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Seit Kriegsende: Erstmals über 5 Mio. Arbeitslose

CharLu

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12.12.2001
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"Neuer Nachkriegsrekord bei Arbeitslosen im Januar

Nürnberg/Hamburg - Die Arbeitslosigkeit hat im Januar mit mehr als fünf Millionen Erwerbslosen einen neuen Nachkriegsrekord erreicht. Nach einem Bericht der Tageszeitung «Die Welt» waren zum Jahresauftakt 5,037 Millionen Männer und Frauen als arbeitslos registriert.
Dies wären rund 573 000 mehr als im Dezember 2004 und rund 440 000 mehr als vor einem Jahr. Die BA gibt die jüngsten Arbeitsmarktdaten an diesem Mittwoch bekannt. Es ist die erste Arbeitslosenstatistik seit dem Start von Hartz IV.

CSU-Chef Edmund Stoiber sah in der Rekordarbeitslosigkeit den Beweis für «das absolute ökonomische Scheitern» der Regierung. SPD und Grüne begründeten den Anstieg mit statistischen Effekten der Arbeitsmarktreform Hartz IV und negativen Witterungseinflüssen.

Neben Analysten deutscher Großbanken hatte auch Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) im Vorfeld die Überschreitung der Fünf-Millionen-Marke erwartet. Viele erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger werden im Januar erstmals als arbeitslos registriert. Mit der jüngsten Arbeitsmarktreform wurde die bisherige Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe zum so genannten Arbeitslosengeld II verschmolzen. Schätzungen gehen von 200 000 bis 300 000 Personen aus, die früher Sozialhilfe erhielten.

(...) Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet im Verlauf des Jahres 2006 mit einer Trendwende am Arbeitsmarkt. «Da dürfte sich Licht am Horizont zeigen. Die Reform Hartz IV schafft auf mittlere Sicht die Voraussetzung für eine bessere Situation auf dem Arbeitsmarkt», sagte IWH-Experte Herbert Buscher einem dpa-Gespräch. Dies brauche aber seine Zeit und hänge auch wesentlich davon ab, wie konsequent die Arbeitsmarktreform umgesetzt werde. Zudem müsse die Vermittlungstätigkeit rasch gestärkt werden."

Quelle mit weiteren Infos & Statements


Und, was meint ihr dazu? Und vor allem, glaubt ihr daran, dass wir die prognostizierte Trendwende in ca. einem Jahr wirklich erleben werden? Oder denkt ihr eher, dass sich an der Situation nicht wirklich was ändern wird? Was wären Eure Ideen, es villeicht besser zu machen?! 8)
 
Es war natürlich klar, dass die Opposition sofort ihre Kommentare übers Scheitern der Regierung ablassen muss. Aber wenn diese an der Macht wären, würde es auch nicht besser laufen, denn es gibt ja gar keine Arbeitsplätze, schon gar nich 5 Million. Da kann der Herr Stoiber sagen was er will.

Die Sache mit 2006 könnte was werden, da in diesem Jahr sehr viele Menschen inm Rente gehn. Ich habe auch schon gehört das bis 2010 2 Millionen Arbeitnehmer gesucht werden:eek: Aber die Chancen, dass das zutrifft stehen fiftie, fiftie. Es könnten allerdings auch nur 50% sein:bigsmile:
 
Gründe für die steigende Arbeitslosigkeit gibt es viele. Solange allerdings Unternehmen immer mehr dazu übergehen im Ausland zu produzieren und seit neuestem auch die Forschung und Entwicklung ins Ausland verlagern, dürfte es für unser Land langsam aber unerbittlich weiter nach unten gehen. Wikrlich erschreckend, dass jetzt auch noch F&E ins Ausland geht, Deutschlands Know-how und Technologie Vorsprung wird damit innerhalb kürzester Zeit schwinden und was haben wir dann noch hier in D? Nichts mehr, ausser ein paar Brauereien und romantischen Schlössern? Naja, und die Zahl der Glatzen mit Zuckungen im rechten Arm wird wohl steigen. Die Leute, die es sich erlauben können, fliehen aus Deutschland. :knockout: :blackeye:

Bin ich zu pessimistisch? Hoffentlich...
 
ich wandere in die Schweiz aus, bei denen läufts ja scheinbar ganz rund...
 
Also ich glaube nicht wirklich, dass wir es in absehbarer Zeit schaffen werden wieder genügend Arbeitsplätze zu beschaffen. Das ist das einfach ein Teufelskreis! Und es wird noch weiter Bergab gehen!
 
Das ist der Beweis dafür, dass die SPD die deutsche Wirtschaft in all den Jahren ruiniert hat! Werfen das Geld der Steuerzahler einfach zum Fenster raus!
 
Tomk hat ein hervorragendes Argument vorgebracht! Die deutsche Industrie erzielt schon seit Jahren Rekordumsätze, eben weil sie rationalisiert bis sich die Balken biegen. Die Frage ist nur, wie lange noch? Denn eine Reform werden wir trotz des vielen Gequatsches in Deutschland nicht erleben, dafür ist der Sumpf viel zu tief und der Filz viel zu verbreitet. Deswegen werden die Arbeitslosen auch arbeitslos bleiben und sich neue dazugesellen.

Da hilft es auch nicht den Arbeitslosen das Leben immer schwerer zu machen, auch wenn es "einige" davon durchaus verdient haben, denn was nötig ist sind Arbeitsplätze. Die müssen aber so leicht wie möglich zu schaffen sein, mit möglichst geringen Nebenkosten, dann stellen die Betriebe auch gerne mal einen zuviel ein, und wenn er nur die Kunden betreut. So wie es aber heute ausschaut, wird sich nichts ändern. Der Staat und die Gewerkschaften wollen Garantien auf Lebenszeit für die Angestellten und die Arbeitgeber wollen genau das Gegenteil: willenlose Arbeitsmaschinen die für einen Hungerlohn 24 Stunden täglich werkeln.


8) Pitlobster
 
Komischerweise haben viele Unternehmen letztes Jahr Rekordumsätze gefahren.

Weil sie mehr im Ausland produzieren, also Kosten drücken und gleichzeitig auch mehr im Ausland verkaufen!

Sollte es wirtschaftlich bergauf gehen werden die Unternehmen es nicht an ihre Arbeiter weitergeben

Dies ist ja auch nicht Zweck einer Unternehmung, sozusagen zum Wohle der Arbeitnehmer zu wirtschaften. Unternehmen bestehen und agieren in allererster Linie im wirtschaftlichen Interesse ihrer Eigentümer, die mit ihrem Kapital die Unternehmung erst ermöglichen, also in der Regel der Gewinnmaximierung. Investitionen in Humankapital geschehen also nur im Hinblick auf diese Zielfixierung. Und da gibt es mehr als genug Unternehmen, die ordentlich bis extrem in Ausbildung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, nur tun sie dies nur in den Bereichen die zukünftige Profite versprechen und in leute die bestimmte Bildungs- und Ausbildungskenntnisse schon mitbringen. Meine Generation konnte sich noch mit Dreiern und Vierern bisher ganz gut durchs Leben mogeln. Heute geht soetwas nicht mehr, denn es gibt heute mehr als genug Einser und Zweierstreber weltweit. Mehr lieber zockz, als bei Zeiten vorzubauen, der soll sich nachher nicht beschweren.

@pit

1. Zu dem Blödsinn (seid Ihr beide bei der Gewerkschwaft) mit den Rekordgewinnen : Wo steht, daß Unternehmen und Unternehmer verpflichtet sind ihre Gewinne, außer in Form von Steuern an den Staat, an andere weiterzugeben, anstatt sie in die wohlverdiente Tasche zu stecken. Das es unrentabel ist in Arbeitsplätze und Arbeitnehmer in Deutschland zu investieren, ist wohl unbestritten, einmal die bürokratischen Hürden, dann die quasi-politischen durch die Gewerkschaften und Betriebsräte und schließlich auch noch eine riesige Lücke im gewünschten und benötigten Niveau im Arbeitskraftangebot.

2. Das Argument der Verfilzung und der mangelnden Transparenz dagegen hat eine gewisse Stichhaltigkeit. Wobei es wenig hilft nur populistisch nach oben oder nach unten zu schauen. Viel mehr geht es um die Frage : lassen sich die dominanten subjektiven Wahrnehmungen (Nachteile erfaßt man sofort und sehr persönlich / Vorteile für alle werden nur langsam und meist nur im Nachhinein wahrgenommen - Beispiel Rentenpolitik) und die daraus resultierenden Blockaden (Protesthaltung / Verteidigung von Besitzstände / Verweis auf die Anderen) überhaupt kurz- und mittelfristig übnerwinden. Welche Instrumente bzw. Wege würde dies ermöglichen? Wer soll solche Veränderungen tragen und vertreten? Alles andere fällt unter die Stichwörter "unproduktiv", "ineffektiv" und "nicht analytisch".

3. Arbeitsplätze müssen her! Was braucht man dazu? Eine Person, die bereit ist für eine bestimmte Arbeit Geld zu bezahlen und eine Person, die neben der nötigen Qualifikation, auch die Bereitschaft zur Verrichtung mitbringt. Es geht also um Angebot und Nachfrage, um Wettbewerb auf beiden Marktseiten, das beste, sozialste und effektivste System, das die Menschheit zu Ressourcenverteilung kennt. Einseitigkeit und einseitige Lösungen sind durch die situationsbedingte Zwei- bzw Mehrseitigkeit ausgeschlossen. Warum gibt es nicht genug Arbeitsplätze in Deutschland?

1. Es lohnt sich nicht in D Arbeitskraft nachzufragen, weill...

a) Weil die Qualifikation nicht vorhanden ist
b) Weil die Kosten den Nutzen übersteigen
c) Weil die Bestimmungen zusätzliche weiche und harte Kosten verursachen

2. Es lohnt sich nicht in D Arbeitkraft zu bestimmten Konditionen anzubieten, weil...

a) Weil die Bezahlung zu gering ist
b) Weil Arbeit unlukrativ is

3. Weil es ein Hindernis zur Vertrauensvorleistung gibt

a) Es gibt keine Garantien vor Ausbeutung durch beide Seiten gibt
b) Weil Garantien sich gegenseitig aufheben!

...Denkmaschine ölen... => Schlußfolgern!
 
Wir hören seit Jahren, dass es bald wieder bergauf geht. Wer also daran glaubt, dem ist nicht zu helfen.

Die "realen" Zahlen sind doch noch viel schlechter. Die zigtausende von s.g. "Ich-AGs", die zum Jahresende mal schnell gegründet wurden, fallen z.B. gar nicht mehr in die Statistik.

Es wird sich solange nichts ändern, solange wir uns bzw.unsere Politiker lieber mit wichtigen Themen wie "bestechliche Schiedsrichter", "wir hätten alles besser gemacht" etc. beschäftigen.
Statt sich endlich mal an der Realität zu orientieren, träume hier zuviele offensichtlich noch von früher.

Klar, dass immer mehr Unternehmen abwandern, wenn hier die Regulierungen, Gesetze und Verordnungen immer unübersichtlicher werden. Wir brauchen nicht für alles und jedes zahllosen Vorschriften.
 
Padautz hat folgendes geschrieben:

Das ist der Beweis dafür, dass die SPD die deutsche Wirtschaft in all den Jahren ruiniert hat! Werfen das Geld der Steuerzahler einfach zum Fenster raus!

Mit solch dummen Argument bremst man auch den Fortschritt aus. Ich kann diesen Schwachsinn nicht mehr hören. Dieses
Argument gab es als die CDU/CSU regiert hat und hat keinen weitergebracht genauso wie es jetzt keinen weiterbringt.
Dann sollten die, die solchen geistigen Dünnschiss gegen die jeweilig regierende Partei vorbringen, doch endlich mal konkrete, bezahlbare Vorschläge auf den Tisch bringen.

Keiner hindert die Opposition daran, Vorschläge einzubringen. Das galt früher für die SPD, jetzt eben für die CDU/CSU/FDP.
Immer nur dumm rumschwätzen zeichnet halt unsere Politiker leider aus.
 
@ Klasch

Sag bloß was ich sage stimmt nicht. Die Sozialisten versuchen doch alles um den Unternehmern das Leben schwer zu machen. Die CDU hatte wenigstens noch etwas für Unternehmer übrig. Doch die SPD quetscht die Selbstständigen zugunsten der "dummen" Arbeiter aus.
 
Also wir haben weder von der einen noch von der anderen Regierung irgendwelche Vorteile gehabt. Und an Idiotenparagrafen wie dem neuen Jugendschutzgesetz waren alle Parteinarren beteiligt.
 
RAMS-es hat folgendes geschrieben:
Dies ist ja auch nicht Zweck einer Unternehmung, sozusagen zum Wohle der Arbeitnehmer zu wirtschaften.
Aber es ist klug! Denn wohin es führt wenn die Industrieellen nur noch für sich selbst produzieren, da sich kein Mensch mehr ihre Produkte leisten kann, weil sie alle Arbeits- bzw. Mittellos sind, sehen wir ja an der augenblicklichen Situation. Denn in dem Augenblick wo ein Unternehmen "Gesundgeschrumpft" werden muss, hat die Führung bereits ihre Unfähigkeit bewiesen (ich sag nur Siemens, um dich zu ärgern). Wollte man wirklich etwas an der Situation ändern, müssten die Aktionäre nur den Vorstand kicken, nicht die Angestellten. Denn eine Geschäftsführung die von heute auf morgen bemerkt, dass sie tausende(!) Angestellte zu viel hat, ist blind und dämlich.


In allen anderen Punkten stimme ich dir voll zu, mit der einen Ausnahme, dass nicht nur die "Belastungen" in Deutschland an der allgemeinen Arbeitsplatzsituation schuld sind, sondern auch unsere "Nieten in Nadelstreifen", die alle so gerne Global Player wären aber doch nur Dorftrottel sind. Siehe Telekom etc...

1. Es lohnt sich nicht in D Arbeitskraft nachzufragen, weill...

a) Weil die Qualifikation nicht vorhanden ist
b) Weil die Kosten den Nutzen übersteigen
c) Weil die Bestimmungen zusätzliche weiche und harte Kosten verursachen

2. Es lohnt sich nicht in D Arbeitkraft zu bestimmten Konditionen anzubieten, weil...

a) Weil die Bezahlung zu gering ist
b) Weil Arbeit unlukrativ is

3. Weil es ein Hindernis zur Vertrauensvorleistung gibt

a) Es gibt keine Garantien vor Ausbeutung durch beide Seiten gibt
b) Weil Garantien sich gegenseitig aufheben!

...Denkmaschine ölen... => Schlußfolgern!
Genau so ist es, und dazu gesellt sich der Umstand, dass in Deutschland zwar viel über die Servicewüste geredet wird, aber kein einziger Deutscher bereit ist für Service zu bezahlen. Lieber parke ich mein Auto selbst, bediene mich im Restaurant und an der Tankstelle selbst etc... Weil Geiz ist geil :bigsmile:


@padautz:
Wer hat denn 16 Jahre Zeit gehabt und diesen Müllberg hinterlassen, den die Roten nun ausbaden dürfen? Bei den Schwarzen kannst du dich dafür bedanken, dass du keine Rente bekommen wirst, obwohl du feste einzahlst. Und die Schwarzen waren es, die das Wohl im entrechteten Arbeitnehmer sehen, der froh sein muss wenn man ihm etwas zu Fressen vorwirft. Und nicht zuletzt bei den Schwarzen kannste dich für die Schulmisere bedanken etc...


:devil: Pitlobster
 
FDP 51% und dann mal abwarten, das wär sicher lustig :D

Vermutlich kann man die Wirtschaft einfach nicht mehr so erhalten wie man das mal wollte.
Immerhin werden immernoch darbende Branchen subventioniert um unabhängig zu bleiben, aber das ist ja wohl die krasseste Vorstellung die unsere Herren Politiker gegeben haben, denn abhängig von der Außenwelt sind wir rohstofftechnisch schon lange.
Lieber sollte man entsprechend in Forschung in diesen Branchen investieren um die Ergebnisse zu exportieren (denn auch darin sind wir abhängig).
Dann wäre Deutschland auch wieder ein Standort des Know-How.
Ganz zu schweigen von der Entstellung des deutschen Hochschulniveaus durch den Pseudo-Abschluss Bachelor etc.
Wir tun nicht gerade viel dafür unser Land zukuntssicher zu präsentieren und wir sind auch so dumm uns von irgendwelchen Leuten in Form von PISA vorschreiben zu lassen wie wir unsere Kinder zu unterrichten haben, wenn doch überall in gewissem Maße andere Anforderungen gestellt werden.
Die PISA-Fragen sind Schund und kaum einer erklärt, dass die Deutschen in praktischer Wissenanwendung sehr weit vorn lagen.
Hätten die Amerikaner teilgenommen hätte man z. B. bemerkt, dass dort die meisten Mathematik auswendig lernen aber nicht auf die Praxis übertragen können.
Wäre sicher auch nicht gut für den Standort Amerika gewesen.
Aber die haben sich ja aus der Affäre gezogen.
Und wir weisen darauf hin wie schlecht das Bildungssystem ist, dass die praktische Anwendung von Wissen fördert, wo doch schon ersichtlich ist, dass die Schulbildung ein zu undifferenziertes Mittel ist um Know-How zu erwerben,
Denn wenn wir mal aufhören Missstände aufzuzeigen und ein kleines bisschen stolz auf uns sind und uns nicht mehr reinreden lassen, dann sind wir wieder wer.
Bis dahin sehe ich schwarz, von daher denke ich, es sollte einfach mal wieder eine Regierung geben, die auch mal unsere Vorzüe außerhalb der Leistungen der Vergangenheit preist.
 
Timerly hat folgendes geschrieben:

Vermutlich kann man die Wirtschaft einfach nicht mehr so erhalten wie man das mal wollte.
Lieber sollte man entsprechend in Forschung in diesen Branchen investieren um die Ergebnisse zu exportieren (denn auch darin sind wir abhängig).
Dann wäre Deutschland auch wieder ein Standort des Know-How.
Ganz zu schweigen von der Entstellung des deutschen Hochschulniveaus durch den Pseudo-Abschluss Bachelor etc.
Wir tun nicht gerade viel dafür unser Land zukuntssicher zu präsentieren und wir sind auch so dumm uns von irgendwelchen Leuten in Form von PISA vorschreiben zu lassen wie wir unsere Kinder zu unterrichten haben, wenn doch überall in gewissem Maße andere Anforderungen gestellt werden.
Die PISA-Fragen sind Schund und kaum einer erklärt, dass die Deutschen in praktischer Wissenanwendung sehr weit vorn lagen.
Hätten die Amerikaner teilgenommen hätte man z. B. bemerkt, dass dort die meisten Mathematik auswendig lernen aber nicht auf die Praxis übertragen können.
Wäre sicher auch nicht gut für den Standort Amerika gewesen.
Aber die haben sich ja aus der Affäre gezogen.
Und wir weisen darauf hin wie schlecht das Bildungssystem ist, dass die praktische Anwendung von Wissen fördert, wo doch schon ersichtlich ist, dass die Schulbildung ein zu undifferenziertes Mittel ist um Know-How zu erwerben,
Denn wenn wir mal aufhören Missstände aufzuzeigen und ein kleines bisschen stolz auf uns sind und uns nicht mehr reinreden lassen, dann sind wir wieder wer.
Bis dahin sehe ich schwarz, von daher denke ich, es sollte einfach mal wieder eine Regierung geben, die auch mal unsere Vorzüe außerhalb der Leistungen der Vergangenheit preist.

Welche Leistung würdest du denn loben? Die Bürokratie, den eingeschränkten Horizont, die Kurzsichtigkeit vieler, Intoleranz, Geizmentalität?
 
Padautz hat folgendes geschrieben:

@ Klasch

Sag bloß was ich sage stimmt nicht. Die Sozialisten versuchen doch alles um den Unternehmern das Leben schwer zu machen. Die CDU hatte wenigstens noch etwas für Unternehmer übrig. Doch die SPD quetscht die Selbstständigen zugunsten der "dummen" Arbeiter aus.

1. Die SPD sind keine Sozialisten, sondern Sozialdemokraten.
2. Für den Arbeiter tut die Regierung im Moment auch nicht wirklich viel, es wird immer in die Unternehmen investiert.
3. Die CDU hat gar nichts für einen normalen Menschen übrig, da werden im Krankheitsfall mal ganz schnell die Prozente des Gehaldes gekürzt, das Arbeitslosengeld wird noch weniger usw.
4. Wenn man keine Ahnung hat...;)

@pit&klasch

*unterschreib*;)
 
der Media Markt ist auch nicht billig, macht aber trotzdem Werbung für sich, was ihm den Erfolg scheinbar sichert.
Was glaubst du denn, was heutzutage ein Erfolgsrezept ist?
Selbstdarstellung.
Man muss so tun als sei man ein tolles Markenprodukt, ganz einfach.
Und dann kann der MM auch sicher stolz auf sich sein.
Und ja, ein Bild von einem Unternehmen lässt sich auch auf eine übergreifende Sache wie die Wirtschaft projizieren.
Wir müssen hier einfach mal attraktiv werden.
Womit ich nicht sagen, will, dass wir keine Reformen brauchen, aber wir dürfen nicht immer sagen wir machen das besser, sondern können auch mal sagen, dies oder jenes ist schon mal gut.
Natürlich kommst du jetzt damit, dass der MM der Geizmentalität entspricht, aber das hat damit nichts zu tun.
Wieso entspricht der Staat nicht der Mentalität in dem Sinne, dass der Deutsche auch mal wieder stolz sein darf, auch wenn nicht alles optimal verläuft und wir natürlich eine gewisse Vorbelastung haben.
Aber Köhler hats gar nicht so dumm gesagt, die Verantwortung für die Schoah ist Teil der deutschen Identität.
Warum wir allerdings nicht endlich lernen richtig damit umzugehen ist eine andere Sache.
Ich will aber gar nicht so weit weg vom Thema, immerhin behaupte ich einfach, wenn Deutschland als Standort attraktiver wäre hätten wir hier mehr Konkurrenz (die nicht nur Geschäft, sondern auch Konjunktur belebt) durch die weniger abwandernden oder sogar übersiedelnden Betriebe.
Jedenfalls bin ich weiterhin der Meinung:
Kathargo muss zerstört werden :D
 
Was das Projekt Selbstdarstellung betrifft stimme ich dir zu. Nur, welchem unserer Politikwaschlappen traust du zu, eine derart positive Darstellung auch glaubhaft rüberzubringen? Oder von wem würdest du dich denn gerne dermassen mitreißen lassen, dass du über einiges Negatives hinwegsehen kannst?
 
derjenige ist halt noch zu wählen ;)
Bei uns im Jahrgang gibts ein paar, denen ich das zutrauen würde ;)

Wäre auch mal interessant endliche ne Regierung zu haben, die nicht innerlich zerstritten ist und auch mal regiert anstatt auf die nächsten Landtagswahlen zu schielen.
Und die in Bundestag und -rat gleichermaßen ne gesunder Mehrheit hat.
Sonst wird das nix mit den Reformen.
Der Bürger soll sich mal entscheiden, ob er einen Denkzettel verpassen oder eine handlungsfähige Regierung haben will.
 
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