Da sollten die Schauspieler aber schon unterscheiden können, wenn es Kritik gegen einen Charakter gibt, dass da nicht automatisch die schauspielerische Leistung kritisiert wird, sondern die Auslegung schon im Drehbuch verkehrt war oder der Regisseur eine falsche Darstellung verlangt.
Wenn z.B. wie ich in Videos gesehen hab, der Charakter von Rey als so überstark dargestellt wird und keine solchen Rückschläge hat bzw. sich kraftmäßig und fähigkeitsmäßig eben nicht erst so entwickeln muss wie Luke in der originalen Trilogie, dann hat das z.B. gar nichts mit der Schauspielerin selbst zu tun.
Und Ridley, die ich sehr schätze, kann sich gerne bei der Produzentin und beim Regisseur von Episode 8 bedanken, dass die den Handslungsverlauf, die Logik der Geschehnisse und den Bruch der Logik von einigen feststehenden Dingen des Star Wars Universums verkackt haben.
Und der Schauspieler, der Jar-Jar Binks gespielt hat, ist ja wohl auch nicht als Mensch oder Schauspieler selbst gemeint und er wird ihn ja nicht als Quasselstrippe dargestellt haben, obwohl das Drehbuch was Anderes vorgesehen hat- kurz die Leute haben halt die Figur gehasst- was hat das denn automatisch mit dem Schauspieler zu tun.
Dann müssten sich ja auch alle Schauspieler beleidigt fühlen, die Bösewichter in Filmen spielen, die z.B. wirklich so gut wie keiner ausstehen kann.
"Kelly Marie Tran wurde nach der Veröffentlichung von The Last Jedi auf den Social-Media-Kanälen stark für ihre Rolle als Rose Tico gemobbt."
-Davon hab ich nichts mitbekommen, da mir die Masse von Social-Media völlig schnuppe ist, aber war das denn gegen die Schauspielerin bezogen oder eben nicht auch gegen den Charakter.
Ich meine für den fast unerträglich kindischen Anfang des ersten Teils von Herr der Ringe bei den Hobbits könnte man sich fast schämen den Film angesehen zu haben, wäre der Film nicht schon ein paar Minuten später weitaus besser, aber würde ich deshalb die Schauspieler selbst dafür verantwortlich machen?