• Forum geschlossen!
    Das Forum befindet sich im Nur-Lese-Modus. Das Erstellen neuer Themen und Beiträge ist nicht mehr möglich.

Steam Machines & Steam OS: Valves PC-Revolution im Video-Special

Das wird intressant fuer was sich nächstes Jahr die Multikonsoleros entscheiden werden zu Gunsten der Steam Maschine oder eine ergänzende ps4/xbone
 
Die Konsoleros bleiben bei ihren Konsolen. Ich glaube kaum, dass Steam die Konsolenhersteller damit groß angreifen will. Dann hätten sie eine echte Konsole entwickelt, statt nur eines Pads und einer Linux-Portierung.

Der Vorteil bei Steams Taktik ist, dass quasi jeder seinen bereits vorhanden PC in eine Steam Machine verwandeln kann. Pad kaufen, kostenloses Steam OS drauf, fertig. Damit kann man vielleicht ein paar Konsoleros dazu bewegen, auch mal am PC zu spielen und für den nächsten Multititel 20 Euro weniger zu zahlen. Aber das große Geld liegt da nicht. Ich denke eher, dass sie die PCler dazu bringen wollen, ihre Kisten ins Wohnzimmer zu stellen und an den TV anzuschließen. Und wenn sie die da haben, kann Steam auch was anderes als nur Spiele und Software verkaufen. Multimedia wäre dann ziemlich attraktiv. Würde mich nicht wundern, wenn da nicht schon an Kooperationen mit Netflix o.ä. gearbeitet wird. Steam will schließlich wachsen.

Eigentlich clever. Sie selbst investieren nicht groß in Hardware, nur in das Pad. Den Rest erledigen die Partner. Steam modifiziert nur Linux und stellt es auf den eh schon vorhandenen Servern zur Verfügung.
Ihre Ausgaben und damit auch ihre Risiken sind damit ziemlich überschaubar. Sie werden nicht einmal einen Bruchteil dessen investiert haben, was die Konsolenhersteller so ausgeben. Mit ein wenig Glück kriegen sie einen Teil ihrer 50-60 Millionen Kunden ins Wohnzimmer und können denen da passende Inhalte verkaufen.
 
Die Konsoleros bleiben bei ihren Konsolen. Ich glaube kaum, dass Steam die Konsolenhersteller damit groß angreifen will. Dann hätten sie eine echte Konsole entwickelt, statt nur eines Pads und einer Linux-Portierung.
.

Du müsstest erst einmal definieren, was du unter "Konsole" verstehst. Es kommt ja nicht nur ein Pad und Steam OS, sondern auch Steam Machines und das sind ja vom Formfaktor Konsolen, nur eben mit einem offenen System und je nach Modell potenterer Hardware.

Ich werde übrigens nach 15 Jahren definitiv von Konsolen auf den PC bzw. Steam Machines wechseln, bei klassischen Konsolen ist mit mittlerweile einfach zu viel Stillstand und Sackgasse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich Steam-Spiele spielen will, dann schalt ich den PC an, dazu brauch ich keine überteuerte Dampfmaschine
 
Wenn die Steammachine beim Startup so flawless läuft wie eine Konsole und man niemals irgendeinen Desktop oder ein Terminal zu Gesicht bekommt, dann wäre das aus Konsolenzocker-Sicht zumindest überlegenswert. Wobei dann immer noch das Problem bestünde keinen Geldscheisser zu haben, einen normalen Controller nachkaufen zu müssen und das Ding allenfalls als Zweitlösung nutzen zu können, weil einfach zu wenig relevante Konsolentitel auf der Plattform erscheinen.

Grundsätzlich ist es lustig zu sehen, wie die Plattformen dazu übergehen sich über den jeweiligen Dienst zu definieren. Die Assoziation PC & Steam löst sich damit quasi auf, da Microsoft mit Windows und X-Box eigene Pläne hat.

Für den Nutzer bedeutet das allerdings weniger Flexibilität. Denn wenn alles vermehrt auf Account-Basis läuft, überlegt man es sich zweimal die Plattform zu wechseln. Ich sehe es ja bei mir - wegen PSN und Remote-Play habe ich mich jetzt mehr auf Sony eingeschossen, als mir lieb wäre. Früher habe ich mir eine PS2 geholt und wieder verkauft, wenn ich keinen Bock mehr hatte. Dann einfach mal ein Jahr X-Box gespielt und für 2-3 Monate einen Gamecube rumliegen gehabt. Man verlor so auch weniger Geld, da die Sachen oft ebenso gut rausgingen wie rein. Der Gebrauchtmarkt hat besser funktioniert und auch fluktuiert, da es ohne Accountbindung generell mehr Bewegung im Second Hand Bereich gab. Jetzt bekomme ich zwar billigere Games im PSN, aber das ausgegebene Geld ist für immer weg. Bequem ist das schon, aber teuer. Und das wissen die Drecksäcke genau, wenn sie nicht knappe, digitale Ware zu Ramschpreisen rausschleudern.
 
Du müsstest erst einmal definieren, was du unter "Konsole" verstehst. Es kommt ja nicht nur ein Pad und Steam OS, sondern auch Steam Machines und das sind ja vom Formfaktor Konsolen, nur eben mit einem offenen System und je nach Modell potenterer Hardware.

Durch das offene System bleiben sie PCs. Denn auf Steam Machines kann man auch Windows oder sonst was installieren. Vermutlich kann man damit sogar auf Steam OS scheißen, sogar komplett auf Steam und seine Spiele bei GOG, Desura, Origins oder Amazon kaufen. Es sind stinknormale PCs, nur halt mit vorinstalliertem Steam OS und vermutlich nach einer von mehreren festgelegten Steam Machine Konfigurationen zusammen gebaut. Das macht den großen Unterschied zur Konsole aus.

Konsolen sind geschlossene Systeme, die nicht erlauben Software von jemand anderem zu beziehen als MS, Sony oder Nintendo. Dafür garantieren sie halt, dass alles darauf läuft und alles bei jedem gleich aussieht. Bei Steam werden hingegen vermutlich bald Hinweise auftauchen nach der Art "Läuft am besten auf Steam Machine Gamma, Beta geht auch noch, Alpha ist zu schwach."
 
Zurück