) Art...die einfach Unrealistisch(bezogen auf das was Sie sieht und durchmacht -_- (auch ihr erster Mord und so...verschenktes Potenzial!!!). Kam mir immer vor: als wenn NauthyDog(?) Angst gehabt hätte, Sie absolut gerechtfertigt, mal zusammenbrechen zu lassen und ihrem Gefühlschaos freien Lauf zu lassen :( (aber das könnte die stumpfsinnige Gamergemeinde ja überfordern u wahrscheinlich Nerfen -_- (Am schlimmsten war der Zeitsprung nach dem tragischen Tod ihrer neuen Freunde...wo Platz für Emotionen, switcht man einfach weiter :mad: !!!)
Zum Ende hin hat es sich Gott sei Dank nochmal gefangen und mit dem auftauchen der Giraffen, mir einen der schönsten Momente dieser GEN beschert ^^Letztendlich aber (Abgesehen von Ellies Anwesehnheit ;) )total Vorhersehbar (mir war auch vorm Starten des Spiels klar das Ellie der Impfstoff ist -_- ) Klische beladen, aber trotzallem sehr erfrischend und vom Gameplay einfach Zucker :D (wenn auch nicht Perfekt ;) )letzendlich aber völlig überhyped :p
Was am Ende ein wirkliches Meisterwerk darstellt...ist die Wunderschöne und mit warmen Farben getränkte Postapokalypse (grad der Wiederspruch ;) ) Somit geb ich Silver da vollkomen recht...die Japaner sind da einfach die Könige ;) (bei den Amys wirkts einfach oft erzwungen O.o )
 
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